Strauss-Kahn schafsmedial vergewaltigt

“Der frühere Chef des Internationalen Währungsfonds soll versucht haben, ein Zimmermädchen in einer New Yorker Hotelsuite vergewaltigt zu haben.”

Das ist die Sorte sprachlich-inhaltlicher Sorgfalt, die das Schafsmedienflaggschiff Spiegel zum Falle Strauss-Kahn inzwischen walten lässt.

Während jener Mann aus der internationalen Hochfinanz-”Elite”, dem meine Sympathien sicherlich nicht übers Maß zufliegen, im Blitzlichtgewitter Spießruten laufen musste, alle FeministInnen sofort bescheid wussten, was für ein skrupelloses Männerschwein der sei, wurde die Identität der – inzwischen doch sehr wahrscheinlich entlarvten Lügnerin – noch immer nicht gelüftet: sie gilt ja, bis es endgültig nicht mehr geht, als das Opfer.

Der Fall war völlig offensichtlich von Anfang an reichlich dubios.

Alle unabhängigen Köpfe sahen das so.

Trotzdem die schafsmediale Hetzjagd, die polizeiliche und staatsanwaltliche Vorverurteilung, jene durch PolitikerInnen, Pranger wie im Mittelalter.

Die Fälle Kachelmann und Assange lassen grüßen.

Zum Kotzen das ganze.

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73 Antworten zu “Strauss-Kahn schafsmedial vergewaltigt”

  1. Dude sagt:

    Also ein Ex-IWF-Boss hockt ziemlich sicher ganz tief drin im Wolfsrudel der Hintertanen. Allerdings ist er mit grösster Wahrscheinlichkeit in den untersten Stufe der hierarchischen Struktur anzusiedeln.
    Eine Vermutung meinerseits wäre, dass er womöglich nicht gesputet ist, als der Leitwolf irgendeinen Befehl gekläfft hat… Und da er sich so unflätig verhalten hat (und ich mein damit jetzt nicht die äktschen in der Hotelsuite ;)), wird er jetzt vom Rudel verstossen…

    Womöglich hat er aber auch plötzlich gemerkt, wo er eigentlich drin steckt und wollte raus… ? ;)

    Und zum Spiegel-Quote… Tja, man sieht halt schon – und hier ist das beste Beispiel dafür – dass die wahrlich guten Autoren eben meistens auch Denker sind, und daher entsprechend schwer zu kaufen…Die Schlechten, auf Verdienst – statt auf den Sinn hinter dem Wirken – fixierten, schreiben dann solche Sätze wie im Quote :-D

    Aber irgendwie amüsant das ganze ;)

  2. Föhnix sagt:

    @ Dude

    Vor allem wollte DSK der heiligen Dollar-Leitwährung ein Ende bereiten. Das hatte schon Saddam Hussein versucht – und Muhamar al-Gaddafi auch. Wer auf der politischen Weltbühne auch nur solche Absichten kundtut, hat mindestens seine Position, wenn nicht gar sein Leben verwirkt.

    Strauss-Kahn sprach sich gegen den US-Dollar als Leitwährung aus
    http://www.theintelligence.de/index.php/wirtschaft/finanzen/2675-strauss-kahn-sprach-sich-gegen-den-us-dollar-als-leitwaehrung-aus.html

  3. Lis Minou sagt:

    Die Kronzeugin heisst Nafissatou Diallo (Quelle: aliceschwarzer.de).
    Ich habe den Eindruck, diese Frau ist so wenig gerissen, dass sie noch nicht mal mit der Wahrheit durchkommt, wenn sie diese berichtet. Wirkt auch wenig sympathisch, die Dame. Aber ich denke, DGASK hat sie wirklich missbraucht.

  4. Dude sagt:

    @Phoenix
    Davon hab ich schon gehört. Was hälst du aber von der Theorie, dass die Sonderziehungsrechte-Währung der NWO ja in gewisser Weise zugute käme?
    Wenn das fahle Konstrukt des Neoliberalismus – und mit ihm das gesamte Geldsystem der Welt – kollabiert, käme doch den Fädenziehern im Hintergrund für den “Reset” eine globale, digitale Einheitswährung wie das SZR genau richtig…

    Was DSK angeht ist es also keineswegs ausgeschlossen, dass hierbei ganz andere Faktoren mitspielen, welche dafür gesorgt haben, dass er fallengelassen wird…

    Allerdings ist der ganze Fall hier angesichts der momentanen Lage mit den Kernreaktoren ohnehin eher nebensächlich… Mir scheint es, die Brisanz dieser GAU’s sei noch manchen (um nicht sagen zu müssen “den meisten”) gar nicht recht klar… Es wird Zeit, Millionen gegen diesen Irrsinn “Energiegewinnung durch KernSPALTUNG” zu mobilisieren, auf dass die psychopathischen Täter letztlich doch in die Klapse verfrachtet werden können! :-D

  5. Föhnix sagt:

    @ Lis Minou

    Aha, jetzt wissen wir ja, woher Du Deine Informationen beziehst.

    “Aber ich denke, DGASK hat sie wirklich missbraucht”

    Du warst also dabei? Oder wieso maßt Du Dir sonst dieses Urteil an? Sollte es nicht besser heißen “ich hoffe, dass er sie wirklich missbraucht hat”? Das ist es doch, was Feministinnen zur Erhaltung eures Weltbilds und eurer Machtansprüche benötigt. Gleichberechtigung? Dass ich nicht lachte!

    Ich GLAUBE nicht, das jemand schuldig oder unschuldig ist, sondern ich hoffe, das RECHT gesprochen wird. Gleiches Recht für alle – wirkliche Gleichberechtigung. Nicht das sexistische Zweiklassenrecht, das Propagandistinnen wie Alice Schwarzer fordern und das immer mehr unsere Gesellschaft vergiftet. Dieses Modell hat keine Zukunft, ebenso wenig wie Eure überhebliche Geschlechter-Apartheid.

  6. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ alle

    Fetzt Euch ruhig.

    Verzeiht mir dabei bitte, dass ich jetzt mal lieber nichts dazu sage, was ich von Typen wie Alice Schwarzer halte.

    Als Betreiber dieses Blogs habe ich eine gewisse Contenance zu wahren.

    Und meine Meinung viertels auszudrücken liegt mir nicht.

  7. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ alle

    Ich will einfach mal noch feststellen, dass in den drei medial hochgefahrenen Fällen böser Vergewaltiger-Männerschweine der letzten Zeit einer (Assange) gemäß allen menschlichen Vernunftsmaßstäben kein Vergewaltiger ist und die anderen beiden (Kachelmann, Strauss-Kahn) lediglich dessen beschuldigt wurden.

    Aber erstmal verknastet und wie Schlachtvieh über den Platz geführt.

    Männer sollen wohl alle sicherheitsendschwul werden.

    Wollt Ihr das wirklich, Ihr lieben heiligen Sankt Frauen?

    Der Schwarzer dürfte es wohl nicht schaden.

    Die fasste eh kein Mann, der noch ein Zweihundertsechundfünfzigstel bei Trost ist, auch nur mit einer extralangen Schmiedezange an.

  8. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Föhnix

    Ist doch schön, wie individuelle Vor- und Nachlieben schließlich doch an den Tag kommen.

  9. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ alle

    Bin ich froh, dass ich ein Verschwörungstheoretiker bin.

    “Echte Zweifel an der Schuld des mächtigen Franzosen jedenfalls hatte bis auf ein paar Verschwörungstheoretiker eigentlich niemand mehr.”

    http://www.stern.de/politik/ausland/mumassliches-strauss-kahn-opfer-im-zweifel-gegen-die-klaegerin-1701630.html

    “Im Zweifel gegen die Klägerin”: Vollidiotenjournalisten.

    Ja, die Dame “wird wohl noch an ihrer Glaubwürdigkeit arbeiten müssen”.

  10. TanjaKrienen sagt:

    Wie man nachlesen kann, habe ich es gleich gewusst. Warum? Gibt einen prominenten Beschuldigten, bei dem sich herausstellte, dass er nicht aus reinem Kalkül beschmutzt wurde?

  11. Lesezeichen sagt:

    Ich glaube weder dem einen noch der anderen und die Medien blicken sowieso nicht durch.

    Wenn DSK angeblich wusste, dass man ihm irgendwann einmal eine “Sexfalle” stellen würde, wieso hat er dann seinen Johnson nicht unter Kontrolle? Er ist immerhin kein pubertierender Jüngling mehr und irgenwie ist wohl sein Sperma an die Kleidung des Dienstmädchens gekommen. Hat sie ihn vergewaltigt? Steht er so unter Druck, dass er nicht mal einem Zimmermädchen gegenüber Nein sagen kann?

    Eine Story kann man auch im nachhinein umdichten. Zu Anfang war das mutmaßliche Opfer offensichtlich für die Staatsanwaltschaft von untadeligem Ruf – und dann auf einmal nicht mehr? Auch hier lässt sich einiges konstruieren.

    DSK war dafür bekannt, dass er die Finger nicht bei sich behielt. Ja, es gibt solche Männer, wie ich auch aus eigener Erfahrung weiß. Ist so jemand dann geeignet, um ein Land zu führen, um seine Politik zu bestimmen, um für andere Regeln aufzustellen, an die er sich selber nicht hält? Würde ich gern so jemanden an der Spitze der Entscheider sehen wollen? Mit Sicherheit nicht. Solche Leute meinen gern, sich aufgrund ihrer Position mehr Rechte herausnehmen zu dürfen, als andere.

    Ich weiß im Augenblick nur eines, nämlich, dass die Angelegenheit zum Himmel stinkt. DSK könnte durchaus über Verbindungen verfügen, die ein mutmaßliches Opfer in negativem Licht erscheinen lassen. Ebenso könnte die Frau von politischen Gegnern gedungen sein. Was für mich dagegen spricht ist, dass sie Asylantin ist, die bestimmt kein Interesse daran hat, diesen Status wieder zu verlieren.

    Und den Medien glaube ich sowieso erst einmal nichts. Der Misstrauensbonus ist einfach zu groß.

    Zu Kachelmann habe ich meine eigene Ansicht.

    Wer beziehungsmäßig sein Leben als permanenten Ritt auf der Rasierklinge lebt, muss damit rechnen, irgenwann auf die Nase zu fallen. Hat er oder hat er nicht – wird nie geklärt werden. Dieser Prozess kennt nur Verlierer. Kachelmann wird nie mehr der unbefangen fröhliche Wetterfrosch sein, weil nun jeder sein schäbiges Verhalten kenn, dass er seinen Partnerinnen gegenüber an den Tag legte. Natürlich geht das niemanden etwas an, aber wenn er so lebte, wie es sich herausgestellt hat, dann war es nur eine Frage der Zeit, bis die Bombe hochgeht.

    Der Fall Assange ist an Lächerlichkeit und auch an Dummheit kaum zu überbieten. Denn auch hier schlug der Größenwahn zu. Man sollte einfach andere nicht für blöder halten als man selber ist. Er geht mit der einen ins Bett und hält sich gleichzeitig die andere warm im vollen Bewusstsein, dass beide sich kennen.

    Aarghh!!!!

    Wie doof muss man sein? Es ist vorhersehbar, dass die Damen sich rächen werden, wenn das rauskommt. Aber das ist der gleiche Größenwahn, wie er auch bei Koksern vorkommt. Es wird einfach alles ausgeblendet.

    Schön bescheuert.

    :D

    das Lesezeichen

  12. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lesezeichen

    Zustimmung zu den Fällen Kachelmann und Assange!

    Zum Falle Strauss-Kahn in dem Sinne ebenso, dass einer, der seinen Schniedel überhaupt nicht unter Kontrolle hat, in keine bedeutende verantwortliche Position kommen sollte.

    DSK könnte aber so eine Type sein, die es einfach geiler findet, von einem Zimmermädchen angemacht zu werden oder eine Journalistin ins Bett zu fummeln, als sich ein 500-Dollar-Callgirl kommen zu lassen.

    Einfach wegen des Egos, der Selbstbestätigung, vielleicht sogar, um vor seinen Kumpels mit dem letzten Stich zu prahlen (solche Typen sind gerade in mächtigen Positionen gar nicht so selten).

    Ein guter Freund – dem ich das voll abnehme – erzählte mir mal mit einer gewissen Bewunderung, auch einem Lachen, er habe einen Kommilitonen gehabt, der den Bogen sozusagen absolut rausgehabt habe.

    Der habe nie eine unsittlich betatscht oder schräg angemacht, sondern einen viel einfacheren Trick zur Meisterschaft gebracht.

    Mit einer für ihn attraktiven Frau gerade mal ansatzweise ins Gespräch gekommen, oder sie ganz einfach direkt daraufhin angesprochen, fragte er in Nullkommanix, ob sie jetzt sofort mit ihm mitkommen und ins Bett wolle.

    Das habe zwar häufige Ablehnungen gesetzt, was ihm aber (der Typ schien wirklich Selbstvertrauen zu haben) nicht die Bohne etwas ausmachte, weil stets ein gewisser, nicht zu verachtender Prozentsatz mitgegangen sei, der Aufwand also gemessen am Ertrag minimal war.

    (Wenn es nur, sagen wir mal, 10 % waren, dann macht das zehnmal 30 Sekunden, also grade mal fünf Minuten angraben pro Nummer. Nicht schlecht, der Specht. Ob er später glücklich wurde, das weiß ich nicht.)

    Der allerdings gab wohl keineswegs damit an, war nicht überheblich, sah auf weniger “erfolgreiche” Zeitgenossen keineswegs herab, wollte einfach nur seinen Spaß haben.

    Nun denn, es gibt eben alles unter der Sonne.

    (Wenn man bedenkt, was für ein Matronenmonstrum ein Arnie Schwarzenegger, Geld wie Heu, attraktiv für Millionen Frauen, es nötig hatte durchzunehmen…)

    Mir fällt da noch eine – mehr oder weniger lustige – Geschichte ein, die ich aber für mich behalte, denn sonst komme ich noch ins unsachdienliche Labern…

    Schon bescheuert…

  13. Lesezeichen sagt:

    Magnus, was mich an solchen Typen wie DSK besonders ärgert, ist, dass sie unseren Söhnen schaden. Ansonsten wäre es mir ja egal.

    Solche Männer wie DSK bestätigen gängige Vorurteile und man kann kaum etwas dagegen tun oder dagegen argumentieren. Das Bild des Mannes als potenziellen Täter wird durch genau diese Typen hochgehalten und führt in zweiter Instanz dazu, dass wir unsere Jungs schon gegen etwas schützen müssen bzw. gegen etwas verteidigen müssen, was sie weder zu vertreten geschweigedenn getan haben.

    So jemand gehört einfach nicht ans Ruder. Alphamännchen hin oder her. Man würde auch keinem Kleptomanen den Job als Kaufhausdedektiv überlassen.

    Zu deinem Beispiel:

    Zu allem gehören zwei. Wenn Frauen bei so etwas mitmachen sind sie genau so bescheuert, wie der Typ, der diese Strategie verfolgt. Ich hab da auch kein Mitleid. Wer sich selbst nicht mehr wert ist, als eine Pizza vom Büdchen, der wird auch behandelt wie eine Pizza vom Büdchen. Selber schuld.

    ;)

    das Lesezeichen

    *heute mitleidlos :D

  14. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lesezeichen

    Ich denke, dass Du diese Art Mitleidslosigkeit ohne weiteres mit Deinem christlichen Glauben verbinden kannst.

    Auch ansonsten: D’accord.

    “Männer sind Schweine…glaube ihnen nicht ein Wort…Ausnahmen gibt’s leider keine…”

    Singen immerhin Ärzte…

  15. Lesezeichen sagt:

    Magnus, mit dem christlichen Glauben hat das wenig zu tun, oder vielleicht sogar gerade, denn der freie Wille ist ja eigentlich das Wahrzeichen des christlichen Glaubens.

    Jesus selbst hat das auf die einfache Formel gebracht: Wenn du etwas einsiehst, dann mach es einfach nicht mehr.

    Punktum. Simpler geht es nicht.

    Wenn du einsiehst, dass der Typ dich nur abschleppen will, dann geh halt nicht mit. Wenn du trotz besseren Wissens doch mitgehst, dann verdienst du auch kein Mitleid. Selbst schuld.

    Viele unserer Stolpersteine legen wir uns selber in den Weg. Manchmal dauert es eben etwas länger, bis wir das erkennen.

    ;)

    das Lesezeichen philosophisch :D

  16. Dude sagt:

    @Lesezeichen
    Also DASS DSK über die Stränge gehauen hat, ist wohl so sicher, wie das Amen in der Kirche.
    Die grosse Frage die sich hierbei allerdings stellt ist, WESHALB es DIESMAL so für ihn endete… Denn im Normalfall werden solchartige Vergehen von Hinten gedeckt und kommen gar nicht erst ans Licht oder in die Papierfetzen der Schäfchen, genauso wenig wie vor ein Gericht…

  17. Lesezeichen sagt:

    Dude, ich finde es gut, dass er aufgeflogen ist.

    Besser jetzt als nie. Es ist eine Schande, wenn sowas immer gedeckt wird und solche Typen meinen, sie könnten tun und lassen, was sie wollen.

    Selber schuld. Nun ist es aus mit der Karriere. Es ist eben doch besser, wenn man sein Hirn benutzt, zumal er offensichtlich geahnt hat, dass er mal in eine Falle tappen würde.

    In Asien gehören solche Fallen zur Geschäftsstrategie. Erst werden die Geschäftspartner bis zum Umfallen mit Programm zugeschüttet, das sie aus Höflichkeit nicht ablehnen können. Ziel: völlige Übermüdung. Wenn sie dann zurück ins Hotel kommen, liegt entweder schon eine Dame im Bett oder aber sie klopft unmittelbar später.

    Tja, man muss eben nein sagen können. Wenn man das nicht kann, gehört man nicht an die wirtschaftliche oder politische Spitze.

    :D

    das Lesezeichen

    *immer noch mitleidlos.

  18. Dude sagt:

    “Dude, ich finde es gut, dass er aufgeflogen ist.”
    Da bin ich absolut einer Meinung mit dir, doch sollten mit ihm auch gleich seine Ex-Kollegen der hintertanschen Gilde mit an den Pranger gestellt werden; und zwar nicht nur wegen solch “kleinen” Vergehen, sondern für ihre andauernden Verbrechen an der gesamten Menschheit schlechthin!
    Solange diese aber weiter spuren, wenn der Leitwolf kläfft, bleibt dies in Anbetracht des breit gestreuten Dösens auf der Welt, ziemlich utopisch… leider… Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt ;)

  19. Föhnix sagt:

    So liebe Freunde, jetzt kommt gerade ein ganz neuer Gesichtspunkt über den Ticker, der dieser Affäre eine ganz neue Dimension verleihen könnte.

    Gerade eben hat Webster Tarpley getwittert:

    “FR, BRD sources: #StraussKahn was to meet #Merkel, her envoy then to #Qaddafi for pilot new non-$ money system”

    Wenn ich das richtig verstehe, geht es darum, dass DSK (wie ich weiter oben bereits erwähnte) an einer alternativen Leitwährung bastelte, die der bisherigen Leitwährung Dollar und damit letztlich der Weltmacht USA den Todesstoß hätte geben können.

    Jetzt kommen aber Merkel und Gaddafi ins Spiel. Vielleicht auch eine neue Erklärung für die deutsche Zurückhaltung beim Libyenkrieg (allerdings müssen die beiden Kontakte nicht unbedingt etwas miteinander zu tun haben). Interessanter ist allerdings: hier scheint tatsächlich das Motiv sowohl für eine mögliche Geheimdienstoperation gegen Strauss-Kahn, als auch für den Libyenkrieg zu liegen. Da kommt noch ein französischer Aspekt hinzu. Hätte DSK den Riesenerfolg vollbracht, die Welt aus der Abhängigkeit vom Dollar zu führen, wäre das ein gewaltiges Plus für seinen Präsidentschaftswahlkampf gewesen. Das würde auch erklären, warum Sarkotzy der vehementeste Kriegshetzer gegen Gaddafi war, da dieser ja sozusagen seinem Gegner Strauss-Kahn zugearbeitet hätte.

  20. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Föhnix

    Hoppla! Es wird immer greller.

  21. Föhnix sagt:

    Nach den schwer moralinhaltig Auslassungen über DSK und Julian Assage (die für mich indiskutable geistige Querschläger sind) möchte ich von letzterem eine Aussage zu einem ganz anderen Thema zur Kenntnis bringen.

    “Facebook ist eine Spionage-Maschine”
    http://www.panafricanistinternational.org/?p=1159

    Ich habe den Vorteil, technisch in etwa zu verstehen, welche Möglichkeiten Facebook hat, deswegen habe ich mich dort nie angemeldet. Ebenso wie Google steht die Firma im Verdacht, mithilfe von CIA-Geldern aufgebaut worden zu sein.

    Facebook hat z.B. die Möglichkeit, alle seine angemeldeten Mitglieder bei Tätigkeiten auf unzähligen anderen Webseiten zu beschatten. So leider auch allen Zeitgeist-Seiten, denn die haben (mit dem Kasten “zeitgeist auf Facebook!” rechts oben auf jeder Seite) freiwillig eine Spionagekamera für Facebook eingebaut. Die können z.B. kinderleicht ermitteln, wie ein pseudonymer Kommentator tatsächlich heißt und darüber hinaus Verknüpfungen, Querverbindungen etc. ableiten.

  22. Föhnix sagt:

    P.S.:
    Sorry, mein Nebensatz mit den Querschlägern war natürlich ein Fauxpas. Entweder halte ich die Klappe, oder ich diskutiere. Maulen und dann Diskussion verweigern (“indiskutable”) ist nicht die feine Art. Obwohl ich meine Energie eigentlich nicht auf das Moralthema verwenden wollte, stelle ich mich dann halt doch der Diskussion.

  23. Lis Minou sagt:

    Ich kam durch einen Artikel – auf “Aristo Blog”, glaube ich – auf Alices Website. Ich hatte das Bedürfnis, mich zu ihrem dort angeprangerten vorurteilsschwangeren Artikel persönlich ihr gegenüber zu äussern. Dabei stiess ich auch auf einen Artikel, in dem Nafissatous Name genannt wurde. Und daran erinnerte ich mich, als Du, Magnus, hier beklagtest, das Opfer sei nicht namentlich bekannt. Ich nannte die Quelle, um nicht am Ende wegen anderer Leute schlampiger Recherchen als Desinformant dazustehen. Vielleicht schreibt sie sich ja Naffisatou. Alice sollte man lieber nie trauen, denn sie ist augenscheinlich befangen. Jemand männliches hat sie mal richtig schlimm gekränkt, und nun hält sie die Männer für das spirituell minderwerige Geschlecht, dünkt mir. Armes Ding.
    Es wurde von nach wie vor sichtlich verbohrter, m.E. gynophober Seite bemängelt, dass ich mir anmassen würde, ein Urteil über DGASK zu fällen. Das tat ich keineswegs. Ich äusserte meine Meinung. Dieser IWF-Bonze ist (auch?) ein Lügner, denn er war mit seiner Tochter essen, als sein Sperma an Frau Diallos Körper geriet. Jedenfalls, bis ihm einfiel, er hätte doch, aber einvernehmlich, mit der 32-jährigen spontan verkehrt. Jemand, der dafür bekannt ist, Frauen sehr forsch zu umwerben, um es respektvoll auszudrücken. All diese Erklärungen sparte ich mir, da ich DGASK für soweit ok halte -abgesehen von der krankhaften Triebhaftigkeit, die ich wegen seiner Eskapaden bei ihm vermute- und er nie wieder frei käme, bei Verurteilung gemäss Anklageschrift. Er täte mir in dem Fall leid, aus vorgenannten Gründen.

  24. Lesezeichen sagt:

    Föhnix, es geht doch nicht um Moral. Mir jedenfalls nicht.

    Es geht um Zuverlässigkeit und Erpressbarkeit.

    Zuverlässigkeit deshalb, weil ich finde, dass niemand, der sich selber nicht im Griff hat, für andere Gesetze schreiben bzw. Politik machen sollte und Erpressbarkeit aus offensichtlichen Gründen.

    Mit Moralisieren hat das gar nichts zu tun.

    Und zu Facebook:

    Meine Tochter hat mir vor ein paar Tagen eingebleut, dass ich mich bzw. meinen laptop nach facebook-Besuchen desinfizieren muss, was heißt: abmelden, history löschen, cache löschen, cookies löschen, raus aus dem browser. Gleiches gilt für google-mail, die ich nur noch als Müll-Adresse für sonstiges nutze.

    Ich fühlte mich nämlich auch von facebook verfolgt.

    ;)

    das Lesezeichen

  25. Föhnix sagt:

    @ Lesezeichen

    Schlaue Tochter! Da ist die Generation der “Digital Natives” den meisten “Netizens” weit voraus.

    Übrigens gibt es eine vielleicht etwas komfortablere Lösung. Da die ganzen Spuren nur im jeweiligen Browser gespeichert werden (Ausnahme: Flash Cookies), könnte man auch einen separaten Browser installieren, den man ausschließlich für Facebook verwendet. Den gleichen Browser kann man zwar nicht ein zweites Mal installieren (jedenfalls nicht so leicht), aber man kann einen anderen nehmen, z.B. für normales Surfen den Firefox und für Facebook den Internet Expolorer oder Chrome. Allerdings braucht man dazu die Disziplin, Links in Facebook nicht direkt zu öffnen, sondern die Link-Adresse zu kopieren und im normalen Browser zu öffnen.

    Was das vermeintliche Moralisieren betrifft: Vielleicht habe ich da etwas in den falschen Hals bekommen. Ich werde den Abschnitt noch mal in Ruhe und unter Berücksichtigung der Aspekte “Zuverlässigkeit und Erpressbarkeit” lesen.

  26. Föhnix sagt:

    Ich schrieb:
    “Allerdings braucht man dazu die Disziplin, Links in Facebook nicht direkt zu öffnen, sondern die Link-Adresse zu kopieren und im normalen Browser zu öffnen.”

    Gemeint sind natürlich “auswärtige” Links. Aber mir fiel gerade noch ein, dass man die Disziplin sonst eigentlich auch haben sollte, die Links erst nach der beschriebenen Reinigungsprozedur aufzurufen. Insofern wäre die Zwei-Browser-Lösung sogar komfortabler, weil man z.B. leichter einen externen Link ansehen und danach in Facebook darauf antworten kann.

  27. Föhnix sagt:

    Ich habe die betreffenden Passagen noch einmal gelesen und befunden, dass sie für meinen Geschmack zu sehr mit moralischen Urteilen durchsetzt sind. Auch kann ich bestimmte Schlussfolgerungen nicht nachvollziehen.

    Z.B. diese: Warum soll jemand, der einen starken sexuellen Trieb hat (was etwas völlig Natürliches ist und auch nichts Verwerfliches, es sei denn vielleicht aus bestimmten christlich-moralischen Blickwinkeln) nicht in der Lage sein, ein Land zu führen? War Willy Brandt z.B. deswegen ein schlechter Kanzler? Was die christliche Sicht betrifft, so kann ein Urteil jedenfalls nicht so eindeutig ausfallen. Wurde doch mit Karl dem Großen ein Polygamist und Hurenbock von kirchlicher Seite HEILIG gesprochen und zum “Vater Europas” erhoben. Und machte ihn sein sexueller Trieb zu einem schlechten Staatsführer? Im Gegenteil: niemand kann ernsthaft bezweifeln, dass er einer der größten und weisesten Herrscher der Menschheitsgeschichte war.

    Damit wir uns nicht missverstehen: ich will keine potenziellen Übergriffe verteidigen. Wenn jemand in einem sauberen rechtsstaatlichen Prozess für schuldig befunden wird, dann soll diese Person auch entsprechend den Gesetzen verurteilt werden.

    Wenn jemand Politik betreiben will, gelten auch bestimmte Gesetze. Hierzulande ist z.B. für das passive Wahlrecht die einzige Hürde das für die Wählbarkeit notwendige Alter – in der Regel muss man 18 Jahre alt sein, ansonsten braucht man nur und die nötigen Wahlstimmen.

    Ob die Leute jemanden wählen steht auf einem anderen Blatt, da kann jeder Wähler entscheiden, ob es ihm etwas ausmacht, dass jemand vorbestraft ist, so gibt es durchaus Politiker, die vom Volk gewählt werden und sogar das Bundesverdienstkreuz bekommen, obwohl sie vorbestraft sind. Jeder kann selbst entscheiden, ob Politiker nach sexuellen Eskapaden oder dem “Vergessen” von 100.000 DM in der Schublade (Schäuble im Korruptionsskandal mit Waffenhändler Schreiber) für ihn noch wählbar sind.

  28. Lesezeichen sagt:

    Föhnix, jemand, der seine Finger nicht bei sich behalten kann, gehört einfach nicht ans Ruder.

    Das hat weniger etwas mit Moralisieren zu tun, sondern damit, dass dieser Jemand offensichtlich nicht in der Lage ist, Grenzen für sich zu akzeptieren. Das tragische daran ist, dass solche Typen meinen, dass Grenzen für sie immer weniger gelten, je höher sie kommen.

    Wenn es schon bekannt ist, mit jemandem besser nicht allein im Raum oder Fahrstuhl zu sein, weil er sonst übergriffig wird, dann ist einfach schluss mit lustig. Ich kenne auch solche Kollegen, die ihre Grenzen nicht kennen. Ach da ist ja so eine niedliche Azubine und ich als Projektleiter stehe sowieso außer Frage. Da greife ich doch mal zu.
    Diese Typen sind sich aufgrund ihrer Position einfach so sicher, dass ihnen nichts passiert – und meistens passiert auch nichts.

    Mit “Sexualtrieb ist was natürliches” hat das gar nichts zu tun. Und dieser pawlowsche Reflex, nun gleich meinen christlichen Glauben da mit hineinzuziehen, spricht für sich.

    Nein, ich empfinde es nicht als Zeichen persönlicher Größe, wenn jemand den Menschen betrügt, dem er lebenslange Treue geschworen hat. Wenn ich der Meinung bin, dass meine Partnerschaft nicht mehr funktioniert, dann kann ich mich ja trennen. Ein klarer, sauberer Schnitt und mein Leben kann von vorne beginnen (mal jetzt vom Sakrament der Ehe abgesehen, das ja ohnehin nur für diejenigen von Bedeutung ist, die auch daran glauben). Es gibt einfach Dinge, die kann man nicht “auslegen”, sondern sie sind entweder so oder so.

    Aber dieses Weichköcheln des anderen auf kleiner Flamme, nur weil man alles haben will und zu feige ist, eine klare Stellung zu beziehen, ist kein Ruhmesblatt und taugt auch nicht als Entschuldigung. Auch nicht bei Willy Brandt.

    Vieles, über das wir uns heute in unserer Gesellschaft beklagen, liegt in unserer Anspruchslosigkeit gegenüber der Führungsmannschaft (und auch uns selbst) begründet. Die Bereitschaft, alles und jedes mit irgendwas zu entschuldigen, führt eben dazu, dass die Messlatte mittlerweile am Boden liegt und wir achtlos darüber laufen.

    Sonntagsgrüße vom Lesezeichen ;)

  29. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lesezeichen

    Uiuiuiuiuiui!

    Am Grunde hast Du ja doch irgendwie sozusagen anscheinend doch einigermaßen recht.

    Nein, im Ernst: Ich will jetzt hier aus naheliegenden Gründen der Diskretion nicht über meine “Treue” zu meiner Zeit eines weiland Verheirateten prahlen.

    Ich bezeichnete mich aber mal als eher “treu”.

    Gleichwohl: Wer sich’s dauernd verklemmt, der hätte es vielleicht besser mal anderwo ausprobiert.

    Oder so: Wenn es halt doch mal “passiert”, muss die Welt nicht gleich komplett untergehen.

    Zumal, wenn die entsprechende Frustration dahintersteckt, beste Verführung und womöglich auch noch mal der “böse” Suff dazu.

    Womit ich allerdings nicht meine, dass ich von sexueller Betrügerei viel halte oder diese sonderlich gutheiße.

    Es stirbt aber nunmal in der Regel keiner dran.

    Alswomit “Liebe”, die mal nebenrausgeht, nicht im Ansatz mit der Verwerflichkeit von z.B. wie als selbstverständlich hochgeehrten Niederbombern in Politik und Militär, mit den Machenschaften auch von großruinösen Finanzschuften in ihrer Verwerflichkeit zu vergleichen ist.

    In solchem Falle können zwei Menschen sich verzeihen, oder eben auch nicht.

    Keiner muss (!) eigentlich zu Schaden kommen.

    Kurz: Gingen alle (was ja sowieso der Fall ist, Frauen übrigens nicht weniger als Männer) unter Umständen vielleicht, eventuell, sozusagen fast nie, eben doch auch einmal, möglicherweise höchstens hie und da, blabla, mal fremd, so brächte das nicht ansatzweise das Leid über die Welt, das ansonsten durch völlig sanktionierte Handlungsweisen für mich zweifelsfrei entsteht.

    Ich will jetzt nur noch soviel dazu sagen, dass meine Lebenserfahrung (eher Beobachtung in mancherlei Hinsicht vielleicht) mir sagt, dass moralischer Rigorismus auch und gerade in diesem Zusamenhang zu mehr Unglück bzw. Verfehlung führt, über Verzeihenkönnen, eben eher kein wechselseitiges Aushungern, oder dieses als grundansätzlich verwerflich erkennend, wie in so vielen Ehen und Partnerschaften, auch mal daran denken, wie man den anderen dahingeqüalt haben mag…

    Der Satz ist mir etwas abgestürzt, aber mir ist der Sonntagmorgen noch frühe, und rein sinnhaltlich mag er jetzt geradesofalsch stehenbleiben.

    Womit ich keinem Hedonismus das Wort rede: Doch was, wenn zwei Kinderlose diesen wollen?

    Bin ich als Richter auf die Welt gekommen, der ohne ersichtliches Opfer zu richten hat?

    Da, wo der Gegenstand die Allgemeinheit gar nichts angeht?

    Von DSK halte ich natürlich trotzdem nicht nur in diesem Zusammenhang nicht eben viel.

    Aber wenn ihn einer fertigmachen will, dann bitte wegen tatsächlicher Vergewaltigung oder eben wegen seiner Rolle in der weltweit allfällig tödlichen Hochfinanzschakalerei.

    LG

  30. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Föhnix

    Zu der Facebook-Sache äußere ich mich bei Gelegenheit noch.

    Mist ist das.

    Soviel schon jetzt.

  31. TanjaKrienen sagt:

    “Das Bild des Mannes als potenziellen Täter wird durch genau diese Typen hochgehalten und führt in zweiter Instanz dazu, dass wir unsere Jungs schon gegen etwas schützen müssen bzw. gegen etwas verteidigen müssen, was sie weder zu vertreten geschweigedenn getan haben.”

    Scharfer Widerspruch! Der Mann agiert einfach nur normal und was er wirklich mit anderen Frauen machte, weiß doch keiner und ist auch vom Ausmaß her fraglich, denn nur Prominente stehen unter Beobachtung. Warum solltest du also deinen Söhnen ihre Männlichkeit aberziehen, weil sie ausprobieren wollen, wie 20 oder 30 Frauen so beim Sex sind. Wenn das zur fixen Idee wird…ok. Aber im vorliegenden Fall ist nichts gesichert und so hat er als unschuldig zu gelten, nicht zuletzt, weil ich der Negroiden nicht glaube. Wenn also Vor-Urteile, die oft Urteile sind, formuliert werden müssten, dann frage ich: Habt ihr mal Erfahrungen mit dem Verhalten von Negroiden gesammelt? DIESE Frau war zudem als Prostiuierte dort im Hotel tätig, kann sein, er hat sie geordert und sie ist “befleckt” worden. Na und? Das muss Frau Strauss-Kahn mit ihm abmachen und ist ein Thema für sich. ALLES andere ist Blödsinn und die Urgeschichte SOFORT ERSICHTLICHT gelogen.

  32. TanjaKrienen sagt:

    “Wenn es schon bekannt ist, mit jemandem besser nicht allein im Raum oder Fahrstuhl zu sein, weil er sonst übergriffig wird, dann ist einfach schluss mit lustig. ”

    Aber aus ganz entgegensetzten Gründen und zwar aus jenen, die auch bei Strauss-Kahn eine Rolle spielten, nämlich der massiven instrumentalisierten Beschuldigungen von Frauen, sie würden sexuell genötigt.

    Gisela May wurde mal gefragt, wie Ernst Busch mit Frauen umgegangen sei. Naja, meinte sie sinngemäß, er habe nicht geflirtet, sondern, ganz spröder Kieler Junge, gefragt: “Kommste mit oder nicht!” Pfui, sowas wie der Busch gehört nachträglich eingesperrt was?

  33. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Tanja Krienen

    Du lässt, wie fast immer, nichts aus.

    (Noch zur Facebookerei, da sie hier auch aufkam: Ich empföhle Dich auch dorten allemal, habe das bloß noch nicht zielführend hingekriegt. Werde mich aber auch, aus den nicht nur von Föhnix hier genannten Gründen alsbald so gut als machbar abmelden. War dummschaficht-giericht von mir, dort überhaupt aufzukreuzen.)

    Ich meine im übrigen auch, dass gegen konsensuellen Sex vom Grunde her keiner je etwas einzuwenden haben kann.

    Außer beziehungsmäßig privat.

    Jeder, wie er’s mag: solange er die Gesellschaft nicht mit seinen möglicherweise zweifelhaften Erfahrungen NWO-mäßig oder sonstwie zwangsverpestet.

  34. Lesezeichen sagt:

    Tanja, wenn DSK selber davon überzeugt war, dass man ihm eine Sexfalle stellen würde, dann ist er einfach bescheuert, wenn er sich auf eine x-beliebige Hotelangestellte einlässt.

    Wenn und was zwei Erwachsene miteinander treiben, ist mir herzlich egal, vorausgesetzt, beide tun es freiwillig. Ich mische mich da weder ein, noch urteile ich darüber. Allerdings würde ich jemanden, der einfach nur 20 oder 30 Frauen beim Sex “ausprobieren” wollte, als Partner nicht haben wollen. Das wiederum ist dann meine Entscheidung. Bei einem guten Essen entscheide ich mich auch für das komplette Menue und nicht für den abgenagten Knochen.

    ;)

    Ebenso die Frage an andere bzw. meine Kinder: Wenn du es für dich ok findest, in allerlei Betten herumzutoben, ist es dann auch für dich ok, jemanden zum Partner zu haben, der auch herumgetobt hat? Wenn dann ein zustimmendes Ja kommt, dann ist das wohl ok so. Kommen dann Zweifel auf, so sollte man sein eigenes Verhalten eventuell überdenken, bzw. sich überlegen, was man von sich selber und seinem Leben erwartet. Wenn du nicht willst, was man dir tu…..

    Mir ging es auch nicht darum.

    Ich bezog mich auf die “Rechte auf Übergriffe”, die sehr oft mit steigender Position einhergehen und da hört für mich der Spaß ganz einfach auf. Und offensichtlich hat DSK da in der Vergangenheit die Finger nicht so bei sich behalten, wie er es hätte tun sollen.

    Ansonsten werden wir es wohl nie erfahren, was sich tatsächlich abgespielt hat. DSK hat auch erst gelogen, war erst gar nicht da etc…., war mit der Tochter zum Zeitpunkt essen usw….Sein Sperma muss irgendwie mit dem Wind auf die Kleidung der Hotelangestellten gekommen sein.

    Mysteriös :D

  35. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Tanja Krienen

    Es reißt mich hin und her.

    Schließlich ist Lesezeichen ja auch weder doof noch eigentlich prüde.

    Du dito, mindestens (beziehe ich jetzt zuvörderst auf prüde, aber nicht als Deine Intelligenz irgend herabsetzend).

    Vieles spricht für die Freiheit, vieles für die (sogenannte) Treue.

    Letztendlich sollten die Ebenen, solange niemand realiter verletzt wird, entmoralisiert und wirklich privatisiert werden. (Meine bescheidene Meinung)

    Ich werde jetzt mal frech und sage es plastisch so: Wer weiß, wer wo, wann und wie auf wen weshalb irgendwie und vielleicht auch gleich vollkommen abfährt?

    Und: Was geht’s ihn an?

    Überall Verlogenheit.

    Wem sollte ich denn missgönnen, dass er/sie seinen/ihren Spaß hat?

    Sollte Sexualität (von mir beurteilt, der diese doch eher häuslicher zu leben geneigt war/ist) unter einer irgendwie gearteten Religion, also blankem Glauben, meist weitestgehend pfaffengesteuert (jaja, die haben es bekanntlich gar nicht nötig, außer mit kleinen Jungs…), stehen?

    Ich freute mich sehr, wenn Du und Lesezeichen sich darüber mal so offen und ehrlich und ernsthaft unterhielten, ohne mein Eingreifen, wie das nur möglich sein kann.

    Zwei patente, intelligente, gebildete, unverklemmte, freie Frauen mal offen auf diesem Felde.

    Der Urlaub, diese Auseinander- bzw. Zusammensetzung täte vielleicht nicht nur mir einmal sehr gut.

    Hiemit ehrlich beste Wünsche und Grüße an Euch beide.

    An zwei – zumindest auf den ersten Blick – sehr unterschiedliche “Superfrauen”!

    (Die Anführungszeichen habe ich nur gesetzt, damit die anderen Leser mich nicht für Lady Gaga halten. Ihr seid nämlich wirklich beide klasse.)

    Dank Euch, dass Ihr Euch hier zeigt!

    (Ich bin heute Morgen – ogott, schon Nachmittag – vielleicht auch etwas überschwenglich, da mich gestern Nacht seit einiger Zeit zum erstenmal wieder eine real inkarnierte Ernstzunehmende nicht nur befremdlich interessiert, sondern gar wirklich freundlich angeguckt hat, etwas, ich will nicht sagen Strauss-Kahnesk, eher weinesk, derangiert. /Blieb bislang beim Gucken und Schäkern und Schwätzen/ Sowas allein schon kann den stärksten Mann umhauen. Zu alswelchen ich ja nachweislich nichtmal gehöre.)

  36. Lesezeichen sagt:

    “Naja, meinte sie sinngemäß, er habe nicht geflirtet, sondern, ganz spröder Kieler Junge, gefragt: “Kommste mit oder nicht!” Pfui, sowas wie der Busch gehört nachträglich eingesperrt was?”

    Nein, warum auch?

    Da habe ich ja die Wahl, entweder Ja oder Nein zu sagen.

    Was mich ärgert, ist, dass wir mittlerweile an einem Punkt angekommen sind, wo alles nur noch verwischt oder totdiskutiert ist.

    Es gibt übergriffige Männer und lügende Frauen. Und es gibt verniedlichende und aufbauschende Beschreibungen. Das ändert aber nichts ander Tatsache, dass man Übergriffe nicht mit “Männlichkeit” entschuldigen darf, ebenso wenig wie die Lüge als taugliches Argument erlaubt ist.

    Das ist wie das Argument, dass Frauen selber schuld sind, wenn sie vergewaltigt werden. Mit Burka wär det nich passiert ;)

    Das ist natürlich extrem ausgedrückt. Ich will aber nur damit sagen, dass nun nicht alle Frauen, die DSK als übergriffig beschrieben haben, nun per se Lügnerinnen sind. Offensichtlich hat er wohl auch selber über seine “Schwäche” bescheid gewusst.

    Für mich ergibt die neue Telefonstory keinen Sinn? Wenn die Hotelangestellte DSK einfach nur erpressen wollte, um Geld zu ziehen, dann wäre sie wohl kaum mit dem Schrei “Vergewaltigung” zur Polizei gerannt. Dann gibt’s keine Kohle, sondern nur einen Prozess. Bedeutet weiterhin, dass ich mir ebenso gut vorstellen kann, dass jemand mit dieser Macht und einem entsprechenden Anwaltsbataillon hinter sich auch über entsprechende Verbindungen verfügt, um eine story im nachhinein umzudrehen, bzw. ein Opfer zu denunzieren.

    Es gäbe für alles Indizien, die man irgenwie auslegen könnte.

    Auf die Medien kann man sich diesbezüglich sowieso nicht verlassen und darf ihnen schon gar nicht erst glauben.

  37. Lesezeichen sagt:

    (Bin heute Morgen vielleicht auch etwas überschwenglich, da mich gestern Nacht seit langer Zeit zum erstenmal wieder eine Ernstzunehmende nicht nur befremdlich interessiert, sondern gar wirklich freundlich angeguckt hat. Sowas haut den stärksten Mann um. Zu alswelchen ich ja nichtmal gehöre.)

    Magnus, das freut mich sehr :)

  38. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lesezeichen

    Danke Deiner freundlichen Anteilnahme.

    Ich halte viel von altmodisch mitfühlenden Frauen.

    Vor allem dann, wenn sie sogar schonmal irgendwann ein Buch gelesen haben.

    Da denke ich dann nicht einmal in schwärzester Andennacht an irgendein Zimmermädchen.

    Selbst wenn alle Edelfrauen sich gerade mal wieder auf Kamtschatka zusammengerottet haben und ich derweil wie nicht selten im Titicacasee ums Überleben schwimme.

    Mir scheint, ich bin doch etwas anders veranlagt als ein DSK.

  39. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lesezeichen

    Ich bitte Dich zu entschuldigen, dass ich meinen obigen, von Dir freundlichst kommentierten Beitrag – Deine hagselige Antwort allerdings meinertreu noch nicht kennend! – noch etwas nacheditierte.

    Das Privileg, solches als Blogbetreiber zu dürfen und können, mag im Vereine damit, dass Männer bekanntlich Schweine sind, mitunter zu bedenklichen Imponderabilien führen.

    Was hiemit nachgewiesen.

  40. Lesezeichen sagt:

    Magnus, ich stimme dem Ärzte-Schweine-Song deutlich nicht zu, wobei im Text die Ironie eigentlich nicht zu überhören ist. Trotzdem hat mein Göttergatte sich seinerzeit ganz fürchterlich über das Lied aufgeregt.

    :D

    Unser Sohn kommt übrigens laufend mit neuen Songs der Ärzte an. Kürzlich spielte er mir den Song vor “Gestern nacht ist meine Freundin explodiert”

    :D

    Sehr schön.

  41. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lesezeichen

    Ich halte mir regelmäßig den Bauch vor Lachen (er ist nicht so superarg fett, bloß für den Fall, dass eine an ästhetischen Dingen interessierte Dame doch zum hier Lesen versprengt vorbeikommen sollte), wenn das läuft.

    Vielleicht das beste Zergenderprogramm, das es gibt.

    Meine höchste Anerkennung.

  42. TanjaKrienen sagt:

    Ja Magnus, ich bin auch eher für Treue, es ist aber, Lesezeichen, zudem ein Unterschied, ob man jung ist und etwas ausprobieren möchte oder ob man verheiratet ist. Ich denke, da kommen leicht 20 Menschen VOR der Heirat zusammen. Und nachher hat man beim Fremdgehen ein Moralproblem. Sicher. Einwand: LIEBE ist etwas anderes als SEX. Mag sein, Herr Strauss-Kahn liebt Frau Strauss-Kahn sehr – sie ihn anscheinend auch, denn sie hat sich vorbildlich(!) mit ihm solidarisiert. Aber nochmal: diese ganzen Geschichten über ist sind doch Presse-Scheiß-Müll. Wenn ein Mann wie er fünf mal fremd ging – also soviel wie ein normaler unprominenter Mann im Jahr – dann ist das eine Sensation. Zwei Frauen im Wahlkampfzug von Willy Brandt rechtfertigten AUF EWIG seinen Ruf als …

    Aber hier geht es doch um die wahllose Beschuldigung durch eine Person aus einem Milieu, das man ohne Zweifel als verbrecherisch bezeichnen kann. Wie also kann man dieser Person im Ansatz glauben schenken? Ich mag arrogant klingen, aber ich glaube immer leicht zu erkennen, man gegen die psychologische Logik verstoßen wird – und hier war das von Anfang an der Fall. Die erste Variante lautete: DSK ist über sie im Hotel sofort hergefallen. Ihr “Bruder” sagte, sie sei jedoch eine gläubige Muslima und es sei undenkbar dass….Da war doch klar, dass er niemals über eine Kopftuchtante herfällt ODER sie keine war (der Bruder war ja auch keiner) und sie andere Motive hatte. Er nannte übrigens ein korrektes Alibi, die Staatanwaltschaft jedoch korrigierte die Tatzeit (!) um eine Stunde. Verbrecherpack! Wie verbrecherisch zeigt auch, dass man ja wohl schon seit vier Wochen die kriminellen Absichten des Weibes kennt, aber schwieg….

  43. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Tanja Krienen

    Ich habe es vor der Heirat (leider?) nicht auf 20 gebracht.

    Bin ja aber auch nicht allzuleicht und war sowieso noch nie alle.

    Ansonsten: Verstand habe ich vielleicht immerhin ein bisschen: und von daher sehe ich die Sache vom Grunde her so wie Du.

    Raus aus der Heuchelei!

    (Gestern Nacht hat mich ein bäuchichter Superweiberheld – mit dem ich mir ein paar scherzhafte Wortgefechte lieferte und den ich nicht für völlig verkehrt halte, obschon er mich schnell als Gefahr für seine Heiligkeit erkannte – darob hintan dreistest ausgelacht, dass ich mir von einer für mich offensichtlich interessanten Frau, mit der ich nach unseren Schwabenscharmützeln in seiner Anwesenheit noch längers lustig und einvernehmlich ins Gespräch gekommen war, noch nicht einmal die Telefonnnummer besorgt hätte. Ich Vollstümper. Nun, sie hat meine. Der mag vor lauter Arroganz irgendwann platzen.)

    Jeder geht seinen Weg.

    Die Frage ist, wie die Gesellschaft insgesamt funzt.

    Du, liebe Tanja, scheinst genau diesen Unterschied auch im Visier zu haben.

    Nachtrag

    Ich denke inzwischen, dass kein Mann von wirklichem Format ein Weiberheld sein kann noch will.

    Mag sein, dass einem Frauen einfach zufliegen und er ihnen nicht immerzu widerstehen kann, kein Problem (außer vielleicht seinem): aber dann macht er eben mindestens kein Aufhebens darum.

    Mit sexueller Attraktivität zu prahlen ist des Affen.

    Und, ja (gerade nochmal Deinen Kommentar gelesen): Liebe ist in der Tat etwas anderes als Sex. Diese scheinbare Banalität kann man wohl nicht oft genug wiederholen. Wobei Liebe dem Sex wahrlich nicht unbedingt schadet und umgekehrt der Sex der Liebe schon gar nicht zwangsläufig.

  44. Lesezeichen sagt:

    Ich weiß nicht…

    ich finde das wenig überzeugend.

    Wenn man eine Partnerschaft beginnt, dann ist das quasi eine Stunde Null. Jeder hatte ein Leben davor und eigentlich sollte das kein Thema sein. Das bedeutet für mich, dass ich weder danach frage, noch darüber urteile. Wenn mein Partner mir davon erzählt, dann ist das seine ureigene Angelegenheit.

    Es stört mich also nicht, wenn es Beziehungen “vor meiner Zeit” gab, in der auch Sex dazugehörte. Es stört mich allerdings sehr wohl, wenn ich den Eindruck gewinne, an ein Betthupferl geraten zu sein. Sprich: Ich unterscheide zwischen ernsthaft gemeinten und trotzdem gescheiterten Beziehungen und einem wahllosen Herumprobieren. An einem Austester habe ich kein Interesse. Das heißt nicht, dass derjenige das dann wegen mir einstellen soll. Er kann es ja weiter betreiben, er muss sich dann nur eben jemanden anderes suchen.

    “Wenn man jung ist….”

    Was heißt das denn? Wenn ich mir die aktuelle Forever-Young-Generation ansehe, die noch mit Mitte Fünfzig alles groovy und geil finde und sich einfach weigert, älter zu werden und den Platz zu räumen, dann hört das wohl nie auf. Insofern ist das erst einmal kein Argument.

    Für mich gehört der Sex in die Ehe ebenso wie die Ehe für mich eben nicht nur eine Abmachung oder ein Versprechen ist, sondern tatsächlich ein Sakrament. Sie ist etwas besonderes und nicht nur ein gemeinsamer Lebensbenutzungsvertrag. Sex dient nicht nur zum Kinderzeugen und Erhalt der Art, sondern in meinen Augen ist er ein wichtiger Bestandteil, um eine Beziehung zu erhalten. Gott wollte durchaus, dass wir nicht nur hässliche Pflichten haben, sondern zwischendurch auch miteinander Spaß haben :D

    Ich kann das auch nicht aufteilen in Liebe und Sex, weil das für mich zusammen gehört. Diese Aufteilung erscheint mir auch ein bisschen bequem und selbstbetrügerisch, weil dann auch die Treue relativiert wird. Es gibt aber in meinen Augen keine halbe Treue oder halbes Vertrauen, ebenso wenig wie ich nur ein bisschen schwanger werden kann.

    Das mag nun alles etwas altmodisch oder verkopft klingen, aber es ist Bestandteil meines Glaubens. Aber nicht deshalb, weil mir das jemand vorschreibt sondern weil ich das für wirklich sinnvoll und gut erachte. Wäre dem nicht so, hätte ich keine Bedenken, dass unter GIN, wie Glaube Ich Nicht, abzulegen. Vielmehr halte ich die Trennung in Sex und Liebe für absolut zerstörerisch und mit dafür verantwortlich, dass Menschen zunehmend ihre Bindungsfähigkeit verlieren.

    Mit jemandem, mit dem ich abends ins Bett steige, muss ich morgens auch wieder aufstehen können. Jemand, der mir abends passabel gefällt, von dem ich aber nichts weiß, könnte morgen der Vater meines Kindes sein.

    Will ich das?

    Ich kann diese Frage für mich nur mit Nein beantworten. Andere mögen das anders sehen bzw. sehen das bestimmt ganz anders. Für mich bedeutet das allerdings das logische Ergebnis eines Wenn-Dann-Denkprozesses. Die Entscheidungen, die wir treffen, diktieren das Leben das wir führen.

    Herzlichst :)

    das Lesezeichen

  45. Föhnix sagt:

    @ Magnus

    “Ich habe es vor der Heirat (leider?) nicht auf 20 gebracht.”

    Ich auch nicht. Schon seit längerer Zeit erwäge ich immer wieder mal, anstatt für immer den Kreislauf der Wiedergeburten zu verlassen, doch noch eine hübsche, kleine Casanova-Inkarnation einzulegen. Es ist ein merkwürdig zweischneidiges Schwert. Denn ich weiß sehr wohl, dass “Fastfood” nicht nachhaltig satt macht. Das Ganze ist natürlich nur so eine Spinnerei.

    “Mit sexueller Attraktivität zu prahlen ist des Affen.”

    Genau, und entsprechend lustig geht es bei den Affen zu ;-))

    Eines der Prinzipien der derzeit sehr populären PickUp Artists (früher sagte man Aufreißer, heute besucht man PUA-Seminare, seltsame Zeiten) lautet: “Attraktivität macht attraktiv”. Männliche Attraktivität (nicht mit optischer Attraktivität gleichzusetzen) ist also eine selbstverstärkende Eigenschaft. Geh’ mit zwei, drei Frauen aus, die Dir wohlgesonnen sind und die Dich nach Absprache ein wenig Fanclub-mäßig anhimmeln – und Du wirst Dich vor anderen weiblichen Fans kaum erretten können. Trotzdem: ich mag solche kalkulierten “Zufallsbegegnungen” nicht.

    Jetzt aber noch einmal zu den so arg gescholtenen prominenten Männern. Diesen widerfährt eben genau jenes selbstverstärkende Phänomen, das in ihrem Fall durch eine (auch vom Feminismus nicht auszurottende) Vorliebe von Frauen für Männer von hohem Status (Hypergamie) besonders verstärkt wird. Wenn also ein ohnehin schon ob seiner Prominenz und/oder Macht mega-attraktiver Mann auch noch (ob gerechtfertigt oder nicht!) das Etikett “Weiberheld” angeheftet bekommt, schreckt das eine Menge Frauen nicht etwa ab – nein, es macht diesen Mann sogar noch wesentlich attraktiver! In solchen Fällen bedarf es wohl geradezu übernatürlicher Kräfte, um den mannigfaltigen Versuchungen zu widerstehen…

    Aus dieser Perspektive noch einmal zu dem Satz:
    “Mit sexueller Attraktivität zu prahlen ist des Affen.”

    Der Punkt ist also, dass Männer am oberen Ende der “sexuellen Narungskette” gar nicht prahlen müssen, sondern dass ihre weiblichen Fans das für sie erledigen!

  46. Föhnix sagt:

    @ TanjaKrienen

    Im Großen und Ganzen stimme ich Dir zu. Außer…

    “Habt ihr mal Erfahrungen mit dem Verhalten von Negroiden gesammelt?”

    Ja, aber leider nur ganz wenige Male – das sind allerdings bleibende positive Erinnerungen.

    Ansonsten haben wir alle öfter mit “Negroiden” Kontakt, als uns bewusst ist. Besonders mit unseren Füßen. Mit denen stehen wir Bewohner der reichen imperialistischen Länder auf einem unvorstellbaren Berg von Leichen schwarzer oder getönter Hautfarbe. Nur die ganz spezielle Gehirnwäsche, die man uns als “Erziehung” angedeihen lässt, verhindert, dass wir den alles übertönenden Leichengeruch immer und überall riechen. Und der Berg wird täglich größer. http://is.gd/VWY3Sp

  47. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lesezeichen

    Ich kann Deine Haltung nachvollziehen und respektiere sie durchaus.

    Ich mag aber auch niemanden auch nur ansatzweise verurteilen, der das etwas “lockerer” sieht.

  48. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Föhnix

    Klar, so funktioniert das.

    Den Oberaffen, selbst den simulierten Oberaffen, rennen die Weiber hinterher, wie als ob es morgen früh sonst noch nicht einmal mehr einen schimmeligen alten Brotranken gäbe.

    Noch den fettesten, abgewichstesten, verbrecherischsten, wofern sie nur gesellschaftlichen Erfolg vor sich herzutragen vermögen.

    Ich habe das so oft und in solcher Form beobachtet, dass meine Achtung vor der Gattung Weib dadurch nicht eben allgemein ins Unermessliche stieg.

    Viel zu viele allzubillig selbstverkäuflich.

    Und auch lustig und richtig erkannt, dass das Prahlen dabei automatisch von den Gespielinnen allfälliger hässlicher und aufgeblasener Bonzen erledigt wird.

    Ich werde jetzt keinen allzubösen Spruch mehr dazu loslassen.

    Aber: Frauen sollen klüger sein, als Männer?

    Da lachen ja die Lemuren.

  49. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Föhnix

    Kommt noch hinzu, dass Männer, die den Äffinnenbonzen nicht zujubeln, gar kritische Worte wider jene verwagen, fast allseits als lediglich neidisch abqualifiziert werden, ob nun (teils) zurecht oder nicht.

    Über diesen Mechanismus steigt die Sakrosanktheit der Oberprimatinnenvögler dann noch mehr.

    Ich kenne jemanden, dem seine Tante (selber auch nicht Krösa) nach über zehn Jahren den Laufpass gab, weil er wirtschaftlich nicht sonderlich erfolgreich ist (keine Kinder, er kommt für sich selbst auf).

    Und jetzt gibt dieser auf verschiedenen Gebieten (außer Geld) sehr tüchtige und gebildete Mann sich auch noch selber die Schuld dafür, hadert mit sich und seiner vorgeblichen Nichtigkeit, anstatt froh zu sein, dass er so eine endlich los ist.

    Bei Dan Brown schneidet sich der Freimaurersohn gleich selber die Eier ab, um “rein” zu werden.

    Die völlig aberwitzige, hanebüchende Story wird sodann zum Bestseller, und der Perpretator macht Geld wie Heu daraus.

    Und die Schafsmedien jubeln über das grandiose Buch wie bestellt.

    Diese Dinge gehören bis zum Grunde beleuchtet.

  50. TanjaKrienen sagt:

    Die gesellschaftliche Realität sieht anders aus. Frauen gehören dazu und werden ebenso zu “Tätern”. Dass nur Männer am Pranger stehen, zeigt doch, wohin die Reise geht. Hier ist mir soviele politische-moralische Verurteilung im Spiel, wo doch nur Denunziation herrscht.

    Dass auch hier manche Leute vom Femi-Virus befallen sind, wird deutlich, wenn wir Goethes Faust lesen/hören. Im Lied “Bauern unter der Linde” tritt der Strauss-Kahn auf und “schmeichelt beiseit” (was er im realen Leben wohl NICHT in jenem Hotelzimmer tat, sondern an anderer Stelle) und es heißt dort schon treffend “so mancher hat schon seine Braut belogen und betrogen” – http://www.youtube.com/watch?v=1OV5ftPeuOg

    Negroide waren und sind Täter, sie haben die Sklaverei zu ihrem zweiten Gesicht gemacht – bis heute. Sie sind es auch, denen es an Grundsätzlichem mangelt und wer das nicht meint, der weiß anscheinend nicht, worauf sich die Werte der Zivilisation gründen. Ich bekenne mich zum Eurozentrismus. Basta.

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