Karfreitagsbeichte

Ich beichte es jetzt, es ist Christussterbenszeit: Karl-Joseph Malo, hanne, Josephus Aphoristus, Tester, Lesezeichen, Tanja Krienen, Föhnix und Jochen sind meine konsequentesten Nicks.

Was andere lügen, log ich schon lange.

Ego me absolvo.

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17 Antworten zu “Karfreitagsbeichte”

  1. Karl-Josef Malo sagt:

    Soll das oben im Artikel jetzt die Runde der Klarnamenritter sein? ph..ffft! Ich nicke ein!

    “hanne, Josephus Aphoristus, Tester, Lesezeichen, Föhnix und Jochen”

    Ich bitte um ein Handzeichen, wer von diesen hier nun Genannten der echte Aphoristiker ist.

    Ich mag nicht berühmt sein!!!

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Karl-Joseph Malo

    Du bist jetzt berühmt, da kann man nichts mehr machen.

    Allein Deine Sapphorismen sind unsterbliche Christenkunde rund um Minne, Künne und Nichtkünne.

    Du hast Deiner Glaubensgemeinschaft – vielleicht unbewusst oder lediglich in treuer Pflichterfüllung – damit einen beachtlichen Beitrag zum Überleben geschenkt.

    Daran gemessen solltest Du Deine Scheu vorm Berühmtsein ob höherer Bestimmung abtun.

    Freyatagsgrüße aus Schwaben

  3. TanjaKrienen sagt:

    Es ist ein Vorurteil, das ich ein Mensch bin.
    Aber ich habe schon oft unter den Menschen gelebt.
    Ich bin unter Indern Buddha,
    in Griechenland Dionysos gewesen.
    Alexander und Cesär sind meine Inkarnationen.
    Zuletzt war ich noch Voltaire und Napoleon,
    vielleicht auch Richard Wagner.
    Diesmal komme ich aber als siegreicher Dionysos,
    der die Erde zu einem Festtag machen will.
    Nicht das ich viel Zeit hätte;
    die Himmel freuen sich das ich da bin.
    Ich habe auch am Kreuze gehangen.

    Magnus Göller, oder?

  4. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ TanjaKrienen

    Konfuzius, Cervantes und Nietzsche hast Du noch vergessen (Shakespeare musste ich sausen lassen, da ich mich weiland für den spanischen Hidalgo entschied).

    Aber ich bin ebenso entschieden gegen Vorurteile, wie Du.

    Ich bin schon immer tolerant
    Ob Hex, Magier oder Infant
    Als Dionys ließ ich auch Apollon trinken
    Als Alexander Perser sinken

    Am Kreuze hung ich auch
    Denn so war es damals Brauch
    Da musst der Himmel warten
    Stund verwaist mein Zaubergarten

    Nun bin ich wieder hier
    Bei Wein, Gesang und Bier
    Ja, das Leben ist Beschwer
    Drum grad gefällt’s
    Die Saga erzählt’s
    Uns Göttern gar so sehr

  5. Karl-Josef Malo sagt:

    @ Magnus

    “Daran gemessen solltest Du Deine Scheu vorm Berühmtsein ob höherer Bestimmung abtun.”

    Ich finde es schon sehr interessant, was Du mir so alles schreibst.

    Fühle Dich lieb gegrüßt, Du schwäbischer Klarnamenritter

  6. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Karl-Josef Malo

    Ich habe ein Herz für Christen, das weißt Du doch.

  7. Karl-Josef Malo sagt:

    @ TanjaKrienen

    Diese Inkarnationen, von denen Du meinst, daß es sie gibt, sind die nur in Reihenfolge über größere Zeitabstände möglich?

    Gestern fand ich etwas über den Kaiser Nero im Internet. Er soll noch den Beinamen “Redivivus” gehabt haben. Wirklich kein Wunder also, daß ihm die Anhänger des Weges nicht Folge leisten konnten, diesem angeblichen Redivirus des Bösen.

    Daraus haben die Wissenschaftler dann heute in vivo und in vitro gemacht. Aber die versuchen sich ja auch sonst an allem, wovon sie gar keine richtige Ahnung haben. Ich sage nur Tschernobyl und Fukushima.

    Und diese Inkarnationen, von denen Du meinst, daß es sie gibt, nach Deinem Beitrag zu urteilen, betrifft das also nur berühmte Menschen?

    Was ist mit Hinz und Kunz oder mit Max und Moritz, teilt sich dann der Inkarnationist einfach? Apropos Karton:

    Hat schon mal jemand versucht, eine Zellteilung im Karton fertig zu bringen? Man nimmt zwei oder drei gewöhnliche Pappkartons, hält sie dann mit der Hand gut fest, daß sie sich überlappen – zu den Lappen kommen wir später – nimmt dann eine Schere in die andere Hand und schneidet aufs Geradewohl eine dem Menschen ähnliche Figur aus den Pappkartons heraus.
    Was ist das nun? Inkarnation, Kunst, Fingerfertigkeit, ….und hat es auch wirklich dann Ähnlichkeit mit Max und Moritz und wer ist dann die dritte Pappkartonfigur?

    Ich hab’s, der sieht so ähnlich aus wie Napoleon, die alte Pappnase.

    Sollte man sich bei den Inkarnationsbemühungen versehentlich in den Finger geschnitten haben, so wäre es gut, sich einen Lappen als Knecht bereit gehalten zu haben, der dann die Wunde auslutschen und verbinden kann. Sollte kein Lappen zur Hand sein, dann sollte man schnellstmöglich den Buddha anrufen und ihn um eine Wiederherstellung des halb abgetrennten Fingers bitten.

    Schlimme Finger gibt es genug in unserer Welt und das wirft letztendlich die Frage auf, wo oder wer sind die echten Menschen? Oder gibt es sie überhaupt?

  8. Karl-Josef Malo sagt:

    Ich bin ein Vorübergehender, deshalb bin ich jetzt vorübergehend wieder weg. Wann ich wiederkomme, läßt sich schlecht vorhersagen.

    Wer den Weg weiß, kann mich ja besuchen kommen.

    Alsdann!

  9. Karl-Josef Malo sagt:

    @ Magnus

    “Ich habe ein Herz für Christen, das weißt Du doch.”

    Sag mal Magnus, das Wort Christen hat doch nur etwas mit dem Jesus zu tun. Stimmt doch, oder?

    Wenn’s so ist, dann möchte ich eine Beichte ablegen, muß nur aufpassen wo, damit ich sie nachher nicht wiederfinde. Also, es war so. Gestern Abend las ich wieder einmal in meiner Bibel und da ging mir dann ein gewaltiges Licht auf. Es war schon das zweite große Licht in zwei Monaten. Anfang letzten Monat, da fingen diese Erleuchtungen bei mir an. Es geschah beim Bibellesen im Bett, was auch ganz nett sein kann, wenn nichts anderes zur Handhabung da ist. Ich las also die Stellen bei Johannes, nein, nicht die Stellenanzeigen, sondern die Verse aus denen dann Kapitel werden. Im Grunde sind sie es ja längst schon geworden, denn sie wurden schon vor längerer Zeit vom Johannes verfaßt. Jedenfalls, es ging da um diesen Blinden, der das von Geburt an schon gewesen ist. Eine echt arme Sau, der Mann. Entschuldigung! Jesus spuckte auf Erdreich, auf was sonst? Sonst hatte er ja nichts. Dann schmierte er diesen Brei auf die Augen des Blinden, sagte ihm dazu, er solle sich im nahegelegenen Teiche Siloah waschen gehen, aber nur die Augen, dann wiederkommen und Haschmich mit den anderen spielen. Und er solle nicht sagen, von wem er geheilt worden ist. Also, wenn ich da an die heutigen Ärzte denke, die hätten gesagt: “Sage es jedem den Du triffst, wer Dich geheilt hat”, denn klar, die denken eben nur ans Geld. Und beim zweiten Kommen, hätten sie ihm dann doch noch eine neue Brille verpaßt. Vielmanns!
    Wo war ich jetzt, ach hier. Nu hab’ ich den Faden verloren. Am besten hätte ich mir gleich einen Strick nehmen sollen.
    Wie dem auch sei, der Blindgeborene war dann sehend und dann ganz plötzlich dämmerte es mir auch. Nebenan klopften sie derweil wieder den Putz vom Haus runter, wie jeden Morgen und das nur um mich zu ärgern und sie bohrten was das Zeug aushielt, was noch an Mauerstein dastand und es steht wunderlicherweise immer noch, das Haus nebenan. Das tun sie aber nur, weil sie keine Freudinnen haben. Die kleine Kneipe an der Ecke, blieb aber zum Glück von den Beserkern der Handwerkskammer verschont. Wäre aber auch egal gewesen, wenn es anders ausgegangen wäre, denn da gehe ich sowieso nie hin. Ausgehen tue ich eher selten. Drum auch die Bibel im Bett. Und Messwein haben die in der Eckkneipe auch keinen, glaube ich mal so klammheimlich für mich im Stillen. Wenn Frauen ihre Babies stillen, das sieht so richtig putzig aus. Da möchte man dann auch gleich mit dem Hund Gassi gehen. Wenn ich doch nur einen hätte, einen Hund. Komisch, aber draußen die Vögel, die fliegen mir einfach nur so zu. Sie sähen nicht, sie ernten nicht, kein Wunder, brauchen sie auch nicht, denn wir füttern sie mit Rosinen.
    Der Weg ist lang, die Beichte kurz. Dafür erleuchtet mich Gott in letzter Zeit Tag und Nacht, und da ist wirklich kaum noch Finsternis bei mir. Denen ich die Sünden nicht vergeben konnte, denen habe ich sie weiter zur Last gelegt und sie durften sie sogar behalten. Denn was nützt der schönste Sündenbock, wenn er dann ein weißes Hemd anhat?
    So und jetzt auf geradem Weg zur Beichte: So wie es mir scheint, bin ich kein Christ mehr. Meine Kohärenz mit dem Vatikan habe ich schon vor längerer Zeit gekappt. Was also besagt, auf’m Papier bin ich’s schon länger nicht mehr, nun aber auch wiederum im Geiste nicht. Dafür ist Gott wieder mein ein und alles. So las ich, soll’s auch sein (5.Mose 6, 4-9).

    Johannes 8:32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!

    Na, der muß es ja wissen.

  10. Fomalhaut sagt:

    Hallo M,

    bei deiner Aufzählung oben fehlen noch einige Namen, u.a. der Name Edesch Li Gusdh.

    Ich reiche dir hiermit meine Hand: FRIEDEN ? Kriegsbeil begraben?!

    Du weißt ja jetzt, wo du mich finden kannst. Würde mich sehr freuen!

    Auch M.

  11. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Fomalhaut

    Ich habe das Kriegsbeil nie ausgegraben: Das hätte anders ausgesehen.

    Mich – wenn Du es warst, wovon ich ausgehen muss – , in der Weise wie geschehen auf einem anderen Blog, gleichzeitig hier eingrätschend, im Doppelspiel, in die logische Folge von Massenmördern zu rücken, quasi als deren bewussten oder auch unbewussten Agenten oder Beihelfer darzustellen, im Verein mit einem anderen, der mich als zensierendes Gesoxx bezeichnete, da ich einen Beitrag von ihm aus reinem, juristisch zwingend angezeigtem Selbstschutz nicht freischalten konnte, das hat mich in der Tat aber nicht eben amüsiert. (Ich hätte das gar nicht mitbekommen, hätte mich nicht eine dritte Person darauf hingewiesen.)

    Es erfolgte lediglich ein Minimum an notwendiger Klarstellung von meiner Seite her hier.

    Sei’s drum.

    Du hast dieses böse Spiel – ich weiß nicht, was Dich da ritt – meines Wissens “nur” einmal gespielt; bei den weitaus meisten anderen Zeitgenossen wäre das trotzdem sicherlich endgültig genug.

    Ich nehme Dein Friedensangebot also an; nicht aber, ohne nochmals darauf hinzuweisen, dass ich das “Kriegsbeil” nie ausgegraben habe.

    Und zudem, dass es kein zweites Mal einer Rückkehr in einen status quo ante geben wird.

    Einem anderen, der mit jenem Erwähnten zeitweise (vielleicht noch) in Bund trat, dem habe ich Vergleichbares (und Schlimmeres) zweimal verziehen, was der lediglich zum Anlass nahm, indem ich ihm einmal widersprochen hatte, wiederum aufs Heftigste anzugreifen, mir massiv zu drohen, mich aller möglichen Dinge zu verdächtigen und zu bezichtigen, mich mit unzähligen, endlosen Tiraden und Bosheiten zu belästigen: was er anderweitig sonst noch unternommen, das weiß ich nicht bzw. nur begrenzt.

    Alle drei Erwähnten natürlich stets (letzterer nicht immer, sondern auch direkt auf meine Seite, meinen Ebriefkasten) unter Decknamen, getürkten Netzadressen usw.

    Hiemit, Freunde der Nacht: Überlegt künftighin besser, was Ihr absondert.

    Leider in der gegründeten Sorge, dass ein “falsches” Wort von mir jederzeit genügen mag, wiederum zum Hassprediger, Agenten, Herzlosen, brutalen Zyniker, halt- und gehaltlosen Schwätzer gestempelt zu werden, auch noch dort, mit klarem Namensbezug, wo ich keine Widerrede halten kann, probiere ich es mit Dir gleichwohl noch einmal. Auch wenn das wiederum eine Dummheit sein mag.

    Bedingung jedoch: Eine klare Bitte um Verzeihung für die erwähnte überaus grobe Entgleisung.

    Das erwarte ich als Signal: ob Du das nun kleingeistig und nachtragend findest oder nicht.

    Ansonsten sehe ich einfach getrennte Wege und wünsche Dir fürderhin alles Gute.

  12. Fomalhaut sagt:

    @ Hallo Magnus

    “Auch wenn das wiederum eine Dummheit sein mag.”

    Wenn du das jetzt schon als eine mögliche Dummheit von dir ansiehst, mich zum Freund zu haben, dann lassen wir es besser.

    Matthäus 25:10 Während sie aber hingingen, um zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit; und die Tür wurde verschlossen. 11Hernach kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, tue uns auf! 12Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht!

    Du ahnst es nicht, aber ich bin woanders sehr gut angesehen. Und ich trug diese Vers hier nicht umsonst vor.

    “Bedingung jedoch: Eine klare Bitte um Verzeihung für die erwähnte überaus grobe Entgleisung.”

    Wenn du dich zuerst bei mir und das wegen … ach du weißt schon wofür entschuldigst, dann tue ich das auch meinerseits in dem von dir gewünschten Fall. Denn lieber Magus, ich habe nicht mit dem beleidigen begonnen, sondern du. Und überaus mehr nachtragend als ich, scheinst du nun zu sein. Dafür aber kannst du auch gut austeilen, auch wenn du meinst das gut versteckt machen zu können. So als ob andere das nicht bemerken könnten. Wie du hier mit anderen noch beleidigend umgegangen bist, konnte ich gut verfolgen. Aber wegen einer Sache, mich hier zu vergraulen, und obwohl du persönlich gar nicht das Ziel meiner Rede gewesen bist, was soll ich davon halten?

    “Das erwarte ich als Signal: ob Du das nun kleingeistig und nachtragend findest oder nicht.”

    Ich ebenso und mir obliegt das Vorrecht dabei.

    “Ansonsten sehe ich einfach getrennte Wege und wünsche Dir fürderhin alles Gute.”

    Wir beide Magnus, haben nie so etwas wie eine Ehe geführt. :)

    “Ich nehme Dein Friedensangebot also an; nicht aber, ohne nochmals darauf hinzuweisen, dass ich das “Kriegsbeil” nie ausgegraben habe.”

    Erst nimmst du an und danach stellst du dann eine Bedingung und nimmst, obwohl es nur uns zwei angeht, noch andere mit hinein. Was soll das?

    Außerdem lud ich dich ein, dieses Mal zu mir zu kommen auf meinen Blog. Da ich dir ja schon eine private Email geschickt hatte, die einfach verschwunden ist bei dir. So muß ich mir hier nun schon wie ein Bettler vorkommen und dann genügt das immer noch nicht, so daß du noch eine Bedingung hinterher schieben mußt.

    Ich bin zwar ein Nichts, aber ich lasse trotzdem nicht gerne auf mich herabsehen und das tust du aber nur allzu gerne bei anderen. Denn wo sind sie alle geblieben, die hier so fleißig noch geschrieben hatten, wie z.B. diese Bastet?

    Ich wollte freundlichst auf dich zukommen, obwohl du mit dem Mist angefangen hast, denn beleidigt wurde ich zuerst von dir. Sonst wäre es zu den anderen Aussagen auf dem Blog von Dude gar nicht gekommen. Und überhaupt hatte ich eigentlich nie die Absicht dich zu verletzen, da ich wirklich dachte in dir einen Freund gefunden zu haben. Aber das dachte ich von ein oder zwei anderen auch und bei denen ist es mir genauso ergangen, wie hier von deiner Seite aus.

    “Eine klare Bitte um Verzeihung…”

    Ich sagte schon, daß ich nicht als Bettler um deine Gunst hierhin gekommen bin. Ich kam vielmehr in äußerst ehrlicher Absicht her zu dir obwohl ich das gar nicht nötig gehabt habe.

    Ich wollte dir zuerst noch einen Link hier lassen, aber das lasse ich jetzt wohl besser sein.

    Soltest du es dir noch überlegen, denn ein Gewitter kann auch die Luft reinigen, dann hast du mit der hier von mir dagelassenen Email-Adresse, die mit “lig” (ahd.) wie Licht beginnt, nun die Möglichkeit mir auf privatem Wege eine Nachricht zukommen zu lassen, so wie es auch beim ersten Mal erwartet habe, daß ich eine solche von dir als Antwort auf meine Mail an dich bekommen würde.

    ” …und wünsche Dir fürderhin alles Gute.”

    Wenn also von dir nun auf privatem Wege keine Zustimmungb erfolgt, an langem Gerede bin ich nun nicht mehr interssiert, dann wünsche Dir für die Zukunft auch alles Gute.

    Lieben Gruß trotzdem
    (P.S. meine Ostergrüße hast du zwar dankend angenommen, aber erwidert hast du sie nicht.)

    JM

  13. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Formalhaut

    Den Ebrief habe ich lediglich übersehen, oder er kam nicht an.

    Ansonsten ist Deine Argumentation scheinbar schlüssig und – je nach Standpunkt – nachvollziehbar.

    Es geht aber nicht darum, wer wen wie zuerst oder hernach beleidigt habe.

    Ich wurde von Dir öffentlich in einen Zusammenhang gerückt, den ich so unter keinen Umständen – wäre es mal rein privat gewesen, so möchte das anders liegen – stehen lassen kann.

    Das ist nicht meine willkürliche Wahl, sondern eine Notwendigkeit.

    Wer öffentlich so mit mir umspringt, wie Du das getan hast, von dem muss ich, um nicht als der beliebige Hamballe dazustehen, klariter verlangen, dass er von seinen Äußerungen ebenso öffentlich Abstand nimmt.

    Sonst sieht es so aus, und manche dachten das schon, man könne – ohne es später sauber aufzuheben – letztlich alles mit mir machen, der Magnus gehe dann, nach ein paar netten Worten, einfach darüber hinweg, egal, wie schwer die Anwürfe waren.

    Das kann ich mir leider nicht leisten. Die Erfahrung zeigt, dass solches je und wieder missverstanden wird. Ich muss aus Selbstschutz so handeln.

    Vergleichbare Dinge mit dem (und wo und wie), was Du mir angedichtet, sagte ich nie über Dich. Ich habe Dich nie in eine Reihe mit Weltkriegstreibern und systematischen, psychopathischen Massenmördern gestellt, Dich daranentlang öffentlich herabgesetzt.

    Wieso auch? Etwa aus Rache? Ich wüsste keinen Grund.

    Du hast da für mich eine Grenze überschritten, hinter die Du Dich sichtbar wieder zurückziehen musst. Dafür kann ich nichts.

    Es herrscht hier zwar kein sehr reger Verkehr mehr, aber ich bin nicht aus der Welt, immer noch eine manchen bekannte öffentliche Person. Daher geht es nicht anders. Ich kann mich nicht öffentlich dem Hanswurstschlachten ausliefern, das leicht folgt und gerne, lasse ich für alle sichtbar so mit mir umspringen.

    Das tut mir leid, es tut mir zu einem gewissen Grade auch weh, doch hat sich gezeigt, dass auch ich irgendwann einmal die Notbremse ziehen muss. Leider eben auch und gerade bei Leuten Deiner Qualität.

    Ich bin nicht der Nabel der Welt; doch gab es nicht wenige Versuche, mich schwerst zu desavouieren. Und irgendwann sagen zwei kleine Männer unisono, der eine in meinem Bauch, der andere im Kopf, dass ich jetzt eine rote Linie ziehen muss.

    So hier der Fall.

    Leider.

    LG

    Magnus

  14. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Formalhaut (Nachtrag)

    Hier zeigt sich, dass man eben auch als Anonymus nicht beliebige Herabsetzungen (um es im Zusammenhang gelinde auszudrücken) ins Netz stellen kann, einem anderen gewidmet, der weiß, wer der Anonymus ist, völlig folgenlos, einfach verantwortungslos.

    Man mag in dem Momant nicht daran gedacht haben, dass einen dies einholen könnte, zu einem Impedimentum werden, mag es hinterher übergehen, einfach wegzuwischen trachten so gut als man kann: Und dann muss man plötzlich doch bemerken, dass man einen anderen so in Zugzwang gesetzt hat, dass der dem nicht einmal mehr entkommen will.

    Sehen wir uns unseren konkreten Fall an.

    Es gab weltanschauliche Differenzen, Nicklichkeiten, dann die böse “Zensur”, welche unabdinglich war (oder soll ich etwa für Schweizereien in einen deutschen Knast, mir wenigstens mal, immerhin potentiell, einen Strafbefehl einfangen?), und dann erklärtest Du mich als ein Subjekt, das zu den verwerflichsten des Planeten gehöre.

    Wäre ich “normal”, so redete ich gar nicht mehr darüber, antwortete nicht gar noch einmal, erweiternd.

    So, jedenfalls, lieber Herr Nick 22 (ich weiß, wie Du wirklich heißt, werde Dich aber hier nicht entdecken), ist mit Menschen wenigstens dahingehend nicht umgehen, dass man hernach einfach ein “Friedensangebot” sendete, ohne Rücknahme und klares Bedauern der damaligen Position, und die andere Seite müsse dies nun schon annehmen. Und, noch besser, widrigenfalls sei diese dann als rachsüchtig, nachtragend, lieblos usw. entlarvt, man damit selbst aus dem Schneider.

    Nein, lieber J., so funktioniert wenigstens meine Welt nicht. Und damit funktioniert die Welt so nicht mit mir.

    Dein Kumpan, der sah derdeibelwarum nicht ein, weshalb ich keine Lust auf Strafbefehle oder gar Knast habe; ich kann da nur vermuten, denke, dass der heute noch nichts davon eingesehen hat, in welche Lage er mich brachte, was er ansetzte, indem er hinterher von mir als “Gesoxx” sprach, zensierendem Gesoxx, solchem Abschaum, den er nur noch verachten könne und mit dem er nichts mehr zu tun haben wolle.

    Aber der, wie ein anderer, der sich beigesellte, hat ja ebenfalls Angst (oder gibt sie vor, was wahrscheinlicher, jedenfalls, was die Überwachung anlangt) vor Telefonaten: Die würden ja so schrecklich abgehört.

    Was für ein Kindergarten. Was für ein flacher Schwindel. Ebriefe? Ach? Die sollten es sein? Wer, bitteschön, scannt die nicht auch alle?

    Und hier hat man auch noch meine Intelligenz versucht zu beleidigen.

    Bin ich ein Rummailer? Reden Männer, wenn es gekracht hat und anliegt, etwa nicht mehr miteinander? Wer ist da feige?

    Warum hast Du mich nicht angerufen, kommst hier unter dem x-ten Decknamen daher? Findest Du meine Nummer weder im Impressum noch in der Auskunft? Ist Reden etwa von gestern?

    Fickerlesspiele sind das. Das mögt Ihr (alle Dreie) noch nicht begriffen haben, auch wenn Ihr Euch darin gerne versucht, vielleicht gar nicht wisst, was Ihr tut.

    Ihr spielt damit, dass stets mein Klarname, meine ganze Reputation auf dem Spiele steht, rechnet auch noch todsicher damit, dass der böse Magnus doch nicht so böse werden werde, dass er Eure Klarnamen preisgäbe, greift ihn an, also aus dem Dunkel, denn echte Verantwortung, meint Ihr, müsstet Ihr ja nie tragen.

    Darum entlaste ich Euch davon auch gerne. Ich nenne Eure Namen nicht, ich greife Euch von mir aus nirgendwo an, Ihr könnt dort herumfuhrwerken, meinethalben, wo nicht einmal der Pfeffer wächst.

    Hier aber ist meine Wiese.

    Und die willst Du, nach allem, immer noch mit Wolfsmilch und Herbstzeitlose bepflanzen. Dreist, da falsch, weiterhin unter Decknamen, Ungünstiges über mich, wenigstens Zwielichtiges, verbreitend, als welches, schaltete ich es nicht frei, noch einmal als Beweis für meine Unredlichkeit und Zensurwut herhalten sollen können wollen dürfte.

    Wieso hast Du nicht angerufen?

    Nein, das ging natürlich nicht. Es musste eine Ansage hierher auf meinen Blog.

    Allwo Du, wie immer, im Verborgenen bliebest, ich stets zutage.

    Nein, mein lieber J., das ist kein Gebaren.

    Da hilft auch Deine ganze geschickte Scholastik nichts.

    Das ist dieselbe Schiene, es ist dasselbe gammelige Strategem, da ist nichts dazugelernt.

    Und: In meine Lage habt Ihr alle Dreie Euch wohl nur inalsoweit versetzt, wie sie auszunutzen wäre, netzstrategisch, anscheinend nicht dabei bedacht, dass ich nicht vor fünf Minuten damit angefangen habe auf einer lauwarmen Wurstsuppe herumzutrippeln, wie all das, nur mit dem Notwendigsten von meiner Seite, auf Euch letztlich selbst zurückschlagen möchte.

    Wenig Anstand, noch weniger Verstand. Wenig Umsicht, noch weniger Weitsicht. Viel wütender Überschwang, noch mehr haltlose Verantwortungslosigkeit.

    Und noch: Ihr habt Euch den zum Feind genommen, ganz einfach, den Ihr für schwach und anfällig genug hieltet, triumphieren zu können. Einen, der Euch viel näher steht als andere größere. Einfach weil das wohlfeil und mit geringerem Risiko behaftet schien. Sein Mütchen mal kühlen, wir wissen ja, dass der andere ernsthaft nichts machen wird. Also einfach drauf.

    Und dann noch Bibelverse. Wie als ob der Unfug noch zu seiner Ersterfindung bereitstünde.

    Der Dritte versucht derweil ständig, mich durch versuchte Beleidigungen herauszureizen; den nahm der Dude gerne als Beihelfer an, ihn nicht kennend, nur da er Übles über mich verlauten ließ: was für eine erbärmliche Mischpoke.

    Jetzt schweige ich stille, denn sonst sage ich noch mehr, sonst muss ich auch noch von meinem Ekel reden, und das will ich jetzt nicht mehr ansetzen.

    Ergänzung (5.11. Uhr)

    Der Dritte, der meine Kommentarfunktion (freischalten darf ich nicht, gilt als privat, habe ich zugesagt einst, mal sehen, wie lange ich mich an diese Zusage noch gebunden fühle) als Mülleimer seiner Existenz benutzt, schrieb mir eben, als ich dies schrieb, eine seiner üblichen Nettigkeiten, diesmal, ich sei ein Feigling und ein Verräter. Das ist Euer Kumpan. Viel Spaß mit dem, wenn er sich dann mal Euch raussucht. Vielleicht werde ich ihm irgendwann zu langweilig, und dann möchtet Ihr dransein.

  15. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Josephissimus & Dudolino & Halbholzkopf

    Es wird zu den erwähnten Vorgängen hier keine weitere Diskussion mehr geben.

    Mir zu öd.

    Ihr seid alle Dreie weiterhin eingeladen, anderweitig, hier sinnige Kommentare einzubringen.

    Ansonsten ist hier, hic et nunc, dazu Badeschluss.

    Es sei denn: Jeder bringt sich dazu ab jetzt unter Klarnamen ein.

    Dem “Feigling” namens Magnus also mal gnädig Waffengleichheit gewährt.

    Dann überlege ich es mir nochmal.

    Vielleicht.

  16. Istvan Kesmek sagt:

    Werter Herr Göller,
    ich habe mir die obigen Texte jetzt mehrmals durchgelesen und finde beim besten Willen keinerlei Informationsgehalt.
    Offensichtlich geht es um private Streitereien die Sie hier austragen.

  17. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Istvan Kesmek

    Ihre Kritik ist berechtigt – danke auch für Ihr sauberes Deutsch – , aber nicht ganz zutreffend.

    Wie Sie den obigen Kommentaren unschwer entnehmen können, lief hier und anderwo einiges öffentlich ausgetragen; insofern handelte es sich eben nicht nur um private Streitereien.

    Da nun aber genug dazu gesagt ist, habe ich die Schattendiskussion beendet.

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