“Slutwalks”: Frauen wehren sich auf Luderläufen (beim Schlampenwalken) / (beim Schlampenwalzen) / (auf Schlampenmärschen)

Inzwischen gibt es bei den Angelsachsen sogenannte “slutwalks”, auf denen Frauen richtigerweise dafür eintreten, dass es kein “selber schuld” gibt, wenn eine nicht völlig verhüllte Frau Opfer sexueller Gewalt wird.

Ich weiß noch nicht recht, wie ich den neuen Begriff “slutwalk” übersetzen soll.

“Schlitzlauf” wäre zwar etymologisch korrekt, aber doch etwas schräg.

“Schlampenlauf” hätte eher etwas.

“Luderlauf” bärge einen netten L-Stab.

Sollte das Beispiel in deutschen Landen Schule machen, so wird frau aber vielleicht doch lieber beim englischen Originalbegriff bleiben.

Das aber muss frau selbst wissen.

Spaß zum ernsten Thema beiseite: Ich finde die Idee gut.

Es gibt kein “selber schuld”.

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53 Antworten zu ““Slutwalks”: Frauen wehren sich auf Luderläufen (beim Schlampenwalken) / (beim Schlampenwalzen) / (auf Schlampenmärschen)”

  1. Lesezeichen sagt:

    Richtig.

    Trotzdem frage ich mich hier oben so manches Mal, ob Frau wirklich SO rumlaufen muss. Bauchfrei bis zum Knie wechselt sich ab mit kniefrei bis zum Hals.

    Gut, bei manchen geht das so an die Grenze der Ästhetik, dass von daher bestimmt keine Gefahr mehr drohen kann.

    :D

    Die brauchen dann auch nicht mehr zum Schlampenwalken.

    meint Lesezeichen

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lesezeichen

    Klar erledigen sich viele durch die Fettquatteln, die sie da stolz heraushängen, in den Augen anständiger Männer von selbst.

    Und das ist gut so.

    Weggucken kost’ nix.

    Der von Dir ins Spiel gebrachte Begriff “Schlampenwalken” gefällt mir indes ausnehmend gut.

    Ich kann die Überschrift des Artikels jetzt leider nur noch schwerlich ändern: Kann ich nicht? – kann ich doch! – wenigstens ergänzen.

  3. Karl-Josef Malo sagt:

    In einer Gesellschaft, in der Frau nicht mehr Frau sein darf, weil Frau so sein muß wie Mann, weil Frau es so will und Mann nichts dagegen sagt und tut, legt es Frau wie selbstverständlich darauf an, zu zeigen, daß sie noch Frau ist. Nur geht das dann leider völlig in die Hose.

  4. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lesezeichen

    Technischer Nachtrag

    In der Tat ist es ein bisschen faschistoid, dass ich nacheditieren kann.

    Und Du und andere Wohlmeinende nicht.

    Leider kaum zu ändern.

  5. Karl-Josef Malo sagt:

    Im Sinne der nicht nacheditierten Erwartung, käme es eher nie zu einer neuen Erfahrung.

    Der faschistoide Rohrverbieger sagte nie etwas, also lag es definitiv an den Worten.

  6. Lesezeichen sagt:

    Magnus, ich kann damit sehr gut leben :D

    Zum Thema hätte ich allerdings noch eine Ergänzung. Das wird jetzt ein bisschen komplizierter, weil ich natürlich betonen muss, dass ich nun gar nicht will, dass Frauen in Sack und Asche gehen sollen, oder schlimmstenfalls Burkas tragen müssen.

    Trotzdem kommen wir nicht daran vorbei, dass wir uns darüber im klaren sein müssen, dass wir immer Signale aussenden. Des weiteren steht außer Frage, dass es immer einen Prozentsatz an Menschen gibt, die selber völlig instabil sind und diese Signale missverstehen. Die gibt es, Gesetz hin oder her.

    Nur als Beispiel: Als unsere Tochter anfing mit Make-up zu experimentieren, habe ich das nicht verhindert. Im Gegenteil. Was ich allerdings bis zu einem bestimmten Alter tatsächlich unterbunden habe, war Lippenstift. Ich habe ihr das auch erklärt. Roter Lippenstift sendet Signale aus, die missverstanden werden können und es nützt ihr und mir gar nichts, nachträglich vor Gericht auf dem Recht auf Unversehrtheit zu bestehen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.

    Will damit sagen: Alles zu seiner Zeit und am richtigen Ort.

    Natürlich KANN ich mich aufreizend kleiden und welche Frau genießt das nicht, wenn sich alles nach ihr umdreht. Ich muss mir aber schon darüber im Klaren sein, dass das Gefahren bergen kann, eben wenn ich auf denjenigen treffe, der damit nicht umgehen kann. Wenn mir dann Schaden zugefügt wurde, dann nützt es mir hinterher gar nichts, wenn der Täter bestraft wird, weil ich trotzdem den Schaden davon trage.

    Seltsamerweise ist das in anderen Bereichen völlig einleuchtend.

    Wenn jemand in dein Haus einbricht und dir alles klaut, was dir lieb und teuer ist, wird keine Versicherung der Welt dafür aufkommen, wenn sich herausstellt, dass du Türen und Fenster offen gelassen hast.

    Wie gesagt. Ich bin überhaupt nicht dafür, die Frauen zu verhüllen nur denke ich, dass man sich schon Gedanken über angemessene Kleidung machen sollte.

  7. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Josef

    Du überforderst gerade meine Assoziationsfähigkeit.

    Vermutlich bin ich überarbeitet oder untergendert oder beides.

  8. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lesezeichen

    Natürlich hast Du völlig recht, was die praktische Vernunft anlangt.

    Ich empföhle meiner Tochter (hätte ich denn eine) auch nicht, in Hotpants ein Araberviertel zu stürmen.

    Es geht aber hier ums Grundsätzliche.

    Um unsere Freiheit, unsere Kultur.

  9. Karl-Josef Malo sagt:

    @ Lesezeichen

    “Ich muss mir aber schon darüber im Klaren sein, dass das Gefahren bergen kann, eben wenn ich auf denjenigen treffe, der damit nicht umgehen kann.”

    Ich finde das Schema sehr einseitig und es erniedrigt den Mann zum Tier, ausgenommen jene, die dazu fähig sind, ihren Trieb immer und zu jeder Zeit im Zaum halten zu können. Ausgenommen wird von Dir die Zeit, in der es von der Frau ausdrücklich gewünscht wird, daß ein Mann sich auf seine Triebe besinnt. So verkommt der Mann zum Hündchen für die Frau, die selbst IMMER BRAV ist.
    Aber sind die Frauen wirklich so brav, wie sie gerne vorgeben zu sein?
    Was ist mit solchen Frauen, die sich an kleinen Jungen vergreifen? Oder wie war das mit den Frauen (Ärztinnen und zuschauenden Frauen – sogenannte Schreibkräfte) bei der Musterung, von denen es viele gab, denen es augenscheinlich viel Freude gemacht hat, an nackten Männern herumfummeln zu dürfen, die das unter Zwang stehend dann so zugelassen haben?
    Hier auf dieser Seite findest Du ein Buch dazu:
    http://www.larsgpetersson.com/

    Was geht in Männern vor, die gedemütigt worden sind? Ich kann mir gut vorstellen, daß es einige unter denen gibt, die, wenn sich in ihrem Leben mal die Gelegenheit dazu ergibt, dann den Spieß umdrehen und gar nicht nett zu einer Frau sind. Womit ich sagen will, daß womit wir es in Extremfällen wirklich zu tun haben, geht sehr viel tiefer, als man das auf den ersten Blick überhaupt vermuten möchte. Nichts bleibt ohne Wirkung. Menschen, die mal in ihrem Leben das Gegenteil von dem erlebt haben, was Nächstenliebe ist, die tun sich viel schwerer dann damit, auch selbst immer Nächstenliebe zu leben. Findet sich dann ein Opfer und ergibt sich eine besondere Situation, dann kann auch mal der böse Geist in so einem Menschen die Macht über ihn bekommen. Und wie aus Experimenten hervorgegangen ist, kann das auch sonst gutmütige Menschen überfallen.

    Mir sagte mal eine Lehrerin von der Berufsschule, daß manche Jungs dort ihr schon sehr zusagen würden. Das einzige was sie davon abgehalten hat tätig zu werden und ihren Trieb herauszulassen, waren unsere Gesetze. Damit will ich sagen, das Schema Frauen gut, denn sie können “selbstverständlich” nun mal nichts für ihre Reize und daß Männer immer nur die bösen Triebtäter sind, ist falsch!

    Aber das hört demnächst ja alles auf, denn gendermäßig gibt es ja bald keine Unterschiede mehr zwischen Mann und Frau. ;)

  10. Lesezeichen sagt:

    @ Josef

    “…Ich finde das Schema sehr einseitig und es erniedrigt den Mann zum Tier, ausgenommen jene, die dazu fähig sind, ihren Trieb immer und zu jeder Zeit im Zaum halten zu können….”

    Nein, das tut es nicht.

    Erziehung bedeutet nicht nur, seinen Kindern beizubringen, wie man mit Messer und Gabel isst. Erziehung bedeutet Begleitung, Vermeidung von Gefahren, Schutz und noch vieles mehr. Ich bringe meinen Kindern auch so früh wie möglich das Schwimmen bei, damit sie nicht in einem unbeobachteten Moment ertrinken.

    Es gibt Menschen, die nicht stabil sind. Gäbe es sie nicht, hätten wir keine Straftäter. Wenn ich also meine Kinder auf das Leben vorbereite, muss ich sie auch damit konfrontieren bzw. ihnen Mechanismen vermitteln, die ihnen helfen, sich nicht zielgenau in eine Gefahrenzone zu begeben. Ich bringe ihnen ja auch bei, eine Fußgängerampel zu benutzen.

    Alles zu seiner Zeit und am richtigen Ort.

    Das hat alles nichts mit moralisieren zu tun, sondern mit einer vorausschauenden Erziehung und dem Gedanken, was ich mit was auslösen kann. So sind ja bestimmte Signale zum richtigen Zeitpunkt durchaus gewollt :D – aber nicht immer.

    Ich kann mich erinnern, dass ich mich mal in einem Kaufhaus – ich meine es wäre Karstadt gewesen – fürchterlich aufgeregt habe, als ich in einem Wühltisch schwarze Spitzenndessous für Grundschulkinder gefunden habe. Mal im Ernst. Muss sowas sein? Haben wir nicht schon genug Probleme mit sexuellen Übergriffen auf Kinder. Selbst wenn nun das alles strafbar ist und der Täter vor Gericht kommt, nützt es meinem Kind gar nichts, denn es trägt den – im Ernstfall lebenslangen – seelischen Schaden davon.

    Das hat gar nichts damit zu tun, dass ich den Mann zum Tier erkläre, sondern damit, dass bestimmte Dinge in ein bestimmtes Alter gehören und einen gewissen Reifegrad voraussetzen.

  11. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Josef

    In letzter Zeit scheine ich wohl des holzschnittartigen Aufbildens geneigt.

    Mittels lediglich eines zu lange nicht mehr abgezogenen, groben Stechbeitels.

    Ich schaffe, oder schafe, es damit offensichtlich schlicht nicht mehr, allen Gendern jederzeit gleichzeitig wie in jedem Gleichnisse gerecht zu werden.

    Wer weiß denn noch, was ein Gender ist?

    Ich muss dringend meinen Werkzeugkasten aufräumen, alle Beitel schärfen, die Reißnadel wiederfinden, Winkel und Zollstock, Schnur, Schmiege und Senkblei, Hebeisen, Keile und Leghölzer, schließlich das Wichtigste, nämlich das ästhetische Konzept.

    Ich fühle mich total zergendert.

    Im Wald weiß ich schon nicht mehr, ob ich als Dachs oder Sau zu Fuchs oder Häsin zur Gutnacht gehe.

    Schlimme Wirrnis.

    Aber das Leben hat mich Tapferkeit gelehrt.

    Irgendwann werde ich diesen Gender dingfest machen.

    Er mag mir hundertmale durch die Finger geglitscht und behende entkommen sein.

    Ich kriege ihn.

    Selbst, wenn er sich als eine Sie tarnen sollte.

  12. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lesezeichen

    Hemmungslose Frühsexualisierung von Kindern ist ein Verbrechen.

  13. Karl-Josef Malo sagt:

    @ Lesezeichen

    “Es gibt Menschen, die nicht stabil sind. Gäbe es sie nicht, hätten wir keine Straftäter.”

    Es gibt da eine schöne Geschichte über einen Menschen und zwar war es eine Frau, die ganz zu aller Anfang “instabil” geworden ist. Ich hoffe Du kannst, ob dieses brisanten Themas hier, trotzdem meine Art von Humor ab.

    Du sprichst von Menschen, als ob sie Bauklötze wären – stabil?. Warum ein Mensch zum Täter wird, hängt von sehr vielen Faktoren ab, denn wir sind lebendige Wesen. Bist Du der Meinung, daß ein Mensch schon böse auf diese Welt hier kommt?

    Will mal so sagen, was ich schon alles von meinen lieben Mitmenschen ertragen mußte, das hätte mich eigentlich zu einem Monster mutieren lassen müssen. Na, vielleicht bin ich ja auch eines. :)

    Du kennst doch die Bibel. Darin steht, die Übertretung kommt erst durch das Gesetz zustande. Wo keine Gesetze, da ist auch keine Übertretung möglich. Aber Menschen sind anscheinend dümmer als Tiere, denn sie benötigen Gesetze zum Zusammenleben, ja einfach für alles Mögliche, aber leider auch für alles Unmögliche. Manche Menschen wollten es besonders gut machen und es wurden mehr Gesetze geschaffen, als unbedingt notwendig sind. Moses kam mit seinen nach ihm später so benannten mosaischen Gesetzen an und viel später machten sie die Menschenrechte. Seltsam, so viele Gesetze kamen dazu, aber Straftäter gibt es immer noch. Oder sogar noch viel mehr davon? Durch die Datenvorratsspeicherung wird praktisch jeder von uns unter Generalverdacht gestellt und ab da ist es nur noch ein kleiner Schritt für einen Menschen und er ist schneller in der Abseitsfalle, als ihm lieb ist.

    Ich bin wie Du und Magnus einer Meinung, daß unsere Kinder geschützt werden müssen.
    Das geschieht am besten durch eine gute Erziehung in der Familie. Aber genau die wird immer mehr kaputt gemacht. Staatliche Erziehung kann sie niemals gleichwertig ersetzen und wie ein Professor es schon vor längerer Zeit einmal vorausgesagt hat, dies wird einmal der Untergang unserer Gesellschaft sein. Wenn man sich Dein Beispiel mit dem Kaufhaus und Magnus’ Artikel anschaut, dann stehen wir schon kurz vor der gesellschaftlichen Katastrophe. Lady Gaga gab uns schon fast den Rest.

    Lies doch mal das Buch, was ich Dir empfohlen habe (MUSTERUNG – Staatlich Legitimierte Perversion – , gibt es günstig hier: http://www.musterung.us/ ), dann wirst Du sehen, daß nicht nur Kinder in Gefahr sind in unser Gesellschaft. Denn irgend etwas stimmt gewaltig nicht im ganzen Gefüge und meine Meinung ist, man muß schon von Grund her anfangen, einmal alles komplett aufzuräumen. Von einem Wühltisch nur schwarze Spitzendessous für Grundschulkinder wieder verschwinden zu lassen, wird es sonst im Endeffekt auch nicht bringen.

    “nützt es meinem Kind gar nichts, denn es trägt den – im Ernstfall lebenslangen – seelischen Schaden davon”

    Was dabei immer gerne übersehen wird, daß wir nämlich alle einmal Kinder gewesen sind und jeder von uns bestimmt nicht nur gute Erfahrungen gemacht hat, oder immer nur guten Einflüssen ausgesetzt gewesen ist. Und ohne ein komplettes Umdenken und Umlenken, wird alles sicher immer nur noch verschlimmbessert werden.

    Doch an diese Aufgabe wird sich wohl niemand wagen, denn sie erscheint einfach zu groß. Oder?

  14. Lesezeichen sagt:

    Josef, man merkt dass du keine Kinder hast.

  15. Föhnix sagt:

    @ Josef

    “Wo keine Gesetze, da ist auch keine Übertretung möglich.”

    Sinngemäß das gleiche habe ich gerade in einem anderen Blogfaden geschrieben.

    Den Hinweis auf die Musterung finde ich sehr angebracht und interessant. Hier zeigt sich einmal mehr die Verlogenheit des Genderismus. Er gibt vor, allen Menschen gleiche Rechte und Möglichkeiten verschaffen zu wollen – unabhängig vom Geschlecht. Gleichzeitig propagieren seine Exponenten die “negative Diskriminierung”, sozusagen als kollektive Bestrafung aller Männer für eine gefühlte Unterdrückung. Je mehr man sich mit dem Thema (ohne die politisch korrekte rosa Brille) beschäftigt, um so mehr Verlogenheit entdeckt man hinter den propagandistischen Fassaden. Man stelle sich nur einmal die Machenschaften bei der Musterung mit umgekehrten Geschlechtern vor! Das wäre ein Skandal von kaum vorstellbarer Dimension. Aber so ist es ganz normal, schließlich geht es ja nur um Männer. Die können per Definition nur Täter und nie Opfer sein. Bei Frauen ist es natürlich umgekehrt. In einem empfehlenswerten Artikel über den Kachelmann-Prozess http://is.gd/FFD1wj wird das Phänomen als “säkulare Opferreligion” bezeichnet.

    Und so kommt es, dass die Unterdrückung der Frauen in immer mehr Lebensbereichen durch stillschweigende Opfer-Boni vergoldet wird. Vor Gericht werden sie (wenn überhaupt) nachweislich wesentlich glimpflicher bestraft. Das Bildungssystem fördert sie z.B. überproportional, im Beruf werden sie immer häufiger bevorzugt eingestellt und außerdem durch staatliche Transferleitungen gefördert (allein die öffentliche Mann-Frau-Umverteilung macht jährlich schätzungsweise 43 Milliarden aus, von der privaten ganz zu schweigen). Aber darüber darf man nicht reden, das ist politisch nicht korrekt, die armen Opfer…

    Zitat aus dem angeführten Artikel:

    “Wie angenehm, wenn man da nicht nur makellose Opfer, sondern auch immer-und-ewig böse Täter präsentieren kann. Wenn diese eindeutigen Zuschreibungen (absurder Weise nehmen unsere Opfermetaphysiker dafür postmoderne Ansätze in Anspruch, obwohl Kern postmoderner Ansätze doch in der Zurückweisung von Eindeutigkeit besteht!) bezweifelt werden, in Frage gestellt werden…dann kann der, der die neue, säkulare Opferreligion nicht mitmacht, aber was erleben!”

  16. Lis Minou sagt:

    @ Karl: Lady Gaga ist eine selbstbewusste, nonchalante Persönlichkeit, mit einer vorzüglichen Stimme und beeindruckender musikalischer Kreativität gesegnet. Leider schminkt und kleidet sie sich gelegentlich wenig ästhetisch, doch immerhin weiblich, statt genderwahnmässig Holzfäller-alike. Wenn Mainstream, dann Gaga. “Alejandro” ist echt ein Ohrenschmaus, einfach mal anhören.

  17. Föhnix sagt:

    Hier ist ein weiterer Artikel über das Schlampenwalken – von der gleichen Zeitung am gleichen Tag.

    http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2011/may/09/slutwalk-feminist-activism

    Offenbar soll das Thema gehypt werden. Frauen dürfen was sie wollen, sie sind die Oper, sie haben das Monopol. Geht ein vergewaltigter Mann zur Polizei, wird er meist ausgelacht. Pech gehabt – ist halt kein Opfer.

  18. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ alle

    “Schlampenwalken” scheint sich durchzusetzen.

    Einwände?

    Bessere Vorschläge?

  19. Föhnix sagt:

    @ Karl-Josef Malo & Lis Minou

    Als ehemals aktiver Musiker verurteile ich andere Künstler nicht leichtfertig. Aber bei Lady Gaga komme ich nicht umhin, auch eine dunkle Seite zu sehen.

    Die Frau war sicher einmal eine feine, empfindsame Künstlerin. Einiges davon ist auch noch übrig, das will ich gar nicht abstreiten. Leider nehme ich bei ihr immer mehr die Ausstrahlung eines Zombies wahr. Für die musikalisch begabte junge Frau, die sie einmal war, tut es mir aufrichtig Leid.

    Gaga berichtete kürzlich selbst darüber, dass sie ganz schrecklich heulen musste, als sie die unschuldige Interpretation ihres Liedes “Born This Way” durch die zehnjährige Maria Aragon bei Youtube sah („Kann nicht aufhören zu weinen, während ich das anschaue“). Das musste sie natürlich daran erinnern, wie sie selbst einmal war, bevor sie in das okkulte Geschäft der musikalischen Massenbeeinflussung einstieg („Zu sehen, wie du junges und hübsches Mädchen das Lied so rein vorträgst, hat mich daran erinnert, warum ich den Song überhaupt geschrieben habe und warum ich Musik mache”). Aber aus ihrem faustischen Pakt kommt sie offenbar nicht mehr heraus.

    Kur darauf lud sie das Mädchen ein, den Song bei einem Konzert mit ihr zusammen im Duett vorzutragen. Ich will das Amateurvideo, welches es davon gibt, hier nicht verlinken, denn es ist einfach gruselig – im Gendersprech würde man sagen “übergriffig”. Und energetisch (oh, wer hätte dem Föhnix die Fähigkeit der feinstofflichen Wahrnehmung zugetraut?! ;-)) fällt die dunkle Ausstrahlung der Lady bei diesem Kontrast besonders auf.

    Hier ist eine ganz andere Interpretation des Songs:
    Lady Gaga’s “Born This Way” – The Illuminati Manifesto http://is.gd/PONPpJ
    Von dem christlich-moralisierende Ton halte ich zwar nicht so viel, aber wenn man ein wenig von der “illuminierten” Symbollehre weiß, kann man kaum mehr von einem Zufall sprechen.

  20. Lis Minou sagt:

    @ Föhnix: Diese Lady ist kein Mitglied des Illuminaten Ordens, keine NWO-Agentin und hat schon gar keinen faustischen Pakt, denn dafür müsste es den “Teufel” erstmal geben. Die von Ihr benutzte Symbolik ist älter als die eher lächerlichen Illus, Freimaurer, Teufelsanbeter, Bohemian Grovers, als das Judentum und der Mitraskult. Ob es ihr klar ist, oder (noch) verborgen.
    Sie ist genausosehr ein Zombie, wie Du oder ich. Gruselig finde ich nur, ein Kleid aus Tierleichen zu tragen (die Message andererseits ist Spitze, tragen wir doch alle ein “Kleid” aus Fleisch), wobei Tierleichen zu essen mir noch gruseliger vorkommt. Aber jedem das Seine…
    Jeder hat eine dunkle Seite. Bei Lady Gaga ist das ihre starke, mysteriöse Ausstrahlung. Ihr darob zu unterstellen, für den Abschaum zu missionieren, ist echt paranoid.
    Aber ich mag Dich trotzdem. Du meinst es sicher nur gut.

  21. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Föhnix

    Ich habe es doch gesagt.

    Jetzt kommt Lis als Deine treusorgende Krankenschwester, die den etwas ziemlich verwirrten Patienten echt mag, weil er eigentlich ein Lieber ist.

    Diese postmoderne Lovestory ist für mich als Literaten der Renner.

  22. Lis Minou sagt:

    So viel hat jetzt “trotzdem Mögen” mit “romantisch Lieben” aber kaum gemein. Mir ging es mehr um meine aktuelle Lieblingssängerin. Was Du gleich immer denkst!

  23. Föhnix sagt:

    @ Lis Minou

    Ich schlage Dir vor, einmal über den Unterschied zwischen Sachlichem und Persönlichem zu sinnieren. Mir macht es keinen Spaß, mich mit Dir auseinander zu setzen, weil Du immer gleich persönlich wirst. Du hast mir jetzt schon zum zweiten Male unterstellt, paranoid zu sein, ohne mich auch nur ansatzweise zu kennen. Ich weiß nicht, warum Du immer gleich persönlich an- und übergreifen musst, ich möchte auch darüber nicht spekulieren. Ich weiß nur, dass ich einen Umgang auf diese Weise nicht pflegen möchte.

  24. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ alle

    Nachdem der von Lesezeichen eingeführte Terminus Technicus “Schlampenwalken” bislang nicht gekontert wurde, will ich noch fragen, ob dieser denn bevorzugt alswie deutsch zu lesen oder in englischer Hybridform ausgesprochen werden wolle.

    (Tut mir leid: ich mag der Sprachwissenschaft einfach nicht entraten.)

  25. Föhnix sagt:

    @ Magnus

    Ich neige zur deutschen Aussprache.

  26. Lis Minou sagt:

    @ Föhnix: Schön, dann hast Du eben paranoide Tendenzen, viel düstere, patriarchalisch geprägte Phantasie oder liest die Seiten von mit solcher ausgestatteten Personen ohne ausreichend kritisch zu prüfen. Vielleicht kennst Du dich in okkulten Lehren zu wenig aus, um überhaupt merken zu können, wenn abergläubige, judäochristlich-muslimischer Dunkelheit entspringende Hetze gegen echte uralte Weisheit betrieben wird, da die Verhetzenden den Schwachsinn selbst glauben und somit keine Hinweise auf bewusste Desinfo vorhanden sind. Dir darum Vorwürfe zu machen, wäre gemein. Entschuldige, falls es den Eindruck machte, als täte ich das. Und insbesondere, falls ich Dich etwa verletzt haben sollte. Das war keine Absicht.

  27. Lis Minou sagt:

    Nachdem ich den Kommentar von “nicht mal ein[em] simpel” zu einem anderen Beitrag gelesen habe, nehme ich die Formulierung “judäochristlich-muslimischer Dunkelheit” zurück. Sorry @ Christen, Moslems, Juden…

  28. Lis Minou sagt:

    PS: Denn den öffentlichen Frieden zu stören, möchte ich nicht riskieren. Egal ob ich recht habe…

  29. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lis Minou

    Hast Du jetzt wegen so einem Spinner, der, ohne dass ich auch nur wüsste, von welcher Religion er daherfaselt, vermutlich irgendeinem indischen Guru-Kult, hier mit Paragraphen herumfuchtelt, plötzlich die Hosen voll?

    Willst Du etwa selbst implizieren, ich störte durch eine Satire bezüglich fragwürdiger Spiritualität (“Spiritualität ist fast immer Mist”, siehe dortiger Strang) im Allgemeinen den öffentlichen Frieden?

    Wovon Du Dich pflichtschuldigst distanzierst?

    So dass Du solchen Humbug faktisch noch beförderst?

    Ich habe im Laufe von gut 40 Jahren leidlich lesen gelernt.

    Entweder schreibt Dir jemand Deine Texte, oder Du bist selber nicht ganz doof.

    Diese Volte ist daher, auch wenn manches vorher schon ein bisschen schräg war, völlig unglaubwürdig.

    Und dass Du Föhnix jetzt zum dritten Mal (wenn ich richtig mitgezählt habe) mit Paranoia in Zusammenhang bringst, steigert mein Vertrauen in Deine hiesigen Absichten auch nicht gerade ins Unermeßliche.

    Allzumal Du dann nochmal genüsslich Deinen Spruch von “judaeochristlich-muslimischer Dunkelheit” entspringender Hetze zurücknimmst, aber auch nicht wirklich, wie im Folgekommentar zu sehen.

    Das wirkt mindestens nicht sehr redlich.

    Kannst ja mal zu diesem wirren Mönch ins Kloster und persönlich dafür Abbitte leisten, dass Du Dich hier beteiligt hast.

    Mag wohl sein, dass der auf Mädels steht, die ihn für paranoid halten.

  30. Karl-Josef Malo sagt:

    Es war interessant, die letzten Kommentare hier zu lesen. Oder hätte ich es besser sein lassen sollen, sie zu lesen?

    @ Föhnix

    Wir beide scheinen in Vielem einer Meinung zu sein. Danke auch für Deine Ausführungen zum Thema Diskriminierung von Männern.
    Was Lady Gaga (musikalisch) so treibt, ist mir persönlich eigentlich egal. Dass sie, wie ich irgendwo gelesen habe, in einem ihrer letzten Musikvideos in die Rolle der Maria Magdalena schlüpfte, die gleichzeitig ein Verhältnis mit Jesus und Judas gehabt haben soll, das ging schon eher in die Richtung Übertretung des §166 StGB.
    Da schlug dann auch die Zensur (bei youtube…) gnadenlos zu, was ich in so einem Fall auch richtig finde.

    @ Lis Minou

    „wenn abergläubige, judäochristlich-muslimischer Dunkelheit entspringende Hetze gegen echte uralte Weisheit betrieben wird, da die Verhetzenden den Schwachsinn selbst glauben“

    In Deinem Fall könnte ich wirklich zum Glauben daran kommen, dass es so etwas wie Reinkarnation wirklich gibt.

    „Nachdem ich den Kommentar von “nicht mal ein[em] simpel” zu einem anderen Beitrag“

    In Sachen Diskriminierung, mit wem wetteiferst Du da?

    @ Lesezeichen

    „man merkt dass du keine Kinder hast“

    Diese Erwiderung zu meinen Ausführungen, könnte ich jetzt auch als diskriminierend empfinden. Die Welt nur aus weiblicher Sicht zu betrachten, kann nicht richtig sein.
    Ich hoffe, Dir ist bewusst, dass Deine christliche Welt patriarchalischer Anfangsnatur ist.

    @ Magnus

    „“Schlampenwalken” scheint sich durchzusetzen.
    Einwände?
    Bessere Vorschläge?“

    Frauen mögen es gar nicht, von Männern in den Schmutz gezogen zu werden, aber viele Frauen lieben es anscheinend, sich selbst zu erniedrigen.

  31. Lesezeichen sagt:

    Josef, ich betrachte die Welt hier nicht aus weiblicher Sicht, sondern aus der Sicht einer Erziehungsverpflichteten.

    Aus dieser Sicht ist mir primär erst einmal völlig egal, ob jemand auch mal Kind war, warum er oder sie instabil ist und warum er oder sie zum Straftäter wurde. Als Erziehende wende ich erst einmal Schaden ab, wenn ich ihn kommen sehe. Das ist meine Pflicht. Für die armen Seelen beten kann ich hinterher immer noch.

    Das bedeutet, dass ich meine Kinder nicht nur auf Gefahren aufmerksam mache, sondern sie dahin gehend auf ihr Leben vorbereite, dass sie bestimmte Dinge schon zum Selbstschutz nicht machen.

    Deine lange Äußerung zum Thema mag durchaus ihre Berechtigung haben, jedoch bin ich mir 200-prozentig sicher, dass sie völlig anders ausgefallen wäre, wenn du selber Verantwortung für Kindererziehung tragen müsstest. Das ist nicht böse gemeint, aber unüberlesbar :D

    Ich denke nicht oder nur wenig darüber nach, dass die Welt mal patriarchalischer Natur war, weil ich mich primär darum kümmere, die Aufgaben zu lösen, die sich mir tagtäglich stellen. Und je nachdem, was da ansteht, pfeife ich auch darauf, wenn es darum geht, z.B. Gefahren abzuwenden, oder den gesunden Menschenverstand siegen zu lassen. Gerade durch unsere Kinder habe ich gelernt, dass Klappe halten sehr oft die schlechteste aller Lösungen ist.

    es grüßt

    das Lesezeichen

    *dschungelkampferprobt :D

  32. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Josef

    Mein lieber Schieber, jetzt kommst Du auch noch mit dem § 166 StGB.

    Ich finde das reichlich gaga.

    Was ist denn das für ein Debattenniveau?

    Ich bitte jeden, sich genau zu überlegen, ob er hier auch noch mit derlei Forderungen auftreten oder solche billigen oder solchen durch eilfertigen Kotau Vorschub leisten will.

    Dass Du Dich als Christ jetzt noch an einen – vorgeblichen – Sadhu hintendrannehängst, zudem an die kaum jesustreu auftretende Lis Minou, ist kein Ausdruck besonderer Glaubensfestigkeit.

    Ich bin ja mal gespannt, wer hier als nächstes mit Strafverfolgungs- und Zensurforderungen antritt.

    Etwa ein Alt-Zarathustrier, der sich von Euch allen verhöhnt wähnt?

    Ich, weil Euch die Runen schnuppe sind?

    Irgendein Halbobskurant aus einem mesoamerikanischen Indianerkral, weil ihr sein Meskalin verschmäht?

    Ein arbeitsloser Voodoo-Priester, der sich hierher verlaufen hat?

    Liebe Leute, kriegt Euch dringend mal wieder ein.

    Sonst bringt Ihr mich womöglich noch dahin, eine Satire abzufassen, in der ich Euch alle gegeneinander antreten lasse, so, dass das Lachen wahrscheinlich nicht Euerer Unantastbaren Heiligkeit Oberstes Ding.

    Ein Sadhu, eine Fischmessiasirgendwas und ein reizbarer Christ: Das allein reicht schon, dass ich weitere traurige Gestalten nicht notwendig dazudichten muss.

    Tut mir leid lieber Josef, da muss ich deutlich werden.

  33. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lesezeichen

    Kinder erinnern einen immer wieder daran, dass man nicht nur in einer Welt eigener idealer Theoreme lebt.

  34. Rainer Grzybowski sagt:

    @ Magnus

    ““Schlampenwalken” scheint sich durchzusetzen.”

    Ich plädiere für “Schlampenwalzen”

  35. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Rainer

    Beinahe ein Schock für mich, hoffentlich ein heilsamer, dass ich da nicht selber draufkam.

    Es existiert keinerlei Aussprachefrage mehr, das Wort ist durch und durch deutsch (gut, walken gibt es auch bei deutscher Wäschebehandlung, und nicht selten walkt man mit Walzen) und deutlich.

    So eine richtige Schlampenwalze könnte auch durchaus mal noch Eindruck machen, wenn sie vom Reichstag zum Adlon walzt.

    Mit entsprechenden Schlaghosen und Bündeln könnten Schlampen, wie es sich gehört, drei Jahre auf der Schlampenwalz verbringen, um sich zur Prüfung als Meisterschlampe statthaft zu machen.

    Wer wohl nähme eine Schlampe auf der Walz nicht gerne im Auto mit, gewährte ihr nicht Atzung noch Bettstatt?

    Ich plädiere aus all diesen Gründen für Deine allseits fügliche Findung und mache gleich von meinem Privileg, nacheditieren zu können, Gebrauch.

  36. Föhnix sagt:

    @ Lis Minou

    Je lauter jemand den Besitz der Wahrheit proklamiert, desto unglaubwürdiger macht er sich – jedenfalls für wache, aufgeklärte Beobachter. Je mehr persönliche Verunglimpfung den Diskurs bestimmt, desto stumpfer müssen die Argument sein.

    Du arbeitest Dich an mir ab, weil ich Dir nicht zu Füßen liege. Daran kannst Du Dich so lange versuchen, wie Du willst, aber da wirst Du keinen Erfolg haben. Verschwende Deine Energie nicht nutzlos. Im Grunde ist Dein Auftreten einfach infantil, Du kannst es nicht ertragen, dass andere nicht Deinen Vorstellungen entsprechen. Ich wünsche Dir die Stärke, das zu ertragen – ganz aufrichtig.

    Frauen deinesgleichen missbrauchen den männlichen Makel der Ritterlichkeit, um ihr Ego aufzublasen. Pass nur gut auf, denn diese Blase ist kurz vor dem Platzen. Der Radikalfeminismus ist längst am Ende und hält sich nur noch durch faschistoide Mechanismen künstlich am Leben. Es lebe die Befreiung der Frauen! Das meine ich sehr ernst. Aber um diese Befreiung geht es schon seit einigen Jahrzehnten nicht mehr. Aus der Emanzipationsbewegungist längst eine anti-emanzipatorische Kraft geworden.

    Kluge Feministinnen haben das längst gemerkt. So meint z.B. die Literatur-Nobelpreisträgerin Doris Lessing: „Die dümmsten, ungebildetsten und scheußlichsten Frauen können die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer niedermachen, ohne das irgendjemand was dagegen tut“. Ich beziehe das Zitat übrigens nicht auf mich, das wäre zu billig.

    Dein Vorwurf der patriarchalischen Prägung entstammt natürlich dem feministischen Propagandakanon, aber er läuft ins Leere. Kein Mensch will sozial zurück ins Mittelalter – nicht einmal die radikalen Männerrechtler. Aber wenn es zielführend scheint, schrecken Feministinnen vor den perfidesten Unterstellungen nicht zurück. Auch wenn Ihr uns das weismachen wollt: es geht Euch doch längst nicht mehr um Gleichberechtigung, Gleichstellung oder gar Geschlechtergerechtigkeit. Es geht knallhart um Unterwerfung und um Besitzstände.

    Und mehr noch: im harten Kern geht letztlich nur noch um blanken Hass. Die feministische Publizistin Robin Morgan bringt es so auf den Punkt: “I feel that ‘man-hating’ is an honorable and viable political act” – während ihre Kollegin Andrea Dworkin etwas lyrischer feststellt “I want to see a man beaten to a bloody pulp with a high-heel shoved in his mouth, like an apple in the mouth of a pig”.

    Nach so viel Lyrik noch ein wenig Prosa zur Entspannung:
    “Erschießt zuerst die Frauen!” – Das Ende des Minnesangs
    http://www.blogigo.de/Sexismuskritik/Erschiesst-zuerst-die-Frauen-Das-Ende-des-Minnesangs/84/

  37. Karl-Josef Malo sagt:

    Lieber Magnus

    “Was ist denn das für ein Debattenniveau?”

    Bevor ich Euch hier gestern verlassen habe, war das Niveau noch hoch oben. Und ich bin mit gar nichts gekommen an Paragraphen, sondern wenn Du meinen Kommentar genau liest, dann sagte ich nur “ging schon eher in die Richtung Übertretung….”. Und das war von mir auch schon alles dazu.
    Was soll also die Bezeichnung “Mein lieber Schieber”?

    “Dass Du Dich als Christ jetzt noch an einen – vorgeblichen – Sadhu hintendrannehängst, zudem an die kaum jesustreu auftretende Lis Minou, ist kein Ausdruck besonderer Glaubensfestigkeit.”

    Meinen Glauben zu bewerten, das steht Dir nicht zu! Mich an einen Sadhu oder eine Lis Minou hintendran zuhängen, habe ich nicht nötig und wenn Du mich besser kennen würdest, dann wüßtest Du das auch. Ich wüßte ebenfalls nicht, dass ich mich was die Diskussionen hier angeht, im Ton vergriffen hätte. Nach vielen Unterredungen mit ‘Christen’, wurde mir klar, daß ich zu dieser Art von Gläubigen doch nicht so recht passe. Die frühen Nachfolger von Jesus haben sich, wie ich schon erklärt habe, selbst nie Christen genannt, sondern eher Nazoräer oder Anhänger des Weges, wenn überhaupt. Immer muß alles und jedes einen Namen haben – warum?
    Dann kommen Symbole hinzu, die passen dann dem und dem nicht in den Kram, dann wird die Lehre von Jesus umgedeutet und alles verheidendenisiert in Sonnenwendegebräuchen, Weihnachtsbaumunsinn oder Ostereierquatsch. Man kann Nächstenliebe nicht in Tüten kaufen oder verkaufen.

    “Ich, weil Euch die Runen schnuppe sind?”

    Warum jetzt wieder diese Abgrenzung zwischen Menschen, und weil Du Dich so sehr für Runen interessierst, heißt das ja noch lange nicht, daß wir davon auch begeistert sein müssen. Und jetzt fange ich auch schon mit diesem Blödsinn von wir und die anderen an. Wenn wir Menschen nicht endlich lernen, daß wir alle in einem Boot sitzen und einzig nur auf dieser Welt sind, um das zu lernen, dann können wir auch gleich damit aufhören, miteinander zu reden.

    “Liebe Leute, kriegt Euch dringend mal wieder ein.”

    Du scheinst aus einer Mücke einen Elefanten machen zu wollen. Denn ich wüßte nicht, daß sich hier jemand nicht eingekriegt hätte. Es herrscht z.Z. noch Meinungfreiheit und da sich die meisten Bürger ihre Gesetzesmacher lieber von anderer Seite aus aussuchen, da darf man sich nicht wundern, wenn auch mal jemand aus einem Menschengesetz zitiert. Soll er doch, wenn es ihm Spaß macht. Es wundert mich viel eher, warum das so einen großen Geist wie Dich so zu schockieren scheint.

    “Sonst bringt Ihr mich womöglich noch dahin, eine Satire abzufassen, in der ich Euch alle gegeneinander antreten lasse, so, dass das Lachen wahrscheinlich nicht Euerer Unantastbaren Heiligkeit Oberstes Ding.”

    Ich lese immer nur ‘gegeneinander’ und das dann noch mit der Drohung eine Satire dazu abzufassen in Verbindung zu bringen, sagt mir nur eines ziemlich deutlich, dass ich hier wahrscheinlich doch meine Zeit wieder vertan habe. Denn die Aussage “Euerer Unantastbaren Heiligkeit Oberstes Ding”, zeigt mir nur, daß es wieder einmal nicht begriffen worden ist, daß wir Menschen alle im selben Boot sitzen und immer eine Seite versucht wird schlecht zu machen. Sollte es von Dir Magnus doch humorvoll gemeint gewesen sein, was ich nicht annehme, dann hast Du einen noch seltsameren Humor, als wie ich ihn habe.
    Selbst die Evolutionisten geben zu, das auch vor dem Urknall noch etwas gewesen sein muß, daß auch sie Gott nennen möchten. Eine Erklärung für sein Ich und sein Dasein zu finden, das möchte eigentlich jeder intelligente Mensch. Einer probiert es dann über Runen, der andere über Jesus und die Bibel, wieder ein anderer über Esoterik, und dann bekämpfen sich alle diese Gruppen. Dann wird ‘gegeneinander angetreten’ und dies erzeugt Spaltung, anstatt Einheit. Dabei hat alles, einfach alles was es gibt, einen einzigen Ursprung. Was heißt, an dem was man üblicherweise Gott nennt, kommt letztendlich doch niemand vorbei. Aber anstatt gemeinsam zu versuchen wieder zu diesem Ursprung zurückzukehren, entfernen wir uns immer weiter davon. Vergessen wird dabei nur, daß wir alle den gleichen Weg gehen werden, früher oder später.

    “Ein Sadhu, eine Fischmessiasirgendwas und ein reizbarer Christ: Das allein reicht schon, dass ich weitere traurige Gestalten nicht notwendig dazudichten muss.”

    Ja Magnus, mir reicht es auch langsam. Immer scheint sich Besserung anzubahnen was Übereinstimmungen betrifft, mögen die einzelnen noch so unterschiedlich sein und noch so unterschiedliche Ansichten haben, aber dann kommen am Ende doch immer nur wieder Beleidigungen und Spaltungen dabei heraus. Dabei fing diesmal auch alles wieder so gut und sehr freundschaftlich an.
    Ich habe mich schon von den ‘Christen’ bzw. anderen Gläubigen zurückgezogen, denn Leute die das Leben auf dieser Welt hier so anzukotzen scheint, aber nichts Richtiges dagegen zu tun gedenken, als zu meckern, die Täter zu beobachten und sie dann doch immer weiter machen zu lassen und nebenher auf ihre “Entrückung” hoffen, dafür sogar die Welt liebend gerne in Schutt und Asche vergehen sehen wollen, mit denen möchte ich keine Gemeinschaft haben. Und mit denen, die die andere Gruppe bilden, eigentlich auch nicht, denn die machten es bisher auch nicht viel besser.

    Eine freie Diskussion, in der die Teilnehmer ihre Meinung nicht frei kundtun dürfen, ist keine freie Diskussion. Das Ganze ist dann wie eine Dichtung, bei der dem Dichter vorgeschrieben wird, wie er zu dichten hat. Damit aber erübrigt sich die Sache dann auch schon, denn Freiheit nenne ich etwas anderes.

    Und zum Schluß noch:

    “Tut mir leid lieber Josef, da muss ich deutlich werden.”

    Zu mir muß niemand deutlich werden, denn mir etwas sagen zu wollen, was ich zu tun oder zu lasse habe, dazu hat kein Mensch ein Recht. Denn ich wüßte nicht, wem ich je etwas angetan hätte, oder daß ich die guten Sitten verletzt hätte.

    Ich bin hier sogar mit meinem eigenen Namen aufgetreten, im Vertrauen zu dem Blogbesitzer hier und weil ich diesen Blog an sich sehr gut finde. Ich sehe aber leider immer mehr, daß das Internet doch dazu benutzt wird, die Menschen noch mehr voneinander zu trennen, anstatt sie draußen in Natura dann eher dadurch zusammen zu führen. Ich nehme sogar an, daß selbst das von gewissen Leuten so beabsichtigt ist. So war dies hier denn auch der letzte Blog, in den ich mich eingebracht habe und selbst von dem bin ich nun etwas enttäuscht. Trotzdem habe ich gerne hier mitdiskutiert. Doch unser wahres Leben findet außerhalb des Internets statt und was mich persönlich angeht, da gehe ich jetzt wieder hin.

    “Ich finde das reichlich gaga.”

    In unserer Welt ist so einiges gaga, deshalb nehme ich für mich in Anspruch, auch nicht immer auf jedes Wort was ich sage, achten zu müssen. Wenn das im “freien Internet” aber wie ich wieder einmal gesehen habe, sofort eine Rüge nach sich zieht, und ich mir wie im Kindergarten vorkommen muß, dann empfehle ich mir selbst, jegliches weitere Mitdiskutieren einzustellen.

    Die Zeiten, wo ich noch einem Lehrer gehorchen mußte, die sind zum Glück vorbei. Eigentlich hat gar kein Mensch einem anderen etwas zu sagen. Vielmehr sollten lieber alle versuchen zu erlernen, was Nächstenliebe ist und was aufeinander zugehen bedeutet. Aber genau das zu tun, widerstrebt wohl den Menschen am meisten.

    Die Gnade Gottes und der Friede sei mit Euch allen!

  38. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lis Minou

    Ich finde es also erstaunlich wie lobenswert, welche Geduld Föhnix mit dir aufbringt.

    Vielleicht wäre es an der Zeit, dass Du das einmal wahrnähmest.

    Denkst Du wirklich, dass einer paranoid ist, gar vor D i r Angst hat, der so redet?

  39. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Josef

    Ich habe Deine Antwort zur Kenntnis genommen und überlasse diese jetzt erst einmal anderen zur Bewertung.

  40. Lis Minou sagt:

    @ Magnus: Im Falle von “Spiritualität ist fast immer Mist” besteht kein berechtigter Grund zu Kritik. Ich sehe darin keinen verhöhnenden Angriff auf eine konkrete Glaubensrichtung, und keine Pauschalisierung (“90 %”).
    Da wir in Glaubensfragen aber keine Meinungsfreiheit haben, wie der Mönch zu bedenken gab, ich keine Lust habe, für meine Einschätzungen im Knast zu landen, distanziere ich mich lieber von mir rechtlich riskant erscheinenden Äusserungen. Wenn das dann wenig aufrichtig wirkt, kann ich nichts dafür. Schliesslich ist mir dieses Dementi schwergefallen.

    Dass ich Föhnix widerholt Paranoia unterstellte, habe ich erst nach seiner Erwähnung dessen registriert. Dabei ging es um die Behauptungen, die nun mal einfach falsch sind, weniger um irgendwelche pathologischen paranoiden Wahnvorstellungen bei dem, der sie äusserte. Deren Vorhandensein ich bei ihm auch anzweifle. In den meisten Fällen ist er eine glaubwürdige Quelle, jedenfalls soweit ich festgestellt habe.

  41. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lis Minou

    Immerhin ein Anfang.

    Ich habe aber kein Mitleiden mit Dir, weil Du wegen eines anonymen Spinners Fracksausen bekommen zu haben als Deine bedauernswerte und vorgeblich notwendig-nachvollziehbar traurige Unbill hier anführst.

    Vorher hattest Du an Derbheiten im Zusammenhang mit dem Christentum selbst nicht gespart.

    Dann jener wenig lauter erscheinende Sinneswandel.

    Dass Du Deinen Ton gegenüber Föhnix neu justierst, freut mich allerdings.

    Einfach durchatmen und nochmal dran denken, auf welcher Seite Du grade liest und schreibst.

    Ich empfehle, meine neuen Beiträge zu lesen.

  42. Föhnix sagt:

    @ Josef & Magnus

    Ich hatte Magnusens gut gewürzten Beitrag nicht als zu scharf empfunden. Aber das ist natürlich Geschmackssache: manche empfinden Chili als Beleidigung der weiteren Ingredienzien, andere sind sich sicher, die scharfen Schotenfrüchte würden jede Zutat erst vervollkommnen.

    Ich verordne beiden einen großen Becher Lassi oder Ayran (in stilles Wasser gerührter Naturjoghurt, gewürzt mit einer Prise Salz und gern auch etwas Kardamom oder Rosenwasser) – ein uraltes und bestens bewährtes Mittel, um scharfes Essen abzumildern.

    Hernach sei Friede mit Euch.

  43. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Föhnix

    Amen mit Knoblauch und Olivenöl.

  44. Lis Minou sagt:

    @ Föhnix: Wo bitte arbeitete ich mich an Dir ab? Ich habe mich höflichst entschuldigt, und das, obwohl man Dir doch vorwerfen könnte, dass Du Verleumdungen verbreitest, ohne von der Materie Ahnung zu haben, oder alternativ die Verleumdete zu kennen. Ich hatte sogar ein schlechtes Gewissen, weil ich fürchtete, Dich gekränkt zu haben.
    Ich empfinde nach Lektüre Deines vorigen postings Deine Feindseligkeit, Dein Misstrauen, Deine augenscheinliche Abergläubigkeit als wenig hilfreich dabei, Dich ernstzunehmen. So behalte eben Deine paranoid ERSCHEINENDEN Illusionen, ich gebe auf. Denn mit Dir wird es mir jetzt gar zu dumm.

    @ Magnus: Das mit der Geduld sollte wohl ein Witz sein. Findest Du nicht, dass Du arg parteiisch urteilst? Gleichviel, der “neu??? justierte Ton” diesem Maskulinisten gegenüber reute mich umgehend.

  45. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lis Minou

    Selbstverständlich bin ich da parteiisch.

    Föhnix hat hier schon eine lange Reihe interessanter, fundierter, gut erklärter, lehrreicher und erbaulicher Beiträge eingebracht.

    Lies mal, was für schräge Stilfiguren du benutzt, welcher Verdrehlogik Du Dich vergleichsweise bisher befleißigt hast, und Dir wird klar, dass das nur folgerichtig ist.

    Es sei denn, Du merktest selber nicht, wie Du hin und herspringst, Dinge ins Unkonkrete zu ziehen suchst, halb zurücknimmst, und dann wieder doch nicht, von alten Ären faselst, derer Du Kunde hättest, bloß dann kommt auf Nachfrage nichts, selbst irgendeinem intriganten Obskuranten flugs die Sandalen leckst.

    Hier geht keine Weibsrömpellogik dieser Art unwidersprochen durch.

    Zweiflige mögen Deine Kommentare lesen und sich selbst darüber ein Urteil bilden, ob Du hier ganz unversehens als die verfolgte Unschuld vom Lande hineingeraten bist.

  46. Lis Minou sagt:

    “Selbstverständlich bin ich da parteiisch.”

    - Denn Scheiss was auf die Wahrheit, gell?

    “Lies mal, was für schräge Stilfiguren du benutzt, welcher Verdrehlogik Du Dich vergleichsweise bisher befleißigt hast…”

    Total schräg, echt! (Belege???) Auch mokiert sich da der Richtige. Dieses Blog las ich TROTZ der verkrampft wirkenden, affektiert-hochgestochenen Satire auf antiquierte deutsche Hochsprache. Die auch keinen runden Lesegenuss darstellt. (Aber Humor hast Du, nebst Köpfchen, das macht Einiges wett.)

    “…bloß dann kommt auf Nachfrage nichts…”

    Ich teile (ohne irgendetwas davon zu haben) das Wissen, welches ich für exoterisch befinde. Beweise werde ich nicht auch noch liefern. Da wären wir nämlich bei zutiefst okkulter Esoterik. Glaube mir und forsche selber nach, oder lass es.

    “Hier geht keine Weibsrömpellogik dieser Art unwidersprochen durch.”

    - Ekelhaft. Ich dachte, die sexistische Phase läge hinter Dir.

  47. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lis Minou

    Danke für dies Geschenk.

    Einer der lustigsten, schönsten und schmeichelhaftesten Kommentare je.

  48. Lis Minou sagt:

    Dein unintendierter Charme übertrifft meinen deutlich. Alles was recht ist, aber das bringt mich jetzt zum Schnurren.

  49. Föhnix sagt:

    @ Magnus Wolf Göller

    Jetzt hat sie’s Dir aber gegeben, Dich sprachlich-argumentativ Schachmatt gesetzt.
    Da ist von Dir wohl mal eine devote Entschuldigung fällig, oder? Es ist ja wirklich eine Frechheit, diesen Blog der Öffentlichkeit ungefragt aufzudrängen, den unwilligen Lesern geradezu aufzunötigen.

  50. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lis Minou

    Denn schnurr man schön.

    Das Geschenk gefiel ob seiner Verpackung.

    Ich erwarte ab jetzt gleichwohl mitgeteilte, fassbare Inhalte.

    Sonst habe ich selber jedenfalls keine Zeit mehr, auf Deine Esospielchen einzugehen.

    Das mögen dann solcher noch Lustige tun.

    Schaffe einen anständigen Becher Weins, und ich leere ihn mit Dir.

    Schalen ausgekochten Rübensaftes indes steht mir nicht länger der Sinn.

    Daran ändert auch mein Vergnügen an Deinem vorangegangenen Kommentar nichts.

    Ab jetzt Butter bei die Fische und einen ordentlichen Weißen dazu.

    Oder ordentlichen Roten und einen garen Braten.

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