Lange genug den Dreisatz, die notwendig primitiv unveränderbare Standardwortreihenfolge im Englischen, einfache literarische Motive erklärt, basale Stilfiguren und elementare Bedeutungslehre: Jetzt biete ich Kurse an, in denen Verschwörungstheorie gelehrt wird. (weiterlesen…)
Archiv für den Monat Mai 2011
Verschwörungstheorie wird Lehrfach
Sonntag, 22. Mai 2011Umwuchten
Sonntag, 22. Mai 2011Das Umwuchten von Enttäuschung, Niederlage und Bitternis in schöpferische Kraft ist eine der vornehmsten Aufgaben des Philosophen.
“Wir. Dienen. Deutschland.” (Wie. Sörf. Dutchland.)
Sonntag, 22. Mai 2011Die Artikelüberschrift schlägt der neue Verteidigungsminister als neuen Werbeslogan für die Bundeswehr vor.
Am putzigsten finde ich im Welt-Interview des Neopseudopatrioten – der natürlich mehr weltweite Bundeswehreinsätze will – , wie sich der Minister über die deutsche Sprache beklagt:
“Mit (das ‘t’ ist kopiert; Anm. M.G.) ist etwas anderes wichtig. Nehmen Sie das Wort „dienen“. Das klingt oft so schwerblütig. Im Englischen heißt es “Service”, das klingt leicht, jeder findet das positiv. Im Deutschen hören sich viele gute Begriffe wie Dienen oder Ehrenamt oder Patriotismus oft so bedrückend an. Ich finde, man kann das ein bisschen leichter, selbstverständlicher und fröhlicher sagen und vor allem verstehen. Das würde ich mir wünschen.”
Zunächst mal heißt “dienen” im Englischen selbstverständlich nicht “Service”, sondern “to serve”. (weiterlesen…)
Deutlicher Rückruf
Sonntag, 22. Mai 2011Ich habe Gott jetzt auf der Postbüchs eine Nachricht hinterlassen und unmissverständlich mitgeteilt, dass es das Deutsche nur über meine Leiche werde abschaffen können.
(Ich fügte noch hinzu, dass es für eine Umkehr noch nicht zu spät sei, es sich aber andernfalls verdammt warm anziehen möge.)
Gebildete glauben jeden Dreck
Sonntag, 22. Mai 2011Ich bin nicht mehr der Meinung, dass Bildung ein Wert an sich sei.
Das Leben hat mich anderes gelehrt.
Es sind überwiegend gebildete Schichten, die die grünen Gesellschaftszerstörer wählen.
Es sind Gebildete, die uns die Notwendigkeit von immer mehr Kriegen nahezubringen trachten.
Gebildete haben den Finanzwahnsinn organisiert und erklären diesen als alternativlos. (weiterlesen…)
Gott kurz angebunden
Samstag, 21. Mai 2011Gott hat mich eben angerufen und mir bitterlichst Leids geklagt.
Ich sei ein ganz schlimmer Finger, der es ständig aus dem Konzept bringe. (weiterlesen…)
Und Gott ward eine Gender (III)
Samstag, 21. Mai 2011Gott weiß nicht einmal mehr, wie eine Gender korrekt der Notdurft verrichte. Im Himmel brennt darob das Dach.
Und Gott ward eine Gender (II)
Samstag, 21. Mai 2011Die Geistlichen erklärten mir noch, dass Gott morgens oft nicht wisse, was als Gender anzuziehen sei. Wir möchten Eses beten.
Und Gott ward eine Gender
Samstag, 21. Mai 2011Ich habe Oberrabbiner, Kardinäle und Imame befragt, die Großmeister der besteingeweihtesten Freimaurerlogen dazu: Gott selber ist inzwischen eine Gender.
Alles ist Nazi
Samstag, 21. Mai 2011“In jedem von uns steckt ein kleiner Nazi.”
Also sprach’s ein Filmemacher und bekommt dafür die Aufmerksamkeit der Welt.
Und diesen Spruch ließ er nicht spontan-erregt vom Stapel, sondern wohlkalkuliert im Interview nach dem Cannes-Skandal, in dem er – scherzhaft? – zunächst sich selber als Nazi bezeichnet hatte, um dann vom Festival ausgeschlossen zu werden.
Was wollte er damit sagen?
Wollte er überhaupt etwas damit sagen? (weiterlesen…)
Amerikanistan: NY-Bürgermeister rechtsphilosophisch-esoterische Lallbacke
Freitag, 20. Mai 2011In einem Guardian-Artikel, der sich im Zusammenhang mit der DSK-Affäre vor allem um das Verhalten französischer Medien dreht, die öffentliche Vorführungen von Verdächtigen noch immer ablehnen, fand ich schließlich folgendes Malmot:
‘New York’s mayor, Michael Bloomberg, agreed the display of Strauss-Kahn being led by police was humiliating and would be unfair if a defendant was proved to be innocent. “But if you don’t want to do the ‘perp walk’, don’t do the crime,” he added.’
Der “perp walk” ist in den USA übliche Praxis.
Ich übersetze jetzt mal:
‘New Yorks Bürgermeister, Michael Bloomberg, stimmte zu, dass das Vorzeigen Strauss-Kahns beim polizeilichen Abführen demütigend sei und ungerecht, wenn die Unschuld eines Beschuldigten erwiesen würde. “Aber wenn du den ‘Tätergang’ nicht machen willst, dann mach’ das Verbrechen nicht”, fügte er hinzu.’
Das muss man sich mal reintun.
Was ist denn das für eine Logik? (weiterlesen…)
Vögelstreik
Freitag, 20. Mai 2011Im Alten Griechenland verhängten die Weiber einen Vögelstreik, bis dass die Männer sich einkriegten. Jetzt liegt die Kehre an.
Frauen im Loch
Freitag, 20. Mai 2011Wo sind die Frauen?
Wo sind die Frauen, die noch Männer wollen?
Wo sind die Frauen, die dies auch sagen?
Wo sind die Frauen, die nicht vor dem Spiegel verschimmeln wollen?
Wo sind die Frauen, die klare Rede führen wider den Raub ihres eigenen Geschlechts?
Wo sind die Frauen, die nicht zu alten Jungfern werden wollen, zwar irgendwann mal gefickt, aber sonst nichts? (weiterlesen…)
Mein Fehler
Freitag, 20. Mai 2011Nach dem heutigen Tage reicht es mir vollends.
Ich habe keinen Anlass zu sagen, weshalb, denn das ist privat.
Ich werde feige Frauen fürderhin ebensowenig schonen wie feige Männer.
Diesbezüglich mag ich einen langanhaltenden, erzdummen Fehler gemacht haben, den ich jedoch hiermit ausdrücklich nicht fortzusetzen zu gedenken erkläre.
Vom Ende der Gerechtigkeit: Vorwurf wird Beweis
Donnerstag, 19. Mai 2011Ich komme im Zusammenhang mit all diesen derzeit prominenten Vergewaltigungsfällen, oder am Ende auch Nichtfällen, jetzt einmal auf ein ganz einfaches Element.
Wieso kann der mutmaßliche Täter, der ja auch Opfer einer verleumderischen Anschuldigung sein könnte, über Monate gnadenlos durchs Blitzlichtgewitter geführt werden, während dem mutmaßlichen Opfer, das ja im anderen Sinne Täter sein könnte, wie selbstverständlich Anonymität gewährt wird?
Stellt dieses Prozedere nicht schon in sich selbst eine Form der Vorverurteilung dar?
Rein rhetorische Frage: Selbstverständlich tut es das. (weiterlesen…)
Lugsucht
Donnerstag, 19. Mai 2011Inzwischen leiden die Mächtigen schwer an ihrer Lugsucht. Wir sollten sie derer gnädig erlösen.
Wozu diese Demonstration der US-Lügen-Inkompetenz?
Donnerstag, 19. Mai 2011Angesichts der Fälle bin Laden und Strauss-Kahn stellt sich inzwischen die Frage, weshalb einmal die Aussagen höchster Regierungsmitglieder in wesentlichen Punkten über mehrere Tage “nachkorrigiert” werden mussten, das andere Mal die Verlautbarungen des NYPD.
Sind die alle so doof wie eine gedrückte Pik-Sieben? (weiterlesen…)
Ist DSK ein Vetter bin Ladens?
Donnerstag, 19. Mai 2011Jetzt wird es noch doller.
Ein Frühstückstischabräumer soll ungefragt in Strauss-Kahns Suite eingedrungen sein, habe dort nichts mehr von DSK bemerkt, worauf er auch das vorgeblich vergewaltigte Zimmermädchen eingelassen habe.
Stellen Sie sich das mal vor: Sie zahlen 3000 Dollar pro Nacht, auf dass irgendwann, bevor Sie ausgecheckt haben, zuerst ein Frühstücksabräumer bei Ihnen einfällt und hernach gleich noch die Reinemachfrau.
Und keiner von beiden bemerkt anhand noch herumliegender persönlicher Sachen, der anzuziehenden Kleider (oder versteckt ein DSK diese vor dem Duschen?) eines weitgehend gepackten Koffers, dass Sie noch da sind.
Sie fragen auch nicht bei der Hotellobby nach, noch an der Türe, ob das jetzt statthaft und erwünscht sei. (weiterlesen…)
Nun zum Kreuz
Donnerstag, 19. Mai 2011Da ich schon bei der Pyramide war, komme ich jetzt zunächst noch zum Kreuz.
Genauer zum Christenkreuz.
Dieses ist asymmetrisch n a c h u n t e n verlängert.
Oder auch nach oben verkürzt.
Von uraltem Scheißtum
Donnerstag, 19. Mai 2011“Von uraltem Weistum” heißt es immer wieder, indem der ewiggleiche Bettel unhinterfragt heruntergeleiert wird, während daran entlang keine wirkliche gesellschaftlich-geistige Weiterentwicklung zu erkennen.
Da wird es dann auch mal Zeit, an Pyramiden zu rütteln.
Allzumal deren Hauptanbeter wenig vertrauenswürdige und segensreiche Genossen.
Von der Machtpyramidenlüge
Donnerstag, 19. Mai 2011Die Pyramide der Allmacht, von Ägypten bis auf den heutigen Dollarschein als Obersymbol durchgezogen, dient soherum wahrscheinlich auch nur der Lüge.
Ihre primitive, statische Dreidimensionalität widerspricht im Sinne einer Abbildung der Lebenswirklichkeit jeder Erfahrung und Logik.
Und: Schon ein Kegel als Rundpyramide steht physisch deutlich dauerhafter und besser, als die übliche Pyramide mit quadratischer Grundfläche.
Der Kegel hat nämlich keine Kanten, die leichter abwettern als der Rest. (weiterlesen…)















