Theologischer Paradoxophorismus

Gotteslästerung ist allein der Glaube an deren Möglichkeit.

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4 Antworten zu “Theologischer Paradoxophorismus”

  1. Föhnix sagt:

    Das ist Quintessenz dieses überflüssigen Themas. Eigentlich sollte man das kleingeistige Lästern über vermeintliche Gotteslästerungen unter Strafe stellen.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Föhnix

    Das wäre natürlich nach 5000-10000 Jahren diesbezüglicher Quälerei eine folgerichtige Lösung.

    Allerdings nur, wenn die Höchststrafe freiwillige Arbeitsstunden beim Nachsitzungsaufräumen von Freidenkertreffs wären.

  3. Anonyma sagt:

    Naja. Blasphemie ist schon machbar. Zum Beispiel, wenn einer behauptete, das Universum sei liederlicher, primitiver und zusammengestümperter Murks. Oder Aussfluss einer geistlosen, tyrannischen, eifernden, kleinlichen, mordlüsternen Abscheulichkeit. Oder derlei Impertinenzen.

    Nur “Gotteslästerung” unter weltliche Strafe zu stellen, die angeborene oder schiksalhafte bescheidene “Möblierung des Oberstübchens” zu ahnden, hat niemand ein Recht. Auch kein “Schöpfer” solcher Leute.

  4. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Anonyma

    Das Universum so mancher manchen perversen Mumpitz glaubender Leute i s t definitiv “liederlicher, primitiver und zusammengestümperter Murks”.

    U n d “Ausfluss einer geistlosen, tyrannischen, eifernden, kleinlichen mordlüsternen Abscheulichkeit”.

    Man kann denen ihre erbärmlichen Universen aber nicht verbieten und muss sie in Gottes Namen halt irgendwie ertragen.

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