Inzwischen leiden die Mächtigen schwer an ihrer Lugsucht. Wir sollten sie derer gnädig erlösen.
Archiv für den Monat Mai 2011
Lugsucht
Donnerstag, 19. Mai 2011Wozu diese Demonstration der US-Lügen-Inkompetenz?
Donnerstag, 19. Mai 2011Angesichts der Fälle bin Laden und Strauss-Kahn stellt sich inzwischen die Frage, weshalb einmal die Aussagen höchster Regierungsmitglieder in wesentlichen Punkten über mehrere Tage “nachkorrigiert” werden mussten, das andere Mal die Verlautbarungen des NYPD.
Sind die alle so doof wie eine gedrückte Pik-Sieben? (weiterlesen…)
Ist DSK ein Vetter bin Ladens?
Donnerstag, 19. Mai 2011Jetzt wird es noch doller.
Ein Frühstückstischabräumer soll ungefragt in Strauss-Kahns Suite eingedrungen sein, habe dort nichts mehr von DSK bemerkt, worauf er auch das vorgeblich vergewaltigte Zimmermädchen eingelassen habe.
Stellen Sie sich das mal vor: Sie zahlen 3000 Dollar pro Nacht, auf dass irgendwann, bevor Sie ausgecheckt haben, zuerst ein Frühstücksabräumer bei Ihnen einfällt und hernach gleich noch die Reinemachfrau.
Und keiner von beiden bemerkt anhand noch herumliegender persönlicher Sachen, der anzuziehenden Kleider (oder versteckt ein DSK diese vor dem Duschen?) eines weitgehend gepackten Koffers, dass Sie noch da sind.
Sie fragen auch nicht bei der Hotellobby nach, noch an der Türe, ob das jetzt statthaft und erwünscht sei. (weiterlesen…)
Nun zum Kreuz
Donnerstag, 19. Mai 2011Da ich schon bei der Pyramide war, komme ich jetzt zunächst noch zum Kreuz.
Genauer zum Christenkreuz.
Dieses ist asymmetrisch n a c h u n t e n verlängert.
Oder auch nach oben verkürzt.
Von uraltem Scheißtum
Donnerstag, 19. Mai 2011“Von uraltem Weistum” heißt es immer wieder, indem der ewiggleiche Bettel unhinterfragt heruntergeleiert wird, während daran entlang keine wirkliche gesellschaftlich-geistige Weiterentwicklung zu erkennen.
Da wird es dann auch mal Zeit, an Pyramiden zu rütteln.
Allzumal deren Hauptanbeter wenig vertrauenswürdige und segensreiche Genossen.
Von der Machtpyramidenlüge
Donnerstag, 19. Mai 2011Die Pyramide der Allmacht, von Ägypten bis auf den heutigen Dollarschein als Obersymbol durchgezogen, dient soherum wahrscheinlich auch nur der Lüge.
Ihre primitive, statische Dreidimensionalität widerspricht im Sinne einer Abbildung der Lebenswirklichkeit jeder Erfahrung und Logik.
Und: Schon ein Kegel als Rundpyramide steht physisch deutlich dauerhafter und besser, als die übliche Pyramide mit quadratischer Grundfläche.
Der Kegel hat nämlich keine Kanten, die leichter abwettern als der Rest. (weiterlesen…)
Franzosen bilden Avantgarde der Verschwörungstheoretiker (wer sonst?)
Mittwoch, 18. Mai 2011Gemäß diesem Bericht zur Lage der Grande Nation im Zusammenhang mit der Strauss-Kahn-Affäre halten laut einer Umfrage deutlich mehr als die Hälfte der Franzosen die Geschichte in New York für das Ergebnis eines Komplotts.
Unabhängig davon, ob sie damit richtig liegen, ist dies die erste in gewisser Hinsicht gute Nachricht in diesem Zusammenhang.
Sie bedeutet nämlich, dass die absolute Mehrheit unserer Nachbarn Verschwörungstheoretiker sind.
Folglich ist es völlig normal, angemessen, kultiviert und demokratisch mehr als nur legitim, sich zu der Gruppe Menschen zu zählen, die sich nicht jeden beliebigen Bären aufbinden lassen. (weiterlesen…)
“Frauen, Geld, Judentum”
Mittwoch, 18. Mai 2011Die drei obigen möglichen Argumente gegen ihn nannte Dominique Strauss-Kahn noch vor kurzem als mögliche Stolpersteine auf dem Wege zur französischen Präsidentschaft.
Er soll sogar davon geredet haben, man werde vielleicht einer Frau eine stattliche Summe bieten, um ihn hinzuhängen.
Nun, Geldes wegen einen IWF-Chef hinzuhängen wäre bislang nachgerade lächerlich.
Ob seines Judentums hätte ihn vielleicht mancher heimlich nicht gewählt. (Mal abgesehen davon, dass sein Widersacher Sarkozy mütterlicherseits von einer Jüdin abstammt, also gemäß Halacha, dem jüdischen Religionsgesetz, ebenfalls Jude ist.)
Aber hinhängen? (weiterlesen…)
Entmannte neue Welt
Dienstag, 17. Mai 2011Lasset uns Männer endlich aussterben, es ist viel besser so für die Frauen.
Nur noch vor Zeugen vögeln?
Dienstag, 17. Mai 2011Alle Welt scheint sich einig, dass Dominique Strauss-Kahn politisch erledigt wäre, selbst wenn sich die gegen ihn erhobenen Vergewaltigungsvorwürfe (einige Erwägungen dazu im Artikel “Strauss-Kahn pour Président?” sowie im anschließenden Kommentarstrang) als haltlos erwiesen.
Das finde ich schon ziemlich heftig.
Wieder ein Beweis dafür, das man es inzwischen für selbstverständlich hält, einen behaupteten Vergewaltiger beruflich-gesellschaftlich zu vernichten, selbst wenn sich herausstellen sollte, dass er die Tat gar nicht begangen hat.
Ich will in diesem Zusammenhang nicht im besonderen auf den Fall Kachelmann eingehen, wohl aber nochmal auf den Fall Assange in Schweden. (weiterlesen…)
So ist das
Dienstag, 17. Mai 2011Dichter ist kein Beruf. Der Dichter ruft selbst.
Denksündenende
Dienstag, 17. Mai 2011Das Programm lautet also:
Denkende: Erstickt an dem, was wir euch vorgeben.
Haltet unsere Reden nicht mehr aus.
Die wir allen und zumal euch ins Gesicht feuern.
Gebt einfach auf.
Keiner braucht euch.
Oder seht ihr das etwa nicht?
Seid ihr schon so verhockt in euren Gedanken?
Wer will euch denn hören?
Ihr wisst doch, dass euer Denken euch selber am meisten wehtut!
Niemand braucht, was wehtut.
IHR erinnert alle an alle grause Sinnlosigkeit, also ist es EURE!
Was glaubt ihr denn, wie der Mensch gebaut?
Ihr wollt euch widersetzen, mit dem Verstande einer Rotte Wildschweine, die das Meer aussaufen will, um Land zu gewinnen?
Ihr seid bloß Schwätzer.
Die Wirklichkeit richtet sich nicht nach euch.
Sie schert sich nicht um euch.
Sie zermalmt euch.
Denn die Wirklichkeit denkt nicht.
Daher kann sie euch nicht dulden.
Wir werden euch nicht einmal genug geben, euch totzusaufen.
Denn das wäre ein verkehrtes Zeichen.
Wir lassen euch leben, bis dass ihr uns zum Endsiege verholfen.
Strauss-Kahn pour Président?
Montag, 16. Mai 2011Als gelegentlicher Liebhaber interessanter Verschwörungstheorien sage ich jetzt auch drei Takte zur Strauss-Kahn-Vergewaltigungsaffäre.
Sollte der vorgebliche Delinquent, wie von seinen Anwälten inzwischen behauptet, zur vorgeblichen Tatzeit mit seiner Tochter in einem Restaurant beim Mittagessen gewesen sein, so fragt sich, weshalb die Polizei das nicht längst überprüft hat.
Oder geht ein reicher französischer Weltgeldboss etwa in ein Lokal, in dem nicht nur keine Gäste sich befinden, sondern bekocht und bekellnert sich dort auch noch selbst? (weiterlesen…)
Dichters Leid
Montag, 16. Mai 2011Manchmal ist es für den Geschichtenerzähler durchaus ärgerlich, dass er eine köstliche, wahre Geschichte nicht erzählen kann, weil diese selbst bei Anonymisierung des Hauptprotagonisten auf diesen zurückgeführt werden könnte, da sie eben auch nur unter Beteiligung des Narrators richtig wirken kann.
Eine wahre Geschichte ist nunmal oft lustiger, als eine künstlich ins Fiktive tansponierte, da mag man sich anstrengen, wie man will. (weiterlesen…)
Gold ist göttlich: Denken abschalten!
Montag, 16. Mai 2011Und jetzt sattele ich nochmal drauf, damit die Seel’ mal für eine Weile ihre Ruh’ hat.
Während es durchaus möglich ist, z. B. mit Christen über ihren Glauben vernünftig zu reden, entziehen sich Gold- und Silbergläubige immer wieder einer rationalen Diskussion.
Ich habe aber die geistige Achillesferse deren Religion längst entdeckt. (weiterlesen…)
Goldhändler “geshortet”
Montag, 16. Mai 2011Diese Gold- und Silberverkäufer sind in erheblicher Anzahl professionelle Nachtwächter, die immerzu “Feuer!” schreien, wenn sie irgendwo noch ein Licht brennen sehen.
Deshalb ist es mir inzwischen auch egal, ob deren Metallpreise in Dollar oder Euro gerade steigen oder fallen.
Solche Leute brauchen kontra. (weiterlesen…)
“Finanz-Holocaust” ein Jahr vertagt
Montag, 16. Mai 2011Dieser Artikel erschien am 30. 5. 10 auf goldseiten.de, und es ist wie so oft nicht viel von der Art der Vernichtung eingetreten, die der Analyst vorwiegend anhand von Chartanalyse prophezeite.
Nun gut, auf Goldseiten ist fast jeden Tag finanzieller Weltuntergang, was auch sonst.
Aber so einen Titel haben nicht einmal die Berufskatastropheten im Standard-Repertoire:
“Der drohende Finanz-Holocaust – ist näher als wir dachten …”
Mein lieber Schwan. (weiterlesen…)
Winzers weise Ausdauer
Montag, 16. Mai 2011Jeder anständige Winzer ist auch Vortrinker von Beruf. Also gestählt wird er meist steinalt.
Jetzt ist es passiert: Der Mentekel ist erstanden
Sonntag, 15. Mai 2011Gerade sah ich, dass ich es tatsächlich fertiggebracht hatte, einen heftigen Verschreiber zu übersehen, gar in einer Artikelüberschrift.
“9/11 als Menetekel einer Kultur der Feigheit” sollte es heißen, doch war (inzwischen korrigiert) ein “Mentekel” daraus geworden. (weiterlesen…)
















