Wenn manche Leser dieser Seite nicht nur ab und an meinem eigenartigen Sinn für Witz folgen, sondern gar schon anbieten, mir bei Gelegenheit einen anständigen Tropfen ins Haus zu tragen, kann das nur noch daran liegen, dass ich schon zuviel gesagt habe oder noch zu wenig.
Zuviel in dem Sinne, dass man sich (nicht) daran erfreut hat, “zuviel” zu hören.
Zuwenig hinwiederum in dem Sinne, dass man meint, mir noch Weinsnahrung der besseren Sorte zuführen zu müssen, auf dass hier alles noch etwas dionysischer, freier, besser, lustiger und noch erhöht geistestrunken werde.
Letzterer Absicht kann ich nicht anders, denn meine vorzügliche Unterstützung wie Empfänglichkeit angedeihen zu lassen.
Leute, die einem guten Wein ins Haus tragen, sind ohnehin zunächst willkommen; selbstredend; führen sie Übles im Schilde, so sind sie so schnell darin entdeckt, dass sie nicht mehr als zwei Glas zu leeren vermögen, bis dass sie auf ihre Niedertracht und ihren egal woher gefüllten Dummbeutel zurückgeführt.
Vor solchen Gästen ist mir nicht bange.
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