Vatertag: Übele Sauferei an Christi Himmelfahrt

“Aufgrund des erhöhten Alkoholkonsums und den häufig durchgeführten Massenveranstaltungen (hierzu zählen u. a. gemeinschaftliche Ausflüge, z. B. Grillausflüge) gibt es, wenn man die Statistik betrachtet, am Vatertag erheblich mehr Schlägereien als an gewöhnlichen anderen Tagen. Laut dem Statistischen Bundesamt steigt die Zahl der durch Alkohol bedingten Verkehrsunfälle an Christi Himmelfahrt bzw. am Vatertag auf das Dreifache des Durchschnitts der sonstigen Tage an und erreicht einen Jahreshöhepunkt. (Quelle: Wikipedia, Lizenz: CC-A/SA)”

Meine entsprechende Bildungslücke konnte ich eben aus dieser hoffentlich glaubwürdigen Quelle schließen.

Da sieht man mal, was der deutsche Mann macht, wenn er als Vater mal Freigang kriegt: Saufen und Raufen und in den Graben heizen.

Da werde ich am Donnerstag wohl lieber zuhause bleiben, damit ich wenigstens in letztere zwei Aktivitäten nicht reingeraten kann.

Am Mittwoch die Alkvorräte aufgefüllt, damit Mann anderntags vor Mitternacht auszurücken garantiert keinen Grund hat.

Wenn sich die andern dann alle ins Koma gesoffen haben oder sich gegenseitig ins Krankenhaus geprügelt oder sonstwo bewegungsunfähig abliegen, kann man ja noch gefahrlos auf die Gass und einen oder zwei gemütliche Absacker nehmen.

Wer drauf steht, bekommt in der Nacht auf Freitag wahrscheinlich sogar Sondertarife in den Puffs.

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11 Antworten zu “Vatertag: Übele Sauferei an Christi Himmelfahrt”

  1. TanjaKrienen sagt:

    Auch wenn es ein bisschen off ist: Ein schöner Ausflug wäre und ist einer, der zu Kaiser Wilhelm II. führt. Hier mein Bericht –
    http://www.youtube.com/watch?v=xFPR3W6DeHE&feature=mfu_in_order&list=UL

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Tanja Krienen

    Wenn ich mal abdanke, mache ich auch rüber ins Hollische.

    Aber nur, wenn keine englischen Schiffe mehr anlanden dürfen.

  3. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Tanja Krienen

    Ein schöner Vatertagsausflug wäre auch einer nach Wunsiedel ins Felsenlabyrinth.

    Da kommen englische Schiffe garantiert nicht durch.

    Und hat dies Naturwunder sogar Goethe überlebt.

  4. TanjaKrienen sagt:

    Ich weiß nicht: ich mag das Britische, jedenfalls das alte. Holland ist wirklich fein. Hoffe, du hast dir den Film einmal angeschaut, denn gegen Ende gibt es auch ein paar holländische Straßenbilder.

  5. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Tanja Krienen

    Grundsätzlich mag ich die Brits auch.

    Deren Kriegssucht irritiert mich aber ein wenig.

    Klar habe ich mir den Film angeguckt, und Holland gefällt mir sehr.

    Seit man dort gemerkt hat, dass Deutsche doch etwas näher verwandt sind als Araber, hat auch die Moffenfeindlichkeit deutlich nachgelassen.

    Deine ruhige, süffisante, freundlich-ironische Art in Deinen Videos finde ich sehr souverän.

    Ich drehe demnächst wahrscheinlich auch was und werde dabei versuchen, mir eine Scheibe davon abzuschneiden.

    Die Links auf Deine Filme sind allzeit willkommen!

  6. TanjaKrienen sagt:

    Danke! Ich versuche einfach nur auf die Fakten hinzulenken, mehr nicht.

    Tipp: ein interessantes Video – Interview mit Christopher Clark zur Biographie “Wilhelm II.” (die ich ja unlängst rezensierte) – http://www.youtube.com/watch?v=-AxVlo8CRAE

  7. Josef von Aphoris sagt:

    Den Vatertag könnten kinderlose Männer als Diskriminierung empfinden, vor allem dann, wenn sie des Nichttrinkens mächtig sind.

    Haben wir nicht auch ein Antidiskriminierungsgesetz?

    Warum greift das an dieser Stelle nicht?

  8. Föhnix sagt:

    @ Josef von Aphoris

    “Haben wir nicht auch ein Antidiskriminierungsgesetz?”

    Richtig, aber da ist vieles nicht so, wie es scheint, denn dieses Gesetz ist natürlich nicht in Deutsch, sondern in Neusprech verfasst. Man muss nämlich wissen, dass es Diskriminierung gegenüber Männern gar nicht gibt. Nur gegenüber Frauen oder anderen Minderheiten. Wenn es um potentielle Diskriminierung von Männern geht, wird es geradezu biblisch, da kommt nämlich eine Art Erbsünde ins Spiel, eben das leidige Y-Chromosom. Um also die Männer dafür zu bestrafen, dass sie nie etwas anderes im Sinn hatten, als Frauen zu diskriminieren, ist es fortan als Ausgleich (um nicht zu sagen Kollektivstrafe) für ihre Bosheit politisch korrekt und legitim, Männer zu diskriminieren. Das nennt sich dann “positive Diskriminierung”.

    Zitat:
    “…, dass Sinn und Zweck der Antidiskiminierungsrichtlinie der EU, in Deutschland umgesetzt im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG), nicht die Beseitigung von Diskriminierung ist, denn diese ist ja schon verfassungsrechtlich verboten. Der Sinn und Zweck des AGG liegt gerade in der Zulässigkeit von Diskriminierung. „Positive Maßnahmen“, heißt es im AGG, sind zulässig, wenn „bestehende Nachteile…verhindert oder ausgeglichen werden sollen.“ Die Deutungshoheit von geschlechterspezifischen Nachteilen liegt aber beim Frauenministerium. Die Antidiskriminierungsstelle wurde nicht ohne Grund im Frauenministerium eingerichtet. Damit ist klar, wo die Grenze zwischen „positiven“ und „nicht positiven“ Maßnahmen verläuft, nämlich exakt zwischen den Geschlechtern.”
    Quelle: http://is.gd/TBOrys

    Da wünscht man sich doch schon fast, statt als Mann lieber als Gender auf die Welt gekommen zu sein.

  9. Föhnix sagt:

    @ Josef von Aphoris /@ Alle

    Meine zuvor angestellte Betrachtung war nicht ganz aktuell. Auf der gleichen Internetseite fand ich gerade einen brandneuen Bericht, in dem zwei “Spitzel” ihre Eindrücke von der Vorstellung des Gutachtens zum „Ersten Gleichstellungsbericht“ der Bundesregierung beschreiben. Wessen Magen noch nicht an Hardcore-Neusprech gewöhnt ist, der sei vor der ansonsten sehr empfehlenswerten Lektüre des Berichts gewarnt.

    http://manndat.de/geschlechterpolitik/meine-lieblingsseite-ist-die-seite-14.html

    Da kann man der akademischen “Elite” einer neuen Volkserziehung dabei zusehen, wie sie einen neuen Einheitsmenschen entwirft.

    Vergleiche will ich hier nicht anstellen, aber die drängen sich ja ganz automatisch auf. Und letztendlich passt dann ja doch wieder alles zusammen, wenn man weiß, dass sowohl “Bevölkerungsdesigner”, als auch Feministinnen von der berüchtigten Rockefeller-Foundation gefördert und finanziert wurden.

  10. autarquia sagt:

    hier wird der vatertag treffend erklärt:

    http://www.youtube.com/watch?v=aokhLhZqXBc

  11. Josef von Aphoris sagt:

    @ Föhnix

    “Damit ist klar, wo die Grenze zwischen „positiven“ und „nicht positiven“ Maßnahmen verläuft, nämlich exakt zwischen den Geschlechtern.””

    Ja is klar – genau in der Ritze.

    Ich finde, wir Männer müssen für unsere Erbschuld mehr auf die Straße gehen. Also was mich angeht, ich tue das jeden lieben Tag und dann treffe ich immer Frauen, die mich bemitleidenswert anschauen. Und dann denke ich immer, ne danke, alles sein, ein Mann oder auch ein Schwein, aber nur ja keine Frau. Die sind ja so arm dran und müssen für die Rechte, die wir Männer schon als Erstgeburt der Rasse mit in den Staub gerieben bekommen haben, so sehr kämpfen. Also ne wirklich, dann lieber als Mann von Frauen diskriminiert werden. Damit haben wir auf jeden Fall das größere Los gezogen, selbst wenn’s hingebogen klingen sollte.

    Pfürti! In Bayern ham’s dieses Problemchen sicher nicht. Sin’ alles Weiber dort. :)

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