Jetzt feiert der Spiegel die NATO-Bomberei und lässt die Bundesregierung runter, weil sie nicht mittat.
Um den Eintrag werde ich mich noch kümmern.
Jetzt feiert der Spiegel die NATO-Bomberei und lässt die Bundesregierung runter, weil sie nicht mittat.
Um den Eintrag werde ich mich noch kümmern.
Gerade las ich, dass derzeit wohl um die 2500 Tonnen Gold jährlich produziert würden.
Ich überschlug’s flugs und kam auf ein gutes Drittelgramm je Erdenbürger, und weiter im Text war dann die Rede von 0,36 Gramm.
Das heißt, wenn wir die Unze grob mit 1800 Dollar und dreißig Gramm rechnen, 60 Dollar je Gramm, also rund 22 Dollar, 16 Euro Derzeitwert je Krattler und Krabbler.
Noch zwei alternative Berichte aus Libyen:
Hier entnahm ich, dass die diesjährige US-Maiserzeugung wohl an die 328 Millionen Tonnen betragen werde.
Gut die Hälfte davon soll inzwischen in die Bioverspritung gehen, also rechnen wir abgerundet 160 Millionen Tonnen.
Wenn wir zwei Kilo Mais pro Tag und Kopf als ein indirektes etwaiges Äquivalent für eine Überlebensdiät ansetzen, hieße das 80 Milliarden Tagesdosen oder für 200 Millionen Menschen gut über ein Jahr zu essen.
Noch Fragen?
Hier tagesaktuell, die Rebellen in Libyen rückten keineswegs erfolgreich in Tripolis vor, wie in den westlichen Medien – und Al Jazeera – eifrig behauptet.
Die Korrespondentin sieht in Tripolis keinerlei Unterstützung für die Rebellen und ein kampfbereites, bis an die Zähne bewaffnetes Volk.
Und der vorgeblich eingenommene internationale Flughafen scheint auch noch unter Regierungskontrolle zu stehen. (weiterlesen…)
Es ist schon schafsmedienerlesen, wie uns Behauptungen von Rebellen und Oppositionellen in Libyen und Syrien als blanke Wahrheiten dargelegt werden, ebenso wie Behauptungen von NATO-Kreisen, während wir von ersteren fast nicht viel mehr Genaues wissen und erfahren, als dass sie derzeit auf der gewünschten Seite stehen und dementsprechend tatkräftig unterstützt werden.
Moslembrüder, Sheiks, Dschihadis, Schmuggler, Glücksritter, Doppel- und Tripelagenten, Kontraktoren, geheime Kommandoeinheiten, Waffenschieber, Massen an potentiellen Plünderern, in Libyen Einzelmilizen satt, kurzum, der Westen lässt sich mit jeder nur denkbaren Sorte zwielichtigen Gesindels ein, seine Umstürze zu erreichen. (weiterlesen…)
Hier habe ich ein hübsches Zitat von einem gewissen “The Dude” auf mysticalforum.ch aufgeschnappt.
“au houdini isch kein magier xi.. hät eifach s’prinzip vo ablänkig genial agwändet..
naja damals sind elefante vodä bühne under hunderte vo augepaar “wägzauberet” worde..
..und hüt chönd äs paar chliini arabischi terrorischtli zwei grossi türm per flugzüg so istürze lah, dases usxeht wine wunderschöni, pyrotechnisch perfekti sprängig.. und milliarde vo hirngfiggete auge lueged zue und glaubed dä überall millionefach wiederholti bullshit, mwuahaha…
houdini würd sich in höchster ehrerbietig vodä ordo-ab-chao-nwo-genies verbüüge, wänner das würd xeh…”
Schee sechter’s, dr Dude.
In diesem Video wird ein gänzlich anderes Bild vom Libyen-Krieg gezeichnet, als es uns in den Schafsmedien vorgesetzt wird:
Und in diesem Artikel beschreibt der Korrespondent die Strategie des Aushungerns von Tripolis.
Die NATO bombardiert eifrig die Infrastruktur Westlibyens und hat eine komplette Seeblockade verhängt.
Die Wut über die Opfer der Luftangriffe scheint die Bevölkerung jedoch hinter Gaddafi zusammenzuschweißen; und es ist keineswegs ausgemacht, dass dieser Krieg mit dessen Tod oder Sturz oder Gang ins Exil schnell beendet wäre. (weiterlesen…)
Zum Jafaican und dessen Untersuchung noch, dass ein kreativer Studiosus vielleicht eine Art Palette der möglichen einschleusbaren mäßigenden Sprachelemente, auf lexematischer wie idiomatischer Ebene, andenken könnte, mehr Ehr- und Mitgefühl in den Jafaikanischsprechenden anzukitzeln.
Es wäre ein spannendes, wenn auch nicht risikoloses philologisches Feldexperiment, zöge ein entschlossener Trupp von abgesprochenen Studenten der Sprachwissenschaft in Einzelkämpfermanier vor und versuchte einmal, wie schwierig es sei, in dieses Gewaber Begriffe einzupflanzen, wenn man sich vorher überlegt hat, mit welchen dies besonders erlesen gelingen könnte.
Ein Stadtdialekt noch im Werden, unter dem untersten Londoner Gesindel, aber nicht nur, ein Riesenleckerbissen für jeden ambitionierten Studenten der Sprachwissenschaft. (weiterlesen…)
Ein erheblicher Teil der Londoner Randalierer, egal ob schwarz oder eher weiß, scheint einen neuen Stadtdialekt zu sprechen, das “Jafaican”.
Die Wortneuschöpfung setzt sich zusammen aus “Jamaican” und “fake”, also Jamaikanisch und falsch.
Der Dialekt soll lautlich sehr eigentümlich sein, nicht nur ob westindischer, sondern auch bengalischer und anderer Einflüsse.
Vielleicht müsste man auch in mancher Hinsicht von einem Soziolekt sprechen, jenem des multikulturellen, multirassischen, arbeitslosen jugendlichen Subproletariats.
In Deutschland kennen wir das Kanakisch, das ja auch zunehmend gerne von normalen deutschen Jugendlichen nachgeäfft wird, über entsprechende Elemente, Hiphop und Gangsta-Rap, als cool befördert.
Und der erfolgreiche Gangster scheint in diesem kleinen Sprachkosmos so etwas zu sein, wie es früher für Laien Fürst und König, für Kleriker Bischof und Papst waren, und für normale Leute heute Josef Ackermann und Ben Bernanke. (weiterlesen…)
Nach reiflicher Überlegung habe ich alle meine Aktien an mir abgestoßen und zudem ein großes Paket auf mich leer verkauft.
Das heißt, dass ich einen fetten Reibach mache, wenn mein Wert zackig sinkt.
Und das muss er ja eigentlich, wenn ich meine Aktien verkaufe und dann noch Leerverkäufe dazu tätige.
Ich kann also nur dann auf die Schnauze fliegen, wenn meine Aktien wider Erwarten doch steigen.
Was allerdings, rein statistisch gesehen, ein Wunder wäre. (weiterlesen…)
“Eine erlesene Wein- und Gewürzhandlung betreiben, mit den feinsten Chili-Saucen, Remouladen, Aiolis, Tapenades und Senfen aus aller Welt, bester Butter, Xelchtem und Käschen, eigenen, tagesfrischen, kleinen Häppchen und Dipps zum Verkosten.”
Mein Avatar 23 hat mich eben gefragt, was für einen Berufswunsch ich noch einmal hätte.
“In so einem feinen, halbangespeckten Schicki-Holzschuppen herumturnen, viel aufsprechen, viel mitprobieren, zumal beim Wein, dabei noch Geld machen wie Heu und der Star der Szene, das täte dir natürlich schon gefallen”, entgegnete er trocken.
“Du sagst es!” (weiterlesen…)
Vor einigen Jahren hatte ich einen Nachhilfeschüler der Achten Hauptschule in Deutsch, einen knitzen Burschen, dessen Faulheit in schulischen Dingen rekordverdächtig war.
Und Deutsch hielt er für das deutlich dümmste Fach von allen.
Am liebsten wäre er gleich Legastheniker geworden, hätte auch locker gelangt, 65 Fehler auf der A5-Seite, aber ich war dagegen.
Ich erklärte ihn zum Wursteniker und half ihm dadurch.
Bezeichnend war der Aufsatz, den der knapp Fünfzehnjährige schrieb, als er das Thema “So stelle ich mir meinen Planeten vor” zu bearbeiten hatte.
Sein Planet war denn ein einziger großer Puff, in dem an jeder Ecke alle Sorten Drogen verkauft werden, und jeder hat genug Geld, um sich von allem leisten zu können, so viel als er will.
Dies ward noch ein wenig ausgeschmückt bis es zum Schluss lapidar hieß: “In diesem Puff kann man auch übernachten.” (weiterlesen…)
Was regiert eine “europäische Wirtschaftsregierung”?
Vielmehr: Was regiert sie nicht?
Klasse.
Nichts funktioniert, also will man mehr davon.
Logisch.
Hiemit eine “europäische Wirtschaftsregierung”.
Für die Vertragsbrüchigkeit jener Leute, deren Untreue, käme jeder auf lange ins Gefängnis.
Derweil beginnt die Schweiz am starken Franken schwach zu werden.
Auch im Kalkül, es dahin gebracht zu haben?
Steigen die Holländer zuerst aus und handeln wieder in Gulden?
Was ist mit dem Verbot von Leerverkäufen?
Wer geht den Rating-Agenturen wie an den Kragen?
Wie billig sind die Kriege, wenn man nicht einmal mehr Geld für die eigene Polizei hat, um interne Aufstände zu bekämpfen, vorhandene Kräfte absichtlich zuschauen lässt, siehe Großbritannien? (weiterlesen…)
Böndchen pflückten sie geschwind
Was ist geschehn?
Man greift die Frauen so massiv an, dass der Verdacht naheliegt, man meine, den Schwerpunkt des Genderkrampfes auf den gesellschaftlichen Abschuss der klassischen Mutterrolle verlegen zu müssen und können, man halte den Zeitpunkt für angebracht, die Untertanenzucht einzufordern. (weiterlesen…)
Irgendsoeine CDU-Tante, die jetzt irgendwo regieren darf, erklärte irgendwo in den letzten Tagen, sie sei selbst eine Quotenfrau und moderne Familienpolitik sei eben nicht mehr aufs “Heimchen am Herd” ausgerichtet.
Wohl eher für Heimis am Herd.
Denn ihr Mann hat, auf seine Karriere verzichtend, ihre drei Kinder großgezogen.
Also als Heimi oder Heimerle am Herd. (weiterlesen…)
Der Libertäre Ron Paul hat in Iowa in einer Art traditionellen, nichtbindenden, aber gemeinhin von großer öffentlicher Aufmerksamkeit begleiteten Vorvorwahl zur republikanischen Präsidentschaftskandidatur einen sehr knappen zweiten Platz belegt, wird aber von den US-Medien dafür eifrig ignoriert, was der Politico-Kolumnist Roger Simon in der Kopfzeile “Ron Paul remains media poison” ausdrückt.
Interessant dabei ist, dass man dem Journalisten eine betonte erhebliche Distanz zu einigen von Pauls Positionen ohne weiteres abnimmt: er interviewt Paul schließlich auch zu dessen aktuellem, weitgehenden Totgeschwiegenwerden in den großen Medien, fragt, was er angesichts dessen empfinde. (weiterlesen…)
Zu München, Hamburg, Frankfurt und Berlin
Zog sich die Sache nächtens hin
Euronen, oder Neurokronen?
Arschbackflattern war zu hören. (weiterlesen…)