Meine Dalai-Lama-Allergie

Zum Glück habe ich doch eine Allergie.

Ich dachte schon, ich sei nicht ganz normal.

Ich bin nämlich gegen den Dalai Lama allergisch.

Wenn ich diesen wandelnden, immer peinlichen, dauergrinsenden Spirituellanten sehe, diesen verlogenen NWO-Priester, stets von Schleimern und Stiefelleckern umgeben, diesen Herdenverzücker, schwülen Herzenberücker, Schafsbeglücker, spüre ich verstärkten Haarwuchs aus Nas’ und Ohren.

Manchmal zwickt es mich auch direkt zwischen den Arschbacken, wenn seine Heiligkeit der Esoclown auftritt, zumal vor verzückten One-World-Christen.

Ich erinnere mich noch gut, wie er den alten Papst für einen sehr spirituellen Menschen hielt und der Trilaterale Graf Lambsdorff einer seiner besten Betspezis war.

Immer Orange, immer Grinsen und Swastikas.

Nicht, dass mir Orange nicht gefiele, oder ein herzhaftes Grinsen, oder auch mal eine Swastika.

Aber: Was für ein Vorbild, bitte, setzt Der?

Erhebt er je gegen die NATO-Aggressoren, gegen Israel gar, seine Stimme?

Das ist doch der größte Heuchelkasper, die allergenste Ekelfigur aus der Mistkiste der Mystifikation.

Er wird noch nicht einmal gefragt, welche Stellung Frauen in einer seinem Glauben entsprechenden Gesellschaft zukäme; das wäre ja Majestätsbeleidigung, was sag’ ich, Beleidigung Seiner Göttlichen Heiligkeit selbst: und die Antwort wird man wohl auch lieber nicht so ganz genau wissen wollen.

Ein Spiriblender wie aus einem Märchenbuche.

Auffällig auch die relative physiognomische Ähnlichkeit Greenspans, Lambsdorffs und des Lama.

Aber so ist es eben bei einer schweren Allergie: Bereits kleine Reize genügen, und man wollte sich kratzen und beißen und um sich schlagen.

Ich habe mir auch schon überlegt, gegen wen ich wohl so allergisch wäre, wenn es den Dalai Lama nicht gäbe.

Doch immerhin ist kein Dalai Lama in der Wurst oder im Bier, so dass ich von der Seite her keine Bedenken haben muss.

So habe ich denn, abgesehen von den zuvor beschriebenen Symptomen, nur mit einem gelegentlichen Fluchreiz zu tun, der sich aber durch konsequente Beschäftigung mit schönen und lehrreichen Dingen recht gut eindämmen lässt.

In schweren Fällen verordne ich mir Schreibtherapie.

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11 Antworten zu “Meine Dalai-Lama-Allergie”

  1. Tester sagt:

    Dalai Lama ist ein Massenmörder und ein Dieb. Unter Lamas herrschte Scharia-ähnliches Gesetz, es wurden Hände abgehackt, Augen ausgestochen für kleinste Vergehen und regelmäßig wurden Kinder gehäutet (!) zu Ehren der “Gott-Könige”. Und zum Schluß hat Dalai Lama damals noch etwa 50 Mio. Dollar Volksvermögen eingeheimst und ab nach westen zu seinen Finanzierern und Freunden in der CoL.

    Hier gibt es gute Infos dazu: http://www.gottkoenig.de//

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Tester

    Tibet war bis zur Annexion durch die Chinesen einer der perversesten und grausamsten Feudalstaaten der Erde.

    Darüber wird aber nie geredet, nur darüber, wie spiri doch der Dalai Lama sei und seine ganze Religion, der und deren Klöstern damals alles unterworfen war.

    Ich bin mal gespannt, ob einer seiner verzückten Anhänger hier loszetern wird, ich habe das alles nicht richtig verstanden oder sei von einem bösen Geiste besessen.

    Und überhaupt: Wo seine Heiligkeit doch so viele gute Freunde hat in aller Welt…

    Der Dalai Lama ist nichts anderes als das vielleicht am dunkelsten leuchtende, fleischgewordene Symbol für mediale Massenmanipulation.

    Eine tatsächlich friedvollere Welt zu erreichen, müssen solche Götzen vom Sockel gestoßen werden.

  3. Tupolew sagt:

    Ein erstklassiger Blogeintrag, sehr gut geschrieben. Ich halte vom Dalai Lama auch nichts. Vor einiger Zeit war er ja Dauergast in deutschen TV Shows, ich finde so etwas “etwas” übertrieben…

    Tupolew

  4. ehrli sagt:

    und genau so einen dummschwätzer wie du einer bist , hätte ich an denen ihrer stelle auch gehäutet.
    keinen blassen schimmer von der materie , aber gülle im hirn.

  5. Dude sagt:

    @ehrli
    Danke fürs Selbstgespräch ;-p

  6. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ ehrli

    Ja hättste mal.

    Haste aber nicht, und Buddha auch nicht.

    Deshalb habe ich auch die Möglichkeit, auf Deine knappen Freundlichkeiten kurz einzugehen.

    Zunächst mal legen sie Deine Friedfertigkeit und allgemeine Menschenfreundlichkeit in einer so überzeugenden Weise dar, dass Seine Heiligkeit sicher nichts dawider einzuwenden hätte.

    Und die durchgängige Kleinschreibung bezeugt ebenso Deine Frömmigkeit in Demut und Einfalt.

    Noch eine Frage: Gibt es noch Klöster, in denen man das Häuten von Dummschwätzern lernen kann?

    Vielleicht nimmt Dich ja ein Abt auf.

  7. Halmstan sagt:

    Danke für diesen Artikel – der war schon lange mal überfällig!

  8. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Tupolev & Halmstan

    Freue mich des Zuspruchs!

    Warten wir mal die Begeisterungsstürme in den Schafsmedien ab…

  9. Jimmy sagt:

    In einem Krieg stirbt zuerst immer die Wahrheit, denn jeder möchte sein eigenes Bild anstelle desjenigen des andern setzen, ja wir sind in einem Krieg mit unserem Selbst, und identifizieren uns gerne mit den Weltbildern, die wir durch unsere eigene Logik, unsere Erfahrungen und Gefühle aufbauen.
    Jeder bildet dadurch seine eigene Realität. Was kümmert uns so sehr, als dass wir die Realität unsere eigene nennen dürfen… Sagt, mit welchen Anschauungen könnt ihr unser aller Schmerz auflösen? Hass, Neid und Gier, Lug, oder Liebe, Wahrhaftigkeit, Toleranz, und Vergebung?
    Wir alle sind Teil unseres wahren Selbst.- -Die Einheit, der Kosmos-
    Du hast die Freiheit der Wahl (freier Wille)

  10. Der Inhalt kann nicht von der Hand gewiesen werden.Formell betrachtet hätte ein nüchternes Kalkül die Ausführungen erheblich aufwerten können.

  11. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Karl-Heinz Graf

    Ein erwägenswerter Einwand.

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