Lesemuss: Unschaf Janich nimmt sich den Fall bin Laden vor

Heute habe ich mal die erfreuliche Gelegenheit, einen überaus unschafichten Journalisten zu loben.

Oliver Janich liefert bei Kopp zum Fall bin Laden ein Lesemuss.

Er zeigt anhand der vorgeblichen Hinrichtung des saudischen Terrorpapstes exemplarisch, wie in Zweifelsfällen dieser Art logisch vorzugehen ist.

Was eigentlich für jeden ernstzunehmenden Journalisten, für jeden seriösen Blogger selbstverständlich sein sollte – aber leider regelmäßig weder in den Schafsmedien noch vielen alternativen Medien der Fall ist – , nämlich gedankliche Stringenz in der Analyse, in Verifikation und Falsifikation, führt Janich in systematisch aufgebauter Form vor: Und auch “nur”-Lesern, die sich nicht hinters Licht führen lassen wollen, ist diese zu erlernen dringend anzuempfehlen.

Folgerichtiges eigenständiges Denken ist nämlich nicht Hexenwerk noch Voodoo-Zauber, sondern erlernbar.

Ein Artikel, der dahingehend Mut macht.

Bravo!

Inzwischen ist man sogar in der Schafspresse (tut mir leid, liebe FAZler, bis ihr da wieder rauskommt, muss mehr passieren) ob der dummerweise sehr widersprüchlichen Informationen aus Washington etwas indigniert. Herrn Rüb ist jedenfalls durchaus zuzutrauen, dass er nicht so stümperhaft kreuz und quer daherlügen hätte lassen wie die bis zur Lächerlichkeit unkoordinierten Showkünstler und Spindoktoren der Obama-Truppe es taten und tun.

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4 Antworten zu “Lesemuss: Unschaf Janich nimmt sich den Fall bin Laden vor”

  1. Föhnix sagt:

    “Was eigentlich für jeden ernstzunehmenden Journalisten, für jeden seriösen Blogger selbstverständlich sein sollte [...], nämlich gedankliche Stringenz in der Analyse, in Verifikation und Falsifikation, führt Janich in systematisch aufgebauter Form vor”

    Deswegen hat der Focus ihn ja auch vor die Tür gesetzt. Kein Schafsmedium, das etwas auf sich hält, kann einen solchen Journalisten in seinen Reihen dulden.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Föhnix

    Janich hat in Focus Money immerhin noch als einziger – meines Wissens – in einem deutschen Schafsmedium eine sehr gute Geschichte zu 9/11 untergebracht.

    Ich kann ihm nur wünschen, dass er nicht aufgibt und über die Runden kommt.

  3. thomas sagt:

    Oliver Janich: Die Wahrheit über den 11. September zu schreiben ist strafbar
    http://mrinfokrieg.blogspot.com/2011/05/oliver-janich-die-wahrheit-uber-den-11.html

  4. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ thomas

    Dass die Wahrheit über 9/11 zu schreiben strafbar sei, steht in der Tat als Janichs Aussage in der Kopfzeile über dem Video.

    Dann sagt er es aber gar nicht.

    Jedenfalls nicht so, wie es zunächst jeder verstehen muss: nämlich dass es juristisch strafbar sei.

    Ich halte das für eine journalistisch nicht statthafte Vorgehensweise (selbst dann, wenn er dies im Vollvideo doch sagen sollte, was ich stark bezweifle), denn in dem Clip sagt er das jedenfalls nicht.

    Und das ist seiner Sache nicht eben förderlich.

    Im Gegenteil: Es wird so Falschinformation verbreitet, in seinem Namen.

    Zunächst dann auch hier.

    Sollte er eine solche Aussage im Vollvideo doch gemacht haben, so lasse dies bitte hier Wissen, denn es entschärfte die Sache immerhin sehr erheblich und klärte die Dinge wenigstens für die hiesige Leserschaft.

    Dann wäre die fragliche Kopfzeile auch nur ein sehr ungeschickter handwerklicher Fehler.

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