Gutbürger

Manchmal denke ich mir, dass die Leute gar keine Vorstellung von Krieg haben.

Vielleicht bin ich da “besser” dran.

Als Kind schon schwerstverletzt kriegt man es vielleicht nicht so leicht aus dem Kopfe wie andere, was Leiden ist.

Wohl deshalb, weil ihnen diese Art Reichtum abgeht, gehen sie, diese Gutbürger, abgesehen von ihrer Feigheit und ihrer Verdrängungssucht, eher noch gegen einen Bahnhof monatelang regelmäßig auf die Straße, als dass sie gegen einen Krieg demonstrierten.

Klar, man hat ihnen in den Schafsmedien vom Gutmenschenkrieg der Nato mal wieder keine grausen Ergebnisbilder gezeigt.

Nur Helden und Sieger.

Sie wissen aber eigentlich doch.

Ich kenne einen “Grünen”, der nur noch scheel (immerhin nicht aggressiv, es ist ein Lieber) guckt, sobald er mich sieht.

Er scheint meinen Blog zu kennen. (Ich weiß, dass er ihn kennt. Ich meine das hier in dem erweiterten Sinne, dass er dort wohl auch schon ein paarmal gelesen hat.)

Er hält es anscheinend kaum aus, dass dieser “Rechte” so konsequent gegen die mitgrünen Kriege schreibt.

(Er ist auch ein sehr engagierter Bahnhofsgegner. Demonstriert und macht dawider, was das Zeug hält.)

Was soll ich von solchen Gestalten halten?

Na, bei dem immerhin mal, dass er wenigstens ansatzweise das Denken angefangen zu haben scheint.

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2 Antworten zu “Gutbürger”

  1. Irgendwie hat unser Gesprächskreis auch etwas gegen das links rechts Schema in der politischen Landschaft, wir fragen lieber “richtig oder faslch” ? Damit haben tatsächlich viele Gutmenschen, Grüne z.B., ihre Probleme. Weil wir diese Fragen so stellen, sind wir in deren Augen strammrechts, was auch immer das sein soll. http://rundertischdgf.wordpress.com/2011/10/11/krieg-in-afghanistan-lugen-uber-lugen/

  2. Schmitz sagt:

    Er hält es anscheinend kaum aus, dass dieser “Rechte” so konsequent gegen die mitgrünen Kriege schreibt.

    Muahaha, der war gut! Der vermeintlich Rechte gegen den Krieg der mitgrünen Rechten.

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