Volker Zastrow demaskiert zu Guttenberg

Von den transatlantischen Netzwerken, die zu Guttenberg aufgebaut haben und stützen – siehe Friederike Becks “Das Guttenberg Dossier” – (inzwischen bei uns auch als Buch erschienen, Frontansicht rechts: der Bundespräsident und andere “Granden” kommen übrigens auch daher), erzählt der FAZ-Journalist Volker Zastrow hier leider nichts: www.faz.net/aktuell/politik/guttenberg-ein-gefaehrlicher-mann-11542304.html

Aber er wagt in diesem Artikel doch einiges.

Denn er beschreibt den Freiherrn als einen “Gaukler” und meint, der sei “ein wahrhaft gefährlicher Mann”.

Zastrow scheut nicht einmal davor zurück, die Beeinflussbarkeit und Eitelkeit großer Zeitungsredaktionen durch solche Gestalten, bestimmte Mechanismen dahinter, schonungslos anzusprechen.

In punkto zu Guttenberg scheint die FAZ hiermit bemerkenswerterweise Kurs zu halten.

Damit setzte sie sich seit der Plagiatsaffäre wohltuend von den unsäglichen Versuchen der Springer-Blätter wie auch anderer ab, diesen Heuchler und Blender mit noch den unsäglichsten Verrenkungen zu rechtfertigen, ja zum von dunklen Mächten und Neidern unbillig geschassten Volkstribunen hochzustilisieren, der halt auch mal wie sonst ein kleiner Klassenarbeitabschreiber ein wenig geschummelt habe, wie jedermann wohl schon in seinem Leben, ein wenig gestrauchelt sei. (So nach dem Motto, wer ohne Sünde ist…)

Dabei muss man das, was dieser Kerl jetzt schon wieder ansetzt, als schweinedreist bezeichnen.

Er grinst, als inkarnierter Schwiegermuttertraum, daher, prangt, indem seine ganze Biografie höchst zweifelhaft ist, sofort mit ebendieser Ästhetik der Lüge bewaffnet über Nacht wieder auf den Frontseiten fast aller Schafsmedien, darf sich beweihräuchern, als wäre er mindestens der kleine Bruder des Messias.

“Ein Mann hat es geschafft, das ganze Land zu spalten. Und das bedeutet wirklich: Macht.”

Mit diesen dürren, deutlichen Worten eröffnet Volker Zastrow seine Würdigung dieses Meisters der Potemkinschen Fassade.

Wenn das Volk solchen Gestalten verfällt, dann ist, naja, da gibt es so eine Redewendung, die mit “am Dampfen” endet.

An dem ist alles Larve, nichts ist echt.

Da der Herrgott bekanntlich nicht immer zur Stelle ist, wenn man ihn gerade braucht, werden wir so eine völlig von Hybris besatzte Type wohl selbst stoppen müssen.

In aller Konsequenz und Deutlichkeit.

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Eine Antwort zu “Volker Zastrow demaskiert zu Guttenberg”

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