Es heißt ja, man müsse als Mann wenigstens dreimal im Leben verheiratet, zweimal pleite und einmal im Knast gewesen sein, um vom Leben etwas zu verstehen.
Über meine diesbezüglich bereits erreichte Quote will ich jetzt nichts Näheres sagen.
Außer, dass ich schon so oft pleite war, dass ich gar nicht mehr weiß, wie oft.
Soweit ich mich erinnere, war ich auch nur einmal verheiratet.
Und habe diesbezüglich also bisher die geforderte Mindestquote noch nicht so recht erfüllt.
Zu meinen angelegentlichen Festnahmen in Diktaturen bis hin nach Mittelsteuropa sage ich lieber mal nix, denn sonst meint man noch, einen lieben Kerl wie mich wegen nix zu verhaften, sei irgendwie statthaft und normal.
Ich setze aber ein anderes Kriterium, als diese Weicheierprüfungen.
Zwei Söhne in nicht geringem Abstand alleine.
Da könnt Ihr Euch Eure Heiraten und Pleiten und Festnahmen sonstwo hindichten.
All diese Erlebnisse sind dagegen Urlaub.
In Portofino bei Carpaccio und Pinot Grigio.
Bei Megamendocino und Barolo.
Bei Risottolo und Saltimboccolo.
Bei Salato aber claro alla Tedescho.
(Den lasse ich mir nämlich nicht von Italienern machen, die ihn gar nicht anmachen. Ich schwiff aus Portofino diesbezüglich vorsätzlich nördlich ab.)
Bei Osso Buco.
Rosso di Montalcino.
Brunello.
Finnocchiona e Pecorino Romano.
Saltimbocca e Espresso.
Olive Ligure e San Danielo.
Salame Milanese e Formaggio Mistificato.
Wir sehen deutlich, dass der bierharten deutschen Sprache das sinnliche romanische “o” heftigstenst fehlt.
Außer mir unternimmt anscheinend keiner etwas dagegen.
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Tags: Deutscho
















O mein Gott, Oh Oh oh… So, do komma ja serviere :-)
Losst schmocke!
@ Dude
Du kommentierst so kulinarisch kongenial, dass ich Dir privatissime sogar mal das Grundrezept für mein Käsfondue verrate.
Oh, welch Ohr’
Die O-Mail hoste jo ;)
Den Käsladen mit der besten Rohware, die’s gibt dafür, hab ich nicht weit von hier :-D
Frisch vom Laib ist immer am besten ;)
Hoch, ist spot gworden ;)
@ Dude
Also gued.
Wia I’s genau mach, des verrode no eda, abber obdimal isch, wemmer zeah bis dwansdisg Brodsend Ziagakäs on zeah bis dswandsig Brodsend Schofkäs nemmd on der Reschd Kuahkäs.
Am beschda isch nadierlich wemmer Schdoipilz hod on gar am Schluss no a weng schwarza Drieffel.
Leider koh I mir des faschd nia leischda.
Abber mer brengds au ohne Schdoipilz on Drieffel ohschdändig noh, wemmers koh.
(Der Knoblauch on der Weißwoi solded allerdengs wia au der Käs ned schlechd sai. Gscheide selberzochene frische Gräider brauchd mer em Brendsib au. On a ohschdändigs Olivaeel sodd mer au neidoa. Sonschd hilfd oim älle Konschd neäs. A rächds Käsfohdie, so wia I’s mach, isch a Sach fir sich. I schdell vorchher au emmer en Salad off de Disch, damid sich ned älle gnadalos iberfressed. Sen scho Leid droh gschdorba, dia wo ned uffbassd hänt. On meischdens bagg I noh a frisch Dengelbrod derzue, des isch’s beschde, wans geid.)
Also ihr Feimschmecker habt Probleme. Ich bin da nur Semi-Prof, aber bald werdet ihr froh sein, dass ihr überhaupt was zu beißen kriegt.
Dann nix mehr mit feinsten Anit-Pasti hinter de Kiemen.
Aber solange dat noch jeit.
Grüße aus Berlin
@ Der müde Joe
Wenn Dude und ich den Käs’ nicht essen, isst ihn ein sinnloser Soldat oder ein Mafioso.
Was sollen wir also machen?
Die Kuh fressen, damit es für die keinen Käs’ mehr gibt?
Na nischt für unjut.
Det wir sind halt de Jenusssüchtigen, die wat im Süden ohne rischtische Ahrbeet.
Nobel jeht de Welt annen armen Broiler.
(Noh haue mer ons hald Geggele nei.)
Griaß vo Schduegerd