Archiv für den Monat Juli 2011

Dichters Glück

Sonntag, 24. Juli 2011

Der Dichter hat es gut. Jeder hält ihn für einen also sinnlosen wie unerheblichen Blödmann, dass er ihn, außer Spottes, in Ruhe lässt. Hiemit braucht der Dichter nur genug Brot.

Stuttgart 21: Launiges und Übellauniges aus Schwaben

Samstag, 23. Juli 2011

Gestern Abend, nach dem zeitgeist-Regionaltreff mit unserem langjährigen Kolumnisten Dr. Telor (einem sechsundachtzigjährigen, sehr engagierten S-21-Gegner, gar per Bildzeitungsfoto mit rausgestreckter Zunge von den Ordnungshütern weggetragen werdend berühmt geworden), wo es nicht nur tiefgründig, sondern vor allem auch sehr lustig zugegangen war, radelte ich noch in meine Stammkneipe, mir ein gemütliches Bierchen zu genehmigen.

Nun war dort gerade Stadtviertelstraßenfest, wodurch sich allerlei Volks, das sonst dort eher selten bis gar nicht gesehen, auch an meinem Hirnparkplatz einfand, so dass von der daselbst sonst üblichen Geruhsamkeit kaum noch die Rede sein konnte.

Als es doch schon etwas ruhiger ward – ich hatte mir inzwischen am Nichtdurchschieb zum Abtritt einen Thekenhocker ergattert – , ich schaute mir mal meine neue Kleist-Gesamtausgabe ein bisschen an, des Trubels trutzig, sah mich ein hochgewachsener junger Mann, eben Bieres ordern wollend, ob dieser meiner ihn wohl etwas merkwürdig dünkenden Tätigkeit recht scheel von der Seite an, seiner Labung harrend. (weiterlesen…)

Dummheit als Tugend und die Halben

Samstag, 23. Juli 2011

Ward einmal Dummheit zur Tugend erklärt

Der Halbe gern in die Falle fährt

Und fühlt sich dorten feist und gut

Denn also quält ihn gar kein Mut

Er findt sein sanftes Ruhekissen

Worauf er ohn Gewissen ruht

Vom Wesen der Unterdrückung

Freitag, 22. Juli 2011

Im Zusammenhang mit dem Beitrag “Patrioten, Frauen: Lug und Trug beim Bund” sprang mir wiederum ein besonderer Mechanismus der Massenmanipulation ins Auge.

Jeder, der seinen gesunden Menschenverstand nicht in der Loge oder beim Nervenarzt abgegeben hat, weiß, dass es aus verschiedensten Gründen, die hier nicht nochmal im einzelnen erörtert werden müssen, barer Unfug ist, Frauen an die Front zu schicken.

Aber wer dies beim Bund offen sagt, der ist draußen bzw. bleibt unten, hat seine Laufbahn verspielt.

Auch wer dies sonst öffentlich vorbringt, ist – makabrerweise, absurderweise – schnell ein Frauenverächter, Frauenfeind, übler Macho, Chauvinist, Ungleichberechtiger, unverbesserlich engstirnig Ewiggestriger, schließlich daraus destilliert gar, und das ist dann der Todesstoß für Ruf und Karriere, ein “Rechter”.

Also ein Böser. (weiterlesen…)

Bohemian Grove

Donnerstag, 21. Juli 2011

Unto their care burning stove

The pack of faggots an’ whatnots

Of bigots an’ bigshots

For cabal an’ orgy drove

The whole crazed bunch

The world to crunch

And feast at Bohemian Grove

Patrioten, Frauen: Lug und Trug beim Bund

Donnerstag, 21. Juli 2011

Der selber wohl dem Verdacht eines gegründeten Anfangsverdachtes eines Verdachtes, in einer gewissen geistigen Nähe zu rechtem Gedankengut sozusagen irgendwie nahestehenden Personen Nahestehenden nicht allzuentfernt zu stehen, schwerlich auszusetzende FAZ-Redakteur Patrick Bahners hat einen lesenswerten Artikel zum Zustand der Bundeswehr, speziell der Bundeswehrhochschule in München, abgeliefert.

Bevor wir jetzt aber gleich salutierend wegtreten, oder, wenn Sie gerade sitzen (habe ich neulich gelernt, dass dann so heiße) abtreten, will ich mich noch einem gewichtigen Aspekt der Sache widmen, den ich hier schon verschiedentlich thematisiert habe. (weiterlesen…)

9/11: Wo sind die Türme geblieben?

Mittwoch, 20. Juli 2011

Rense & Dr Judy Wood – Where Did The Towers Go?

In diesem Video interviewt Jeff Rense eine amerikanische Physikerin namens Judy Wood, die zu den Merkwürdigkeiten des Einsturzes der Twin Towers ein reich bebildertes Buch obigen englischen Titels herausgebracht hat.

Sie ist der Ansicht, dass die Quasi-Pulverisierung der Gebäude (auch von Building 7) weder mittels einer klassischen kontrollierten Sprengung, oder Nanothermitsprengung oder auch gar dem Einsatz von Mini-Nukes so herbeigeführt werden konnte, wie sie ablief. (weiterlesen…)

No More For the Reader

Mittwoch, 20. Juli 2011

Though not born as a mourner

He sat calmly alone in the corner

But the book fell off his lap

As the host had closed the tap

Bei Murdoch ist sogar die Demut groß

Dienstag, 19. Juli 2011

Es ist schon praktisch, wie die Sache mit dem jahrelangen Abhörskandal für Rupert Murdoch und David Cameron mal wieder ausgehen dürfte.

Die Polizei, deren Chef immerhin – natürlich nur wegen des Rufs seiner Behörde, was sonst – zurücktrat, findet bei dem ehemaligen Starjournalisten, der anfing, richtig auszupacken und sich ausgerechnet an dem Tage, ehedem für Murdochs Laden, vollends zutodegesoffen und -gekokst hat, an dem es für den Großmeister eng zu werden droht, natürlich keine Anzeichen für Fremdeinwirkung.

Und wenn je doch, dann hat er im Hack einen Gärtner zu oft angepinkelt, der inzwischen leider auch nichts mehr sagen kann, weil er beim Rasenmähermesserwechel vergaß, den Stecker zu ziehen, versehentlich auf den Startknopf kam, was ihn tragischerweise die Halsschlagader kostete. (weiterlesen…)

Ab in die Krippenkippe: Kinder als Tagessondermüll?

Dienstag, 19. Juli 2011

Die Überschrift ist bewusst provokant gewählt.

Zunehmend – und das soll weiter zunehmen – werden Kinder als Gegenstände behandelt, die man tagsüber schon im Krabbelalter in Verwahranstalten zwischenlagert.

Was ihnen vorgeblich gar nicht schadet; im Gegenteil: Dort werden sie ja von Profis erzogen, und nicht mehr, wie früher, von inkompetenten Müttern und Vätern ohne entsprechende Ausbildung.

Zudem haben sie, neben dem Vorteil einer nach modernen wissenschftlichen Gesichtspunkten zusammengestellten Turboernährung, auch die Möglichkeit, Türkisch, Russisch, Arabisch, Serbokroatisch, Kurdisch usw. spielerisch schon in dem Alter zu lernen, da der Mensch das noch kann.

Und Englisch natürlich.

Zwar grottenschlechtes, rudimentäres Stammelenglisch, aber das wächst sich bekanntlich später raus.

Und wenn sie Verhaltensauffälligkeiten zeigen – also wie praktisch alle Jungs – , dann wird das sofort bemerkt, und der Psychiater kommt rechtzeitig mit Methyphenidat, (siehe dazu auch insonderheit den Beitrag “Ritalin: Kotz!” nebst anschließendem Kommentarstrang) bevor sich die Spinnerei verfestigen kann.

Und modern gegendermainstreamt werden sie natürlich auch. (weiterlesen…)

Raus aus der Schuldknechtschaft!

Montag, 18. Juli 2011

Wir benötigen zweifellos eine andere Geldordnung.

Dass diese nicht auf Gold basieren kann, habe ich bereits aufgezeigt.

Hier ein Artikel dazu, auf Heinrich Färbers Ansätzen aufbauend (dessen Originalschriften ich mir leider noch nicht besorgt und gelesen habe).

Ich will aber schonmal darauf hinweisen.

Er nennt sein System “Ergokratie”: Also eine Geldordnung nach Leistung.

Vom Grunde her meines Erachtens der vernünftigste Ansatz. (weiterlesen…)

Fakes

Montag, 18. Juli 2011

“Fakes, fakes, ’tis me who ye trouble makes.”

Gold als Deckbock

Montag, 18. Juli 2011

Gold als Pekunias Deckbock: erst die Dublone und dann die Dublette.

Jetzt ward zurückgegrapscht

Montag, 18. Juli 2011

Eine Amerikanerin hat zurückgegrapscht.

Die TSA, jene der immerhin offiziellen US-”Sicherheitsbehörden”, die an Flughäfen jeden durch den Nacktscanner schickt, der sich von deren notgeilen AgentInnen nicht an den Klöten respektive der Mupfel rumfummeln lassen will, hat inzwischen vorgeblich selber einen unangenehmen Übergriff, was sage ich, Hineingriff, Drehgriff, hinnehmen müssen. (weiterlesen…)

Gold: Mit einem Kubikzentimeter sind Sie saniert!

Samstag, 16. Juli 2011

A propos Gold.

Ich las gestern bei Wiki (Vielleicht ist es ja wieder mal Mist. Aber bei solchen Sachen haben sie nicht allzugut lügen, weswegen ich es mal ungefähr ernst nehme.), dass weltweit in der gesamten Menschheitsgeschichte geschätzt circa 5 Milliarden Unzen Gold gefördert worden seien.

Das hieße dann also pro Inzwischenrumlaufnase etwa zwanzig Gramm.

Und hieße hiemit, dass Ihnen, wenn der totale Goldsozialismus ausbräche, also nicht, wie immer, andere wenige mehr haben, als Sie, Ihnen etwa ein Kubikzentimeter davon zustünde.

Mittels welcher Zuteilung dann alle Ihre Geschäfte und Ersparnisse todsicher abzuwickeln bzw. gedeckt wären.

Natürlich eine praktische Sache das. (weiterlesen…)

Der Golduntergang kommt vor dem Weltuntergang

Samstag, 16. Juli 2011

Eben las ich als Google-Anzeige auf dieser meiner Seite das:

“Gold-Boom zu Ende
Nur bis zum 08.12.2011 ist Gold sicher. Danach CRASH!
www.rohstoff-giganten.de/Gold”

Ich dachte immer, dass die Welt erst am 21. 12. 12 untergehen solle.

Tja, liebe Goldleute, da mag es Euch und den dummen Rest halt doch schon wenigstens teilweise früher treffen.

Dass die Chinesen ihr Gold an einem Achten verkaufen werden, so dass es dann nichts mehr wert ist, war eh klar. (weiterlesen…)

Mit mir nicht, Mr Celente!

Samstag, 16. Juli 2011

Hier das soweit mir bekannt Neueste von Gerald Celente auf Englisch und Deutsch, allerdings mit einem bemerkenswerten Unterschied.

In der deutschsprachigen Variante, die jener vom 14. Juli am 16. Juli folgte, findet sich nämlich am Schluss das, was im Original nicht dortstand:

“Anmerkung des Herausgebers: Die Sommerausgabe des Trend Journals wird in der letzten Juliwoche erfolgen. In der Zwischenzeit (ich spreche hier als Privatperson, da das Trend Research Institute keine Anlageempfehlungen ausspricht) werde ich weiterhin Gold und Schweizer Franken kaufen. Meine Anlage in kanadischen Dollar habe ich aufgelöst.”

Welche Spezialbetreuung bekommen wir Deutschsprachigen da? (weiterlesen…)

Nichtmal an Atzkotapetetl!

Freitag, 15. Juli 2011

Inzwischen habe ich gemerkt, dass manche Leute mich nicht nur belächeln, bemitleiden oder verachten, weil ich nicht glauben will, sondern gar dafür hassen.

Nietzsche ist schon tot, jedenfalls körperlich, kann also grade nicht auf der Dritten Dimension hörbar mitlachen.

Ich kann aber so langsam aber sicher nachvollziehen, wie es ihm erging.

Meinem Bruder im Geiste.

Oh hätte er doch endlich geglaubt!

Alles wären sie – naja, vielleicht manches – bereit gewesen, ihm zu verzeihen!

Hätte er wenigstens an einen Atzkotapetetl geglaubt! (weiterlesen…)

Von der Armen Astralen Projektion

Freitag, 15. Juli 2011

Inzwischen ist mir klargeworden, dass ich lediglich eine astrale Projektion bin.

Wie ich das endlich gemerkt habe?

Ich stellte plötzlich fest, dass mein Körper nur eine Einbildung war.

In Wirklichkeit gab es ihn nur in meiner Vorstellung: Hände, Hirn, Arsch, Haxen, das ganze Geraffel.

Jetzt weiß ich allerdings immer noch nicht, wie ihn endlich loswerde. (weiterlesen…)

Merkwürdige Gestalt

Freitag, 15. Juli 2011

Ein induktiver Illuminant. Und Logofari. Außerdem Quaestionarius. Gelegentlich auch ein vinifizierter Satyr.

Liebe Göllersche Grüße, Bildzeitungsjessica!

Donnerstag, 14. Juli 2011

In der Bildzeitung – da passt es wohl perfekt zergenderungsmäßig hin – las ich gestern, wie eine erstseitig lediglich mit knappem Jeanshöschen bekleidete “Jessica” meinte, sie stehe auf rasierte Memmer, äh, Männer.

“Was mich abtörnt?”

“Haare auf Männerkörpern.”

Klar, liebe Bildzeitungsjessica, da gehören die ja auch nicht hin.

Anständige Männer hatten noch nie irgendwo Haare.

Auch kein Hirn.

Sondern, wenn man mal die allfällige heutige Pornografie studiert, stattdessen schon immer jede Menge sinnige Tätowierungen und an allen erdenklichen und besonderen Stellen durchgebohrte Metallteile (gut, letztere haben in modernen Sexfilmen antörnenderweise eher die mitwirkenden Grazien).

Hoffentlich törnen wenigstens die Dich nicht ab.

Sonst gibt es ja gar nichts mehr für unter Dein knappes Jeanshöschen. (weiterlesen…)

Ohne Kondom gekickt: Lang lebe Japan!

Donnerstag, 14. Juli 2011

Die Schwedinnen dachten an mangelnde Kondome und vögelten im Kopfe mit Assange, während die Japanerinnen keine brauchten und sowieso keinen Assange.

So verloren einst stolze Germaninnen, immer noch turmhoch größer und vermeintlich kräftiger, gegen lediglich scheinbar körperlich und eben überdies nicht mental und von der Beweglichkeit her viel kleinere immer noch Echte.

So wie unsere kosmetisch und playboymäßig und politisch auf Turbo gepolten Deutschinnen auch. (weiterlesen…)

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