Vom Ende aller Dinge

Jungs, allzumal wenn es die eigenen sind, irgendwie Vernunft und Anstand, Pflichtbewusstsein, Pünktlichkeit, zumal Ordnungssinn, Reinlichkeit gar beizubringen, das ist wie als ob man einem Würfel aus Rhodium beföhle, er möchte sich flugs in ein Monoeder aus Wasser verwandeln.

Die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwas in Richtung der gewünschten Metamorphose geschähe, strebt aus minus Unendlich bestenfalls gegen einen Limes von Null.

Hilflos, als versuchte man den Hades gen Himmel zu wuchten, scheitert man ein ums andere Mal an einer Naturkraft, der nicht einmal ein Tesla gewagt hätte, sich ansatzweise zu bemächtigen zu trachten.

Und nicht einmal von einem Dichter hätte ich je gehört, der die Sache in einem deliranten Traume als lösbar herbeiphantasiert hätte.

Geschweige denn von einem Gotte.

Denen sagt man gemeinhin nämlich mindestens nach, dass sie sich bezüglich aller Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der Welt schon einigermaßen auskennten.

Ich habe sogar die Hoffnung gefragt, die trügerischste aller Göttinnen.

Da wunk selbst sie brüsk ab.

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6 Antworten zu “Vom Ende aller Dinge”

  1. Föhnix sagt:

    Verhaltenskorrekturen brauchen Geduld. Bei Primaten benötigen solche Prozesse i.d.R. viele Jahrtausende.

    Evolutionsbiologen Josef H. Reichholf:
    “Ein paar Jahrtausende ändern innerlich nichts am Menschen.”

    http://www.welt.de/print/die_welt/vermischtes/article13109906/Wir-gewinnt.html

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Föhnix

    Es bedarf wohl 10 hoch 80 Äonen.

  3. Lesezeichen sagt:

    :D

    Wunderbares Thema.

    Das Problem sind ja nicht die beizubringenden Dinge des Lebens, sondern die sehr oft schlagkräftigen Argumente.

    “Warum muss ich Schnürsenkel binden, es gibt doch Klettverschlüsse!”

    “Als der Staub noch unberührt in der Ecke lag, hatte ich keine Probleme mit meiner Allergie. Aber dann kamst du mit dem Staubsauger und hast alles aufgewirbelt…..”

    :D

    amüsiert

    das Lesezeichen

  4. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lesezeichen

    Du blickst durch.

  5. christine sagt:

    Verhaltenskorrekturen brauchen ihre Zeit.
    Die heutigen Argumente schlagen schlagkräftik zu:

    ” Soll ich mit der Hand spülen oder aber den Geschirrspüler benutzen”
    ” Warum sollte ich etwas kochen es gibt doch Fertiggerichte”

  6. Dante sagt:

    Irgendwie trennen sich mal Wissen und Vernunft von unzurechnungsfähigem Rest, glaub ich, ich glaub auch da bleiben dann nicht viele über, Primaten, Fragen und staubige Ecken mein ich jetzt, aber insgesamt…

    …es ist schon ein Kreuz mit dem All(p): Erwachen, das Ende ALLer Dinge, riesiger Aufwand und dann doch ALLes nur geträumt, auch das Erwachen…

    Tragisch. Jämmerlich. Erbärmlich. Unerträglich.

    Und es endet nicht…

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