Vom Wege zur Weisheit

Man will wissen, und plötzlich hat man gesehen.

In jungfräulichen Zeiten ist es bloß der Professor.

Dann folgt das eigentliche Leben, und man liest Nietzsche und Kleist.

Hernach kommt ein Spezialarsch aus “Schlangen, Nordrhein-Westfalen”. (Nur ein Witz am Rande, den wenigstens einer schon verstehen wird.)

Dann werden einem die Kinder an der Schule regelmäßig verprügelt, und man kann zunächst nur wenig dagegen machen.

Jedenfalls wenn man ein alleinerziehender Mann ist.

Dann wird man quasi als Zirkustier herumgereicht.

Indem mancher meint, einen fördern zu können, während man längst schon woanders ist, sich daranentlang groß fühlen zu können, selber ansonsten praktisch leistungslos.

Die Schläger kommen natürlich auch zu einem selber.

Für irgendwas müssen die ja gleichweis gut sein.

Die “Grünen” kennt man mittlerweile eh schon.

Von der Polizei, die mit dem Zuhältermilieu engst liiert, inzwischen eher martialisch blau, anstatt wenigstens scheinfreundlich grün, gar nicht zu sprechen.

Ärzte kennt man ebenfalls schon längst. (Man musste ob Unfällen und Malträtionen schonmal hie und da zu denen. Und sei es, dass einen die Polizei also sinnlos wie boshaft dahinzwang, anstatt ihre Kumpelschufte rechtweis auszurauchen.)

Anwälte dito. (Einige wenige von denen, wie bei den Ärzten, können was.)

Man wird also immer freier.

Wissen heißt gesehen haben.

Hiervon ausgehend kann man dann auch zeigen.

Und zwar nicht nur Halbrealschülern den Dreisatz.

In günstigen Fällen reicht es ab da wenigstens manchmal zur Weisheit.

Im ungünstigen Falle macht man einfach weiter.

Hier liegt der günstige Fall vor.

Sie durften dies lesen.

Fürchten Sie sich nicht vor der Freiheit.

Sie mag hart sein.

Aber sie ist schön.

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