Göllersche “Superfoods” gegen Gold erhältlich!

Eben las ich einen Artikel, in dem mehrfach von “Superfoods” die Rede war, wie teragesund diese (sie wurden nicht näher spezifiziert, aber das Englisch habe ich glücklicherweise verstanden) einen hielten.

Jetzt weiß ich endlich, weshalb ich bei meinem sonstigen Lotterwandel überhaupt noch lebe.

Das ist wie ein Sechser im Lotto.

Wüsste ich nicht, weshalb ich noch lebe, ich hielte es wohl nicht mehr lange aus.

Ich werde Ihnen alsomit meine Superfoods – jahrzehntelang unabhängig getestet – selbstverständlich nur gegen Gold und Silber verraten: von irgendwas muss ich mir sie schließlich auch kaufen können.

Ich sage daher jetzt nur so viel: Ein Teil davon ist rein pflanzlich, ein Teil nicht.

Wenn Sie diese ganze Scheiße überleben wollen, rate ich Ihnen aber dringend, mir eine Unze Gold – lieber noch den Gegenwert in Silber – Vorkasse zu schicken, was sehr billig ist, denn sonst sind Sie schon so gut wie tot.

Ich pflege bei ernsten Dingen nicht zu scherzen.

Wenn Sie jetzt dumm rumlachen, erwischt Sie bei 35 Grad mit einiger Wahrscheinlichkeit übrigens gleich der Herzkasper.

Wenn Sie es allerdings doch vorziehen, gleich zu krepieren, um endlich Ihre wohlverdiente Ruhe zu haben, dann meiden Sie alles Salz und saufen jetzt Wasser wie eine Kuh. Von ausgewiesenen Experten empfohlen.

Meiden Sie auch alle hochkalorischen Lebensmittel, denn ich sage Ihnen aus mehrfacher karmischer Erfahrung: Auf dem Bauch stirbt es sich erbärmlich.

Ich hätte Ihnen jetzt beinahe verraten, dass Sie mittels einer Banane am Tag etwas länger durchhalten, um mir länger mehr Edelmetall schicken zu können.

Geschwätzigkeit ist aber nicht gut fürs Geschäft, und möchte man es noch so gut mit sich und seinen Kunden meinen.

Daher empfehle ich ihnen erstmal nur ein genüssliches Lebertranbad.

Das hält die Haut, Ihren numinosen Schutzmantel, garantiert frisch.

Danach die Füße in Distelöl waschen. (Das von Lidl oder Aldi tut es durchaus. Lassen Sie sich nicht verarschen!)

Fernerhin schadete es Ihnen nicht, bei diesen Temperaturen zumal, ließen Sie sich von einem kleinen, wohldosierten Bienenschwarm betreuen. Der Imker Ihres Vertrauens hilft Ihnen sicher dabei. Hinterher ist Ihr Eiweißstoffwechsel top in Ordnung.

Frischhefe ist auch nicht schlecht. Nach sechs bis acht Würfeln mit etwas braunem Zucker ist Ihr Gedärm wieder völlig entschlackt.

Aber: Hände weg vom Brot!

Brot ist das sogenannte Lebensmittel (sehen Sie, wie da gelogen wird?!), das uns alle nun schon seit Jahrtausenden schleichend vergiftet.

Satan selbst hat nämlich das Backen erfunden.

Er wusste genau, wie man die Gierigen lockt, die Leichtfertigen, die Faulen, die keine Körner mehr niederkauen wollten, wie allein es dem Körper frommt.

Ab hier aber gibt es Rats nur noch gegen Edelmetall.

— Anzeigen —


Tags:

Eine Antwort hinterlassen