9/11: Geheimdienstoffizier packt aus

Voll auf die Zwölf!

Mittwoch, 10. Oktober 2001 um 23:43 Uhr

Von RAINER GRZYBOWSKI

Mit chirurgischer Präzision wird am 11. September der Big Apple entkernt. Der Welt verschlägt es den Atem, bleich vor Entsetzen windet sie sich seither in einer Art asthmatischen Krampfes. Obwohl mich das Ganze persönlich nicht betrifft, bin auch ich wie von der Boing getroffen: Déjà vu! In blutroten Lettern taucht vor meinem innern Auge ein Name auf: Mehlmagg. Mit einem Schlag ist sie wieder da, die Erinnerung an meine Zeit auf dem Rosaroten Planeten. Als Geheimdienstoffizier führte ich dort seinerzeit ein bewegtes Leben. Doch besser, ich erzähle die Geschichte von vorn.

Im wesentlichen unterschied sich Mehlmagg (hat nichts mit diesen Katzenfressern zu tun!) von Terra nur durch die Farbe seines Himmels – ob er ein paar Schwanzlängen näher oder weiter von seinem Zentralgestirn entfernt war, ich weiß es nicht mehr.

Auch bei uns gab es eine Unzahl ethnischer wie religiöser Gruppierungen, doch wurde – wie sich die Bilder gleichen! – das Spiel vorwiegend von drei Fraktionen bestritten: Da gab es die Einen, die glaubten an einen Gott mit langer Nase. Dann gab es die Anderen, die glaubten an einen Gott mit langen Ohren. Und schließlich gab es eine – zahlenmäßig zwar kleine, an Einfluss allerdings ungeheuer reiche – Gruppe, die von allen ehrfurchtsvoll nur „die Schlauen“ genannt wurde. Diese wusste um den einzig wahren Namen des Einen, und der ist im ganzen Universum derselbe: Mammon. Von letzteren bezog ich meine Brötchen.

Weil überall, wo viel ist, noch mehr hin will, wollten auch die Schlauen sich nicht damit zufrieden geben, weniger als alles zu besitzen. Jahrhundertelang bereitete es uns ein diabolisches Vergnügen, Langnasen gegen Langohren auszuspielen und umgekehrt. Wir liehen ihnen das Geld für ihre jämmerlichen Scharmützeleien, um sie dann mit unseren Zinsforderungen auszupressen wie Zitronen. Aller Subversion zum Trotz war uns eines jedoch nie gelungen: Die Errichtung einer zentralen planetarischen Regierung unter unserer Ägide.

Es brachte mir einen weiteren Stern auf dem Hosenlatz, als ich den Schlauen meinen Plan vorlegte:

Als erstes bedurfte es eines für alle akzeptablen Feindes. – Wir fanden ihn in einem fanatischen Weltverbesserer namens Ibn Hüter. Wir bauten ihn über Jahrzehnte hinweg auf, und er hat uns nie enttäuscht.

Um die Polizei zu beschäftigen, musste der Planet mit einem Netz von Biorobotern, im Jargon der Dienste so genannten Pennern, überzogen werden, die auf Knopfdruck Frau und Hund verließen, um irgendwo in Schall und Rauch überzugehen.

Dann musste eine Integrationsfigur an die Spitze des mächtigsten Staates Mehlmaggs gehievt werden. Der Mann unserer Wahl hieß Wackler Lush. (Mehrfach wäre unser Vorhaben fast aufgeflogen, weil diese Quadratnull ihr Grinsen einfach nicht in den Griff bekam, doch die Schafe haben wirklich jedes Gras geraucht, das wir ihnen verkauften.)

Jetzt konnten wir zum großen Schlag ausholen: Eine Insel mit zwei Türmen – unglaublich, diese Koinzidenzen! – lag im schönen blauen Meer, dort hatten die Schlauen ein planetares Handelszentrum errichtet, einen Prunkbau babylonischen Ausmaßes, von wo aus aller Welt Gerechtigkeit widerfuhr. Wir müssten nur … Kein Monk – so nannten sich die Zweibeiner auf Mehlmagg – würde je dahinter steigen, wer die ganze Sache angezettelt hatte. Die Flieger starteten im Morgengrauen.

Das Resultat übertraf unsere kühnsten Erwartungen. Mit der einfachen Botschaft „Wer nicht mit uns ist, ist für den Terrorismus“ überzeugte Lush selbst sturste Skeptiker. Pandemograten aller Länder überschlugen sich fast, uns in den … – äh, die Füße zu küssen. Die Fingerabdrücke auf den Identkarten waren nur der Anfang, bald folgte das genetische Profil. Endlich wurde aufgeräumt mit diesem überkommenen „In dubio pro reo“. Aufhebung von Bankgeheimnis und Einsatz der Rasterfahndung stellten sicher, dass kein Pennäler fürder auch nur sein Taschengeld schwarz einsteckte. Wir machten märchenhafte Schnitte auf dem Parkett. Die Schafskälte an den Börsen wich der Wärme des Wachstums der Wirtschaft, wie immer wenn …

… dann … der Thermostat brennt durch … der Himmel verfärbt sich hellblau … meine Erinnerung verblasst.

Dieser Beitrag erschien in zeitgeist-Printausgabe 16 (4-2001).

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17 Antworten zu “9/11: Geheimdienstoffizier packt aus”

  1. Dude sagt:

    “Da gab es die Einen, die glaubten an einen Gott mit langer Nase. Dann gab es die Anderen, die glaubten an einen Gott mit langen Ohren. Und schließlich gab es eine – zahlenmäßig zwar kleine, an Einfluss allerdings ungeheuer reiche – Gruppe, die von allen ehrfurchtsvoll nur „die Schlauen“ genannt wurde. Diese wusste um den einzig wahren Namen des Einen, und der ist im ganzen Universum derselbe: Mammon. Von letzteren bezog ich meine Brötchen.”

    @Rainer
    Sorry, aber so eine gequirlte Scheisse hab ich noch selten gelesen…
    Ich empfehle Dir mal dringendst eine ernstzunehmende Lektüre zum Thema: http://www.armin-risi.ch/Buecher/Licht_wirft_keinen_Schatten.html

    Ps. @Magnus: Schade! Solch Geschwurbel entwertet Deine ansonsten analytisch genial durchdachte und grandiose geschriebene Seite hier noch weit mehr als es die Papierschnipsel genannt Dollar bereits schon sind…

  2. Rainer Grzybowski sagt:

    @ Dude

    Ich kann nicht erkennen, worauf sich Dein Urteil gründet und bitte daher um Erläuterung.

  3. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Danke für die Blüten.

  4. Erford Erlich sagt:

    @ Rainer Grzybowski

    Zu diesem Artikel kann ich nur eins sagen: BRAVO!
    Lassen Sie sich von Dude nicht verunsichern, wahrscheinlich hat er nur irgendwann und irgendwo seinen Sinn für Humor in unserem System verloren. Soll vorkommen.
    Hier das fand ich vorhin im Netz:

    http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2011/09/ufo-randphanomen-mib-men-in-black-auch.html

    Vielleicht inspiriert Sie das ja zu einer weiteren kleinen Geschichte.
    Nur nicht irre machen lassen von den Irren!

    Lieben Gruß ErfordErlich

  5. Erford Erlich sagt:

    @ Rainer Grzybowski

    “Als erstes bedurfte es eines für alle akzeptablen Feindes. – Wir fanden ihn in einem fanatischen Weltverbesserer namens Ibn Hüter. Wir bauten ihn über Jahrzehnte hinweg auf, und er hat uns nie enttäuscht.”

    Sagen wir mal so, hin und wieder komme ich auch auf völlig abgedrehte Ideen. Verkehren Sie doch das Bild von diesem fanatischen Weltverbesserer ein Feind zu sein mal um und machen daraus einen großen Freund für die Armen und für die Witwen und Weisen. So kann man den Mob ruhig halten, schier über tausende von Jahren hinweg. Ich weiß nicht, ob Sie meinem Gedankengang zu folgen vermögen? Was wäre, wenn der einzig Gute in Wahrheit auch nur eine Marionette des ganz Bösen gewesen wäre? Das wäre dann aber wirklich so richtig irre, und das wäre für sehr viele Menschen weitaus schlimmer, als ein paar Flugzeugunglücke mitten in Manhatten.
    Wie gesagt, das ist eine völlig abgedrehte Idee von mir, und ich schäme mich eigentlich dafür, dass mir so etwas überhaupt in den Sinn kommt. Aber seien Sie ehrlich, halten Sie auf dieser Welt hier, noch irgend etwas für unmöglich?
    Also, wenn ich so etwas, wie hier unten das lese, dann ich zumindest nicht mehr.

    http://endzeit-reporter.org/2011/09/10/das-geheimnis-um-elenin-teil-28/

    Sehen Sie bitte rechts auf dieser Hauptseite dieses Blogs das:

    “Entrückung bald?

    18 06 42 08
    Tage Std. Min. Sek.”

    Aber vielleicht werden wir uns alle sehr bald auch sehr wundern?

  6. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Erford Erlich

    “Was wäre, wenn der einzig Gute in Wahrheit auch nur eine Marionette des ganz Bösen gewesen wäre?”

    Und wenn er gar ihr Boss gewesen wäre?

    Oder wenigstens als Ikone des Guten ein gerissener Mitspieler bei den ganz Bösen wäre, so, wie der leibhaftige Dalai Lama?

    Indes: Wenn sich ein Gipfel der Heuchelei und Volksverdummung mit auch nur ein wenig klarem Verstand so leicht erkennen lässt wie bei “Seiner Heiligkeit” dem Gottkönig, scheint es kaum einer zu merken.

    Und merkt’s einer, so sagt er lieber nichts.

    Ich habe es neulich mal ausprobiert (http://www.unzensiert.zeitgeist-online.de/2011/08/24/meine-dalai-lama-allergie/), und ich war ehrlich gesagt nicht sonderlich überrascht, dass einer meinte, er hätte einen Dummschwätzer wie mich an deren (der Tibeter) Stelle auch gehäutet.

    Höchstwahrscheinlich in der todsicheren Gewissheit, dass Buddha im Sinne seines Programms des universellen Friedens eine solche Maßnahme gegen einen derartigen Ketzer wie mich ohne weiteres gutgeheißen hätte.

    Was ich damit zum Kernthema 9/11 sagen will: Viele von den “Guten” sind gar nicht so schwer auszumachen.

    (Ich mache auch bald einen Laden auf, in dem man Entrückung und Verzückung kaufen kann. Zum Schwabenpreis.)

  7. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Rainer Grzybowski

    Ich offizialisiere jetzt mal, dass ich so eine Type wie Dich, die laut Dude hier “gequirlte Scheiße” verzapft und damit meinen ganzen Laden runterbringt, persönlich schon lange und gut kenne (findet ja eh jeder raus, der will).

    Immerhin kann ich einen Eid darauf schwören, dass wir schon immer nicht immer einer Meinung waren.

    Ich folge Erford gleichwohl dahingehend, dass Du den Quirl mal wieder anwerfen solltest.

  8. Erford Erlich sagt:

    @ Magnus Wolf Göller

    “Und wenn er gar ihr Boss gewesen wäre?

    Oder wenigstens als Ikone des Guten ein gerissener Mitspieler bei den ganz Bösen wäre, so, wie der leibhaftige Dalai Lama?”

    Sagen wir mal so. Ich persönlich wäre zutiefst betroffen, wenn es wirklich so wäre. Und ich persönlich weigere mich auch zu glauben, dass es so ist.
    Jedenfalls kann ich mir aber anderes durchaus vorstellen. Dass nämlich die Bösen den einzig Guten auf ihre Zwecke hin zurechtgeschnitten haben, bildhaft ausgedrückt, so wie man das mit einem Film macht, der zuerst dem Geschmack des allgemeinen Publikums entsprechen soll und muss, ihm deshalb perfekt angepasst wird, und daneben die Kriterien der FSK (die Guten sind in diesem Fall in Wahrheit die Bösen, weil sie die Wahrheit nur zugeschnitten weitergeben) erfüllen muß. Aber wir kennen das inzwischen, es gibt auch immer noch einen Directors Cut, der dann oft auch die ganze und ungeschönte Wahrheit enthält.

    Auch das ist bekannt und Kenner der Materie wissen das, die Bibel wurde zig mal umgeschrieben, zwischendurch vielleicht sogar versehentlich verfälscht, aber teilweise auch mit voller Absicht. Paulus ist z.B. der einzige unter den Aposteln, der sozusagen in den Köpfen von Gläubigen den Wurm gesät hat, dass man auch ohne den leiblichen Tod sterben zu müssen, in den Himmel kommen kann. Dies beträfe dann die sogenannte Endzeit, von der so viele im Moment glauben, dass wir in dieser Zeit leben. Aus dem Gedanken hat sich dann schon vor längerer Zeit die Lehre der Vorentrückung entwickelt. Genaueres dazu kann sich jeder im Netz selbst anlesen, wenn er das will.

    Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass sich aus dem Gedanken an und wegen der Lehre von der Vorentrückung eine regelrechte Hysterie unter Christen entwickelt hat, und jeder von den Christen, die daran glauben der festen Meinung sind, sie gehörten zu denen, die demnächst in ihrem jetzigen Körper “ihrem Herrn in der Luft begegnen werden”. Das sind sinngemäß die Worte des Apostels Paulus. Irgendwie kommt in mir dabei aber Widerstand hoch, das so wörtlich anzunehmen, denn es enspricht meiner Meinung nach nicht dem Ur-Evangelium, so wie der einzig Gute es gepredigt hat und außerdem widerspricht es auch jeglicher Logik.
    Meiner Meinung nach prallt hier die publikumswirksame Version des Films, mit dem Directors Cut (der eigentlichen Sache also) aufeinander. Denn selbst Paulus schreibt in einem anderen Brief:

    Philipper 1:21 Denn für mich ist Christus das Leben, und das Sterben ist mein Gewinn.

    Klar, das will niemand hören, der an Vorentrückung glaubt, denn diese Wahrheit tut denen einfach zu weh, weil deren ganze Hoffnung nicht sterben zu müssen wie alle anderen, dann flöten geht. Der Directors Cut enthält oft Szenen, die von Leid und Blut nur so triefen, und die hin und wieder auch ungeschönte Sexszenen enthalten, die sogar Erwachsenen sonst gerne vorenthalten werden. Was im Grunde bedeutet, sogar Erwachsenen wird das Recht versagt, erwachsen sein zu dürfen.
    Inzwischen aber wissen die Leute, es gibt “eine normale”, entschärfte Version eines Films, es gibt aber auch oft noch eine andere. Zu solchen Leuten die es wissen, gehören zweifellos wir hier. Machen wir nun aber andere darauf aufmerksam, dann wollen anscheinend viel Leute gar nicht wissen, wie sehr sie belogen, verraten und verkauft worden sind, all die langen, langen Jahre.

    Um speziell die christliche Wahrheit definitiv heraus zu finden, muss man über sie reden (dürfen). Dazu habe ich feststellen müssen, dass in solchen Kreisen es tabu ist, tiefer in diese Materie einzudringen. Wenn man es trotzdem wagt, bekommt man sogar von ganz frommen und ansonsten lieben Menschen, eiskalt die Türe vor der Nase zugeknallt und man wird entweder als Antichrist, Teufel, falscher Prophet, oder ganz einfach als unter einem anderen Geist stehend, als es der Heilige Geist ist, gebrandmarkt und verstoßen. So werden der verlorenen Söhne aber immer mehr und nicht weniger, als wie es nach dem Ur-Evangelium sein sollte.

    Ich lernte, dem Gläubigen ist es verboten Fragen zu stellen, die übers Ziel hinausschießen, man muss sich am besten ganz dumm verhalten, um ja nicht aufzufallen. Aber wenn der einzig Gute damals auch genau das getan hätte, dann hätten Ihn die Pharisäer wohl kaum von den Römern umbringen lassen. Ich mag keine Heuchlei, mag manchen feige erscheinen, bin es aber aus eigener Gewißheit heraus nicht und mir ist eines ganz, ganz wichtig, nämlich die Wahrheit.

    Bezüglich Deiner Dalai-Lama Kritik hast Du also die gleichen Erfahrungen machen müssen, wie ich sie auch schon vielfach gemacht habe. So kannst Du also erahnen, vielmehr Du weisst es, wie man sich dann fühlt. Früher nannte man solche wie uns Ketzer, man hat sie einfach ins Gefängnis geworfen und/oder verbrannt, um sie los zu werden, heutzutage wird man einfach für verrückt erklärt und/oder links liegen gelassen.

    Wenn z.B. Martin Luther nicht gegen die allgemeinen Regeln der kath. Kirche aufbegehrt hätte, dann wäre der Protestantismus nie geboren worden. Würden heute alle die offizielle Version des 9/11 schlucken, dann gäbe es dazu keine andere Sicht, die als bekloppte Verschwörungstheorie diffamiert wird. Doch ich weiß eines, dass sich nämlich die Wahrheit trotz allem einen Weg bahnen wird, damit sie letztendlich ans Licht kommt. Und wenn das eines Tages voll und ganz passiert, dann werden bestimmte Leute mit ihrer Lügerei gewaltig auf die Nase fallen.

    Ein Hoch auf alle, welche die Wahrheit und nichts als die Wahrheit lieben. Die Letzten werden die Ersten sein.

  9. Dude sagt:

    @Rainer

    Ich könnte jetzt einen Roman schreiben, und den ganzen Eingangsext auseinandernehmen, doch fehlt mir dazu die Zeit. Vielleicht hol ich das noch nach.

    Ich mag Humor, erst recht wenn er richtig schwarz und böse ist – Satire auf die Spitze des Turms (oder warens zwei oder gar drei?) gesteckt und dort im Wind wehen gelassen.
    Magnus ist ein Genius in dieser Hinsicht, was mitunter einer der Hauptgründe ist, wieso ich diesen Blog täglich besuche.
    Auch wenn ich das mit Herr Lama z.Bsp. nicht ganz so eng sehe, verstehe ich doch die Absicht dahinter, und muss auch bis zu einem Grade eingestehen, ja der Onkel Dalai hat auch Dreck am Stecken (obgleich auch anderes…) und bewegt sich in sehr fragwürdigen Kreisen. Daher ist es absolut legitim seine Lamigkeit mal durch den rhetorischen Fleischwolf zu drehen.
    In gewisser Weise hat er sich diesen Lohn verdient, aber vorallem hab ich bei diesen Artikeln wirklich gelacht, als ich sie las… im Gegensatz zu diesem *** auf den ich hier meinen Missmut kundtat.

    Nur hat mir Dein Artikel hier nicht mal ein Grinsen entlocken vermögen, weil es einfach eine Ansammlung von Irrungen, Wirrungen, Halbwahrheiten und Illusionen ist.

    Vorallem aber sehe ich keinerlei Sinn und Zweck darin, solch ein verwirrendes Potpourri verschiedenster gequirlter Substanzen hier zu veröffentlichen.

    Es mag ja sein, dass ich Dich hier völlig missverstanden habe, und im Normalfalle sage ich dazu auch nichts, aber da steckt so viel unlustiger Nonsense drin – meinem Empfinden nach -, dass es mir den Nuggi in hohem Bogen rausgehauen hat, und ich meinen Missmut entsprechend kundtun musste.

    Was willst Du denn damit aussagen? Was ist Deine Intention damit? Wo steckt der Sinn verborgen, so es denn überhaupt einen gibt (ich erkenne keinen)? Willst Du Leute, die sich “per Zu-Fall” auf diese Seite hier verirren abschrecken, je wieder herzukommen oder generell alles was nicht der konditionierten Meinung und Ansicht entspricht abschrecken?

    Was Du hier betreibst entspricht dem diabolischen Prinzip der Spaltung, und ist m.E. also in etwa auf der gleichen Stufe anzusetzen wie die Hirnwäsche, welche den Menschen in unseren Bildungssystemem in die Hirne gedrückt wird.

    Sowas schadet meiner Meinung nach der ganzen Bewegung, weil es den ganzen VT-Trottel-austeilenden Schafen und ihren Oberschafen in die Hände spielt, aufgrund der von mir empfundenen Lächerlichkeit, die nichts mehr mit Komik zu tun hat (ich bin sicher, damit stehe ich nicht allein).

    Nunja, ich könnte noch viel schreiben, hab aber leider keine Zeit, da ich noch eine 911-Kleber-Aktion vor habe angesichts des Jubiläums…

    Daher auch mein obiger Buchtip, weil dort die verschiedenen illusionarischen Weltbilder bis ins Detail durchleuchtet werden.

    Die Empfehlung gilt nach wie vor.

    Hoffe ich konnte klärend beitragen.

    Ps. Nebenbei bemerkt, war es auch als Test gedacht ;)

  10. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Erford Erlich

    Du beschreibst Deine Erfahrungen mit entsprechenden Christen wie ich’s schon oft so oder ähnlich hörte und mitbekam.

    Am Grunde der Sache liegt natürlich ein blanker kleiner Egoismus, der sich ein heiliges Mäntelchen umhängt.

    Damit werden solche Leute dann andererseits fast nach Belieben lenk- und nutzbar für den, der ihren Wahn bedienend geschickt ihre Spache spricht.

  11. Rainer Grzybowski sagt:

    @ Erford Erlich

    Vielen Dank für die warmen Worte.

    “Aber seien Sie ehrlich, halten Sie auf dieser Welt hier, noch irgend etwas für unmöglich?”

    In der Tat halte ich auf dieser Welt noch immer manches für unmöglich:

    Den Einsturz dreier von zweien Flugzeugen getroffenen Stahlbetongebäude, und seien sie von amerikanischen Architekten, Ingenieuren und Igeln errichtet worden, in der gesehenen Weise; das Verdampfen von Flugzeugen infolge Aufpralls gegen Wände; das Auffinden unversehrter papierener Dokumente von Attatätern in Flammenmeeren, um nur ein paar Beispiele zum Thema anzuführen.

    @ Magnus Wolf Göller

    “Ich folge Erford gleichwohl dahingehend, dass Du den Quirl mal wieder anwerfen solltest.”

    Ich habe derzeit leider keinen Drehstromanschluss, es kann somit noch ein wenig dauern.

    @ Dude

    “Es mag ja sein, dass ich Dich hier völlig missverstanden habe…”

    Da möchte ein solider Schuh draus werden.

    “Was ist Deine Intention damit?”

    Wer will kann es oben lesen: Obiger Artikel wurde im Herbst 2001 verfasst und publiziert.

    Wir haben uns entschlossen, ihn zum zehnjährigen Jubiläum hier noch einmal einzustellen, um des Lesens Mächtigen einen Abgleich zu ermöglichen und zu zeigen, was zu sehen schon damals möglich gewesen ist.

    Ich weiß, dass Deutsch eine schwere Fremdsprache für Euch ist. Ich werde mich dennoch entheben, meinen eigenen Text zu interpretieren.

    Allseits schöne Grüße,

    Rainer

  12. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Rainer Grzybowski

    Mittels einer Velo-Tretübersetzung traue ich Dir allemal ohne weiteres noch eine zeitlang 200 Watt Abgabeleistung zu. Das reicht immerhin für einen üblichen Haushaltsquirl. Also keine Ausreden.

  13. Erford Erlich sagt:

    Ich habe mir heute einen neuen PC bestellt, mit mehr Bites, mit viel mehr Bites.

    Das oben habe ich extra nur für Dude hier hinein geschrieben, damit er etwas neues hat, woran er herum mäkeln kann.

    ***

    @ Rainer Grzybowski

    “In der Tat halte ich auf dieser Welt noch immer manches für unmöglich”

    Warten wir mal das Ende des Monats ab. Wenn dann wirklich die Entrückung der daran glaubenden Christen geschehen ist, dann werde auch ich gar nichts mehr für unmöglich halten.

    Die Sachen, die Sie als Beispiele für Unmöglichkeiten angeführt haben oben, sind doch alle passiert, soweit ich mich erinnern kann. Also sind sie doch möglich, oder etwa nicht?

    Schöne Grüße an alle

  14. Dude sagt:

    @Erford

    Da Dein obiges @Magnus gerichtet war, hab ich es frecherweise einfach überscrollt :-D

    Nach dem jetzigen Nachlesen muss ich sagen, da gibts überhaupt nichts zu mäkeln dran von meiner Seite her, im Gegenteil gehe ich dabei – abgesehen vielleicht von einigen nebensächlichen Nuancen – mit Dir einig.

    Schönen Gruss zurück

    Ps. Ich halte nicht viel von weltlichen Glaubenskonstrukten, daher habe ich für mich einen ganzheitlichen Nihilismus in Liebe und im Bewusst-Sein über die absolute, transzendente Vater-Mutter-Ich-Du-Wir-Gottheit und meiner eigenen, individuellen Göttlichkeit gewählt.

  15. Bertho sagt:

    Kennt Ihr schon diesen 13-seitigen Bericht eines Geheimdienstoffzizers, der viele der Fragen bzw. Vermutungen zum 9/11 beantwortet.

    Die Herkunft des Begriffes Ground Zero, den einige vorschnell verwendeten, kommt aus dem militärischen Bereich und wird im Zusammenhang mit nuklearen Explosionen verwendet.
    Der Ground Zero ist somit der Punkt mit den (wahrscheinlich) höchsten Schäden durch die Explosion.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ground_Zero

    Dass die offizielle Geschichte des 11. September ein Sack voll Lügen ist, gilt in der alternativen Gemeinde als erwiesen. Doch was geschah nun wirklich? Eine neue Serie von Enthüllungen eines ehemaligen Mitarbeiters der russischen Geheimdienste schockiert selbst jene, die gedacht hatten, längst hinter den Schleier zu blicken.

    http://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/11-september-die-dritte-wahrheit?context=blog

  16. Dude sagt:

    @Rainer

    Erflehe Deine Verzeihung, dass ich Dir da so hart an den Karren gefahren bin. Auch wenn ich damit bei weitem nicht alles von mir gesagte entkräften möchte, handelte es sich dabei wahrlich um z.T. missverständliche Interpretation meinerseits.

    Eine gewisse Gefahr steckt zwar durchaus im Artikel, jedoch überwiegt der potentiell positive Nutzen dieser realitätsnahen Sci-Fi-Geschichte definitiv. :-)

    Danke dass Du es so gelassen aufgenommen hast. :-)

    Liebe Grüsse

    Ps. Hat mich übrigens gefreut… ;-)

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