Schafsmedien/FAZ: Zwei lesenswerte Artikel

Ich habe mich zum Kachelmann-Prozess bisher bewusst nicht geäußert.

(Korrektur: ob seiner öffentlichen Vorführung und dadurch erfolgten Vorverurteilung schon. Nicht aber im Sinne der Sache selbst.)

Ich will nun gleichwohl auf zwei FAZ-Artikel verweisen, die ich zumal im gesellschaftlichen Gesamtzusammenhang für sehr lesenswert erachte.

http://www.faz.net/artikel/C30351/kachelmann-prozess-ein-dilemma-keine-katastrophe-30428278.html

http://www.faz.net/artikel/C31013/kachelmann-prozess-in-den-medien-und-das-wollen-journalisten-sein-30428175.html

Wäre die FAZ auch ansonsten so klug, korrekt, ausgewogen, abonnierte ich sie wieder.

Leider ist dies in Punkto Krieg, Weltfinanzbetrug und anderen bedeutenderen Dingen als diesem Prozess regelmäßig nach wie vor nicht der Fall.

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2 Antworten zu “Schafsmedien/FAZ: Zwei lesenswerte Artikel”

  1. Föhnix sagt:

    Danke, ich würde gern noch diesen Artikel hinzufügen, der zwar mit Kachelmann nichts zu tun hat, wohl aber mit dem (Un-)Geist, welcher solchen Exzesse den Nährboden bietet.

    Ralf Bönt:
    Das Feminismus-Moratorium
    Willkommen in der Männerwelt
    http://www.boent.eu/maerzmoratorium.html

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Föhnix / alle

    Danke für den Link.

    Kleiner Auszug:

    “Die noch andauernde Fixierung des feministischen Diskurses auf eine Karriere jenseits der Familie erweist sich aber nach den großen Erfolgen, die bei den Suffragetten nicht anfingen und bei Alice Schwarzer nicht aufhört, als Falle. Das Ziel muss natürlich sein, wählen zu können. Eine Gesellschaft, die das Glück, mit Kindern zu leben, gering schätzt, ist dumm und impotent, durch ihre Städte und Landkreise fahren meist leere Cayennes. Ein Doktortitel, ein Minsteramt oder ein Kontoauszug? Leck mich am Arsch. Oder anders gesagt: Nichts ist öder als eine Gesellschaft, in der jetzt nicht nur jeder Mann, sondern auch noch jede Frau Karriere machen muss. Familien werden zu Firmen, in der jeder Chef sein will. Ein großes neoliberales Projekt zur Verkümmerung des Menschen.”

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