Jetzt ward zurückgegrapscht

Eine Amerikanerin hat zurückgegrapscht.

Die TSA, jene der immerhin offiziellen US-”Sicherheitsbehörden”, die an Flughäfen jeden durch den Nacktscanner schickt, der sich von deren notgeilen AgentInnen nicht an den Klöten respektive der Mupfel rumfummeln lassen will, hat inzwischen vorgeblich selber einen unangenehmen Übergriff, was sage ich, Hineingriff, Drehgriff, hinnehmen müssen.

(You get what you call for?)

Eine 61-jährige, selbständige, erfolgreiche, sonst wohl noch nie kriminell auffällige japanoide Geschäftsfrau hat einer TSA-Agentin die linke Brömmel durch die Uniform hindurch mit beiden Greifern torsioniert:

“Police said she is accused of grabbing the agent’s ‘left breast through her clothing and squeezing and twisting it with both hands without the victim’s permission’.”

(Die Polizei sagte, sie sei der Begrapschung beschuldigt der Beamtin “linker Brust durch ihre Kleidung, diese mit beiden Händen ohne Erlaubnis des Opfers quetschend und verdrehend”.)

Heidenei aber auch.

Nachmittags um halber Viere, es wird wohl mal wieder etwas heiß gewesen sein in Phoenix, Arizona, wird durch die hochgeschlossene Uniform hindurch mitten auf dem Flughafen beidhändig beherzt zurückgegrapscht, gezwickt und manualrotiert.

Immerhin hatte sie wohl nicht eine der 30 000 Schusswaffen dabei, die die TSA-Kollegenbehörde ATF, wie es heißt (ich habe an dem Deal nicht mitgewirkt), an mexikanische Drogenbanden verkauft hat.

Sollten jetzt auch noch die amerikanischen Männer anfangen, den TSA-Arnies durch die Uniformhose hindurch allfällig mit zween Fingersätzen die Böbbel rumzudrehen, so ergäbe sich doch ein gewisses neues Sicherheitsqualitätsproblem.

Die TSA braucht dringend Hockeytorwart-Ausrüstung.

Ich meine jetzt die, die nicht nur einen sehr robusten Unterleibsschutz vorsieht, sondern auch den dickledrigen gepolsterten für obenrum.

Man kann die Beamten ja nicht derart schutzlos ins Spiel schicken.

(Ob es sich um eine Operation unter falscher Flagge handelte, um die nötigen Gelder für die Mammalien- und Testikelschutzvorrichtungen aufzutreiben, ist bislang nicht eindeutig geklärt.)

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