Zur Okkupation der Besatzungsbewegung

Erst schonmal das.

Inzwischen versuchen in den USA die Demokraten – von höchster Stelle her, immerhin hat eine Nancy Pelosi es versucht – die Occupy-Bewegung für sich zu vereinnahmen.

So wie die Republikaner dort zuvor die Tea Party.

Und wie hierzuteich attac, die Grünen, verdi …

Da es sich aber um eine weltweite, sehr homogene (aber auch heterogene) Bewegung dreht, könnte es diesmal schwieriger werden.

Ich werde mir den Haufen, der da am Samstag in Stuttgart auftaucht, jedenfalls sehr genau ansehen.

Und ich würde mich über kleine oder auch größere diesbezügliche Erlebnisberichte von überallher sehr freuen.

Denn es mögen selbst schon innerhalb Deutschlands sehr unterschiedliche Gruppen bzw. Einzelpersonen sein, die da jeweils, zumindest überwiegend, auftauchen.

Stuttgart ist weder Berlin noch Freiburg noch Greifswald.

Hinweise zur jeweiligen lokalmedialen Berichterstattung wären selbstverständlich ebenfalls hilfreich.

(Ergänzung 15.10. 11.45 Uhr: Unbedingt lesen, was Armin unten kommentierend über die aktuelle Entwicklung in der Schweiz eingebracht hat!)

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7 Antworten zu “Zur Okkupation der Besatzungsbewegung”

  1. Armin sagt:

    “Da es sich aber um eine weltweite, sehr homgene Bewegung dreht, könnte es diesmal schwieriger werden”
    Ich muss zugeben, auch nach sehr überzeugenden Kommentaren zum Thema, ich teile Deine Meinung. Ist wird in jedem Fall interessant. Das ist doch schon was.

    Die Tiefe, in der (mit der) protestiert wird, scheint zuzunehmen. Das vielzitierte globale Erwachen macht Mut.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Armin

    Es sollte natürlich “sehr homogene Bewegung” heißen. (Dein Zitat war richtig.)

    (Mein Fehler. Ich habe das jetzt überdies um “aber auch sehr heterogene” ergänzt.)

    Allzu viele scheinen in allzuvielen Ländern begriffen zu haben, dass sehr kleine “Eliten” über Finanz, Politkorrupte, Militär und Medien fast alles kontrollieren.

    Und zwar nicht zur Wohlfahrt des Rests.

    Damit ergibt sich eine große Chance.

    Zumal diese kleinen “Eliten” die Kommunikation nicht mehr so einfach in ihrem Sinne oligopolisieren, wenn nicht monopolisieren können.

    Selbst dann, und das ist die eigentliche Ironie an der Sache, ihnen Google und Facebook und Twitter gehört.

  3. klean sagt:

    Als stiller Mitleser bin ich nicht so versiert im Umgang mit Worten, die sich zu sprachgewaltigen Sätzen formen, wie der werte Herr Blogbetreiber, deshalb mache ich es eher kurz & knapp und wollte thematisch link beitragen. Ein sehr interessanter Artikel über Lenker(?)/Trittbrettfahrer, die die ganze Sache in Beschlag zu nehmen versuchen:
    http://wrongkindofgreen.org/2011/10/13/pertinent-questions-regarding-the-websitecampaign-www-15october-net/

  4. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ klean

    Vielen Dank für den Link!

  5. Armin sagt:

    Jetzt kommt es knüppeldick: Juso will We Are Change ausladen heute am Paradeplatz.weil:
    “Wer also ist «We are Change»? Laut Sektenkenner Hugo Stamm ist die Gemeinschaft riesig, aber verzettelt. «‹We are Change› ist jung und droht die Weltverschwörungstheoretiker zu organisieren», so Stamm. ”
    http://www.20min.ch/news/schweiz/story/In-der-kruden-Denkwelt-von–We-are-Change–19255043

    Interessant. Interessant.

  6. Armin sagt:

    … und dieser Artikel scheint Teil einer perfiden Strategie zu sein:
    “Heute erschien in der Printausgabe des Tages-Anzeigers ein Artikel über WeAreChange, in dem wir vom Schweizerische Israelitische Gemeindebund (SIG) als Antisemiten diffamiert wurden. Diesen Artikel sehen wir unter anderem als Versuch die Aktion „Occupy Paradeplatz“ vom 15. Oktober 2011 zu behindern und unsere Organisationen in Misskredit zu bringen.”
    http://www.wearechange.ch/berichte/2472-stellungsnahme-zu-den-anschuldigungen-des-sig

  7. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Armin & Alle

    Na prima.

    Die JUSOS wollen We Are Change “ausladen”, also genau die Leute, die schon viel länger den Mund aufmachen als diese…naja, ich weiß nicht, wie die bei Euch sonst so draufsind.

    Dann läuft bei Euch ja schon alles wie am Schnürchen.

    Man muss kein großer Prophet sein, sich morgen nicht darüber zu wundern, wenn WAC als erstes Ärger mit der Polizei bekommt und nochmal eine entsprechende “Berichterstattung” dazu.

    (Der von Armin verlinkte Artikel von 20min.ch ist ein echter Knaller. Unbedingt lesen!)

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