“Trolls”

Inzwischen dürfte es im Netz bald mehr professionelle Trollinnen geben als Trolls.

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14 Antworten zu ““Trolls””

  1. Föhnix sagt:

    Gut, dass Du es sagst.

    Manchmal weiß man natürlich gar nicht, ob jemand wirklich (absichtlich) trollt oder einfach eine Borderline-Störung oder irgend so etwas ähnliches hat. Das kann man aufgrund der reduzierten Kommunikation im sozialen Netz nicht so leicht erkennen.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Föhnix

    Es ist, wie Du es sagst: Einfach ist die Unterscheidung nicht.

    Allerdings zeigen Profis auf Dauer doch Merkmale, die den Irren nicht eignen.

    Und Frauen (bzw. vorgebliche Frauen) haben natürlich den Vorteil, dass solch altmodische Kreaturen wie Du und ich zu denen nicht ganz so harsch und schnell sagen, dass sie doch ein Rad abhätten, sodass eine diesbezügliche Klärung etwas länger dauern mag.

    Sicherlich ein gewichtiger Grund, weshalb man auf diesem Gebiet immer mehr Frauen einsetzt.

    Außerdem reden Frauen bekanntermaßen ohnehin gerne, und beim Schwindeln sind sie den meisten Männern in der Regel auch nicht unbedingt unterlegen.

    Auch ist professionelle Trollerei für alleinerziehende Hartzi-Mütter mit akademischer Ausbildung oder etwas Esoübung die ideale Form der Schwarzarbeit.

    Der Hartz zahlt die Grundversorgung, und für drei oder vier Stunden Herummüllen am Tag langt es dann für Urlaube, Restaurantbesuche usw.

    Irgendwann schreibe ich vielleicht doch noch “Von der Soziologie des Trolls”.

  3. Föhnix sagt:

    @ Magnus

    “Irgendwann schreibe ich vielleicht doch noch ‘Von der Soziologie des Trolls’.”

    Sicher ein ergiebiges Thema.

    Ähnlich auch das Sockepuppenwesen, das gerade für den Sprachfreund interessante Aspekte bietet. So kann man Sockepuppen oft schon an Kleinigkeiten erkennen, wie z.B. an typischen, oft wiederkehrenden Formulierungen, Begriffen oder bevorzugten Rechtschreibfehlern.

  4. Föhnix sagt:

    Ich schrub:
    “…oder bevorzugten Rechtschreibfehlern.”

    Wie z.B. in meinem Kommentar das zweifach fehlende “n” in “Sockenpuppen” ;-)

  5. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Föhnix

    Ja, leicht hat es das Diebsgesindel noch nicht mal heute.

    Es riecht nach Gesindel, und es hört sich auch so an.

    Und wirklich fähige Profis sind halt auch eigensinnig und nicht ganz billig.

    (Gehört zwar nicht direkt zum Thema. Aber ich meine, dass Guttenberg schlicht zu geizig war. Ein gut bezahlter Könner hätte das besser gemacht. Ein Meister sogar so, dass man ihm nie hätte etwas nachweisen können.)

    Da kommen einem fast die Tränen.

  6. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Föhnix

    Jetzt bist Du endgültig entlarvt.

    (Ich hatte es natürlich schon gemerkelt.)

  7. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Föhnix

    Wäre ich nicht so skrupulös, so würde ich vielleicht noch Trollausbilder.

    Philologisch eine reizvolle Aufgabe, und sicher nicht ganz schlecht bezahlt.

    Den Meistertitel gibt’s, wenn einer mich drei Monate lang praktisch täglich gezielt nervt, und ich halte ihn für seriös.

    Dich nähme ich sofort als Partner mit ins Geschäft…

  8. Föhnix sagt:

    Du ehrst mich in Grund und Boden…

  9. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Föhnix

    Aber gerne doch.

  10. Gundi Schramm sagt:

    Hallo Magnus,

    bildest du denn dann auch Trollinnen aus?

    Ich würde doch hervorragend in das Konzept passen als alleinerziehende Hartzi-Mutti und Lust auf Urlaube und Restaurantbesuche hätte ich dementsprechend auch.

    Du könntest dann quasi ein selbstständiges weiteres Standbein erschaffen…für dich und mich. Allerdings müsste dann nach der Ausbildung ein fester Job drin sein. Bei dir für mich. Sonst gibts keine Förderung. Für dich wegen mir.

    Mit erwartungsvollen Grüßen aus Thüringen
    Gundi

    PS: Das mit den wiederkehrenden Rechtschreibfehlern krieg ich sicher hin. Aber das mit der Ehrlichkeit ist allerdings nicht so einfach.

  11. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Gundi

    Mein großer Sohn will grade daddeln, und ich mache mir derweil “Superfood”.

    Melde mich nacher gestärkt.

  12. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Gundi

    Zwar noch nicht gegessen, aber einen Moment Zeit.

    Ich weiß noch nicht, wie ich dem Amt klarmachen soll, dass ich Dich erfolgreich an Goldman Sachs, Novartis, die CIA, den Mossad (da kriegt der Amtmann es selber mit der Angst zu tun) usw. erfolgreich vermieten werde, sodass die Kohle wieder rauskommt.

    Es wird dafür wohl einiger Überzeugungsarbeit bedürfen.

    Vielleicht hilfst Du dabei mit, Dein Profil zu schärfen, damit wir die Förderung kriegen.

    Für umsonst kann ich es als selber Alleinerziehender leider auch nicht machen.

    Bist Du wenigstens lesbisch oder Muslima oder sonstwie strukturell förderungswürdig benachteiligt?

    Ich hoffe mal, dass Du nicht in Wirklichkeit ein heterosexueller, allgemein als ansonsten unbehindert bekannter deutscher Mann bist.

    Dann haben wir nämlich gar keine Chance.

  13. Gundi sagt:

    Lieber Magnus,

    das Amt könnten wir folgendermaßen von der ganzen Sache überzeugen, gerade was die CIA und andere Geheimdienste betrifft: Zum einen war mein werter Herr Vater bei den Grenztruppen…damals…bevor wir wieder ein Land wurden. Sprich, ich bin sozusagen unter der Stasi UND dem BND aufgewachsen, denn es wurden immer alle beobachtet, ist das nicht toll? Das spricht in jedem Fall für unsere Sache.
    Ausserdem war schonmal die Polizei hier bei mir zu Hause, weil mir Post gestohlen wurde (und ich war bei denen auf dem Revier)! Das war natürlich Post von Goldman Sachs und den Illuminati. Und so.

    Lesbisch oder Muslima bin ich eigentlich nicht, dafür aber tätowiert und eben alleinerziehend. Da mich also die Leute zumindest hier, wo ich lebe, schon von Grund auf schräg anschauen, ob meiner Tattoos, ob meiner wallenden schwarzen Mähne und mich manchmal sogar für die Schwester meiner Tochter halten, kann man sagen, dass ich das als benachteiligend empfinde, da ich ungern für jünger geschätzt werde als ich bin. Meine Tattoos _musste_ ich damals stechen lassen, um mich aus der grauen Masse herauszuheben. Was unter heutiger Betrachtung durchaus als Benachteiligung durchgeht, da nu bald jeder ein Tattoo hat.

    Vielleicht hilft es ja auch, dass ich auf solche Art Männer stehe, die mir gerne mal den schweren Einkaufskorb tragen oder mich andersweitig unterstützen und die ich unterstützen kann. Also ich bin nicht auf diesen Kampflesben-/Kampfemanzen-Zug aufgesprungen und lebe damit sozusagen recht…einsam.

    Außerdem mag ich 3-Tage-Bärte!

    Was denkst du? Geht da was? :)

    Gundi

  14. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Gundi

    Könnte schon sein.

    Immerhin bin ich mit mehr Haaren als nur einem gelegentlichen Dreitagebart und zwei Jungs und alleinerziehend auch ziemlich benachteiligt.

    Wenn wir beide Diskriminierungen zusammentun, wer weiß?

    LG

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