Ritalin: Kotz!

Dieser Artikelhinweis richtet sich selbstverständlich an alle, aber insonderheit an Eltern, denen man den ADS/ADHS-Hyperaktivitätshumbug anzuquatschen trachtet, um ihre Kinder legal zu vergiften und eine Menge Geld damit zu machen.

Ich könnte nach 14 Jahren Nachhilfepraxis eine Menge dazu erzählen, unterliege in diesem Zusammenhang aber der Pflicht zur Diskretion.

Derzeit habe ich keinen derartigen “Patienten”, zum Glück, aber ich könnte jedesmal irgendwo hinkotzen, wenn ich Geschichten lese wie diese.

Ganz normale Jungs (es sind fast immer Jungs), vielleicht etwas lebhaft, vielleicht fehlernährt, vielleicht unter mangelnder Aufmerksamkeit leidend, (zynischerweise heißt die nie nachgewiesene Krankheit “Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätssyndrom!) vielleicht unter Mobbing, mangelnder Bewegung, zuviel Ballerspielen, unter schlechten Lehrern, unter zeitweiligen Lernschwierigkeiten, familiären Problemen, lediglich unter Idioten, werden mit Ritalin vollgepumpt, damit der diesjährige Oberbilderberger Novartis-Vasella mit seinen Kumpanen in Sankt Moritz im Suffretta House ungestört alten Malzwhisky eingießen kann.

Ich sage jetzt erstmal nichts mehr dazu, sonst werde ich wirklich noch ausfällig.

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17 Antworten zu “Ritalin: Kotz!”

  1. Föhnix sagt:

    Dahinter steckt System! Viriles Verhalten ist total aus der Mode und politisch nicht mehr korrekt, Konsumidioten und Duckmäuser dagegen schon.

    Eine US-Zeitung brachte es schon vor einigen Jahren so auf den Punkt:
    “Mädchen bekommen besondere Unterstützung und Jungen Ritalin”
    http://www.usatoday.com/news/opinion/editorials/2003-08-28-our-view_x.htm

    Ein amerikanischer Psychologe und Kinderarzt beschreibt den verschobenen Zeitgeist so: “Wenn Tom Sawyer und Huckleberry Finn heute einen Kinderarzt aufsuchen würden – man würde bei ihnen ADHS diagnostizieren und sie mit Ritalin behandeln.”

  2. Föhnix sagt:

    P.S. – Apropos “Kinder vergiften”:

    Gerade höre ich im ZDF-Propagandaorgan, dass die böse syrische Regierung so schlimm gegen ihre Bevölkerung kämpft, dass sie sogar die Babymilch vergiftet. Ich bin entsetzt! Da muss AVAAZ sofort eine Gutmenschenaktion starten, um eine humanitäre No-Poison-Zone über Syrien zu errichten. Auch die Grünen sollte man alarmieren, da die für bizarre Kriegspropaganda immer besonders zugänglich sind. Sicher wird sich auch BILD für diese edle humanitäre Kampagne engagieren – ich ahne schon die einfallsreiche morgige Schlagzeile “Der Irre von Damaskus – Jetzt lässt er sogar Babys vergiften”. Dazu ein süßes Babyfoto und der nächste Krieg ist unter Dach und Fach.

    Ist halt immer gut, wenn man mehrere Eisen im Feuer hat. Nach dem gerade bekannt gewordenen peinlichen Reinfall mit der angeblichen unterdrückten lesbischen syrischen Bloggerin, die von gar teuflischen syrischen Unterdrücker-Männern verschleppt worden war… http://is.gd/WkivZ8

  3. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Föhnix

    In Kuweit hatten irakische Soldaten vorgeblich ein paar Babies aus Brutkästen gerissen.

    Was mal wieder nicht stimmte, aber entsprechend wirkmächtig um die Welt ging.

    Dass im Irak circa 500 000 Kinder an den Folgen von Sanktionen starben, darüber wurde nicht viel Aufhebens gemacht.

    Dann aber doch einmal dazu befragt, sagte NWO-Edellady Albright: “Yes, I think the price was worth it.”

    Manchmal frage ich mich auch schon, ob das nicht in Wirklichkeit Reptilien sind.

    Zumal viele von ihnen so ähnlich aussehen wie kaltblütige Kriechtiere.

  4. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ alle

    Zurück zu Ritalin.

    Es existieren meines Wissens immer noch keine offiziellen Langzeitstudien zu den Folgen der Einnahme.

    Ein Wahnsinnsprogramm.

    Ich weiß nicht mehr genau, wie viele Jahre (sieben oder acht) es her ist, dass meine Frau und ich mal ein paar Tage lang jede verdammte Schafsmedienredaktion anriefen, dann auch das Bundesgesundheitsministerium warnte, doch es änderte sich nichts.

    Im Gegenteil: Das Zeug wurde immer noch mehr in unschuldige Kinder reingeballert.

  5. Lesezeichen sagt:

    Jaein,

    ich verurteile deutlich die aktuelle Verschreibepraxis. Mich wundert auch nicht, dass es hier in England einen Zusammenhang zwischen benefits und einer ansteigenden Zahl an Verschreibungen gibt. Ich nahm früher immer an, dass Deutschland das Land der Sozialleistungen ist, bis ich nach England kam. Hier können einem durchaus die Augen übergehen, was es da für Möglichkeiten gibt. Die Krönung sind für mich die back-to-work-benefits. Das sind ca. 40 Pfund pro Woche, gezahlt für ein Jahr, wenn man mehr als 16 Stunden pro Woche arbeiten geht. Ist das was oder ist das was? So hatten wir kürzlich eine Kundin, die kam mit einer Halbtagsstelle und allen benefits, tax credits etc. auf 2000 Pfund netto pro Monat als teilzeitbeschäftigte Alleinerziehende mit 2 Kindern. :D

    Auch sehe ich nicht, wieso man gleichzeitig einem Kind Methylphenidat und ein Antidepressivum verschreibt. Das passt allein von der Wirkung nicht zusammen. Derjenige, der seine Unterschrift unter dieses Rezept gesetzt hat, gehört sofort seines Amtes enthoben und strafrechtlich verfolgt. Das ist ein Scharlatan.

    Trotzdem kenne ich auch die andere Seite – und ich habe auch mehr als 10 Jahre Erfahrung mit diesem Thema, Elterninitiativen, Therapien, Therapeuten etc. Man muss einfach unterscheiden zwischen einer normalen, gesunden und gewünschten Lebhaftigkeit und einem Zustand, der an sich nicht krankhaft ist, der aber dauerhaft krank machen kann, wenn er nicht behandelt wird. Und dabei meine ich nicht, dass jedes Kind nun unbedingt Abitur machen oder ein kleiner Einstein werden soll.

    Ein schwieriges Thema, bei dem man wirklich genau hinsehen muss.

    Es grüßt

    das Lesezeichen :)

  6. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lesezeichen

    2 Britenmille netto für irgendnen Halbtagsjob?

    Vielleicht sollte ich doch rübermachen ins Engelland.

    Kochen kann ich ja selber.

    LG

  7. Lesezeichen sagt:

    Hallo Magnus,

    hier eine kurze Episode, die ggf. unter diese Rubrik passt, aber auch unter “Jungs”, unter “Bildungssystem (was auch immer darunter zu verstehen ist), unter “Elternentrechtung” etc.

    Meine Mutter hat mir in einem Telefonat gestern folgende story erzählt.

    Die Tochter einer Bekannten hat zwei kleine Kinder – Jungs – die sie – wegen Berufstätigkeit in einer Kita untergebracht hat. Als sie dieser Tage ihre Kinder abholen wollte, sprach sie die Erzieherin an mit der Bemerkung, dass ihr ältester Sohn (4) vermutlich an etwas leiden würde (meine Mutter wusste leider nicht mehr genau was. Es wurde nur im Zusammenhang mit Autismus genannt. Ich tippe mal auf Asperger). Jedenfalls seien dringend Maßnahmen erforderlich, weshalb sie bereits einen Termin für Mutter und Sohn bei einem ortsansässigen Kinderpsychologen arrangiert hätte. Sprachs und drückte der sprachlosen Mutter einen Zettel mit Termin, Ort und Namen des Kinderpsychologen in die Hand.

    Meine Mutter reagierte mit entsprechendem Unverständnis und meinte nur, dass sie ihre Kinder einer solchen Kita bei solchen grenzüberschreitenden Eigenmächtigkeiten des Personals sofort entziehen würde, worauf ihre Bekannte meinte, dass das nicht ginge, weil ihre Tochter als vollzeit Berufstätige auf den Kita-Platz angewiesen wäre.

    Dazu passt diese aktuelle “Studie”

    http://www.academics.de/wissenschaft/iza_ganztagsbetreuung_von_schulkindern_wuerde_bis_zu_460_000_muetter_auf_den_arbeitsmarkt_bringen_50224.html

    Mich wundert, dass keinem die Alarmglocken klingeln. Deutschland begibt sich gerade in eine ganz absurde Form eines wirtschaftlich geprägten Totalitarismus, der mir eine Gänsehaut einjagt. Noch schlimmer ist, dass sich niemand wehrt.

    Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es ist, auf einmal den Rest der Welt als Gegner zu haben. Aber wenn wir nicht für unsere Kinder eintreten, wer soll es denn sonst tun?

    Es grüßt

    das Lesezeichen

    *immer noch fassungslos über diese Geschichte.

  8. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lesezeichen

    “Kotz” soll man ja nicht sagen und auch nicht machen, außer man hat eine Fischvergiftung oder Ähnliches.

    Wovor – ich habe es schon mehrfach betont, werde darin aber nicht nachlassen – ich einigermaßen fassungslos stehe, ist, dass kaum Frauen zu merken scheinen, wie man sie zu entrechteten Turbokühen machen und ihre unter jenen Mühen zur Welt gebrachten Kinder, die eben auch heute noch unabdingbar sind, zwischenzeitlich gendermäßig und insgesamt in staatlichen Einrichtungen schon ab dem Krabbelalter hirnwaschen will.

    Irgendwann lege ich mich auch noch zum Männerpalaver schon tags unter den Affenbrotbaum – äh, Lindenbaum – und gucke zu, wie die Frauen Kinder kriegen und jobben, bis sie umfallen.

    Hirsebier gibt’s hier zwar eher nicht, aber das aus Gerste ist eh das beste (ein Braumeister hat mir mal erklärt, weshalb Gerste ganz einfach ideal sei, obschon man auch aus anderen Getreidesorten Trinkbares herstellen könne).

    Immerhin gibt es schonmal Dich und Tanja Krienen, die klare Worte finden. Und Eva Herman.

    Crea dos, tres, muchas mujeres libres!

    (Schaffe zwei, drei, viele freie Frauen! – Frei nach Che Guevara)

    LG

  9. Lesezeichen sagt:

    Magnus, ich kann dir nur zustimmen.

    Ich hätte auch gedacht, dass Frauen mittlerweile dazugelernt hätten, denn diese Mechanismen gibt es ja nicht zum ersten Mal.

    In der Nazizeit hieß es schon: Frauen an die Maschinen, Kinder an die Front. Danach folgte die Wirtschaftswunderzeit und die Entwicklung tausender Produkte, u.a. künstlicher Babynahrung. Damit dies ordentlich verkauft wurde, hat man den Frauen eingeredet, dass Stillen etwas Negatives sei, schlecht für die Figur und außerdem seien die meisten Frauen sowieso nicht in der Lage dazu, denn “sie hätten einfach nicht genug.”

    Letzten Satz hat man meiner Mutter so oft eingeimpft, bis sie aufgab und auch auf die “bessere” Kuhmilch-Babynahrung aus dem Supermarkt umstieg. Uraltes Wissen über das Stillen und seine Vorteile waren zu dem Zeitpunkt bereits völlig verlorengegangen.

    Nun sowas hier.

    Ich finde es ja gut, dass Mädchen heute alles erreichen können. Mich stört nur die Ausschließlichkeit, mit der das möglich sein soll, dieses Zwingen bzw. Pressen in Schemata, die nicht nur unnötig sind, sondern auch gesellschaftsschädlich. Wo bleibt die Freiheit der individuellen Entscheidung, die in erster Linie das berücksichtigt, was in der Familie wichtig ist.

    Nun redet man den Frauen bzw. Familien ein, dass staatliche Kindererziehung die bessere ist – und sie glauben das auch noch. Als Bonbon nehmen sie gern die “berufliche Selbstverwirklichung” und angebliche Unabhängigkeit.

    Dabei ist niemand unabhängig, auch die Angestellte nicht. Jede(r) die/der schon mal den Job verloren hat, weiß das.

    Ich weiß gar nicht wohin mit meiner Fassungslosigkeit.

    Trotzdem sonnige Grüße aus dem hohen Norden

    das Lesezeichen

  10. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lesezeichen

    Genau: Eine Frau kann heute alles erreichen.

    Aber eben, wie ein Mann auch, nicht alles immer gleichzeitig.

    Wir steuern darauf zu, dass jede Frau, die ihre Kinder lieber selber großziehen will, anstatt zackigst wieder ganztags zu arbeiten, als selbstsüchtige und faule Schlampe hingestellt wird, als asozial, womöglich eine Staatsfeindin.

    Wie Dein oben verlinkter Artikel zeigt, haben die Herren (und Damen) Ökonomen ja auch schon ausgerechnet, dass sich die Sache rentieren werde.

    Es sind dieselben Leute, die uns auch ansonsten so meisterlich berechnet haben, dass man das an der Finanzkrise, dem Euro usw. trefflich bestaunen kann.

  11. Lesezeichen sagt:

    Magnus, ich habe das selber so erlebt.

    Vor ein paar Jahren habe ich nach meiner ganz persönlichen Babypause (ich liebe dieses Wort, suggeriert es doch das Bild der kaffeetrinkenden Nichtstuerin) eine Fortbildung gemacht, um mich wieder auf das Berufsleben vorzubereiten.

    Zu dieser Fortbildung gehörte auch ein Coaching durch eine Personalberaterin.

    Erste Aufgabe: Lebenslauf erstellen.

    Als sie meinen Lebenslauf las, rief sie entsetzt: Aber da sind ja lauter Lücken drin. Ich erklärte ihr, dass es sich nicht um Lücken handelte, sondern um meine Kinder. Das ginge nun gar nicht. Ein Lebenslauf dürfe keine Lücken haben, also solle ich hinschreiben “Erziehungszeit”. Meinen Einwand, dass Kinder innerhalb der ersten drei Jahre nicht erzogen seien, ignorierte sie.

    Dann ging es um die Stellen, um die wir uns bewarben. Alle Teilnehmerinnen wollten Teilzeitstellen. Die Coaching-Lady gab uns den Tipp, dass wir am besten unsere Kinder verschweigen sollten bzw. – wenn danach gefragt – dass wir natürlich immer Betreuungsmöglichkeiten haben. Des weiteren gab sie uns den Tipp, dass wir natürlich zu allen möglichen Überstunden Bereitschaft zeigen sollten.

    Bei diesem Stichwort stoch mich sprichwörtlich der Hafer und ich fragte nach dem Sinn einer Teilzeitstelle. Wenn ich alle Überstunden akzeptieren könnte, würde ich mich doch für eine Vollzeitstelle entscheiden. Außerdem hätte ich keine Ganztagsbetreuung und eine solche Behauptung hätte doch m.E. ziemlich kurze Beine, weil ich damit doch nur auf die Nase fallen könnte.

    Damit zog ich mir den Zorn der Dame zu und sie bescheinigte mir, das ich bei meiner Uneinsichtigkeit “nie” eine Stelle finden würde. Offensichtlich sei ich “zu lange raus” um mich den Realitäten stellen zu können. Kinder seien nun mal ein Hindernis, das es zu überwinden gälte.

    Das ist nun ungefähr 15 Jahre her und ich stelle fest, dass sich nicht nur nichts verändert hat, sondern niemand mehr überhaupt dagegen aufzumucken wagt.

    Übrigens war ich die erste, die eine Festanstellung hatte :)))).

    Es ist wie immer alles Propaganda….

  12. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lesezeichen

    Ich habe mir eben erlaubt, Deinen Kommentar auch an meinen grade zum Thema entstehenden/entstandenen neuen Beitrag “Ab in die Krippenkippe: Kinder als Tagessondermüll?” anzuhängen, weil er diesen perfekt ergänzt.

    Gnadenlos, abartig, völlig durchgedreht das Ganze.

  13. Lesezeichen sagt:

    Hallo Magnus,

    schon gesehen :D

    Kennst du das, dass man Leute manchmal einfach nur schütteln möchte, damit sie aufwachen und aus ihrer Fernsteuerung ausbrechen?

    Manchmal denke ich, dass “die Matrix” so realitätsfern gar nicht war.

  14. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lesezeichen

    Ja, das kenne ich nur zur Genüge.

    Aber das vorher war lustig, dass es so schön passte.

    Ich bin mir selbstverständlich darüber im Klaren, dass sich bei diesem wie jedem Thema gewisse Redundanzen ergeben müssen, wenn man sie öfter aufgreift.

    Aber das Thema ist mir so wichtig, dass ich dies in Kauf nehme (abgesehen davon ist das Prinzip der Wiederholung schon beim Vokabeln lernen nützlich..).

    Überdies kann ich nicht erwarten, dass zumal neue Leser hier alles durchstöbern, um irgendwo gesichert herauszukommen.

    Und derjenige, den’s nicht (mehr) interessiert, kann ja weiterrollen oder gar – horribile dictu – sogar wegklicken.

    Außerdem ergeben sich eben doch immer wieder neue Aspekte und Querverbindungen zwischen den Artikeln und Kommentaren.

    Übrigens ist mein Kleiner – aber der ist schon zehn und es ist ein prima Laden mit zwei sehr patenten Erzieherinnen, und es gefällt ihm dort prima – derzeit auch nachmittags in einem Hort.

    Das muss natürlich nicht schlecht sein – zumal dieser aus einer Elterninitiative heraus entstanden ist und dort wochenends gemeinsam gesägt und geschraubt wird und jeder reihum sich mit dem frischen Kochen einbringt.

    Jede Menge Ehrenämter sozusagen (ich habe dort auch schonmal einen “Workshop” – das Wort hätte ich selbstverständlich dafür nicht verwendet, hehe – in Holzbearbeitung abgehalten, und es hat allen einen Riesenspaß gemacht).

    Es muss eben auch mehr private Initiative her.

    Meine Frau betreute früher auch eine ganze Weile Tageskinder (schäbigst bezahlt), die teils noch recht klein waren, aber jeweils zwei oder drei bei sich zuhause im Hexenhäuschen mit Garten…

  15. Lesezeichen sagt:

    Magnus, ich habe überhaupt nichts gegen einen Hort. Ich finde es auch gut, dass es solche Tageseinrichtungen gibt.

    Ich bin nur der Ansicht, dass man nicht alles über einen Kamm scheren kann und darf. Unsere Kinder hätte ich z.B. nur unter größten Mühen und Zwang in eine Ganztagseinrichtung bekommen. Halbtags war absolut in Ordnung und sie sind auch gern gegangen. Trotzdem haben sie nachmittags ihre Zeit für sich eingefordert und nicht selten sogar die Tür zugemacht, weil sie nicht mal von mir gestört werden wollten. Sie wollten eben ganz eintauchen in ihre Phantasie, mit Legos bauen, das Haus mit selbstgebauten Seilbahnen verspannen oder aber – wie unsere Tochter – die Verkleidungskiste hervorkramen und eine Modenschau nach der anderen veranstalten.

    Sehr oft wollten sie dabei nicht mal ihre Freunde um sich haben.

    Außerdem ist es eine Frage des Alters der Kinder und auch da hat jedes einzelne Kind seine eigenen Entwicklungsstadien. Manche Kinder trennen sich ganz leicht für ein paar Stunden von den Eltern und andere brauchen etwas länger dafür. Warum soll man die nun – ohne Grund – in etwas hineinzwingen?

  16. nila sagt:

    prima, dann bin ich ja auf dem richtigen weg :-)

    arbeite “nur” 30 sdt die woche und habe mich gegen die offene ganztagsschule entschieden. meine kleine besucht ab schulbeginn die randstundenbetreuung.

    lieber würde ich nur 20 std die woche arbeiten, kann mir das aber leider finanaziell nicht leisten :-(

    liebe grüße

  17. Dude sagt:

    [...]
    Betrachtet man die nackten Zahlen, kann einem schon schlecht werden. Vor zwanzig Jahren lag die Menge an jährlich konsumiertem Ritalin noch bei 34 Kilo in Deutschland, heutzutage sind es mehr als 1,8 Tonnen, die ärztlich verschrieben werden.
    [...]

    http://www.theintelligence.de/index.php/gesellschaft/86-kommentare/5265-ads-adhs-ritalin-wie-die-pharmaindustrie-unsere-kinder-gezielt-zerstoert.html

    Lohnt in Gänze…

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