Zum Jafaican und dessen Untersuchung noch, dass ein kreativer Studiosus vielleicht eine Art Palette der möglichen einschleusbaren mäßigenden Sprachelemente, auf lexematischer wie idiomatischer Ebene, andenken könnte, mehr Ehr- und Mitgefühl in den Jafaikanischsprechenden anzukitzeln.
Es wäre ein spannendes, wenn auch nicht risikoloses philologisches Feldexperiment, zöge ein entschlossener Trupp von abgesprochenen Studenten der Sprachwissenschaft in Einzelkämpfermanier vor und versuchte einmal, wie schwierig es sei, in dieses Gewaber Begriffe einzupflanzen, wenn man sich vorher überlegt hat, mit welchen dies besonders erlesen gelingen könnte.
Ein Stadtdialekt noch im Werden, unter dem untersten Londoner Gesindel, aber nicht nur, ein Riesenleckerbissen für jeden ambitionierten Studenten der Sprachwissenschaft.
Ein literarisch Begabter mag wohl auch einfach sein Feldstudium selbst zum Thema seiner Kurzgeschichten oder seines Romanes machen, die Katastrophen auf der Suche nach der richtigen Aussprache, der richtigen Zuordnung einer Wendung in der entsprechenden Situation, seine blutigen Nasen, Barfußerlebnisse, Kakerlaken und Sackratten, die fast unvermeidlich, jedenfalls bei ihm, den Weg des modernen Undercoverlinguisten kreuzen, seinen Lesern spannender erscheinen möchten, als das Idiom, das er aufzuklären urdem aufgebrochen.
Ran an den Speck!
Tags: Jafaican, Jafaikanisch





















