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	<title>Kommentare zu: Libyenkrieg: Vom Schafsmedienwinde verweht</title>
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	<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2011/05/14/libyenkrieg-vom-schafsmedienwinde-verweht/</link>
	<description>von Magnus Wolf Göller</description>
	<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 02:01:03 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Magnus Wolf Göller</title>
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		<dc:creator>Magnus Wolf Göller</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 May 2011 19:38:29 +0000</pubDate>
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		<description>@ Föhnix

Sehr interessant, Orwell pur.

Der Hauptbehuf dürfte aber nicht in den Geschäften der Waffenhersteller zu suchen sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Föhnix</p>
<p>Sehr interessant, Orwell pur.</p>
<p>Der Hauptbehuf dürfte aber nicht in den Geschäften der Waffenhersteller zu suchen sein.</p>
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		<title>Von: Föhnix</title>
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		<dc:creator>Föhnix</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 May 2011 19:10:09 +0000</pubDate>
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		<description>Vielleicht entspricht der Status Quo sogar genau dem Plan?

Wenn ich mal die geistigen Gummistiefel anziehe und mich in den Geist der Rüstungshersteller hinein versetze, dann sehe ich erst einmal das alles überragende Ziel, den Absatz stetig zu halten und möglichst noch zu steigern. Die psychologische Grundlage dafür ist natürlich, dass immer genügend Menschen Angst vor anderen Menschen haben. Daran besteht ja selten ein Mangel - nicht zuletzt durch bezahlte Agenten und Mietmäuler. Dann müssen wir dafür sorgen, dass die Angst in Waffenkäufe umgemünzt wird, dafür sorgen dann unsere Rüstungslobbyisten. Damit der Rubel nicht nur kurzfristig rollt, müssen die Waffenbestände regelmäßig verbraucht und erneuert werden. Also müssen unsere befreundeten und/oder bezahlten Politiker regelmäßig für Kriege sorgen. Zusammen mit unseren Mietmäulern müssen sie für eine kriegsgünstige Stimmung sorgen, bis der Krieg begonnen hat. Danach steigt die Empörung der Bevölkerung über begangene Gräueltaten typischerweise an, deshalb sind die ersten Wochen die kritischste Zeit. Hier muss notfalls mit einem medialen Gegenfeuer (z.B. ObL) die Aufmerksamkeit abgezogen werden.

An diesem Punkt befinden wir uns gerade. Jetzt kommt der vielleicht wichtigste Aspekt erfolgreicher Absatzsteuerung: die Perpetuierung der Kriege. Wie jedem Betriebswirt ist auch uns daran gelegen, eine möglichst stetige Nachfrage zu haben, um die Auslastung von Produktion und Logistik und damit die Wirtschaftlichkeit zu optimieren. Sind die kritischen ersten Kriegswochen geschafft, braucht der Krieg eine Dauerlegitimation, weshalb man das Kriegsziel unter keinen Umständen frühzeitig erreichen darf! Außerdem muss die Aufmerksamkeit unterschwellig werden und bleiben, wobei uns wieder die menschliche Psyche hilft - mittels Gewöhnung und Abstumpfung. 

Je mehr solche perpetuierten Kriege wir laufen haben, umso besser, umso weniger neue Kriege müssen wir beginnen, umso geringer ist das jeweils anfängliche Risiko von unerwünschten Kriegsverläufen, umso mehr wiegt sich die Bevölkerung in dem Irrglauben, in Frieden zu leben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht entspricht der Status Quo sogar genau dem Plan?</p>
<p>Wenn ich mal die geistigen Gummistiefel anziehe und mich in den Geist der Rüstungshersteller hinein versetze, dann sehe ich erst einmal das alles überragende Ziel, den Absatz stetig zu halten und möglichst noch zu steigern. Die psychologische Grundlage dafür ist natürlich, dass immer genügend Menschen Angst vor anderen Menschen haben. Daran besteht ja selten ein Mangel - nicht zuletzt durch bezahlte Agenten und Mietmäuler. Dann müssen wir dafür sorgen, dass die Angst in Waffenkäufe umgemünzt wird, dafür sorgen dann unsere Rüstungslobbyisten. Damit der Rubel nicht nur kurzfristig rollt, müssen die Waffenbestände regelmäßig verbraucht und erneuert werden. Also müssen unsere befreundeten und/oder bezahlten Politiker regelmäßig für Kriege sorgen. Zusammen mit unseren Mietmäulern müssen sie für eine kriegsgünstige Stimmung sorgen, bis der Krieg begonnen hat. Danach steigt die Empörung der Bevölkerung über begangene Gräueltaten typischerweise an, deshalb sind die ersten Wochen die kritischste Zeit. Hier muss notfalls mit einem medialen Gegenfeuer (z.B. ObL) die Aufmerksamkeit abgezogen werden.</p>
<p>An diesem Punkt befinden wir uns gerade. Jetzt kommt der vielleicht wichtigste Aspekt erfolgreicher Absatzsteuerung: die Perpetuierung der Kriege. Wie jedem Betriebswirt ist auch uns daran gelegen, eine möglichst stetige Nachfrage zu haben, um die Auslastung von Produktion und Logistik und damit die Wirtschaftlichkeit zu optimieren. Sind die kritischen ersten Kriegswochen geschafft, braucht der Krieg eine Dauerlegitimation, weshalb man das Kriegsziel unter keinen Umständen frühzeitig erreichen darf! Außerdem muss die Aufmerksamkeit unterschwellig werden und bleiben, wobei uns wieder die menschliche Psyche hilft - mittels Gewöhnung und Abstumpfung. </p>
<p>Je mehr solche perpetuierten Kriege wir laufen haben, umso besser, umso weniger neue Kriege müssen wir beginnen, umso geringer ist das jeweils anfängliche Risiko von unerwünschten Kriegsverläufen, umso mehr wiegt sich die Bevölkerung in dem Irrglauben, in Frieden zu leben.</p>
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