Zum Glück gibt es für mich keine Quote, so wie bei der SPD jetzt für Leute mit Migrationshintergrund. (Dass ich mal nach Franken emigrierte und jetzt nach Schwaben remigrierte, dürfte mich kaum qualifizieren.)
Ich bin weder Weib, noch führe ich einen Behindertenausweis, noch bin ich anerkannter Migrant, noch Moslem, noch schwul, noch schwarz, noch auch nur ein klar diskriminierter Faschist.
Ich bin – das ist jetzt zwar etwas privat, dient aber der Wahrheitsfindung im Sinne der Sache – noch nicht einmal beschnitten.
Ich stottere und stammele selten, bin kein anerkannter Legastheniker, kein Anhänger einer ober- oder untermoslemischen Glaubensrichtung, ich werde nicht einmal als Autofahrer durch die hohen Spritpreise diskriminiert, da mir’s das Radl tut.
Ich bilde mir zudem ein, Alzheimer noch nicht im fortgeschrittenen Stadium zu haben, werde als SPD-Nichtwähler bisher in keiner greifbaren Weise verfolgt, und der Staatsschutz hat mich immer noch nicht abgeholt, weil ich über die grünen Alleszerstörer sage, was ich denke.
Ich kann mir gar kein freieres Leben vorstellen, denn als Quotenloser.
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