Schafsmediensieg in Libyen

Überall, naja, überall in den Schafsmedien, wird die Entwicklung in Libyen als großer Sieg der NATO gefeiert.

Als ein Bombenfest der Freiheit.

Die Realität der Libyer hat damit aber bislang nichts gemein.

Mindestens die Hälfte des Volkes erfährt derzeit, wenn nicht tot oder verletzt, schwere Versorgungsengpässe; und nichts deutet bisher darauf hin, dass sich das allzubald ändern werde.

Und selbst die ovinsten Schafsmedien raunen inzwischen unterderhand von der Gefahr, dass es noch einen gewaltigen Shootout geben könne, um alles, was zu holen ist.

Wahrscheinlich haben die NATO-Kontaktoffiziere schon mehr Sorgen dahingehend, wie sie ihre Saubande einigermaßen beieinanderhalten sollen, als mit der Bekämpfung der Gaddafi-Getreuen, obschon auch die offenkundig noch nicht wirklich unmittelbar vor dem Ende steht.

Weiß man’s, ob ein Guerillakrieg folgt?

Die neue Führung scheint aus einem Sammelsurium an irgendwie westgeneigten Halbpluralisten und Islamowerweißwassen zu bestehen, mal nur zwei Fraktionen grob beschrieben, natürlich auch sonstigen Banditen, von denen jeder Libyer sich mit Fug fragen darf, wer schlimmer für ihn werden wird.

Es kann natürlich alles auch irgendwie gutgehen.

Also, dass kriegsmüde Libyer ein ölsklavisches, prowestliches, gemäßigt islamisches Regime hinnehmen, das genau so funktioniert, wie man sich das in Washington, London und Paris vorstellt. (Rom bekommt auch was ab, aber auch die Flüchtlinge.)

Sagenhaft an dieser Sache ist allerdings, wie ein moderner Kolonialkrieg als humanitäre Aktion verkauft wird, und das Jubeln der Schafsnasen dazu.

Man könnte meinen, man habe es mit lauter Besoffenen zu tun.

Nichts ist klar, und man tut, als habe man das Gelbe vom Ei erfunden.

Eine paradigmatische öffentliche Selbstdemontage der Schafsmedien für jeden, der denken kann.

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