Heilige Heuchelei (meine Dalai-Lama-Allergie II)

Ich habe mir überlegt, ob ich nicht eine zeitlang altgläubig werden solle, einfach um mal zu sehen, was passiert.

Kürzlich habe ich im ersten Teil recht deutlich meine Meinung ausgedrückt, was den Dalai Lama anlangt.

Ein Leser hätte mich dafür am liebsten gehäutet, und auf einer anderen Ebene fiel mein Beitrag sozusagen wegen Religionsbeleidigung glatt durch.

Was alles passieren mag, wenn einer Mohammed oder den Koran hochnimmt, ist bekannt.

Jetzt kommt der Papst, und Gegendemonstrationen werden nicht genehmigt.

Derweil können germanisch-heidnische Vorstellungen beliebig lächerlich gemacht werden: was so auch richtig ist.

Warum aber nur diese?

Wer hat bestimmt, dass der Islam, der Katholizismus, der Lamaismus einen besonderen Schutz genießen, der heidnischen Weltanschauungen nicht einmal ansatzweise zuteil wird? (Witzigerweise darf man über Papst und Christentum viel heftiger herziehen, als über den Islam; wer brutal ist, wird belohnt; und darf man den Lamaismus nicht mit dem friedlichen buddhistischen Mönch am Berge verwechseln.)

Muss man deren Anhänger besonders schützen, weil es so viele sind?

Das kann es wohl auch nicht sein, denn es mag zwar mehr Katholiken und gar mehr Moslems in Deutschland geben als bekennende Heiden (für einen Moslem sind Sie automatisch Heide, wenn Sie keiner abrahamitischen Glaubensrichtung angehören, hiemit rechtlos), aber wohl kaum mehr Lamaisten oder Juden.

Nein, daran liegt es nicht.

Vielmehr hat irgendjemand (wer!?) befunden, dass diese Weltanschauungen eines – wie erwähnt unterschiedlich großen – besonderen Schutzes bedürfen, bis hin zur Aufhebung der Kunst- und Meinungsfreiheit: heidnische aber nicht.

Nun gut, es mag so eine Art Ausgleich aus Neid sein: für deren erbärmlichen Stand bei der Jugend.

Die nämlich erfreut sich millionenfach an Spielen, in denen es zwar vor keltisch-germanischen Gestalten nur so wimmelt, aber eben leider weder von Lamas und deren Dämonen, moslemischen Dschinns, noch christlichen Engeln und Heiligen, hebräischen Propheten etc.

Wahrscheinlich brauchen diese Religionen eine privilegierte Sonderbehandlung durch den Staat, weil sie so unergiebig und langweilig sind, so vergleichsweise dröge.

Es wäre auch viel zu heikel für die Spielehersteller, deren Protagonisten in bunte Comickämpfe zu verwickeln.

Welche Firma wollte sich wohl mit den unkalkulierbaren Risiken behaften, die sich daraus zwangsläufig ergäben?

Man kann also aus Thor einen schwulen Deppen machen, der seinen Hammer stets verkehrtherum hält, aus Freya eine hässliche, hinterfotzige Nymphomanin, aus Loki einen lustigen Witzbold, der Unken zum Frühstück isst, aus Walhall einen Greisenpuff, aus Odin einen paranoiden Quassler, dessen flügellahme Raben heiser krächzend nur noch nerven und ihm auf die Schultern scheißen: alles geht.

Andersherum aber…

Ich werde mir daher aus naheliegenden Gründen jetzt ausnahmsweise nicht vergönnen, vergleichbare Szenarien im Zusammenhang mit den Erlesenheitsreligionen hier aufzubilden.

Daher überlasse ich es Ihrer Phantasie, wie das aussehen könnte, was geschähe, verwagte es einer doch…

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14 Antworten zu “Heilige Heuchelei (meine Dalai-Lama-Allergie II)”

  1. Armin sagt:

    Ist es nicht der Inbegriff der Religionen, dass Menschen sich um die Allherrschaft des Gottkanals streiten, darum, welcher von diesen vielen der richtige Gott ist?

    Ich sehe das zwar nicht ganz so, dass es keinen Gott gibt. Ich stelle nur fest, dass alles auf Glauben, also an ihn glauben oder nicht glauben beruht.

    Die einen glauben, es gibt ihn nicht, die anderen, dass es ihn gibt.

    Und einige glauben so fest, zu wissen, dass sie selbst dazu fähig sind, andere zu töten, die ihren Glauben an einen bestimmten Gott, der den Menschen wiederum ganz bestimmte Regeln aufzwingt bzw. für den immerwiederholten Eintritt ins Paradies “nahelegt”, nicht teilen (wollen).

    Ich bin zwar kein Atheist, höchstens Agnostiker, aber ich sehe nicht ein, wieso man sich an einen von einer der Machtinstitutionen der Religionen auserkorenen Gottgleichen fanartig anheften muss, sei dies nun der Papst, der Dalai Lama oder andere, die man zur eigenen Sicherheit besser nicht namentlich erwähnt.

    “Gottes Schriften” lassen sich jedoch fantastisch interpretieren, je nach Lust, Laune, Land, bzw. natürlich je nach Machterweiterungs- oder Machterhaltungsagenda.

    Wenn es Gott gibt, denn redet er mit jedem, hört jedes Gebet, steht er jedem bei. Dann geht es ihm einzig um Aufrichtigkeit, um das Gegenteil von dem, was Religionen im Allgemeinen aus Menschen machen.

    Wenn es Gott gibt, dann kann es bei aller Logik nur einen geben. Und der muss, bei aller Logik, aller Menschen “Vater” sein. Von mir aus einer mit vielen Gesichtern, aber nicht viele sich ausschliessende Götter.

    Damit wird das ganze ausschliessliche Getue der Religionen so schrecklich lächerlich, dass man damit ganz einfach und ganz umfassend absolut nichts zu tun haben will.

    Das sind alles Pyramiden, Teil des Games, Machtinstrumente, menschgemachte Propaganda- und Hirnwaschkonstrukte. Mit der Suche nach Gott haben sie so wenig zu tun wie Gerichte mit Gerechtigkeit oder der Mainstreamjournalismus mit der Wahrheitsfindung.

    Ob es jedoch Gott gibt, ist für mich eine offene Frage. Dazu stehe ich.

    PS:
    Zum Dalai Lama, ich ertrage dass Fangetue und sein ewiges Grinsen genauso wenig wie Du.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Armin

    Zunächst: Danke Deiner differenzierten Zuschrift.

    Ich habe ein Eisen angepackt, das wie heißgefrostet dalag, wie als ob ein Eisen sich selbst kaltschweißen könne.

    Jetzt sind viele böse, die sowas eigentlich gar nicht sein dürften.

    Und viele von denen, die das dürfen, die sind’s auch.

    Je nun!

    Sollte man auf denjenigen warten, der noch einfältiger ist als man selber?

    Wenigstens in einem Wettbewerbe kann man doch, wenn recht beherzt, in der Regel gewinnen.

  3. Anonyma sagt:

    Diese Glaubenssystenme bedürfen staatlichen Schutzes aus dem selben Grund, aus dem die offizielle Version zu 9/11 ihn braucht. Das sind keine Religionen, weil religare (rück[an]binden) sich auf den Seinsgrund bezieht. Die Gläubigen werden durch (fast?*) keine der von Dir genannten Theorien religiös. Der Mönch am Berg vielleicht… vielleicht auch durch Zufall, weil einer über den Tellerrand der eigenen Konfession schaut und seine eigenen Betrachtungen anstellt. Aber nie per se, bei staatlich geschützen Indoktrinierungssystemen. *Wiewohl ich zuwenig vom Lamaismus weiss, um mir anmassen zu können, gleich die ganze Religion mit dem Dalai auszuschütten.
    Was meinst Du, was los wäre, wenn die abrahamitischen Schafe (kurzzeitig!) aufwachten, weil jemand ihre einlullenden Dogmen widerlegte? Ich denke, er würde physisch attakiert, bis gelyncht, als Ketzer. Denn vor dem Grauen schützt sich die Psyche durch Verdrängung oder gar Abspaltung von Persönlichkeitsanteilen.

  4. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Anonyma

    Lustigerweise habe ich hier bislang die heftigsten Ansagen bzw. Drohungen eingefahren, als ich mich einmal über einen indischen Guru ein wenig lustig machte, sowie jetzt, siehe Vorartikel, als der Dalai Lama durch meine Satire musste.

    Es gibt aber noch einen anderen Grund, welchen ich im Moment leider nicht ausdrücklich benennen kann, weshalb das Lamotentum mir nunmehr erst recht ans Herz meiner Feder gewachsen ist.

  5. Armin sagt:

    >>Ich habe ein Eisen angepackt, das wie heißgefrostet dalag, wie als ob ein Eisen sich selbst kaltschweißen könne.

    Ich mag es, wenn Du diese Eisen anfasst. Das hebt Deinen Blog von andern ab, die oft nur das Naheliegende (oder soll ich sagen Populäre wiederholen). Ich denke, wenn man Fan von irgendwem ist, müsste man Kritik ertragen bzw. sogar befürworten.

    Ob in Form von Satire oder von mir aus auch ernst. Sonst will man blinder Fan sein und das ist überaus gefährlich und dumm gleichzeitig…

    Die Frage nach Gott (oder nicht Gott) ist doch so eine elementare und, für mich und wohl für nicht wenige andere, auch lebensbegleitende Frage (nur schon im Sinne nach dem “von wo komme ich und wohin gehe ich”), dass sich jeder dazu seine ganz eigene Meinung bilden darf – und diese auch sollte FREI diskutieren dürfen.

    Ich für mich mag Deine solcherart thematisierten Artikel überaus und wünsche mir auch vielfältige Kommentare darauf. Dass Du womöglich privat noch angefeindet wirst ist höchst schade!

    Aber eben. In letzter Zeit stelle ich mir oft die Frage, ob die “Alternativen”, ob im religiösen Bereich oder im politischen, gesellschaftlichen Bereich, oft ( und ich sage bewusst nicht immer) auch nur wieder langweilige Gatekeepers des Systems sind. Hirnfotzige Ueberlaufventile sozusagen.

    Meiner Meinung nach sind wir 2011- nun aber wirklich inkl. 5 nein 1 Sekunde vor 12 Situation – in einer Zeit angelangt, wo man endlich die kollektive Vielfalt der Inperpretation der Wirklichkeit zu einer konstruktiven Zukunft nutzen sollte. Wo es nicht mehr reicht, die unendliche Lüge, das Totalseichtmantra: “Der Mensch ist böse, der Mensch ist böse, der Mensch ist böse” zu wiederholen.

    Denn die Zeit, wo man sagen konnte: “Ich habe die Wahrheit gepachtet” ist meiner bescheidenen Meinung nach eindeutig vorbei. Das aktuelle Game baut sich ja letztlich auf der unheimlichen Arroganz auf, zu wissen(!), was gut für den Menschen, die Menschheit ist.

    Letztlich ist das Problem dieser Sklavenwelt, dass seit wohl Jahrtausenden über uns bestimmt wird. Die Menschheit wird als unfähig des – selbst Entschiedenen – Guten hingestellt und muss ständig indoktriniert, manipuliert und gebessertwissert werden. Sonst geht es nicht.

    An die Besserwisser Eliten: Ihr Halunken! Genau so ging es nie und wird es gerade jetzt nicht mehr weitergehen…

    Für 2011 wird mir jetzt fast ein ganzes Jahr der Satz des Bilderbergers in Davos im Ohr hängen wie ein mieser Schnulzensong: “Ja, wir haben eine Agenda, aber sie geht euch nichts an!” So ist es, ihr Trottel!

  6. Dude sagt:

    “Der Dalai Lama ist der Peter Lustig für enttäuschte Christen”
    (Hagen Rether)
    https://www.youtube.com/watch?v=cb4kG8su9yA

    ;-)

  7. Magnus Wolf Göller sagt:

    Mohammed trieb Kamele, der Dalai Lama schiert Yaks.

  8. Kolibri sagt:

    Da ich bei so manchem Glaubensthema einige Male mit kommentiert habe, möchte ich euch hiermit unsere Heiligen vorstellen, die Damaligen und die Jetzigen. Mega cool, sag ich euch, die habens noch drauf.
    http://quer-denken.tv/index.php/mfv-tv/752-die-erschinung-der-madonna-im-glas

  9. Jochen sagt:

    @ Kolibri

    http://quer-denken.tv/images/Saint_Wilgefortis_Graz_Wiki_Gugganij.JPG

    Das mit dem weiblichen Christus ist ganz einfach zu erklären.

    Es handelt sich dabei um die Grundsätze des Israelitischen Glaubens. Adam wurde danach erschaffen aus dem Staub dieser Erde. Die Eva aber wurde aus dem Fleisch bzw. aus einem Teil des Körpers von Adam erschaffen. Alle Menschen, die danach kamen, wurden von Eva geboren, aus ihrem Fleisch. Deshalb ist nach diesem Glauben jegliches menschliche Lebewesen, also egal ob Mann oder Frau, Fleisch und WEIBLICH.

    Das Fleisch ist der Vergänglichkeit unterworfen, das was nach diesem Glauben unvergänglich ist, ist alleine das MÄNNLICHE im weiblichen. Deshalb sind Frauen im Israelitentum, ich sage extra nicht Judentum dazu, sowie es auch im Islam der Fall ist, bedeutungslos! Und der erste Adam, der sogenannte Ursprung der Schöpfung, ist jener Messias, auf den die Israeliten immer noch warten, daß er ein zweites Mal komme. Auf ihn warten praktisch alle falsch instruierten Gläubige auf der Welt, denn sie denken, er wäre Gott (im antiken Griechenland nannten sie ihn Prometheus). Die Christen nennen ihn Jesus Christus und auch sie hoffen auf sein zweites Kommen. – Wenn also der Adam der erste war und das zweite Kommen von ihm noch aussteht, wer ist aber dann gekreuzigt worden? – Jedenfalls nicht der, von dem alle Welt glaubt, daß er es gewesen wäre !!!!!!

    Fleisch vergeht, es wird nach diesem Glauben deren Gott geopfert, um symbolisch den männlichen Teil heim zu Gott leiten zu können. Der weibliche Teil ist Bestandteil dieser Welt und bleibt zurück bzw. gebiert sich neu – der ewige Kreislauf.

    Wenn nun Jesus (als das FLEISCH) am Kreuz hängt, dann bedeutet das symbolisch, daß der weibliche Teil geopfert worden ist, während der männliche Teil weiterleben kann. So enstand die Geschichte um den Jesus hó Barabbas, jener, der anstelle von Jesus Christus freigelassen worden sein soll. Barabbas (bed. Sohn des Vaters). Der Sohn, also das männliche, wird dem weiblichen im Israelitentum IMMER vorgezogen, selbst auch dann, wenn eine Frau immer nur Gutes tut und ein Mann immer nur Böses. Die Israeliten sind ein sehr kriegerisches Volk.

    Die Symbolik der Farben: Jesus, das Opferlamm im weißen Gewand. Barabbas war ein Räuber, Räuber sind meist dunkel gekleidet oder arbeiten zumeist im Schutz der Dunkelheit. Das führt hin zum Okkultismus, der Anbetung des Chaos (NWO), materiell eine ganz natürliche Sonnenfinsternis. Wer dann geboren wird, ist das Licht der Welt – Luzifer, den sie alle ja auch so sehr verehren. Das ist jener, den sie erwarten, daß er im FLEISCH kommt, um die Welt als Alleinherrscher zu regieren. Alle Welt setzt also auf den FALSCHEN als ihren Messias!

    Damit schon im Leben des Mannes ein Anfang gemacht wird, in Bezug auf seine geistliche Rückkehr zu Gott, wird ein Stück Fleisch, also ein Teil seines WEIBLICHEN Körper, geopfert, weswegen sie ja auch ihre männlichen Kinder am ACHTEN Tag beschneiden. Das hat einfach nur Symbolcharakter.

    Und nun, bekommt mal so einen Glauben wieder aus den Köpfen heraus. Es ist schier unmöglich.

    2.Mose 22:30 Desgleichen sollst du tun mit deinem Ochsen und deinem Schaf; sieben Tage mag es bei seiner Mutter bleiben, am achten Tag sollst du es mir geben!

    Bei den Israeliten sind es Schafe, die geopfert werden, FLEISCH wird geopfert und in der Bibel heißt es, es wäre ein Wohlgeruch für deren Gott. Deswegen ist dieser Gott auch für Kriege. Da werden ja nur WEIBER geopfert, wenn die Männer fallen.

    Im alten Rom waren es Ochsen bzw. Stiere, die an besonderen Tagen geopfert wurden. Von den Römern kam das Christentum auf der Grundlage des Israelitentums. Kein Wunder also, daß es JESUITEN sind, die hinter allem stecken, in einem für unsere ungläubigen Augen sehr negativen Sinne.

    Was die alten Ägypter angeht, bei denen wurden Ochsen als heilig verehrt und NICHT geschlachtet. Deshalb werden sie die Ungläubigen genannt, die Anbeter des (goldenen) Kalbes, so wie die ECHTEN Juden es auch tun. Die Juden machten nur bei einem “Ochsen” eine Ausnahme, weil sie wußten/wissen, daß Jesus der falsche Messias war/ist. Und trotzdem wurden sie von den Römern damals hereingelegt und sie entschieden sich für den Verkehrten, daß er gekreuzigt würde. Denn jener, der gekreuzigt wurde, war einer aus ihren eigenen Reihen. Meine Meinung ist, es war ein gewisser Thumelicus. Der Sohn eines germanischen Stammesfürsten. Aber das jetzt weiter zu erklären, führt zu weit und dauert mir zu lange.

  10. Kolibri sagt:

    @Jochen

    Nett, dass du dir die Mühe machtest, dies so genau zu erklären.

    Weisst du, vielmehr wollte ich auf etwas anderes hinweisen, nämlich, dass sich in der Manipulations- und Verblödungstaktik von früher bis heute nichts geändert hat. Vor einigen Tagen kam mir der Gedanke: “Früher haben sie die Religionen benutzt um uns zu verblöden, heute geschieht dies durch die Medien”. Und wie es sein wollte, stieß ich auf diese Seite, habe aus Neugier diesen Artikel angklickt, als ich dieses Bild sah http://quer-denken.tv/images/Saint_Wilgefortis_Graz_Wiki_Gugganij.JPG, fiel mir sofort die verblüffende Ähnlichkeit auf, zur Conchita, die oder er heute in den Medien präsentiert und hoch gejubelt wird.

    Ich für mich musste hellauf lachen, diese verblüffende Ähnlichkeit.

    Zudem bekam ich wieder die Bestätigung, dass sich der Abrahamitismus vom alten Ägypten bis ins Römische Reich und bis in die jetzige Zeit wie ein roter Faden durchzieht.
    Alle Weltreligionen enthalten mehr oder weniger die gleiche Lehre, nur die Figuren sind etwas anders dargestellt und heissen etwas anders. Die Inkarnationslehre war früher im Christentum auch erhalten, die wurde irgendwann entfernt, weil sich dadurch die Massen leichter steuern liessen.
    Interessant finde ich ausserdem, dass die ägyptischen Schriftzeichen in unserer Gegend im “ach so HL. Land Tirol” sich immer wieder finden.

    Dass die Freimaurerkreise über ein Geheimwissen verfügen, was der Öffentlichkeit vorenthalten wird, dessen bin ich mir sicher. Aber das ist auch egal, denn zwischen Wissen und Bewusstsein besteht ein gewaltiger Unterschied.

    Mutter Erde trägt auch universelles Bewusstsein, ich erachte die Verbindung mit Mutter Erde sinnvoller, als irgendwelchen Glaubenslehren hinter her zulaufen. Im keltischen Baumhoroskop wird diese Verbindung sehr schön dar gestellt.

    Komisch jede Pflanze, jeder Baum ist tief verwurzelt, der Mensch hebt ab in geistige Sphären, ist irgendwo da oben unterwegs und verliert dadurch immer mehr den Kontakt zur Erde und somit auch das Bewusstsein.

    Aber wie Herr Göller weiter oben schon sagte: der Mohammed trieb Kamele und Dalai Lama schiert Yaks…..als ich dies las, musste ich auch lachen….und Jesus hütete Schafe.

  11. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Kolibri & Jochen

    Ich musste heute Mittag auch platsch rauslachen, als ich sahe, wie das heutige Messias Conchita Wurst doch so trefflich in Vergleich gezogen ward.
    Es ist wohl an der Zeit, dass die Skopzen wiederkehren (eine unermüdliche Kastratensekte in Russland). Die Bilder zum Wikipedia-Eintrag sind schon etwas für sich, Nachpostmoderne aus dem 19. Jahrhundert sozusagen. Irgendwie sogar cooler als Conchita. Heiliger Genderasmus aber auch!

  12. Jochen sagt:

    @ Kolibri und @ Magnus

    Wenn sie jetzt die/den Conchita Wurst noch kreuzigen würden, dann hätten sie einen neuen Gott zum anbeten.

    Der hieße dann Hans Wurst. Dann wäre das Chaos perfekt.

    Aber heutzutage wird ja nicht mehr gekreuzigt, sondern einfach jemand auf der Straße umgefahren. Geht X-mal schneller und die Versicherung kommt sogar für den Schaden auf.

    LG

  13. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Jochen

    Das arme Wurst will ich nun wirklich nicht mehr beiziehen. Es wird das Jesum auch kaum erreichen. Das Jesum wirkt zwar auf vielen Darstellungen ein bisschen schwul, aber doch meist recht männlich, und ich schätze, dass die Weiber, die im Religiösen durchaus genauer sein können als Männer, auch heute noch mehr auf dieses stehen dürften als auf jenes Wurst.
    Das ist natürlich unerträglich diskriminös, ein Skandal, menschenverachtend.
    So sind sie aber, die meisten, lass’ es Dir sagen, von den Weibern.

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