Bilderberger 2011: Kultur und Freude siegen über grindige Gier und Bosheit

Ich habe den Bilderbergern für dieses Jahr zu Sankt Moritz schon mehrfach schwere Schweizer Bergwasser angesagt.

Nicht nur, dass den schaffichten (ja, mit zwei “f”!) Eidgenossen Protestformen zuzutrauen sind, die Weltmaßstäbe setzen könnten.

Und nicht nur, dass mindestens ein Schwabe sie darin unterstützt.

Wir stehen vor der Möglichkeit, einen echten Paradigmenwechsel herbeizuführen.

Also, dass nicht mehr die Völker Spielbälle Weniger sind, sondern dass die Wenigen, selbst wenn sie ihre Schafsmedien immer noch kontrollieren, vor dem Netzauge der Welt regelrecht vorgeführt werden.

Jetzt gilt es.

Es gab noch nie einen besseren Zeitpunkt dafür, noch je einen besseren Ort.

Wir haben erstmals die Möglichkeit, diesen Leuten eine beispielhafte öffentliche Niederlage zu bereiten.

Leuten, die uns lange erzählen ließen, dass es sie gar nicht gäbe.

Leuten, die jeden zum paranoiden Spinner stempeln ließen, der behauptete, es gäbe sie doch.

Leuten, die über so viel Macht verfügten, solches über Jahrzehnte durchziehen zu können.

Jetzt sind wir am Zug.

Und ich betone es noch einmal: 10 000 Demonstranten auf einer Kundgebung werden weniger erreichen, als dreiunddreißig Dreimannaktionen zuzüglich vierundzwanzig Einzelaktivisten.

Jetzt ist es an der Zeit, diese Leute schwindlig zu spielen.

Die Schweizer werden keinen hängen, der sich an Recht und Gesetz hält oder dies allenfalls im Sinne einer eventuellen schöpferischen Ordnungswidrigkeit möglicherweise marginal übertritt.

Auf nach Sankt Moritz!

Narrenkappen raus, Schweizerfahnen, Stinkefinger, Bergfrisuren, Hörner aufgesetzt, Pferdefüße angeschnallt, Stinkesocken hoch, Fotohandys, geblökt, dass die Almen wackeln, nirgend unzüchtig Notdurft verrichtet, damit die schöne Schwyz sauber bleibt, Alphörner geblasen, Schokki verteilt, Besen zur symbolischen Reinigung dabei, Blumenpracht, Pappnasen, Abbürsten, Ringelpietze ohne Ende, Höflichkeit der gebührenden Art, Dudelsäcke, Preisen der Freiheit, Stoßgebete, Wunderkerzen, symbolisches Lugenbeutelschlagen, frivole Tänze, Nietzschemasken, Toccataklänge, Rumpelstilzchen, labsalige Speisen und Getränke, Schweizerhymne, Leutseligkeit, Hochleben Tells, bunte Wämser, Papageien, aufreizende Kostüme, Geschichtenerzähler, Gaukler, Weißbärte, Jodler, Pantomime, Komödianten, Hexen, Schlapphüte, Wunderheiler, Troubadoure und Bänkelsänger, Wahrsager und Geistheiler, Lust überall!

Also mögen Kultur und Freude über grindige Gier und Bosheit siegen!

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4 Antworten zu “Bilderberger 2011: Kultur und Freude siegen über grindige Gier und Bosheit”

  1. Armin sagt:

    Jetzt habe ich mich aber grade mega genervt.!!

    Dieser Pseudo Wahrheitssuchende, Sektenkritiker und selbsternannter Rundumexperte Stamm schreibt doch tatsächlich einen völlig verniedlichenden Artikel über die Bilderberg und zieht genüsslich über die ach so dummen Verschwörungstheoretiker her. Da darf man so Sachen lesen wie:

    “Hinweise auf eine Weltverschwörung vermag auch der Politologe Claude Longchamp nicht zu erkennen. «Die Bilderberger haben keine Macht und können auch keine Forderungen durchsetzen», sagt er.”

    “”Und der deutsche Soziologieprofessor Hans-Jürgen Krysmanski, der sich intensiv mit internationalen Netzwerken beschäftigt, betont, dass die ganze Vernetzung viel komplizierter sei, als es die Verschwörungstheoretiker sehen.”"

    Und so weiter, und so weiter. Nach dem lieben Hugo vom lieben linken Tagi sind die Bilderberg so eine Art Jassklub. Aber dass ganze in einem überschwelligen Artikel formuliert, der Recherche simuliert und für die ‘Intellektuellen’ gedacht ist. Thanks, Hugo, wieder mal!

    Hier der Artikel:
    Der Mythos von der geheimen Weltregierung
    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Der-Mythos-von-der-geheimen-Weltregierung-/story/30392682

  2. Armin sagt:

    Zum Thema:

    Der Bilderberg fällt nicht weit vom (Hugo) Stamm: Tagi “Experte” sieht keine Verschwörung
    http://www.conspirare.net/w2/der-bilderberg-fallt-nicht-weit-vom-hugo-stamm-tagi-experte-sieht-keine-verschworung/

  3. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Armin

    Klar: Erst gibt es die Bilderberger gut 50 Jahre lang gar nicht, und jeder der behauptet, dass doch, der ist ein Delirant.

    Dann hat es sie plötzlich schon die ganze Zeit gegeben, sind sie aber völlig harmlos, ein paar Wochenendausflügler.

    Jetzt ist eben der, der behauptet, sie seien mehr als das, ein Delirant.

    Die Schafspresse ist schon konsequent.

  4. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Armin

    Jetzt, da das, was ich oben beschrieben habe, in den Bereich des Möglichen rückt, ist es den Schafsmedien selbstverständlich auch wichtig, Demonstranten schon im vorhinein lächerlich zu machen.

    So, wie als ob dreitausend Affen um einen Maulwurfshügel tanzten, weil da drin ein paar Blindviecher eine Geburtstagsparty feiern.

    Es wird noch lustig.

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