An einem See ich Wasser sahe.
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Tags: Sehen
Dieser Artikel wurde am Mittwoch, 11. Mai 2011 um 00:10 erstellt und ist in der Kategorie Aphorismen, Schönes abgelegt. Antworten zu diesem Artikel können durch den RSS 2.0-Feed verfolgt werden. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
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Früher dichteten die Deutschen, heute dichten sie die EU ab.
@ Josef
Ein letzter Schwabe ward noch heute, wenn auch etwas zerzaust, in einem Badspiegel gesichtet.
@ Magnus
Von wem ward er gesehen, als er sich in des Spiegels Antlitz gesichtet hat, darselbst, wenn nicht vom Gegenüber? Der Badspiegel hat’s hoffentlich heil überstanden, denn nach dem Schwaben kam ja augenscheinlich keiner mehr, der das dann aus einem anderen Blickwinkel heraus hätte feststellen können.
@ Josef
Immerhin ist der Spiegel nicht in tausend Stücke zersprungen.
Ein Schwabenspiegel hält so einiges aus.
Vielleicht hätte er aber massiv gestreikt, wenn ich jemand Zartbesaitetes bei unserem Treffen hätte zusehen lassen.
Ich frage ihn mal.
@ Magnus
War wohl ein Hochsee, oder warum okkupierst Du den Superlativ?
Auf hoher See ich Wasser …
@ Rainer Grzybowski
Es war ein Berggipfelsee.
@ Rainer Grzybowski
Nachtrag
So ein Berggipfelsee, der da entsteht, wo einst ein Gipfelkreuz stak, ist von seiner irdischen Ausdehnung her meist nicht sehr groß.
Doch spiegeln seine Wasser Lag-, Deut- und Könnensrune wie andere nicht leicht.
Damit leuchtet er mehr als transzendent.
Denn irgendetwas besteigen, übersteigen muss man ja, seiner gewahrend, nicht mehr.
Und liegt so ein See in der Sonne, bis dass diese über ihm stehend und sinnend nur noch Dein Gesicht findet.