Angst vorm libyschen Volk?

Gerade las ich – wenig überrascht -, dass “nach dem libyschen Bürgerkrieg” (diesmal gibt es keinen Link für diese linke Nummer; in demselben Artikel ist dann “lustigerweise” von noch anhaltenden Kämpfen die Rede) immer noch kein westlicher Ölkonzern bereit sei, seine Mitarbeiter zur Wiederausbeutung der Felder dorthin zu schicken.

Weshalb?

Ist doch genug da!

Vor was haben die Angst?

Etwa vor dem libyschen Volk?

Dat is ja man blöde.

Wo es doch eben erst so großzügig befreit wurde.

Verballert man da zighundert Millionen, und dies Gesocks ist immer noch nicht damit zufrieden.

Da sieht man mal, wie undankbar selbst noch Leute sein können, die weder tot sind, noch dass ihnen wenigstens ein Arm fehlte.

Das einst mit Abstand reichste Land Afrikas ist auf Jahre hinaus ruiniert.

Das ist das vorläufige Ergebnis des Nato-Angriffskrieges.

Praktisch alles andere ist Lüge.

Und natürlich versucht man in den Schafsmedien weiterhin, die ganze grausame Misere weiterhin Gaddafi und seinen “Schergen” alleine in die Schuhe zu schieben.

Was soll man auch sonst tun.

Schon immer dumm und nix dazugelernt?

Nein, man weiß es genau.

Jedenfalls hinreichend genau.

Dass die Nato dieses Land vorsätzlich zerstört hat.

Das sind böse Menschen.

Mit ihrem gesicherten Monatsgehalt, um ihr Häuschen im Taunus abzuzahlen, können die sich zumindest vor mir nicht rausreden.

Als Komplizen von Massenmördern.

Die Libyenberichterstattung, vielmehr -nichtberichterstattung werde ich denen nicht so schnell verzeihen.

Jeder Söldner setzt immerhin sein Leben.

Die sitzen in ihren Redaktionen hinter Kaffee und Kuchen und Wurstbrot.

Denen kann ich nur raten, diesen Blog nicht zu lesen, dabei vielleicht zufällig mal an die eigenen Kinder zu denken.

Nicht, dass ihnen dabei noch schlecht wird und sie den Schreibtisch vollkotzen.

Wer sollte so etwas Unästhetisches haben wollen.

In München, Frankfurt, Hamburg und Berlin.

Die arme Putzfrau.

Und dann noch der verärgerte Chef.

Nein: Lest hier lieber nicht.

Für Euch ist das zu ungesund.

Denn Ihr seid das feigste alles feigen Gesindels.

Und das darf zum ordnungsgemäßen Betriebe nun wirklich nicht wissen, was Masse ist.

In dem Sinne, wie weit es erkannt ist.

Sonst wird ihm möglicherweise eben doch schlecht.

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6 Antworten zu “Angst vorm libyschen Volk?”

  1. Armin sagt:

    @Magnus Göller
    “Denn Ihr seid das feigste alles feigen Gesindels.”
    Dem muss man (leider) dezidiert zustimmen.

    So regiert (auch) in Aegypten und Tunesien das (fein säuberlich geplante?) Chaos. Auf das dem gütigen “Retter” dann auch eifrig applaudiert werde. Traurig ist, wie naiv wir alle kollektiv sind. Chao ab Ordo doppelt gemoppelt eben…

    Inzwischen muss man Gaddafi fast schon applaudieren, weil die Anderen so lächerlich zynisch sind. Inmitten so viel Lüge wirkt selbst ein (sogenannter) Diktator wie das grösste Unschuldslamm. Die Nato – williger Vollstrecker der Globalkriegs-Nassträumer.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Armin

    Ja, gemessen an denen wirkt selbst eine so schräge Type wie Gaddafi fast schon sympathisch.

    Man bombt sich gewissermaßen selber unter solche.

  3. Josch sagt:

    1a Text, habe ich sehr genossen, danke.

  4. ben sagt:

    Alles gesagt wunderbar aber die masse begreift es nicht

  5. DerDicke sagt:

    Aber das alles ist erst der Vorgeschmack!!! 2012 geht es erst richtig zur Sache. Auch in Deutschland werden dann welche zur Waffe greifen.
    Mir graut vor all dem – aber wir haben ja unsere Regierung so gewählt oder? Was sollen die auch machen, sind sie doch Marionetten der Siegermächte und müssen denen ihre Befehle befolgen – sonst siehe Barschel oder andere!
    Ich glaube nicht mehr daran, das die Masse es noch rechtzeitig erkennt und nicht auf die Schlachtbank kommt. Die Leute sind einfach in der Masse zu dumm und zu leichtgläubig und sowas von Gehirngewaschen, dass es nur noch wenig Hoffnung gibt.

  6. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ DerDicke

    Ich meine, dass manches noch ganz anders kommen kann.

    Und ich bin kein Anhänger von Untergangsszenarien.

    Es geht nicht immer alles schlecht aus.

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