Na also: Da haben wir’s doch.
Läuft doch alles nach Plan.
Die NATO bombt die Libyer aus dem (vor kurzem noch) reichsten Land Afrikas ins Mittelmeer, und wenn sie dort ersaufen, dann bin ich schuld, weil ich ihnen nicht rechtzeitig einen Platz im Kinderzimmer angeboten habe, bei kostenloser medizinischer Vollversorgung (die ich nicht habe), wie sie es von zuhause gewohnt sind, und Lammkeule aus meinem Russengasofen, aber bitte ohne Speckbohnen.
Quod erat expectandum.
Wir zahlen für diesen Krieg, für die Zerstörung Libyens (erzähle mir keiner, dass uns die Militärstützpunkte unserer Besatzer, von denen aus die Angriffe koordiniert und wohl auch geflogen werden, nichts kosten), und hinterher haben wir dann die daraus resultierenden Flüchtlinge an der Backe, die man nicht einmal für einen Eineurojob brauchen kann, sprachlos, kulturfremd.
Denen dürfen wir dann noch ihre Imame bezahlen, Gebetsteppiche kaufen, ihre Kinder beschulen, alles, was eben selbstverständlich ist, wenn man hier als sublimer Muslim anlandet.
All das hat dann selbstredend bloß der böse Gaddafi zu verantworten, gegen den wir feigen Deutschen nicht bereit waren mitzukämpfen, weswegen wir uns dann natürlich, schuld wie immer, besonders generös zeigen dürfen.
Wer dieses schändliche, grausame Spiel nicht durchschaut, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.
Tags: Krieg
















Wieder mal so richtig aus der Seele gesprochen!
Jeder Satz ein Volltreffer.
Das ist mir einen guten Schluck aus der Domina-Pulle wert, was Nichtfranken vielleicht falsch verstehen könnten.
Beste Grüße aus Feucht.
Helmut
@ Helmut Hassel
Ich hab’ grade bloß einen Merlot…
Klingt da vielleicht a bisserl a Neid durch, so wie: ich sitz bloß beim Merlot und Du lässt Dich von einer Domina lustvoll verwöhnen?
Übrigens, einen Merlot trink ich auch gerne, ich bin nicht nur ein Frankenwein-Fan.
Schönen Abend!
Helmut
@ Helmut Hassel
Glatt erwischt.
Natürlich gibt es prima Merlot, aber mich beschlich die dunkle Vermutung, dass die Domina in Feucht der bessere Tropfen sein könne als meiner.
Schönen Abend auch und bis bald!
Domina in Feucht…? Hier geht’s aber richtig zur Sache!
Zumindest für Nicht-Franken hört sich das sicher ziemlich schlüpfrig an, was keinerlei Kritik sein soll. Aber ich weiß es ja besser, schließlich wurde ich nur fünf Kilometer von Feucht entfernt geboren. Deswegen kenne ich als Franke natürlich auch die Domina. Übrigens hatte ich auch in Rheinhessen bereits das Vergnügen, eine Domina zu verkosten, ich meine, es wäre in der schönen Weinstadt Ingelheim gewesen.
@ Föhnix
Die Sittenpolizei hat sich noch nicht bei mir gemeldet, was dafür spricht, dass der Großteil der hiesigen Leser weiß, was eine Domina in Feucht ist, wenn ihr der Herr Merlot in Stuttgart gegenübersteht.