Angsteinflößsucht

Der Ansatz für diesen kurzen Beitrag geht auf den - meines Erachtens an und für sich lesenswerten - Kommentarstrang zu “9/11: Es steckt noch etwas ganz anderes dahinter” zurück.

In welchem Leser Armin schrieb:

“Angst - sowohl vor der inneren Lügenwelt als auch vor der äusseren, vor Terror, Krieg, Isolation, Existenzverlust, Repressalien wenn man aufmuckt etc. etc. - ist die primäre Motivation der Sklaven sein vielen Generationen. Und die Vermittlung dieser Angst führt wohl bei den Mächtigen auch zu einer Sucht des Angsteinflössens, einer tief sadistischen Sucht das Angstmachens.”

Es scheint sie zu geben, jene “Sucht des Angsteinflössens”.

Die Sucht, Angst einzuflößen, also jenseits jeder objektiven Notwendigkeit des Unterdrückens derer verfallen zu sein, möchte sehr wohl eine Folge des Wahns darstellen, der sich aus ständigem Niederlügen, Niederknüppeln, Niederbomben einigermaßen zwingend ergibt.

Ich sage jetzt zunächst nicht mehr dazu und stelle die These erstmal nur zur Diskussion.

(Traut Euch!)


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41 Antworten zu “Angsteinflößsucht”

  1. Josef von Aphoris sagt:

    Erst müßte man einmal genau definieren, was Angst eigentlich ist. Dazu steht in Wikipedia:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Angstst%C3%B6rung

    “Angststörung ist ein Sammelbegriff für eine psychische Störung, bei der eine unspezifische Angst oder die konkrete Furcht vor einem Objekt oder einer Situation im Vordergrund steht.”

    Aha, wer vor etwas oder vor jemand Angst hat, bei dem liegt eine psychische Störung vor. Haken wir mal weiter nach, was das dann genau ist.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Psychische_St%C3%B6rung

    “Die Bezeichnung wurde von der WHO anstelle des Ausdrucks „Psychische Erkrankung“ eingeführt, um eine Stigmatisierung Betroffener zu vermeiden.”

    Wer Angst hat, der ist also krank.

    Das bedeutet im Umkehrschluß, wer keine Angst hat, der ist gesund.
    Als Jesus im Garten Gethsemane gewacht hat, weil er wußte, daß sie Ihn holen kommen würden, da fing Er an, “betrübt zu werden, und ihm graute sehr”, und Er betete und sprach zu seinem Vater: “Mein Vater! Ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst!”

    D.h. selbst Jesus hat für kurze Zeit Angst vor dem gehabt, was auf Ihn zukam. Ist ein Mensch deshalb psychisch krank, wie die WHO meint? Angst ist etwas sehr menschliches, doch wenn man für sich begriffen hat, daß es keine Rolle spielt, ob man vorher vor etwas Angst hat oder nicht, denn mehr als sterben kann ein Mensch doch nicht, so kann das sehr befreiend wirken. Noch befreiender ist es, wie man schön am Beispiel von Jesus sehen kann, wenn man sich selbst dann nicht alleine zu fühlen braucht, selbst wenn alles aussichtslos erscheint.
    Es ist ein Test für den Glauben, den ein Mensch hat. Je fester der Glaube an ein Weiterleben selbst nach dem Tod, je weniger Angst wird ein Mensch haben.
    Hat ein Mensch keinen Glauben, also nichts woran er sich, wenn ihm alles total aussichtslos erscheint festhalten kann, dann überkommt ihn zwangsläufig Angst.
    Solange noch scheinbar alles um uns herum in Ordnung ist, wird ein Ungläubiger, vor allem wenn er noch jung ist, sagen: Wovor soll ich Angst haben und er wird auch ständig behaupten, an einen Gott zu glauben, der einem das ewige Leben verspricht, so etwas ist nur etwas für Dummies.
    Solange alles in Ordnung ist, braucht so jemand eben keinen Gott.
    Wenn so einer dann z.B. einen Autounfall hat, sich das Auto überschlägt, er dann schwer verletzt noch im Sicherheitsgurt hängt, es nach Benzin riecht und das Auto schon angefangen hat zu brennen, er also schon ahnt was gleich passieren wird, würde er dann wirklich nicht nach dem letzten Strohhalm greifen, der ihm noch bleibt und viel darum geben, wenn es dann doch einen Gott für ihn gäbe, so wie es für Jesus sicherlich einen gab bzw. gibt?

    Habe ich jetzt versucht anderen Angst einzuflößen, oder habe ich damit nur versucht, daß andere sich einmal wirklich Gedanken über sich, ihr Leben und Gott machen?

    Wer einen festen Glauben hat, der braucht vor nichts und niemand Angst zu haben. Aber zu so einem festen Glauben zu kommen, ist eben nicht so einfach.
    Ich persönlich ziehe es aber vor an Gott zu glauben, als ständig Gefahr zu laufen, von der WHO für psychisch krank gehalten zu werden, und diese Gefahr besteht in unserer Gesellschaft, besonders infolge jener, die unsere Gesellschaft zu dem machen was sie ist, ständig. Morgen schon könnten sie uns weismachen wollen, es sei unbedingt notwendig Krieg zu führen, um unseren Wohlstand zu erhalten - sie meinen damit natürlich, ihren Wohlstand zu erhalten - und dann wissen alle was kommt und trotzdem werden bestimmt fast alle hingehen und wieder dabei mitmachen. Menschen sind eben so. Sie lieben es anderen Angst zu machen und vielleicht lieben es auch die meisten, Angst zu haben. Das käme dann auch nahe an das heran, was man mit Sucht bezeichnet.
    Der Mensch ist vor allem eines, der Sklave seiner Süchte. Jedenfalls solange, bis er einen besseren Weg gefunden hat, sein Leben möglichst angstfrei zu führen.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    Josef v. A.

    Vielen Dank für Deine wie immer bei solchen Fragen und insgesamt vom christlichen Glauben getragenen Ausführungen.

    Was den Glauben angeht, so kann es aber auch gerade umgekehrt laufen.

    Das, was man mir in relativ milder lutheranischer Version als Gottesglauben eingeimpft - oder meinetwegen mitgegeben hatte - , verlor sich gerade erst recht in der Folge eines schweren Unfalls im frühen Kindesalter (8), dessen Folgen teils heute noch unschwer zu besichtigen sind.

    Besser gesagt, ich schaffte es ganz bewusst und vorsätzlich ab.

    Gottlos fühlte ich mich den daher rührenden nicht geringen Qualen und Herausforderungen eindeutig besser gewachsen.

    Beten und Glauben half nämlich gar nichts.

    Es entzog mir nur dringend benötigte Lebenskraft.

    LG

    Magnus

  3. Dude sagt:

    Angst ist das Gegenteil von bedingungsloser Liebe!
    Wer bedingungslose Liebe lebt, braucht keinen Gott, da Gott in ihm, ja er selbst Gott ist!
    Das grosse Mysterium des gleichzeitigen EINS- & VERSCHIEDEN-SEINS mit ALLEMWASIST :)

    In Liebe
    Dude

  4. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Ogottogott!

    Kann gut sein, dass Du auf die Ansage hin von Josef noch mehr Widerworte einfängst als ich.

    LG

  5. Josef von Aphoris sagt:

    @ Dude

    “Angst ist das Gegenteil von bedingungsloser Liebe!”

    Deine Aussage oben deckt sich mit dem, was ein Bekannter von mir sagt. Seine Worte: “Nur wer sich bedingungslos Jesus Christus verschrieben hat und zwar zu 100 Prozent, der ist ein Kind Gottes”. Wer nach seiner Rechnung ein Kind Gottes ist, der ist dann auch seiner Meinung nach völlig frei von Angst.

    Sich jemand anders BEDINGUNGSLOS hinzugeben bedeutet aber, dann keinen eigenen Willen mehr zu besitzen. Dies bedeutet, ein Leben als williger Sklave zu führen und dies ist ganz bestimmt nicht im Sinne Gottes bzw. von Jesus, denn Gott hat sich bestimmt schon etwas dabei gedacht, den Menschen mit einem eigenen Willen auszustatten und Jesus nennt die Seinen Brüder und Schwestern, wenn sie den Willen des Vaters tun, der sich aber jeden einzelnen von uns als lebendigen Tempel ausgesucht hat, d.h. Gottes Geist wohnt in uns. So müßte eigentlich, also Gottes Wille, auch unser Wille sein.

    “Du sollst Deinen Nächsten lieben wie Dich selbst” beinhaltet, daß man andere nur lieben kann, wenn man sich auch selbst gerne hat und nicht andere dazu benutzt, seine Wut über die eigene Unvollkommenheit an ihnen auszulassen. Wobei dann die eigene Angst auch dadurch enstehen kann, wenn einem der andere etwas vollkommener erscheint, als man es selbst ist.

    Übrigens, mein christlich gesinnter, die bedigungslose Liebe zu 100 Prozent lebender Bekannter, kommt mit mir nicht zurecht. Der Gedanke, daß er Angst vor mir haben könnte, ist mir nun aber gar nicht mehr so fremd. Denn ich kritisierte ihn schon mal dahingehend, was Dude so formuliert hat: “Wer bedingungslose Liebe lebt, braucht keinen Gott, da Gott in ihm, ja er selbst Gott ist!”

    Zu 100 Prozent vollkommen, kann meiner Meinung nach wirklich nur Gott sein. Sich mit Ihm meinen messen zu müssen, muß schon zwangsläufig Angst provozieren. Wer Angst hat, sucht sich Schwächere aus, die er fertig machen kann, und wer das tut, der ist weit entfernt davon, seinen Nächsten wie sich selbst lieben zu können.
    So sage ich, etwas Angst vor Gott zu haben, ist gar nicht verkehrt.

    Das größte Mysterium für uns beginnt erst dann, wenn unser jetziges Leben einmal zuende geht. Aber Angst davor zu haben, nutzt überhaupt nichts, denn treffen tut es jeden von uns irgendwann einmal.

    Was aber müssen Menschen (Christen) Angst haben, die meinen dem Tod durch “Entrückung” entgehen zu können. Und doch ist dies unter Christen momentan das Thema Nr. 1. Dies versuchen diese Christen zu kaschieren, indem sie vorgeben andere Menschen wie sich selbst und Gott bedingungslos zu lieben. Doch bei näherem Hinsehen tun sie genau das eben nicht.

    Ich hoffe Euch hier nun genug dusselig gequatscht zu haben.
    Friede sei mit Euch allen!

  6. Josef von Aphoris sagt:

    @ Magnus

    “Beten und Glauben half nämlich gar nichts.

    Es entzog mir nur dringend benötigte Lebenskraft.”

    Echte Christen beten gar nicht so viel:

    Matthäus 6:7 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen.

    Woher kam Dein Wille gesund zu werden Magnus, wenn nicht aus der Kraft, die Du Leben nennst? Die Kraft und das Leben ist aber Gott, sowie auch der Geist, aus dem Du die Kraft geschöpft hast gesund werden zu wollen, Gott ist. Somit ist alleine schon Dein Lebenswille göttlicher Natur.

    Übrigens, was Du über einen Unfall erlebt hast, das erlebte ich gesundheitsmäßig auf andere Art. Beiden ist uns also die Kraft geschenkt worden, eine Krise in unserem Leben zu überwinden. Und ich muß zugeben, während dieser Zeit habe ich so wie Du weder gebetet, noch an einen Gott geglaubt. Aber vielleicht hat er ja an uns geglaubt und für uns gebetet. Ganz bestimmt sogar, sage ich.

    LG Josef

  7. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Josef v. A.

    Ich will zunächst auch ein bisschen auf das eingehen, was Du zu Dude sagtest.

    “BEDINGUNGSLOS” ist m.E. in der Tat im Zusammenhang ein fragwürdiges Ansinnen.

    Crowley (der selbsternannte “Antchrist”) formulierte es so: “Love is the Law. Love under Will.”

    Ich meine, dass er (oder sein ihm “channelnder”, diktierender, diskarnierter “Aiwass”) da mindestens etwas unglücklich formulierte.

    “Under” ist nämlich reichlich missverständlich.

    Soll das heißen “gemäß”, “in Entsprechung mit”, oder eben doch “unter”?

    Also drunter?

    Und was mache ich, wenn mich jemand partout nicht lieben will?

    Demjenigen meine Liebe anzwingen?

    Ihn bedingungslos weiterlieben, selbst wenn er für mich nur Hass, Missachtung, Misshandlung kennt?

    Nein: Ich liebe Leute nicht, die Kinder rituell schänden, die Welt mit Uranmunition bewusst verstrahlen usw.

    Leute die “angsteinflößsüchtig” sind?

    Die kann ich nicht “gutlieben”.

    Insofern, richtig verstanden, mag Crowley recht damit gehabt haben, dass er den Willen mit hinzunahm.

    Und wenn Jesus wirklich die Geldhändlertische im Tempel umstieß, liebte er die Wucherer damit?

    Man könnte natürlich sagen, dass dies ein höherer Akt der Liebe gewesen sei.

    Dann kann man aber auch sagen, es sei ein Akt der Liebe, wenn man einem Arschloch, wann immer man auf eins trifft, einfach glatt eine in die Fresse haut.

    Aber: Wer Liebe konsquent verweigert, der verdient auch keine.

    Ogottogott, ich kriege noch die Spirikrätze hier.

    Irgendwann glaube ich noch - zwar unwillig, aber dann doch - an Jesus Christus, bloß damit ich endlich meine Ruhe habe.

    Alswelcher Satz wiederum geheuchelt ist, denn erstens bräuchte ich derlei Diskussionen nicht anzuzetteln, und zweitens könnte ich ja auch einfach das Maul halten, wenn es schon wieder bis übers Maß spiri wird.

  8. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Josef v. A.

    So, uff, jetzt zu Deinem direkt an mich gerichteten Kommentar.

    Die Vorstellung, Gott habe an Dich und mich geglaubt, gar für uns gebetet, die finde ich so originell und spiri, dass ich mir jetzt erstmal eine Zigarette drehe.

    Wenn der wirklich so ein netter Kerl ist, dann mag er wohl noch mein Freund werden.

    Allerdings muss ich dann erst recht nicht an ihn glauben, weil ich ihn dann ja kenne.

    Höchstens in dem Sinne an ihn glauben, wie man auch sonst an die Fähigkeit eines Freundes glaubt, seinen Weg zu meistern.

    Wenn ich hier noch lange so weiter spiritisiere, drehe ich heute noch halbert durch.

    Josef, Du hast Dir einen magnanimösen Orden verdient.

    @ Dude

    Ich glaube - äh, nö, lieber nicht - , also ich meine bzw. denke, dass Du und Josef am Grunde sehr dicht beieinander seid.

    “Wenn Ihr aneinander glaubt und für Euch wechselseitig betet, könntet Ihr gute Freunde werden.”

    Das hätte ich jetzt beinahe gesagt, habe es aber extra in Gänsefüßchen gesetzt, um klarzumachen, dass ich es nur beinahe gesagt hätte.

    Denn den (berechtigten) Vorwurf, ein gnadenlos boshafter, vor nichts haltmachender Zyniker zu sein, den will ich mir nicht auch noch ausgerechnet am Pfingstmontag einhandeln.

    @ alle

    Ohne hier den Zuchtmeister spielen zu wollen, will ich doch darauf rekurrieren, dass es nicht verkehrt wäre, wenn wir auf die “Angsteinflößsucht” selbst etwas genauer zurückkämen.

    Also das Eingangs- bzw. Ausgangsthema.

    Ich liebe Euch alle!

  9. Dude sagt:

    Mein Kind, es sind allhier die Dinge,
    Gleichviel, ob grosse, ob geringe,
    Im Wesentlichen so verpackt,
    Dass man sie nicht wie Nüsse knackt.
    Wilhelm Busch

    @Magnus
    Offensichtlich hattest du recht mit deiner Ahnung gestern abend ;) Dazu sollte ich sagen, dass ich womöglich auch ein etwas zu knappes Statement gepostet hatte.
    Du hast jedoch sehr richtig erkannt, dass Josef und ich näher beieinander sind, als es vielleicht auf den ersten Blick den Anschein macht. :)
    Ich verstehe dich wohl, wenn du es verurteilst, wie manche Subjekte handeln, und in Anbetracht der unsäglichen Grausamkeiten ist es auch rechtens, zumindest eine gehörige Portion Zynismus an den Tag zu legen. Ich kann dir sagen, ich schätze diese sogar sehr an dir, da es mir oft ein von Herzen kommendes Schmunzeln ins Gesicht zaubert. In Anbetracht deines Kampfes für eine bessere Welt, in welcher es letztendlich Ziel sein soll, allen Menschen der Erde ein erfreuliches und glückliches Leben zu bescheren, bist du wahrscheinlich sogar näher bei GottVaterMutter, als so manch anderer, der zwar von Gott spricht, jedoch Gott nicht in seinem wahren Sein erkannt hat; ob du nun an IhnSie glaubst oder IhnSie anerkennst, spielt keine Rolle dabei.

    @Josef

    Jesus hat die bedingungslose Liebe gelebt, eben weil er sich meiner obigen Aussage bewusst war.
    Allerdings hat er dabei - gottlob ;) - erkannt, dass es in keinster Weise förderlich wäre, einfach alles - auch die dämonischen Machenschaften - gutzuheissen. Im Gegenteil hat er mehrfach klargemacht, dass diese lieblosen Handlungsweisen nicht rechtens sind, das heisst, er hat zwar nicht die ewigen göttlichen Individuen - Seelen - verurteilt, welche diese Handlungsweisen praktizieren, jedoch die Handlungsweisen selbst und die ihnen zugrunde liegenden Ideologien hingegen bis aufs Blut bekämpft. Alles andere wäre naive Utopie, welche das institutionaliserte und machtorientierte Christentum (oder auch das hinduistische Brahmanentum) spätestens seit Konstantin predigt, eben um diese egozentrischen Machtansprüche auszuweiten, und mittels Angsteinflössung dafür zu sorgen, dass dies auch weiter geschieht!

    Wenn ich also sage: “Wir sind Gott”, meine ich damit nicht wir wären das Absolute. Nein, wir sind ewige individuelle relative Teile diese Absoluten, jedoch nie das Absolute selbst. Das bedeutet, dass wir qualitativ Gott sind, nicht aber quantitativ! Das Ganze ist mehr als nur die Summe seiner Teile! Dies meinte ich mit dem grossen Mysterium des gleichzeitigen EINS & Verschieden-SEINS.
    Dazu die Bhagavad-Gita:
    “Jedoch gibt es noch eine andere Natur, die ewig ist und transzendental zur manifestierten und
    unmanifestierten Materie. Sie ist erhaben und wird niemals vernichtet. Auch wenn alles in der
    materiellen Welt (das ganze Universum) zerstört wird, bleibt dieser Teil, wie er ist!
    Bhagavad-Gita 8.20″

    Wenn wir erkannt haben, dass Gott - und wir - in seinemihremunsrem transzendenten Aspekt ewige unteilbare Einheit ist, wird auch schnell klar, dass dies nur in bedingungslose Liebe so sein kann, da alles andere zur Trennung oder Spaltung (diabolisch) führt und irgendwelche Formen von Angst nach sich zieht.
    Nun gibt es dabei allerdings den Haken, dass bedingungslose Liebe NIE erzwungen werden kann, sondern nur freiwillig geschieht oder eben nicht. Darum - aus der bedingunslosen Liebe Gottes heraus - ist der freie Wille des Indivduums, also uns, auch höchstes Gesetz; sowohl im transzendenten, apolaren Bereich, wie auch innerhalb des materiellen Raumzeit-Paradoxons. Und genau aus diesem höchsten Gesetz heraus musste dieses Paradoxon überhaupt erst entstehen. Damit jede Seele die Möglichkeit erhält, sich aus freiem Willen heraus von Gott abzuwenden und dabei nicht die ewige transzendente Einheit - das reine Sein selbst! - zu spalten und sie damit zu zerstören.

    Wieso sollten wir also im Wissen unserer ewigen individuellen Göttlichkeit vor irgendwas Angst haben? Mehr als ausrauben, foltern und töten können uns die Jünger des Egos nicht. Unsere Seele ist ewig - also zeitlos und damit auch RAUMlos -, und daher brauchen wir auch vor nichts Angst zu haben. Sobald wir Angst haben, unterwerfen wir uns den angsteinflössenden Ideologien und vergessen dabei unsere ewige göttliche Einheit. Daraus folgt, dass wir eben auch nicht mehr alle Seelen bedingungslos lieben können, und genau dies ist der miese Trick der Dämonen der höherdimensionalen Schattenwelten!
    Dazu nochmal die BG:
    “Wenn die Unwissenheit zunimmt, machen sich Irrsinn, Illusion, Untätigkeit und Dunkelheit deutlich bemerkbar. Bhagavad-Gita 14.13″
    “Die aktiven Sinne sind der leblosen Materie überlegen; der Geist steht über den Sinnen; die Intelligenz steht über dem Geist, und die Seele steht sogar noch über der Intelligenz.
    Wenn man also weiss, dass man transzendental zu den materiellen Sinnen, dem Geist und der Intelligenz ist, sollte man das niedere Selbst durch das höhere Selbst beherrschen und so, kraft spiritueller Stärke, die unersättliche Feindin, die Lust, bezwingen. Bhagavad-Gita 3.42 & 3.43″

    Das richtige Verständnis von Crowley’s Aussage bedeutet, dass ewige bedingungslose Liebe zwar höchstes Gesetz ist, wir als ewige individuelle relative Teile des Absoluten jedoch den freien Willen haben, diese anzuerkennen und zu leben, zu sein, oder auch nicht! Tun wir es nicht, fallen wir in die Illusion und bieten damit der Angst einen Angriffspunkt!

    “Dann kann man aber auch sagen, es sei ein Akt der Liebe, wenn man einem Arschloch, wann immer man auf eins trifft, einfach glatt eine in die Fresse haut.”
    In gewissen Fällen kann dies sogar Ausdruck von Liebe sein - um wachzurütteln ;)

    Ich hoffe mit diesen Ausführungen etwas Licht ins Dunkle gebracht haben zu können, und sollte dies nicht der Fall sein, vermag es vielleicht folgender 10minütiger Clip besser als ich.
    http://www.youtube.com/watch?v=OPR3GlpQQJA&feature=player_embedded

    In Liebe

  10. Dude sagt:

    Ps. Noch was kleines zur Angst:
    Angst schürt Trägheit, Ausgrenzung, Ignoranz und Apathie. Darum stecken auch soviele Menschen auf der Erde in solch tiefem Schlummer; scheinbar auswegslos! Doch die bedingunslose Liebe - eben weil sie BEDINGUNGSLOS ist! - bietet IMMER einen Ausweg aus jeglichen Sackgassen.

  11. whistleblower sagt:

    Man kann es ebenso legitim Angsteinflösssucht nennen, wie den Drang zur Nahrungsaufnahme “Fresssucht” und Hunger “Entzugserscheinung” heissen. Angst ist eine sehr dichte, intensive, qualitativ hochwertige E-motion. Nur getoppt von tiefer Liebe und starkem Sehnen/Begehren (dem Sich-Verzehren - im Wortsinn, energetisch gesehen).

    “Liebe unter Willen” ist nie tatsächlich Liebe, sondern immer ein schwacher Abklatsch jener. Kann man es willentlich kontrollieren, ist es bloss Zuneigung, Tändelei. Nun ja, immerhin etwas…

    “…kraft spiritueller Stärke, die unersättliche Feindin, die Lust, bezwingen.” -Zitat: Dude-

    Was ist eine lustfreie Existenz in völligem Frieden und “spirituellem” Ernst denn noch wert? Der Weg der Hindus/Buddhisten führt zurück ins “weisse Ursuppen-Totenheim”. (Bei Tantra mag man allerdings Glück haben…) Weshalb zur Hölle etwas erschaffen, wenn alles wieder eins zu werden bestimmt wäre? Und wieder alleine, ohne jegliches Feedback, Unterhaltungen, Lust? Aber jeder nach seiner Façon…

    “Ich liebe Euch alle!” -Zitat Magnus Wolf Göller-

    Ich liebe Dich auch. Besonders dann, wenn du mich zum Lachen bringst. Danke dafür, denn das kommt häufig vor.

  12. Dude sagt:

    @whistleblower

    Danke dir fürs Ansprechen meines BG-Zitats.
    Mier gefällt das Wort “Lust” in dem Kontext ehrlich gesagt auch nicht, und es ging mir noch durch den Kopf, ob ich es ändern soll. Allerdings wollte ich das Zitat nicht verändern, deshalb hab ich es gelassen. :)
    Denn die Lust ist, solange sie egofrei gelebt und erfahren wird, mit Sicherheit etwas gutes, ja gar göttliches.
    Also hol ich es hier nochmal verändert nach:

    “Wenn man also weiss, dass man transzendental zu den materiellen Sinnen, dem Geist und der Intelligenz ist, sollte man das niedere Selbst durch das höhere Selbst beherrschen und so, kraft spiritueller Stärke, die unersättlichen Feinde Angst, Egozentriertheit und Gier, bezwingen.”

    Besser so? ;)

  13. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ whistleblower

    Danke für den Zuspruch (nichts gegen Dich oder Josef, Dude).

    “Was ist eine lustfreie Existenz in völligem Frieden und “spirituellem” Ernst denn noch wert? Der Weg der Hindus/Buddhisten führt zurück ins “weisse Ursuppen-Totenheim”. (Bei Tantra mag man allerdings Glück haben…) Weshalb zur Hölle etwas erschaffen, wenn alles wieder eins zu werden bestimmt wäre?”

    Bei Tantra mag man allerdings Glück haben…

    Ja, gut vögeln ist mindestens schöner, als die Suche nach dem Weg ins Ursuppen-Totenheim.

    “Wofern sie nur dahinfahren!” - sagte Nietzsche einst zu solchen.

    Und ich will auch nicht eins werden mit Blankfein und Ackermann.

    Danke für Obst und Südfrüchte.

    Das “Alleinssein” ist ein Zerlaberungsprogramm, das in der Tat unsere Schaffenskraft zum Erliegen bringen soll.

    Damit wir uns hinlegen oder an einen Heiligen Baum setzen, um zu verdämmern und keinem der Usurpatoren mehr im Wege zu stehen.

    Pfeifendeckel.

    Womit nicht gesagt sein soll, dass einige von Dudes Ausführungen auf einer “höheren” Ebene (wenn es die geben sollte) nichts taugten.

    Auf dieser profanen hier aber habe ich mehrfach erlebt, wie man meine Kinder quälte.

    Und dagegen habe ich eben nichts in der Hand, wenn ich herumphilosophiere, wieviel eins sie am Grunde mit ihrem Peiniger seien.

    Gar nichts.

    Deshalb gehen die Leute, die sich möglichst bald ins Nirvana verabschieden wollen, oft, leider nicht oft genug, auch ins Kloster.

    Da haben sie ihre Pflichten und einen geregelten Lebenswandel, die sonstige reale Welt kann ihnen am Arsch vorbeigehen, und sie dürfen sich gesund respektive hoffentlich bald endtot aus dieser Welt beten.

    Viel Spaß dabei.

    Geht am besten alle ins Kloster, damit wir vor Euch unsere Ruhe haben.

    Werdet Sadhus, aber bitte ohne den Paragraphen 86 des deutschen Strafgesetzbuches gegen mich herauszuholen, womöglich noch, weil ich Eure Hakenkreuze mit Eurem Humbug nun wahrlich nicht brauche.

    Denn sonst könntet Ihr hier noch deutlicheren Spott zu hören kriegen, als jener Halbsackel-Schimmelsenfseftel neulich.

    Das störte Euch nämlich recht wahrscheinlich auf Eurem Heiligen Wege ins Nichts.

    Seid Euch also lieber selber gnädig.

  14. whistleblower sagt:

    @ Dude
    Eindeutig besser, schon…

    @ Magnus
    “Weg ins Nichts” ist auch übertrieben. Mystiker verschmelzen nur -falls sie es richtig machen- mit dem Göttlichen, bloss ihre individuelle Existenz endet. Durchaus, wenn man genügsam ist, irgendwie besser als “Nichts”. Zunichte werden “Tiermenschen”, Leute, die keinen Lebensdrang haben, Gesocks, und viele liebenswerte, gutgläubige Schafe desgleichen. Sorry für das Kleinschreiben von “du”, war ein Flüchtigkeitsfehler.

  15. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ whistleblower

    Mag schon sein, dass die Mystiker mit dem Göttlichen verschmelzen, wenn sie es richtig machen.

    Das hilft aber den zum Abschuss freigegebenen Millionen Kindern dieses Planeten offensichtlich nicht die Bohne.

    Und deshalb mögen sie alle schnell wegschmelzen.

    Denn so stören sie hier nur.

    Es gibt hier reale Aufgaben.

    Die sehe ich.

    Und die mystifiziert keiner einfach weg.

    Wenn es einer doch kann, diese so löst, bitteschön, ich schlage mich bestimmt nicht drum, es ihm abzunehmen.

    Möge derjenige antreten.

    Ab da habe ich Zeit, Märchen zu schreiben, mich den Runen zu widmen, sprachwissenschftliche Betrachtungen zu verfassen, Angeln zu gehen und für anderes unnötiges Sonstwas.

    Der Derjenige zeigt sich aber bislang nicht.

    Ich glaube auch nicht daran, dass er kommt.

    Ich glaube eher noch daran, dass ich selber was bewirken kann.

  16. Josef von Aphoris sagt:

    “Ich liebe Euch alle!” -Zitat Magnus Wolf Göller-

    Wenn das nun jeder tun würde Magnus, wo kämen wir dann hin?

    Wäre das dann noch die Welt, wie wir sie kennen?

    Wer es mit der Sucht des Angsteinflössens zu tun hat, der sagt eher so etwas: Wenn Du anfängst mich zu lieben, dann schlage ich Dich tot. Also muck nur ja nicht auf Du, sonst passiert etwas!

    Das ist die Welt, wie wir sie kennen.

    Du kannst die Welt lieben, aber sie liebt Dich trotzdem nicht.

    Du kannst die Welt hassen, aber trotzdem liebt sie Dich nicht.

    Verstörend?

    Gewiß, denn so will es der Geist des Irrtums.

  17. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Josef v. A.

    Das Zitat ist etwas aus dem Zusammenhang gerissen und war eher ein Spaß: Ich liebe z. B. die Uranmunitionsverballerer ganz und gar nicht.

  18. Josef von Aphoris sagt:

    @ Magnus

    “Ich glaube eher noch daran, dass ich selber was bewirken kann.”

    “Eher” ist zu wenig!

    Wäre gut, wenn einer einen wirklich festen Glauben daran hätte etwas bewirken zu können und alle anderen dann mitzögen.

    Doch das hieße eher nach Berlin zu fahren und den Verantwortlichen direkt eins aufs Maul zu geben.

    Doch “eher” ist eben doch zu wenig.

    So glaubt man lieber an etwas (an was genau?) und dabei bleibt es dann auch oft. Ist Glauben eher etwas für die nächste Welt? Josua zog in Front mit der Bundeslade los, er sah und siegte; schrieb es Gott zu. Gott wird für alles und jeden Scheiß benutzt, sogar zum Töten von anderen muß sein Name herhalten. Jesus sagte diesen Volksführern dann, wen sie wirklich als Vater haben. Weil sie die Wahrheit nicht vertragen konnten, brachten sie Ihn um.

    Heute ist es immer noch so.

    Jesus sagt, Glaube könne Berge versetzen. War es eher sinnbildlich gemeint? Denn könnte nicht der Hügel von Golgatha überall stehen?
    Oder ist es vielleicht eher so, daß er schon oft überall gestanden hat?

  19. Josef von Aphoris sagt:

    @ Magnus

    Ich stelle immer wieder fest, jeden zu lieben ist mir nicht möglich.

    Uranmunitionsverballerer liebe ich auch nicht.

    Doch wie geht man damit um, daß es sie gibt?

    Liegt es in unserer Macht, diese Welt hier zu ändern? Das ist der Punkt, an dem man einfach nicht weiterkommt. Wie bringt man alle Leute dazu, zu begreifen, daß es so etwas wie Uranmunitionsverballerer gar nicht geben dürfte?

    Die Gleichgültigkeit der Menschen anderen gegenüber, ist oft unerträglich.

    Ich fand z.B. auch zufällig das hier:

    http://www.schattenspuren.de/1,000000051654,8,1

    Aber so gut wie niemand, scheint sich dafür zu interessieren. Aber mit solchen traumatischen Erlebnissen fängt es eigentlich immer an. Davon ist so gut wie jeder von uns betroffen, auf die eine oder andere Art. Wahrscheinlich sogar ein Uranmunitionsverballerer. Nur dieser gibt seinen Frust dann auf seine Art an andere weiter, macht andere kaputt, und ein anderer frißt seinen Frust still in sich hinein und geht daran langsam kaputt.

    Um wirklich etwas zu verändern, muß man ganz zum Anfang zurückkehren, da wo es beginnt und wo dann danach eins zum anderen kommt, bis aus einem kleinen Feuer ein Waldbrand geworden ist. Zur Zeit befinden wir uns wieder auf dem Weg, zu einem alles verzehrenden Weltfeuer.

    Viele Christen sagen ja auch, klar, so steht es auch in der Offenbarung des Johannes. Blödsinn, so wird sie aufgefaßt, aber drin stehen tut in Wirklichkeit “nur” der Leidensweg Christi.

    Die Welt versuchen kaputt zu machen, tun seit dem es uns gibt, nur die Menschen. Warum sollte Gott sein eigenes Werk zerstören wollen?

  20. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Josef v. A.

    Ja, wenn es den einen Gott gibt, dann wird er recht wahrscheinlich kein ungebärdiges kleines Kind sein, das sein eigenes Werk im Wutanfalle zerstört.

  21. Dude sagt:

    @Josef

    Ohgottohgottohgott, komm runter!

    Zerstört Gott sein eigenes Werk?

    Die Antwort auf diese Frage liegt viel tiefer, dem Urgrund näher.
    GottVaterMutterDUICHWIR zerstört sein Werk (den polar/dualen, multidimensionalen Kosmos [von welchem wir lediglich einen kleinen Ausschnitt mit unseren Sinnen wahrzunehmen im Stande sind und lediglich einen klein wenig grösseren Ausschnitt mittels wissenschaftlichen Methoden empirisch messen oder belegen können]) NICHT DIREKT.
    GottVaterMutterDUICHWIR IST der ewige - also zeit-lose! - und unbedingte Urgrund jenseits aller materiellen, polar bedingten Schöpfung.
    GottVaterMutterDUICHWIR hat jeder individuellen Seele (ewiges, immaterielles Lebewesen) - die qualitativ zwar EINS IST, quantitativ allerdings verschieden mit GottVaterMutterDUICHWIR - den eigenen freien Willen gegeben.
    Warum? Weil Liebe niemals erzwungen werden kann.
    Die polar und dual bedingte, materielle Schöpfung ist unendlich vergänglich; also nicht ewig
    Die Schöpfung ist werden und vergehen. Genauso wie es mit unseren Körpern oder Planeten ist, ist es auch mit dem gesamten Kosmos (über die Dauer möcht ich hier nicht diskutieren, das führt zu nichts…).
    Also wird der Kosmos in zyklischen Phasen erschaffen, und auch wieder zerstört.
    Die dahinter wirkende Energie ist unendlich, d.h. dass auch diese Schöpfungen/Auflösungen unendlich sind.
    Wenn sich nun also ein göttliches Individuum (wir - unser wahrer, ewiger Wesenskern) freiwillig dazu entscheidet sich von GottVaterMutterDUICHWIR abzuwenden, wird es in diese unendlich vergängliche Schöpfung “hineinkatapultiert”, und taumelt Äonen umher, bis es sich irgendwann einmal (3 Menschenleben? 1 Erdzeitalter? 1 Sonnenleben lang? mehrere kosmische Zyklen lang???) wieder freiwillig dafür entscheidet, EINS zu werden mit der Quelle (und in etwa lebt wie z.B. Jesus). Ob es sich für dieses Abwenden entschieden hat, weil es einfach selbst mal Gott spielen wollte, oder aber weil es gefallenen Seelen beim sich zurückverbinden (lat. religere) helfen wollte (wobei anzunehmen ist, dass es dann genauso wie alle andern in den “Vergessensstrudel” geriet) - es ist wohl beides -, sei dahin gestellt und ist für die Thematik ohnehin irrelevant. Den sogenannten “Vergessensstrudel” kannst du, kann ich, ja können wir alle - jeder seiner Entwicklungs-Stufe entsprechend - selbst erfahren.

    Da GottVaterMutterDUICHWIR ewig und GRENZENLOS ist, gibt es auch unendlich viele Seelen. Also machen wir (alle Seelen; oder zumindest alle die sich freiwillig abgewendet haben [was dann ja immernoch unendlich viele sind ;) ]) dieses idiotische und desaströse Spielchen, das auf der Erde gespielt wird - oder gar noch unbeschreiblich viel desaströser - unendlich lange weiter… Es werden immer wieder neue Seelen in die Falle tappen.
    Es ist ein unendlich vergänglichen Desaster, durch welches sich die unendlich vielen Seelenfunken - Treppchen rauf, Treppchen ab – unendlich lange durchkämpfen müssen.

    Der Kern des Problems liegt im fehlerhaften Kausalitätsgesetz ([freiwillig gesetzte] Ursache/ [entsprechend prädestinierte] Wirkung)!!!
    Was nützt es einem Wesen - und der Gesamtheit der inkarnierten Wesen - in eine Inkarnation des übelsten Leids und der grauenhaftesten Schmerzen geworfen zu werden, wenn es gar keine Ahnung mehr davon hat, dass dies nur das Resultat davon ist, dass es im letzten - oder gar vorletzten - Leben ein äusserst brutales und gnadenlos agierendes Arschloch war?
    Also wenn schon, müsste doch entweder das Vergessen ausgeschaltet werden, oder aber die Wirkung auf eine - durch den freien Willen des Individuums - selbst gesetzte Ursache unmittelbar - oder im Mindesten noch im selben Leben - auf die Ursache hin erfolgen! (Denn ich finde Schmerz und Leid nicht grundsätzlich sinnlos, sondern im Gegenteil halte ich es für sehr genial, dass man sich die Finger verbrennt, wenn man mit dem Feuer spielt…) Allerdings wäre eine unmittelbare, direkte und sofortige Reaktion ganz klar zu bevorzugen, da jegliches grauenvolle Übel und alle Schandtaten im Keime erstickt würden, bevor sie sich überhaupt ins grenzenlos Abartige und Perverse - wie wirs zur Zeit erleben dürfen :( - steigern könnten.

    Macht das alles irgend einen Sinn? NEIN, es ist reiner UNSINN! Ich würde mich liebend gerne in bedingungsloser Liebe GottVaterMutterDUICHWIR hingegeben, aber nicht solange noch ein einziges fühlendes Wesen - eine Seele - im Kosmos sinnlosen Schmerz und sinnloses Leid erfährt!

    Meine Theorie dazu ist, dass das Absolute (GottVaterMutterDUICHWIR), eben weil es absolut IST, zwar perfekt ist, doch eben auch die Eigenschaft der Imperfektion in sich tragen muss.
    Und diese findet und äussert sich im fehlerhaften Kausalitäts/Karma-Prinzip.
    Darum gibt es für mich nur noch einen Weg:
    Ganzheitlicher Nihilismus im Bewusst-Sein über die absolute, transzendente Vater-Mutter-Ich-Du-Wir-Gottheit ist in der finalen Quintessenz die einzig sinn-enthaltende Logik für einen ewigen göttlichen Seelenfunken im materiellen, polaren/dualen, multidimensionalen Raum-Zeit-Paradoxon.
    Ausser ich finde eine Lösung, den Fehler zu korrigieren. Und wenn/falls ich dazu persönlich gen Himmel steigen muss, um GottVaterMutterDUICHWIR zu töten, werde ich das irgendwann auch schaffen; habe ich ja schliesslich auch unendlich Zeit dazu :-D
    SEIN ODER NICHT SEIN - das ist hier die Frage!

    Man kann es aber natürlich auch anders sehen:
    Ha, vielleicht ist das Kausalitätsgesetz nur fehlerhaft, weil wir nur Bruchstücke der Wirklichkeit kennen und meinen, sie seien der Nabel der Welt (ich bin sicher).
    Letzten Endes spürst Du wenn Du dabei bist, Dich aus Raum und Zeit zu verabschieden (meist bleibt man ja in einem Schwebezustand … )zumindest bekommt man eine Ahnung:
    Alle Unvollständigkeiten
    Alle transfiniten Sets
    und verletzten Kausalitäten
    sind beim Alten schon eingelöst.
    Aber er verrät es um keinen Preis.
    Das Vergessen ist elementarste Bedingung, ein Wesen oder die Gesamtheit der inkarnierten Wesen - in eine Inkarnation des übelsten Leids und der grauenhaftesten Schmerzen hineinzuwerfen ohne eine Ahnung davon zu haben, dass dies nur das Resultat davon ist, dass es im letzten - oder gar vorletzten - Leben ein äusserst brutales und gnadenlos agierendes Arschloch war.

    Vielleicht ist es sein Prinzip, vergängliche Wesen am Willen des Schacherns und Handelns, des Ausbügelns und Schöntuns mit ihm durch Vergessen zu hindern,
    denn alles was jemals geschehen wird, ist in Gott bereits geschehen
    und was jemals geschehen ist, geschieht in ihm jetzt.

    Nicht die Kausalität enthält den Fehler, sondern wir.
    Denn wenn man den Dingen auf den Grund geht, kommt doch das Leiden nicht von Gott.

    Ps. Atheismus beruht auch auf Glaube: Man sagt absolutistisch “Es gibt keinen Gott”, kann dies allerdings nicht beweisen, genausowenig wie die Monotheisten beweisen können, dass es einen Gott gibt….

  22. whistleblower sagt:

    @ Magnus
    Alles durchaus richtig. Wegmystifizieren ist Blödsinn. Allerdings, wer beispielsweise freundlich mit anderen Leuten umgeht, fügt ihnen wenigstens keine seelischen Verletzungen zu, die sie dann ihrerseits durch Kränkungen und Beleidigungen Dritter kompensieren. Viele missbrauchte Jungen vergreifen sich als Erwachsene selbst an Kindern, nur ein Beispiel, wie Böses immmer wieder Böses verursacht. Es gilt, diese Spirale der Gewalt zu durchbrechen, sonst ändern sich die Menschen nie zum Besseren.
    Und mittels Magie -auch was Esoterisches- lässt sich oft wesentlich mehr ausrichten, als durch eine Demo, oder Petition, sogar tausend bewaffnete Marines. Wichtig ist, keine Schadzauber zu wirken, sondern Schlechtes zu bannen und zu binden, denn was man aussendet, erhält man “dreifach” zurück. Der Bann schützt den/die MagierIn nur auch selbst davor, das zu verbrechen, weswegen er den Anderen damit belegt hat.

  23. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ whistleblower

    Jetzt auch noch Magie - es wird ja richtig lustig hier.

    “Schlechtes zu bannen und zu binden” ist in der Tat nicht verkehrt: wenn man das kann.

    Man mag sich nämlich auch in diesem Falle bezüglich der Sache und der eigenen Kräfte verschätzen, und dann ist man unter Umständen auch ziemlich schnell ziemlich platt.

    Also eher eine Übung ab 18+.

    Die wirksamste Form der Magie aber ist meines Erachtens das richtig weitergegebene Wort, denn dessen Wirkung vermag Jahrtausende zu überspannen.

    Und selbstverständlich der Witz, denn, wie ich ja schon schrieb, der “Teufel” lacht nicht gerne fröhlich und frei.

  24. Josef von Aphoris sagt:

    @ Dude

    “Und wenn/falls ich dazu persönlich gen Himmel steigen muss, um GottVaterMutterDUICHWIR zu töten…”

    Was bedeutet es denn für Dich “gen Himmel” zu steigen? Wo ist oben und wo ist unten? Alles dreht sich und alles ist in Bewegung. Aber so wie Menschen sterben, können auch Gestirne sterben und sogar von der Sonne wird angenommen, daß ihr irgendwann einmal die Kraft ausgehen wird und sie dann erlöscht.

    Du nennst den Allmächtigen “GottVaterMutterDUICHWIR” und bezeichnest das dann als das Absolute. Aber dann rechnest Du Dir als zum Sterben verdammter Mensch die Fähigkeit zu, den oder das töten zu können, von dem Du annimmst, daß es unser aller Schöpfer ist.

    Um große Zusammenhänge begreifen zu können, muß man erst einmal die kleinen Zusammenhänge erfassen können. Jesus hat versucht, allem die Kompliziertheit zu nehmen und dazu setzte Er ganz einfach sich selbst als Maßstab für alles

    Matthäus 11:12 Aber von den Tagen Johannes des Täufers an bis jetzt leidet das Himmelreich Gewalt, und die, welche Gewalt anwenden, reißen es an sich.

    Jesus spricht hier doch offensichtlich von sich selbst, oder nicht?

    Und Er ging noch viel weiter, indem Er sagte:

    Johannes 10:30 Ich und der Vater sind eins.

    Jesus sieht sich untrennbar mit dem Heiligen Geist verbunden. Weiterhin führte uns Jesus vor Augen, daß noch nicht einmal der Tod dieses Band hat zertrennen können. Vielmehr war es sogar anders herum, denn der Weg zum wirklichen und totalen Einssein mit dem Vater, wird erst möglich, wenn unser Geist sich von seiner materiellen Umklammerung völlig verabschiedet. Trotzdem ist das Materielle dann, wie wir am Beispiel von Jesus sehen können, nicht fort. Sondern es findet nur eine Umwandlung statt, die dem Materiellen die Fähigkeit verleiht, durch den Geist Gestalt annehmen zu können, wie, wo und wann es Jesus wollte. Es heißt ja, Er wäre sogar durch die geschlossene Tür hindurch seinen Jüngern erschienen. Raum und Zeit spielen also nach unserem Tod nur noch insoweit eine Rolle, daß dann das Materielle nicht mehr unseren Geist beherrscht, sondern genau das Gegenteil davon dann der Fall ist und das TOTAL. Ein Kind Gottes darf sich nennen, bei dem es jetzt schon ziemlich der Fall ist. Nur so ist Angst zu überwinden. Geistlich zu leben bedeutet, sein Fleisch zu beherrschen. Doch bei den meisten ist der Geist eben willig, doch das Fleisch ist schwach. Die Lust auf Leben und die Lust zu leben wechseln sich ständig mit der Angst sterben zu müssen oder in Maßen etwas abkriegen zu können ab. Dies nimmt dem Geist oft die ganze Kraft, sich schon während unseres begrenzten Lebens auf dieser Welt hier zu Höherem weiterentwickeln zu können. So sind die Lieblingssprüche von denen dem Fleisch zugewandten: “Man muß ja essen. Man muß schließlich seine Arbeit tun. Man will doch von diesem Leben hier etwas haben.”
    Aber was haben die Menschen wirklich davon? Sind sie wirklich glücklich? Oder machen sie sich nicht vielmehr selbst etwas vor? Was bleibt übrig von dem, was wir hier alles auf der Welt tun? Ein Name, ein Buch, ein Denkmal, ein Eintrag auf einer Erinnerungsplatte für Gefallene oder wie es bei den meisten der Fall ist, GAR NICHTS.

    “Ohgottohgottohgott, komm runter!”

    Also wozu “komm runter”? Komm Du doch besser herauf.

    1.Johannes 4:5 Sie sind von der Welt; darum reden sie von der Welt, und die Welt hört auf sie.

    “genausowenig wie die Monotheisten beweisen können, dass es einen Gott gibt.”

    Wenn es Ihn nicht gibt, wieso reden denn alle über Ihn, Atheisten wie auch Monotheisten? Über etwas, daß nicht existiert, braucht man doch kein Wort zu verlieren, oder?

  25. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Josef v. A.

    Na, bei dem, was Du zu Dude sagst, juckt es mich jetzt doch in den Fingern.

    Aber ich lasse ihm als dem Angesprochenen den Vortritt; hoffentlich liest er Deine Riposte (er wird ja wohl keine Standleitung hierher haben).

    Kommt nichts, sage ich aber selber doch noch was dazu.

  26. Dude sagt:

    Es sei dir ausdrücklich gewährt, ja sogar gewünscht lieber Magnus :)
    Es ist zu schönes Wetter draussen, um schon wieder einen Roman zu verfassen ;)

    Danke Dir :)

  27. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Josef v. A.

    “Wenn es Ihn nicht gibt, wieso reden denn alle über Ihn, Atheisten wie auch Monotheisten? Über etwas, daß nicht existiert, braucht man doch kein Wort zu verlieren, oder?”

    Lieber Josef, ich rede nicht vorzüglich über “Ihn”, sondern vor allem über die hunderte Millionen an ihn Glaubenden und philosophisch-religiöse Inhalte.

    Ich kann all die Abrahamiten (oder meinetwegen auch nur Christen) nicht einfach wegignorieren.

    Ich bin auch nicht bereit dazu, vor deren regelmäßig und allfällig sehr offensivem Auftreten irgendeinen Mikrometer zurückzuweichen oder in irgendeiner Einsiedelei oder einem buddhistischen Kloster zu verschwinden, auf dass ich davor meine Ruhe hätte.

    Dieser Jahwe-Völkerschlächtergott gehört vor seiner Anhängerschaft gestellt, hart, ob nun eingebildet oder vorhanden, bis es besser wird.

    Und seine Jünger dürfen sich dazu vor mir bitteschön etwas einfallen lassen, wenn sie in ihrem Glauben an einen eifersüchtigen Knabenverstümmler als allgütigen Schöpfergott bestehen wollen.

    Nietzsche vermochte da noch nicht alles alleine zu leisten.

    Damit sticht Dein Schlussargument nicht.

    @ Dude

    Schönen Spaziergang!

  28. Josef von Aphoris sagt:

    @ Magnus

    “hunderte Millionen an ihn Glaubenden”

    Was sind das für Menschen - alles Idioten; alles Leute, die Angst vor dem Sterben haben und nach einem Strohhalm greifen; alles Leute, die nicht wissen wo rechts oder links ist; alles Leute, die sich mit dem was ist bereits abgefunden haben?

    Noch bevor ich überhaupt eine Ahnung davon hatte, was philosophisch-religiöse Inhalte sein könnten, da fragte ich mich schon als kleiner Junge, wo ich wirklich herkomme. Ich begann darüber nachzudenken, was hinter den Sternen sein könnte. Denn für mich konnte da einfach noch nicht Schluß sein und so ist es immer noch. Also suchte ich nach etwas, was mir mehr Raum gab und auch mehr Zeit und das fand ich in dem, was man gemeinhin als Gott bezeichnet. In der Bibel richtig gelesen, habe ich nun erst seit rund zwei Jahren. Ich begann mit dem Matthäus Kapitel, davon und von Jesus war und bin ich sehr ergriffen. Zuletzt las ich jetzt im Buch Josua und dies hat mich schockiert. Ich sehe es so wie Du, daß dieser Gott des AT, so wie es DA STEHT, nicht identisch sein kann, mit dem Gott des NT.
    Im AT treffen Menschen auf direktem Wege mit Gott zusammen und im NT steht, daß noch kein Mensch Gott je gesehen hat. Ich halte mich lieber an die zweite Aussage, denn die kommt mir wahrhaftiger vor. Daraufhin lese ich das AT erneut und mir kommt es so vor, als hätten sich Menschen einen Gott so hergerichtet, wie sie Ihn am besten benutzen konnten für sich und ihre Zwecke.
    Damit wollte Jesus dann aufräumen und klar, das wollten jene, die dem falschen Gott huldigen nicht hören. Jesus mußte auch deshalb sterben, weil Ihn niemand für dumm verkaufen konnte. Er sagte aber den Pharisäern geradewegs ins Gesicht, was für Idioten sie doch in Wahrheit sind.

    “Dieser Jahwe-Völkerschlächtergott”

    Wie nennst Du denn den Gott der Moslems? Was machen die Chinesen mit ihrem Volk, was die Japaner, die auch ihre eigenen Götter haben; was machen z.B. die Saudis; was die Kommunisten; was die Kapitalisten, deren Gott das Geld ist?

    Doch alles Böse wird immer nur dem einen Christengott zugeschrieben, dem, mit dem man es ja machen kann. Dann kommt die große Vermischung von Tatsachen und Unwahrheiten. Jesu Vater ist der Jahwe-Völkerschlächtergott. Dieser Gott ist Scheiße, also ist Jesus auch Scheiße. Hitler war Scheiße, machte alle Deutschen zu bösen Nazis, aber warum ist Magnus Wolf Göller dann trotzdem nicht Scheiße?

    “Und seine Jünger dürfen sich dazu vor mir bitteschön etwas einfallen lassen, wenn sie in ihrem Glauben an einen eifersüchtigen Knabenverstümmler als allgütigen Schöpfergott bestehen wollen.”

    Kannst Du nicht verstehen oder willst Du nicht verstehen?

    “@ Dude

    Schönen Spaziergang!”

    In was macht Dude denn wirklich und tatsächlich einen schönen Spaziergang? Warum kann er das überhaupt tun?

  29. whistleblower sagt:

    @ Josef

    “”hunderte Millionen an ihn Glaubenden”

    Was sind das für Menschen - alles Idioten; alles Leute, die Angst vor dem Sterben haben und nach einem Strohhalm greifen; alles Leute, die nicht wissen wo rechts oder links ist; alles Leute, die sich mit dem was ist bereits abgefunden haben?”

    Indoktrinierte Schlafschafe. Für sehr viele gilt: “You crawl in your nest/ so warm and soft/ and you did your best/ but your soul is lost.” Bedankt euch beim Red Order of Seth, möchte ich anfügen.

  30. Josef von Aphoris sagt:

    @ whistleblower

    “Indoktrinierte Schlafschafe”

    Dann bin ich auch eins davon. Ich ziehe aber die Bezeichnung: Indogermanisches von BW-Doktoren trainiertes überwachschlafschaf vor.

    “Danke für die Beachtung aller Sicherheitsmaßnahmen”, sagt der mit einer sanfterotischen überaus weiblichen Stimme versehener Bordcomputer des Raumschiffes “Dark Star” im gleichnamigen Spielfilm.

    Danke auch vielmals an Red Order of Seth, wer oder was auch immer das ist.

    Muß jetzt weiter schlafen gehen.

  31. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Josef v. A.

    Zunächst zu Deinem vorletzten Beitrag.

    Es ist nicht richtig, dass ich sagte, Jesus sei Scheiße.

    Jahwe allerdings…

    Gut: Christen, die es tatsächlich schaffen, ihren Jesus klar von jenem Gotte abzutrennen, die sind ja meist ganz vernünftig.

    Was ich vom Koran und vom Islam halte, dazu habe ich schon einiges gesagt.

    Diese Religion erscheint mir irreparabel.

    @ whistleblower & Josef

    Ich wüsste auch mal gerne, was der “Red Order of Seth” sein soll.

    Jedenfalls mal Deiner Meinung nach, geschätzter whistleblower.

    Sonst verstehe ich nämlich mal wieder nur Bahnhof und kann folglich auch nichts dazu sagen.

    Und: Nicht aufregen, Josef, jedenfalls nicht übers Maß.

    Zur Genese der Bibel existieren unzählige Behauptungen und Theorien.

    Die Deinige, soweit sie sich inzwischen herauskristallisiert hat, wird meines Wissens inzwischen zwar von einigen, aber noch bei weitem nicht der Mehrheit der Christen geteilt.

    Mir jedenfalls erscheint sie in einigen Punkten ziemlich folgerichtig.

  32. Magnus Wolf Göller sagt:

    Magnus Wolf Göller sagt:
    17. Juni 2011 um 15:29 (Bearbeiten)

    @ alle

    Ich würde gerne einmal Eure Meinungen einholen, wer denn dieser Jahwe gewesen sei, gesetzt den Fall, es habe ihn gegeben (oder gäbe ihn noch), aber er sei nicht der eine wahre Herrgott.

    (Ich habe mir erlaubt, diese auch hier statthafte Frage mal aus dem anderen Strang “Verfasste Satan diese Schriften?” herüberzukopieren.)

  33. whistleblower sagt:

    “Ich wüsste auch mal gerne, was der “Red Order of Seth” sein soll.”

    Einfach mal “gurgeln”. Ich möchte Josef´s Schlaf auf keinen Fall nochmals stören. Hoffe für ihn, der kann kein Englisch…

  34. Dude sagt:

    Hui, hier hats ja mächtig gerumpelt! Da haste aber ne schöne Wühlkiste hingestellt lieber Magnus ;)
    Na dann wühl ich doch noch etwas weiter, hehe :-D
    Danke dir übrigens für deine hehren Wünsche, sie haben erbauliche Früchte getragen, selbst wenn der Spaziergang eher einem millitaristischen Powermarsch gleichkam ;) Und dies kann ich tun, weil ich es können tun will, obschon es auch ungekonnt und unwillentlich hätte getan werden können, doch über diese Ebene bin ich längst hinaus… (Das versteh jetz mal einer ;))
    Und danke dir auch fürs “Übernehmen” :) Auch wenn ich eigentlich schon noch was zusetzen könnte, sollte, müsste, will ich aber nicht und drum lass ich’s mal so stehen.

    @whistleblower und am Rande auch @Magnus und womöglich noch @einpaarandere:
    Man sollte weder die Christen, noch die Muslime, und genausowenig die Hinduisten oder Buddhisten, oder gar die Deisten, Theisten, Monisten, Pantheisten, Panentheisten, Holisten, Agnostiker, Gnostiker, Kapitalisten, Kommunisten, Sozialisten, Zionisten, Rastafarianisten, etc. alle über einen Kamm scheren! Klar, gehe ich mit euch einig, dass die meisten - womöglich auch fast alle, ich schätze aber sie machen auf die Gesamtzahl der inkarnierten Geschöpfe ca. 90 bis 95% aus - einfach verblendete Bioroboter, Schafe und Hamster sind, welche den hierarchischen Machtkonstrukten - welche auch immer - auf den Leim gegangen sind, doch sollte man darob niemals die wenigen, die Regel bestätigenden Ausnahmen, mit eigenem Verstand, Herz und schöpferischem, “göttlichem” Potential in den gleichen Kochtopf auf dem selben Höllenfeuer stecken! Denn in all den genannten und nicht genannten Strömungen gibt es mächtige Geschöpfe, die für die Liebe, für die geeinte Welt, fürs goldene Zeitalter jenseits der Spaltung kämpfen, und dafür einstehen!
    Meiner Wenigkeit jedenfalls war es innerhalb dieser paradoxen Inkarnation schon des öfteren vergönnt mit wundervollen Individuen der verschiedensten Strömungen in mannigfaltigen Formen und Facetten in Kontakt zu kommen. Und alle haben mir in der ein oder andern Art Inspiration gegeben!

    Und apropos gurgeln… Also da empfehle ich eher Ixquicken oder Scroogeln ;)

    Damit wars das Wort für dieses mal :)
    Seid geherzt ihr Lieben

    Truth Compassion Tolerance
    vom Dude

  35. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Dank Dir für Deine lustige und vielschichtige Einlassung.

    Mir fiele auch nicht ein, jemanden ob seiner Religion von vornherein abschätzig zu bewerten.

    Das wäre kleingeistiger Quatsch.

    Was aber nicht aufzuheben vermag, dass ich “Heilige Bücher” etc. gemäß deren Aussagen einschätze, wie ich es für richtig bzw. falsch halte.

    Und wenn es hier ein wenig kontrovers “rund” geht, dann ist das durchaus in meinem Sinne.

    LG

  36. Josef von Aphoris sagt:

    @ Magnus

    “Ich würde gerne einmal Eure Meinungen einholen, wer denn dieser Jahwe gewesen sei, gesetzt den Fall, es habe ihn gegeben (oder gäbe ihn noch), aber er sei nicht der eine wahre Herrgott.”

    Fest und tief schlafend, meldet sich der Geist des Aphoris aus dem Land der Träume.

    Von Josef soll ich whistleblower mitteilen, sein Hoffen er wäre der englischen Sprache nicht mächtig, ist ihm kein Bangen.

    Wer war oder ist Jahwe? Gute Frage!

    Jahwe wird ja von vielen als identisch mit DEM Gott, also als dem Schöpfergott, oder anders gesagt, als dem Allmächtigen angesehen. Mit Jahwe heißt es, soll mal ein Mann gerungen haben, Jahwe hätte den Ringkampf verloren und deshalb wäre der Sieger von Ihm auf den Namen Israel umgetauft worden.
    Der Gott der Israeliten, Jahwe, hat sein Volk aus ägyptischer Knechtschaft befreit, ein Mann Namens Henoch soll einst mit Ihm persönlich gewandelt sein und Moses soll Jahwe angesichtlich auch nicht fremd gewesen sein.
    Über den allmächtigen Gott kann man im Neuen Testament folgendes nachlesen:

    Johannes 1:18 Niemand hat Gott je gesehen;

    Dies widerspricht also vielen Aussagen des Alten Testaments, in denen sich Gott den Menschen persönlich offenbar gemacht haben soll.
    Selbst Jesus sagt, Er würde Gott kennen, aber daß Er Ihn mal von Angesicht zu Angesicht gesehen hätte, davon sagt Jesus nichts. Denn es entspräche auch bestimmt nicht der Wahrheit, wovon Jesus sagt, daß Er sie ja selbst darstellt.

    Johannes 4:24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.

    Jesus hat keine Einwände gegen die 10 Gebote, die uns von Gott gegeben worden sind. Er verweist sogar auf das Gesetz, also die 5 Bücher Mose, erklärt aber die Fortführung davon als sogenanntes mosaisches Gesetz in dem Moment für nichtig, als Er sich selbst als das letzte Opfer ans Kreuz schlagen läßt. Ohne Sünde vor den Juden konnte Jesus nur sein, weil Er sich sein ganzes Leben lang, an ALLE die vorgenannten Gesetze bis ins kleinste Detail gehalten hat. Wenn man an jemand nicht heran kommt, weil Er immer Recht behält, egal mit was man Ihn auch austricksen will, dann kann das andere ganz schön wütend machen. Dies war dann bei den Pharisäern der Fall und aus ihrer Wut heraus, brachten sie Jesus halbwegs gekonnt um die Ecke. Was sie dabei nicht bemerkten war, daß sie sich damit schon wieder ans eigene Bein gepisst hatten und ihre Hosen nun endgültig den Geist aufgaben und sie seitdem nackt vor Gott stehen.

    Zurück zu den Anfängen. Als die Israeliten die 10 Gebote bekommen hatten, da fertigten sie für die zwei Steintafeln in die sie eingraviert waren, eine Truhe aus Gold an. Sogar mit einem Deckel (Sühnedeckel genannt) und zusätzlich wurden zwei Seraphen (bz. Cheruben) aus Gold gegossen, die mit Flügeln bestückt waren, welche die Engel Gottes darstellen sollten, die die die Kostbarkeit Gottes - das Gesetz - bewachen. Das Geistwesen Gott, welches sich in der Vollkommenheit des ewigen Gesetzes der 10 Gebote niederschlägt, dem wurde aus Gold, Stein und Holz nun ein Bild gemacht, etwas das man auch sehen und anfassen kann. Dieses Bild wurde später in einen steinernen Tempel in Jerusalem platziert und dann schon vorher wurde dieses Abbild von Gott zum allmächtigen Gott selbst erklärt. Es passierte also genau das, was gegen die 10 Gebote ist, nämlich daß man sich kein Bild von Gott machen und es auch nicht anbeten soll. Josua war der erste, der es verstand, dies Gewinn einbringend für sein Volk (und sich selbst) einzusetzen und der dann, angeblich dem Willen des Gottes der Liebe folgend, sich das Land der Kanaaniter unter den Nagel riß und sein Volk im Namen der Liebe andere ermorden ließ. Also ein Bruch der 10 Gebote nach dem anderen, aber keiner sah es so. Es hieß vielmehr, daß alles nach dem Willen Gottes passierte, und so sehen es bis heute immer noch sehr viele.

    Josua 3:3 und geboten dem Volke und sprachen: Wenn ihr die Bundeslade des HERRN, eures Gottes, sehen werdet und die Priester, die Leviten, die sie tragen, so brechet auf von eurem Ort und folget ihr nach!

    Gott spricht zu seinem Volk:

    Josua 3,9-10 Und Josua sprach zu den Kindern Israel: Kommt herzu und hört die Worte des HERRN, eures Gottes! Und er sprach:…..

    Wer hat hier also jetzt wirklich gesprochen? War es DER Gott oder war es nur ein Josua, der GOTT sehr befremdlich nacheiferte?

    Dann kamen irgendwann neue, andere Götter:

    Richter 5,7-8 Es mangelten Führer in Israel, sie mangelten, bis ich, Debora, aufstand, bis ich aufstand, eine Mutter in Israel. Israel erwählte neue Götter, da war Krieg in ihren Toren, und kaum ein Schild oder Speer zu sehen unter Vierzigtausend in Israel!

    Und alle kämpften immer für das Gesetz in der Bundeslade, dem zum Gott erklärten Ding aus Holz, Stein und Gold. Dafür kämpfen sie noch heute, überall in der Welt und immer wird es dem Gott der Liebe in die Schuhe geschoben. Der aber gar keine Schuhe anhat, denn was nur Geist ist, so etwas braucht bestimmt keine Schuhe und auch keinen Tempel aus Stein, um sich darin dann auch noch auf einen steinernen Thron zu setzen. Aber dieses Bild vom allmächtigen Gott schwirrt so nicht nur in den Köpfen von Kindern herum, sondern vor allem auch in den Köpfen von erwachsenen Menschen, für die das was Gott in Wirklichkeit ausmacht, sonst nicht faßbar wäre. Einfach deswegen nicht, weil sie zu kleinkariert denken, d.h. falls sie überhaupt imstande sind, über ihr eigenes Ich einen Zentimeter hinaus zu denken.

    Einfacher ist es dann zu sagen, dem Gott, dem gibt man einen Namen, sagen wir mal Jahwe und den erklären wir dann entweder zum eifernden Gott, der alles darf, sogar andere für ihn morden lassen.

    Josua 23:10 Ein einziger von euch jagt tausend; denn der HERR, euer Gott, streitet für euch, wie er euch versprochen hat.

    Oder für Außenstehende ist das dann eben der pöse, pöse Gott des Alten Testaments, den sie einfach nicht mit Jesus in Einklang bringen können, was ja auch wirklich kein Wunder ist.

    Bis heute haben die Juden rein gar nichts dazugelernt, denn ein neuer Tempel soll auf dem Tempelberg entstehen und darin soll auch wieder fleißig geopfert werden, wie in alten Zeiten, als DER Gott noch direkt zu seinem Volk gesprochen haben soll.

    Wenn ein Christ sich an die 10 Gebote Gottes halten will, dann braucht er dafür keine Bundeslade, wo die aufgeschrieben zum Anbeten drin liegen, er braucht auch dafür weder in einen extra Tempel, noch in eine Kirche zu gehen, er braucht dafür auch keinem Verein oder sonstwas beizutreten, denn um in Verbindung mit Gott zu treten und dann bestenfalls auch zu bleiben, dann kann er das überall und praktisch in jeder Situation tun. Denn der Geist Gottes ist immer und überall gegenwärtig.

    Vorhin las ich auf einer anderen Website, daß Gott es uns verboten hätte, irgendetwas zur Bibel hinzuzufügen oder aus diesem Buch wegzunehmen und derjenige, der das schrieb, berief sich auf diesen Vers:

    Offenbarung 22,19 und wenn jemand etwas hinwegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Anteil am Baume des Lebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buche geschrieben steht.

    Damit ist aber nur das Buch der Offenbarung des Johannes gemeint und nicht die ganze Bibel, an deren Inhalt schon immer herum gedoktort worden ist.
    Und aus dem Buch der Offenbarung etwas wegzunehmen oder hinzuzufügen, das hat sich soviel ich weiß auch noch keiner gewagt. Dafür wird es aber von vielen nach Gutdünken ausgelegt und auf vielfältigste Weise gedanklich verbogen und das dann anderen als DIE Wahrheit verkauft, weil einfach niemand zu kapieren vermag, was wirklich in dem Buch der Offenbarung steht.

    Johannes 9:39 Und Jesus sprach: Ich bin zum Gericht in diese Welt gekommen, auf daß die, welche nicht sehen, sehend werden und die, welche sehen, blind werden.

  37. whistleblower sagt:

    Hey Dude :-) ,

    schöne, tolerante Standpauke. Weshalb Du sie aber -sogar insbesondere- mir angedeihen lässt, entzieht sich meinem Verständnis allerdings. Was genau ist an: “Für sehr viele gilt: …” so schwer zu verstehen?
    Scroogle tut´s auch, da hast Du recht. Ok., “einfach mal scroogeln”. Manche Sachen findet man aber nur mit “Gurgel”, oder unter enormem Zeitaufwand. Und wegen einer “Gurgelsearch” nach dem R.O.S. gerät keiner ins Visier der Staatsterroristen.

  38. Dude sagt:

    Danke euch herzlichst für den wohlriechenden Odem eurer zauberhaften Blumen @Magnus & Whistleblower :-)

    Und verzeih bitte, werter Whistleblower, ich habe da dummerweise übersehen, dass du Joseph gequotet hast. ALLEALLEALLE ist eben irgendwie etwas Absolutistisch und so nicht korrekt - denn innerhalb der Dualität hat nunmal jede Regel ihre Ausnahme, ausser derjenigen, dass jede Regel ihre Ausnahme hat. ;)

    @Joseph: Super Beitrag!
    Folgendes sei extra nochmal hervorgehoben:
    <<>>

    Und ich füge dem noch bei: Er muss nicht mal Christ sein, denn auch das ist letztlich irrelevant, sondern er kann auch Hinduist, Moslem, Jude oder Atheist sein. Das einzig relevante ist doch lediglich ob sich jemand der Liebe hingibt, und diese auch lebt - nach dem Vorbilde Jesu oder Buddha, oder Shakyamuni, oderoderoder :)

    Die Wichtigste Bibelstelle ist zweifelsohne:
    Liebe den Schöpfer von allem was ist, und Liebe alle fühlenden Lebewesen, wie dich selbst.
    Und diese Quintessenz findet man in jedem heiligen Werke - auch wenn man bei gewissen genau hinschauen muss ;) -, genauso wie in den grossen philosophischen Abhandlungen und weiterem.
    Alles andere ist letztlich sekundär und spielt keine Rolle, solange man sich an dieses EINE oberste Gesetz hält, und entsprechend danach lebt und handelt. :-)

    Truth Compassion Tolerance :-)

  39. Dude sagt:

    Da ist Josephs Quote, zu welchem ich dann meinen Teil beigefügt habe, leider untergegangen:
    “Wenn ein Christ sich an die 10 Gebote Gottes halten will, dann braucht er dafür keine Bundeslade, wo die aufgeschrieben zum Anbeten drin liegen, er braucht auch dafür weder in einen extra Tempel, noch in eine Kirche zu gehen, er braucht dafür auch keinem Verein oder sonstwas beizutreten, denn um in Verbindung mit Gott zu treten und dann bestenfalls auch zu bleiben, dann kann er das überall und praktisch in jeder Situation tun. Denn der Geist Gottes ist immer und überall gegenwärtig.”

  40. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Josef & Dude

    Ich schließe mich Dudes Urteil bezüglich Deines obigen Beitrags an!

  41. whistleblower sagt:

    Ich sollte fairerweise erwähnen, dass auch die rein menschlichen Anusse von den Horden des kranken Wichsers Seth verantwortlich für das Lügengebäude, welches die abrahimitischen Religionen meines Erachtens darstellen, sind. Vielleicht haben sie sogar mit dem Mist angefangen. Aber bei denen kann sich keiner mehr effektiv bedanken, denn sie sind -zu recht- vor Jahrtausenden schon weggestorben.

    @ Josef: Ich wollte Niemandes Gefühle verletzen, tut mir leid, falls mir das bei Dir passiert sein sollte.

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