Wo ist Eulenspiegel?

Forscher am britischen Tavistock Institute meinen, das psychologische Rätsel um Eulenspiegel humangenetisch-hirnphysiologisch gelöst zu haben.

“Man kann davon ausgehen, dass das Gehirn, zumal das Sprachzentrum Eulenspiegels, in einer genetisch determinierten aberrativen Weise gesteuert wurde. So, dass selbst modernste Lügendetektoren ungeeignet wären, seine Aussagen als wahr oder falsch geglaubt zu überprüfen,” sagte Projektleiter Nigel McFawn der Londoner Times am Montag.

“Wir sind uns noch nicht sicher, ob es sich um eine Einzelmutation gehandelt hat, oder ob mehr Menschen – vielleich vererbtermaßen entlang einer unbekannten Eulenspiegel-Linie – das Eulenspiegel-Gen tragen.”

Und, es sei keineswegs auszuschließen, dass heute ein Eulenspiegel auf dem Planeten unterwegs sei, der, da die allgemeine Leichtgläubigkeit keineswegs abgenommen habe, erstaunliche Streiche zu spielen vermöchte.

Angesprochen auf Gerüchte, das Pentagon suche fieberhaft nach dem Phantom und finanziere verdeckt die Tavistock-Studie, wollte McFawn nicht kommentieren.

Auf die saloppe Frage eines Sun-Reporters hin, ob es sich denn um ein “hun-gene” (ein Hunnengen, also ein deutsches) handele, meinte McFawn, die Möglichkeit werde noch geprüft.

McFawn appellierte in diesem Zusammenhang sodann an alle Hobbyforscher – zumal im deutschen Sprachraum – , dem Institut von jedem verdächtigen Spaßvogel zu berichten, der aus dem Schema des gemeinen Possenreißers herausfalle.

Auf Nachfrage von dpa erklärte er: “Wenn es ihn gibt, so müssen und werden wir ihn finden.”

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