“… Christen, Kühe, Weiber, Engländer und andere Demokraten.”
Das Gedächtnisrestzitat stammt – na von wem wohl? – und bezeichnet die oben Genannten als jene, für die eine bestimmte Lehre wohl grade gut genug sei.
Es wird hier nur angeführt, um zu zeigen, wie herrlich politisch unkorrekt ein Denker in der Gründerzeit noch sein konnte, wie beschränkt und verklemmt, (außer es geht gegen deutsche Hetero-Männer, immerhin eine löbliche Ausnahme!), wir heute herumeiern müssen, wie wenig deftig wir noch aufzutreten vermögen, wie gering es um unserere Redefreiheit in Wirklichkeit bestellt ist.
Demokraten darf ich nicht verspotten, weil ich dann ja zum Verfassungsfeind werde.
Wende ich mich gegen Engländer, kommen die Bomber.
Bin ich der Weiber nicht uneingeschränkt demütigst hold, werde ich nie mehr eine bezahlte Arbeit bekommen.
Lästere ich der Kühe, gibt’s keinen Käse mehr.
Und als Unchrist macht man mir die Kinder platt. (Außer ich wäre glücklicherweise vorzugsweise Jude, nachgestuft Moslem, schließlich Hindu, Buddhist oder sonstwas halbwegs Anständiges.)
Jaja, unser schönes Deutschland ist seit jener Zeit schon mächtig heruntergekommen, eines anständigen Philosophen eigentlich nicht mehr würdig.
Aber was soll’s.
In England gibt’s dafür inzwischen Scharia-Gerichte. (Ich meine jetzt nicht hallallichte zum Essen.)
Die Kühe werden glücklich von weiblichen Christen geklont, und die Demokraten sind alle fröhlich nach Dänemark ausgewandert.
Also alles in Kaiserbutter.
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@Magnus & @TanjaKrienen
“Und als Unchrist macht man mir die Kinder platt.”
Auf der Homepage von Tanja habe ich etwas zum Kreationismus entdeckt.
“Im Blick auf die Evolution hatte daher schon Teilhard de Chardin formuliert: “Gott macht, dass die Dinge sich machen”.”
Dazu vielleicht so etwas wie ein Aphorismus: Töte und Du erschaffst neues Leben.
Uns (per Menschengesetz) bzw. vor allem den Christen, ist das Töten (Morden) per Gebot verboten. Doch Gott setzte den Menschen für ihr Dasein auf dieser Welt eine Zeitgrenze von 120 Jahren. Spätestens dann ist es für einen Menschen unausweichlich sterben zu müssen. Wir leben ein Leben des langsamen körperlichen Verfalls. Viele tun alles mögliche dafür, ihr Leben zu verlängern. Doch nutzen tut es am Ende gar nichts.
Praktisch fröhlich dabei lächelnd sagte Jesus, dass er den Tempel (damit meinte er seinen eigenen Körper) niederreißen und in 3 Tagen wieder aufbauen könne (womit er seine Auferstehung ansprach). Der Tod war für ihn also nur eine Übergangsphase. Jesus wurde dadurch zu seinem eigenen Schöpfer, und was besonders wichtig dabei ist, Jesus sagte “Wer mir nachkommen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach! “.
Nimmt man das wörtlich, so heißt das vielleicht nichts anderes, als freue Dich auf Leid und Tod, denn dadurch wirst Du Gott ähnlich und zu “Deinem eigenen Schöpfer”.
1.Johannes 3:2 Geliebte, wir sind nun Gottes Kinder, und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen aber, daß, wenn Er offenbar werden wird, wir Ihm ähnlich sein werden; denn wir werden Ihn sehen, wie er ist.
Was bedeutet, “wenn Er offenbar werden wird”? Bist Du tot, dann bist Du nichts (mehr), denn alles was mit Deinem jetzigen Leben verbunden wird, ist dann nicht mehr vorhanden.
1.Mose 1,2Und die Erde war wüst und leer, und es lag Finsternis auf der Tiefe, und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.”
Satan wird auch der Verwüster genannt, wo er ist, da herrscht Finsternis vor. Satan ist auch der Tod. Das Gegenteil von Gott, der das Leben ist. Verlässt unser Geist unseren Körper, dann segelt er vielleicht irgendwo herum. Eventuell schwebt unser Geist dann über den Wassern. Wo war der Geist von Jesus in den 3 Tagen nach dessen Tod am Kreuz? In dessen Körper kann der Geist nicht gewesen sein, denn sein Körper war der eines Toten.
Am 3. Tag schuf Gott das Land und alles was darauf wächst, bis zu den Bäumen: 1.Mose 1,12Und die Erde brachte hervor Gras und Gewächs, das Samen trägt nach seiner Art, und Bäume, welche Früchte bringen, in welchen ihr Same ist nach ihrer Art. Und Gott sah, daß es gut war.
Am 3. Tag stand Jesus von den Toten auf – als der Baum des Lebens?
Markus 13:28 Von dem Feigenbaum aber lernet das Gleichnis: Wenn sein Zweig jetzt saftig wird und Blätter treibt, so merket ihr, daß der Sommer nahe ist.
Aus den Worten von Jesus könnte man auch entnehmen, dass die gesamte Bibel ein einziges großes Gleichnis ist. Die Apostel fungieren als die Blätter bzw. Früchte des Lebensbaumes (Jesu Christi).
Offenbarung 22,2und inmitten ihrer Straßen und zu beiden Seiten des Stromes den Baum des Lebens, der zwölfmal Früchte trägt und jeden Monat seine Frucht gibt; und die Blätter des Baumes dienen zur Heilung der Völker.
Der Baum des Lebens wuchs dann bis heute immer mehr als das Christentum, über die Verkündigung des ewigen Lebens. Zuerst durch die 12 Apostel und dann kamen immer mehr “Früchte” hinzu. Werden diese nicht “gepflückt” und “gegessen”, so fallen sie auf die Erde. Doch sie vergehen nur scheinbar, denn aus ihrem Samen erwächst immer wieder neue Frucht. Solange, bis irgendwann eine bestimmte Vollzahl erreicht wird.
Römer 11:25 Denn ich will nicht, meine Brüder, daß euch dieses Geheimnis unbekannt bleibe, damit ihr euch nicht selbst klug dünket, daß Israel zum Teil Verstockung widerfahren ist, bis daß die Vollzahl der Heiden eingegangen sein wird
Gibt es also ein Ziel, dass erst noch erreicht werden will?
Römer 11:26und also ganz Israel gerettet werde, wie geschrieben steht: «Aus Zion wird der Erlöser kommen und die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden», 27und: «das ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde».
War das nicht das angestrebte Ziel, weswegen Jesus überhaupt gekommen ist, die Sünden von uns allen wegzunehmen? Es heißt doch, Jesus sei der von allen sehnsüchtig erwartete Erlöser (gewesen).
Wieso sollte sich dieses Ereignis also in Zukunft wiederholen müssen?
Kommt nach langem Leiden der Tod über einen Menschen, dann sagen die Leute oft, dass der Betreffende endlich erlöst worden ist. Erlöst wurde auch Jesus nach seiner Passion. Dabei ist er doch selbst der Erlöser…
“Deshalb ist auch heute jeder Mensch ein Schöpfungsakt Gottes.”
Ein Mensch stirbt, aber im Glauben an Gott (bzw. an Jesus Christus) wird er wiedergeboren. Viele Christen halten sich aber schon in ihrem jetzigen Leben für wiedergeborene Christen. Sind wir nun tot, obwohl wir leben? Jesus sagt dazu ja. Glauben wir an Jesus, dann sind wir aber vom Tod ins Leben übergegangen. Dann kann uns selbst der körperliche Tod nichts mehr anhaben und sogesehen werden jene Menschen nur eine Verwandlung von Lebenden zu ewig Lebenden erfahren. Wozu ist aber dann überhaupt noch ein zweites (bzw. weiteres) Kommen von Jesus in menschlicher Gestalt nötig, auf das so viele Christen so sehnsüchtig warten? In ähnlicher Form warten so die Moslems auf ihren Mhadi. Alle warten und warten und warten….
Dabei sagte Jesus: Matthäus 28,20…..Und siehe, Ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Äons.” Amen!
[Äon kann auch ganz einfach Lebenszeit bedeuten.]
“Das Judentum glaubt an die Schöpfung der Welt. Es gibt einen Schöpfer der einen Anfang gesetzt hat und dem Menschen wird der letzte Grund dieses Schöpfungsaktes immer verborgen bleiben.”
Den Menschen bleibt so einiges verborgen, weil sie gar nicht wirklich alles wissen wollen.
@ Josef v. A.
Ich wollte es schon neulich sagen: Wüsste ich, dass Du dort predigst, ginge ich sogar mal nicht nur wegen der Architektur oder den Orgelklängen von Bach in eine Kirche.
@Magnus
Mit Kirchen aus Stein und Holz, selbst wenn die Architektur noch so famos ist, habe ich nichts am Hut.
Das Wort Gottes kann man überall predigen.
Ich nehme aber trotzdem Deine Wahl dankend an. Mögen auch andere Heiden überströmen voll des Glückes, dass ich sie nicht in Stein zerhaue. Meine anderen Brüder keuchten nur noch, als sie meine Predigten hörten. Was kann ich dafür, wenn sie bei meinen gedanklichen Marathonläufen nicht mithalten können?
Sollen sie doch auf einen anderen warten und warten und warten…der besser predigen kann. Ich rede nur das, was Gott mir in den Sinn gibt. Gottvater mag es auch, wenn ich harmlosen Unsinn mache.
@ Josef v. A.
Ich meine es neben dem Ernst auch noch ernst.
Wenn Dein Gott was taugt, wird er nur mit großer Freude auf Dich blicken können.
Und ich freue mich sehr darüber, dass Du ihn so siehst, als dass er nichts gegen “harmlosen Unsinn” haben könne.
Wenn es ihn gibt, ist er mit Dir.
Sanktissimus Wortus Göllerus!