FAZ: Don Alphonso legt mit Nazi-Kritikversicherung Trolle

Schon wieder ein verdientes Lob (leider mit bedauerlicher Einschränkung, siehe unten) für einen FAZ-Artikel.

Seit ich denen die Herabstufung zum Halbschafsmedium angedroht habe, laufen die mir nach wie junge Hündchen.

Der Autor lässt sich – offensichtlich sachkundig – über das Trollwesen in Kommentarsträngen aus, humorvoll und souverän.

Er spart dabei auch nicht an Kritik gegenüber Journalistenkollegen, die ihre Leser einfach für doof halten.

Und erwähnt Spiegel Online, Welt und Heise als Beispiele dafür, wann man sich über Trollerei nicht wundern sollte: wenn keiner moderiert.

Dass er am Schluss wieder “Nazis” braucht, um zu erklären, mit wem man nun wirklich nicht reden müsse, trübt die Sache jedoch erheblich ein (hat es das jetzt wieder unbedingt gebraucht?), zumal er auch die derzeit stark unter Beschuss gekommene Seite “PI” (die ich, um es gelinde auszudrücken, auch nicht gerade genial finde) weiter oben erwähnt, was die Assoziation mit seinem Nazi-Schluss nahelegt.

Lieber Don Alphonso: Ich werde Dich dafür nicht antrollen, keine Sorge.

Aber ich frage Dich doch eines.

Gehörst Du tatsächlich auch zu denen, die es nur wagen, einen intelligenten Artikel zu schreiben, gar an Kollegen klare, vollauf berechtigte Kritik zu üben, wenn sie – sozusagen als Kritikversicherung – ihre Nazi-Verachtung daneben stellen?

Am besten, damit es auch ganz klar wird, an den Schluss?

Das ist dann halt doch wieder Vollschafsmedienjournalismus: armselig.

Und Deiner eigentlich nicht würdig.

Denk’ mal drüber nach.

So wird es nämlich nie etwas mit dem Halbschafsmediengrad.

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