Gott auf dem Narrenkarren

Gotteslästerung ist die unterirdischste aller je erfundenen Sünden.

Ein derartigen Aberwitzes bedürfender Gott gehört auf dem Narrenkarren durch die Gassen gefahren.

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4 Antworten zu “Gott auf dem Narrenkarren”

  1. Lesezeichen sagt:

    Ich sehe das Problem nicht.

    Wenn jemand an Gott glaubt, dann lästert er nicht über ihn. Warum sollte er oder sie über den Schöpfer lästern?

    Wenn jemand nicht an Gott glaubt, braucht er nicht über ihn zu lästern. Warum sollte er oder sie über jemanden lästern, den es seiner Meinung nach nicht gibt.

    Gotteslästerung soll diejenigen treffen, die daran glauben und das halte ich für unterirdisch. Ich halte es nicht mal für eine Sünde, denn der Nichtglaube schützt ja vor Sünde. Sünde macht ja nur für denjenigen Sinn, der daran glaubt. Es ist tatsächlich unterirdisch im menschlichen Zusammensein, weil damit der fehlende Respekt vor dem gläubigen Mitmenschen zum Ausdruck gebracht werden soll.

    Herzlichst

    das Lesezeichen ;)

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lesezeichen

    Gotteslästerung ist, wie Du weißt, in vielen Ländern immer noch weltlich strafbar, wird teils sogar mit Todesstrafe, also staatlich gerechtfertigem Mord aus religiösen Gründen, geahndet.

    Darum geht es.

    Mir ist es schnurzpiepegal, ob ein Bischof oder ein Imam mich verflucht, wenn ich etwas sage, was deren Gottesbild nicht so entspricht, wie sie das wünschen.

    Nicht aber, wenn ich dessenthalben realiter bedroht werde.

    Besser wäre es natürlich all jene, die das für richtig halten, in Narenkärren herumzufahren.

    Bloß dass es in vielen Gebieten der Erde wohl kaum genug Kärren für all die Narren gäbe.

    Deshalb ließ ich symbolisch deren Gott hineinsetzen.

  3. Gockeline Gockel (via Facebook) sagt:

    Solche Gedanken sind nicht meine Gedanken!Sie entsprechen auch nicht dem Freigeist!

  4. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ GG

    Solche Gedanken ensprechen nicht dem Freigeist?

    Ist Dir schon einmal aufgefallen, dass das Behaupten von Gotteslästerungen das Privileg weniger Religionen ist?

    Wer legt fest, was eine Gotteslästerung ist?

    Kann ich auch einen, der mir machttechnisch oder sonstwie nicht passt, vor Gericht bringen, wenn er “bloß” Thor und Baldur madig macht?

    Wenn man Gotteslästerung zulässt, indem man den Tatbestand als solchen anerkennt, dann kann jeder mit jedem Glauben eine behaupten.

    Wer sollte denn entscheiden, welcher Gott lästerbar sei, und welcher nicht, wann eine stattgefunden habe?

    Alle Götter sind gleich, aber manche von ihnen sind gleicher?

    Ist das dann Freigeist?

    Und, welcher Gott ist denn von einem Menschen lästerbar?

    Und, setzen wir mal den Fall, mein Gott hieße Freyageist, hätte ich da nicht täglich Millionen Obskuranten der Gotteslästerung zu zeihen?

    Und wenn ich mir gestern einen Gott Namens Schmuhwahu erfand oder eine diesbezügliche Erleuchtung hatte, kann ich dann heute verlangen, dass ab sofort keiner mehr über IHN lästert?

    Du wirst jedenfalls keine Witze mehr über meinen Uch-N’druchanon machen.

    Sonst bist Du ein Gotteslästerer.

    Übrigens: Auch wer der Satyrn des allmächtigen Uch-N’druchanon lästert, lästert seiner.

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