Archiv für den Monat Juli 2011

Kleines Herrschaftswissen

Freitag, 08. Juli 2011

Ich bin nicht der Alwis, meine Leutseligkeit ist fast peinlich legendär, ich bin gerne und oft allzulange gutgläubig, vermute nicht überall gleich Hinterlist oder mir nicht eben gewogenes oder förderliches Verschweigen.

Trotzdem muss ich mich immer wieder darüber wundern, was selbst Leute, die mich lange und gut kennen, vermeinen, vor mir verheimlichen zu wollen und können. (weiterlesen…)

Es ist Zeit

Freitag, 08. Juli 2011

Es ist mal wieder Zeit für einen Aphorismus.

Eierlegende Wollmilchsaukinder?

Donnerstag, 07. Juli 2011

Im folgenden Video geht es um Kindererziehung, um Didaktik, um Sprache und Spracherwerb, um den modernen Bildungswahn, schon Kleinstkinder einem Turboausbildungsprogramm zu unterwerfen.

Siegfried Röcklin

Donnerstag, 07. Juli 2011

Ich denke, dass “Siggi”, wie er manchmal auch von mir genannt wurde, sich von mir, wenn überhaupt, statt eines ernsten einen irgendwie lustigen Nachruf gewünscht hätte, wenn überhaupt.

Denn Siegfried Röcklin, ein Maler, Holzbildhauer, Erfinder und Denker und Geist und Schwäbisches Original, wie man es sich nur denken kann, mein lieber, dionysischer, leider nur allzukurz gefundener Freund, hätte wahrscheinlich schon nach dieser Aufzählung gesagt: “Was schwäddsch soviel rom, komm mol zom Pongd.” (weiterlesen…)

“Truther”: Mit dem Begriff läuft es nicht

Mittwoch, 06. Juli 2011

Es wirkt mitunter wie ein Kampf gegen Windmühlenflügel.

In den Diskussionen über 9/11, nur mal zum Beispiel, stehen einige wohlmeinende, fleißige Leute, von denen aber die wenigsten wirklich gut dafür ausgebildet sind, einer Armada von professionellen, bestens unterstützten und bezahlten Desinformanten – oft gar gläubige daran, die eigentlichen Bösen seien die “Truther” – gegenüber.

Und es fängt ja bereits mit Kleinigkeiten an, dass die “Truther” regelmäßig im Handumdrehen in einen Nachteil geraten.

Nämlich allein schon durch den Begriff “Truther” selbst. (weiterlesen…)

Moderne Prangerpest: Selbst bei Freispruch schuldig

Dienstag, 05. Juli 2011

Die Fälle Kachelmann, Assange, Strauss-Kahn haben deutlich gemacht, dass Männer bei sexuellen Anschuldigungen durch Frauen inzwischen zum öffentlichen Freiwild geworden sind.

Mediales Spießrutenlaufen selbstverständlich.

Unschuldsvermutung Fehlanzeige.

Selbst wenn irgendwann freigesprochen, sind sie beruflich und sozial so gut wie erledigt.

Gegen diese moderne Prangerpest richtet sich das teils etwas unzarte folgende Video.

Es reicht.

Vom Gewesenwäre (The Would Have Beens)

Dienstag, 05. Juli 2011

In der Türkei traf ich – neben dreisten, bedrohlichen, sich mit reichlich Raki abfüttern lassenden Zivilpolizisten (es war grade mal wieder ziemlich heftig da unten) und anderen merkwürdigen Gestalten, unter anderem einem Engländer, der sich mittelprächtig darüber ärgerte, dass er aus Pakistan kiloweis Hasch durch den Iran hätte schmuggeln können, da er nicht ein einziges Mal kontrolliert worden war – 1985 in der wohl merkwürdigsten Absteige Antalyas einen gut um vierzigjährigen Iren, der sich beim abendlichen Gespräch zwar gelassen, aber doch deutlich und engagiert darüber ausließ, wie viele Menschen doch dauernd von den “Would-Bes” und den “Should-Bes” redeten, also dem Wäre und Sollte, anstatt sich den realen Dingen zu stellen. (weiterlesen…)

Einfachste Weisheit

Dienstag, 05. Juli 2011

Wenn fast alles runterkommt, ist Obensein umso leichter. Wofern man sich nicht erschlagen lässt.

Fässer aufmachen

Dienstag, 05. Juli 2011

Je mehr Fässer scheinbar dicht verschlossen sind, um desto mehr derer mache ich auf. Einige wenige werden verstehen, was ich damit sage.

Hessen in die Knie!

Dienstag, 05. Juli 2011

Hessens Europaminister (was ist denn das?) hat jetzt zum Urlaubsboykott gegen Dänemark aufgerufen, weil das Land wieder Grenzkontrollen eingeführt hat.

Leute, fahrt in Massen nach Dänemark!

Kauft, soviel der Beutel hergibt!

Eure Euch gestohlenen D-Mark könnt Ihr dort zwar leider nicht mehr liegenlassen, aber wenigstens noch Eure Euros, solange die noch ein Öre wert sind!

Andernfalls fahrt mindestens nicht mehr nach Hessen, wenn es nicht zwingend sein muss!

Und wenn, dann bringt alles von zuhause von Lidl oder Aldi mit!

Tankt vor der Grenze!

Kein Stopp vor Mainz!

Äppelwoi in den Gulli!

Bembel an die Wand geschmissen!

Wiesbaden ist Wutzenhausen!

Reißt den Taunus ab! (weiterlesen…)

Klarsicht

Dienstag, 05. Juli 2011

“Der Parasit, der seine Wirtstiere gleich noch mitausgeschissen hat.”

(Autor dem Verfasser bekannt)

Böser Spruch

Dienstag, 05. Juli 2011

Der Ball läuft, so gut er’s kann, auf die Frauen zu und die dann irgendwann mit ihm ins Tor.

Der Stresstestrock

Dienstag, 05. Juli 2011

Inspiriert durch den Text “Unwort des Jahres 2011″ meiner zeitgeist-Kollegin Friederike Beck zum Battelbröckel “Stresstest” bzw. dessen inflationärer, bis zum Schwachsinn reichender Verwendung, habe ich jetzt mal ein Libretto verfasst:

Röhbuhbuh, Bahbahbärän, wer funzt hier noch ohne Bock?

Röppeldunbröckel, alles ab, Blödödödmann, halt die Schlapp!

Lug und Trug, und mehr Unfug, hier kommt der Stresstestrock!

Humm und Bug, noch mehr Lug, hier kommt der Stresstestrock!

Schwarz und Grün und Rot und tot! (weiterlesen…)

Thomas Jefferson

Dienstag, 05. Juli 2011

Sein entscheidender Satz:

“I believe that banking institutions are more dangerous to our liberties than standing armies. If the American people ever allow private banks to control the issue of their currency, first by inflation, then by deflation, the banks and corporations that will grow up around the banks will deprive the people of all property – until their children wake-up homeless on the continent their fathers conquered.” –Thomas Jefferson, 1802

(Ich meine, dass Bankinstitute unseren Freiheiten gefährlicher sind als stehende Armeen. Wenn das amerikanische Volk Privatbanken je erlaubt, seine Währungszuteilung zu kontrollieren, erst durch Inflation, dann durch Deflation, werden die um die Banken erwachsenden Banken und Firmen das Volk allen Eigentums berauben – bis seine Kinder auf dem von ihren Vätern eroberten Kontinent obdachlos aufwachen.)

Gestern war Unabhängigkeitstag.

Finanzflachmänner

Montag, 04. Juli 2011

Muss man studieren, um Volkswirtschaften zu ruinieren?

Rein rhetorische Frage: offensichtlich ja.

Alle diesbezüglich ausgewiesenermaßen Fähigen haben ihr Fach studiert.

Und sie haben dabei genau das gelernt, was sie lernen sollten. Und zwar gut. (weiterlesen…)

Siegt der Feminismus sich zutode?

Montag, 04. Juli 2011

Dominique Strauss-Kahn muss demnächst, wenn er voraussichtlich aus den schönen USA entlassen wird, in die nächste Runde, oder eher, diese hat schon begonnen, indem jetzt eine französische Journalistin angekündigt hat, ihn wegen eines Vergewaltigungsversuchs vor neun Jahren anzuzeigen.

Da habe sie ihn nicht angezeigt, weil sie sich nicht mit einem mächtigen Politiker anlegen habe wollen.

Der schlechte Witz an der Sache ist wiederum, dass es wohl keinerlei Zeugen gibt, die Begleitumstände wohl kaum noch erhellend geklärt werden können (außer vielleicht, dass es einen Interview-Termin tatsächlich gab), die womöglich spermabesudelte Wäsche inzwischen oft genug gewaschen sein dürfte (die aber auch wenn frisch Folge von Masturbation oder einvernehmlichem Sex sein könnte), höchstwahrscheinlich wieder schlicht nur Aussage gegen Aussage stehen wird.

Diesmal nicht von einer schwarzen moslemischen Asylbetrügerhure, sondern von einer mit 31 immer noch fast jungfräulich wirkenden, süßen kleinen Marie-France in Jeans mit Knielöchern, die aussieht, als hätte sie noch nicht einmal je ein Fußwaschwässerchen trüben können. (weiterlesen…)

Wenn der Troll tanzt

Montag, 04. Juli 2011

Der durchtriebenste Troll von allen, der macht unter Klarnamen und eindeutig belegbarem Impressum eine eigene Netzseite auf. (weiterlesen…)

“Trolls”

Montag, 04. Juli 2011

Inzwischen dürfte es im Netz bald mehr professionelle Trollinnen geben als Trolls.

Höhä

Sonntag, 03. Juli 2011

“Der Ehrliche ist der Dumme”: also vor Jahren der Buchtitel eines mit an Sicherheit grenzenden Franzmaurers.

Von den Könnern

Sonntag, 03. Juli 2011

Manch ein Mächtiger trachtet seine Sinnlosigkeit in allem Ernste durch mangelnde Intelligenz zu ersetzen.

Von sinnlosen Esoarschgeigen

Sonntag, 03. Juli 2011

“Rumsitzen und Bescheid wissen”: Diese Chiffre spendete ein international schwerstberüchtigter Magier, der selbst im allfällig behaupteten Kernfache womöglich einigermaßen fähig, uns vor bald zwanzig Jahren als Signet für selbstverliebte, sinnlose Esoarschgeigen.

Über die Kunst zur Freiheit

Sonntag, 03. Juli 2011

Ohne jeden Arg zu Bett gehen: hohe Kunst.

Ohne Arg aufstehen: Freiheit.

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