Nur noch die Dümmsten der Dummen

Die schafsmediengefeierten NATO-Bombardeure scheinen in Libyen bislang keine rechte Fortüne zu haben.

Obschon sie so gut als möglich zerbomben, was auch nur auf Gaddafis Seite stehen könnte, ohne gleich ganz Tripolis in Schutt und Asche zu legen, kommen die “Rebellen” offenkundig nicht wie gewünscht voran.

Ob das wohl daran liegen mag, dass der Diktator doch noch über wesentlichen Rückhalt, zumindest in Westlibyen, verfügt?

Der Verdacht liegt nahe.

Da wir nur eines sicher wissen, nämlich, dass wir über den Kriegsverlauf sowie dessen Hintergründe belogen werden, ist allerdings in der Analyse der Lage Zurückhaltung angesagt.

Man muss aber kein Meister sein, um zu sehen, dass die Sache nicht so läuft, wie die Ölkrieger der NATO sich das ausgerechnet haben.

Nur Idioten nehmen ihnen noch ihr Geschwätz von einer humanitären Intervention ab.

Nur Deppen glauben, sie träfen keine Zivilisten.

Nur ganz Blöde sehen nicht, dass sie ihren vor kurzem noch guten Kumpel Gaddafi eklatant unterschätzt haben.

Jetzt sind sie drin, im Krieg, und da kommt man bekanntlich nicht so einfach wieder raus, zumal, wenn man auf Teufel komm raus beweisen muss, dass man immer und überall am Ende der Größte ist.

Es gibt aber auch “Verschwörungstheoretiker”, und die könnten, wie am Ende doch so oft, wieder einmal recht haben, die meinen, genau so sei es vom Grunde her geplant.

Immerhin spricht für eine solche These, dass der militärisch-industrielle Komplex allemal etwas davon hat, dass man sich ausrechnen kann, aus einem von Krieg zerschundenen Land das Öl leichter herauszupressen, denn wenn es intakt wäre.

Mal ganz abgesehen davon, dass man um desto leichter weitere Kriege anfangen kann, wenn man die Leute erst einmal daran gewöhnt hat.

Das Argument der alten Munition, die besser in einem Feindesland entsorgt ist, als teuer in eigenen Fabriken, dürfte hingegen wohl nicht mehr so sehr ziehen, da man die letzten Jahre so viel geballert hat, dass die angerosteten Altbestände inzwischen weitgehend entsorgt sein dürften.

Nein, die “Tomahawks”, das Stück eine Million, scheinen, so das Gejammer der Urangelsachsen, eher schon auszugehen, sind nicht nur teuer (da Gaddafi nicht mehr spendet), sondern man bekommt sie kaum noch hinreichend bei.

Als mitfühlender Christ könnte man glatt Mitleiden bekommen mit der westlichen Allianz, den willigen Alliierten, die ihre Kräfte ja schon in mehreren völlig altruistischen humanitären Kriegen gebunden und ausgelaugt haben, kaum noch junge Männer (was liegt an den Alibi-Weibern?) finden, die für sie bluten wollen.

Taub, traumatisiert, verkrüppelt, verstrahlt, verimpft, durchgedreht, drogensüchtig, desillusioniert, sinnlos, verwahrlost, ohne wirkliche Hilfe irren schon Hunderttausende durch die Gegend, die man in den Höllen des Irak und Afghanistans über die Jahre verheizt hat.

Diese Weltkrieger tanzen auf dünnem Eis.

Es hat sie natürlich noch nie interessiert, wie viele Menschen an ihren Machenschaften sterben und bis zum Ende leiden.

Sie finden aber nur noch die Dümmsten der Dummen für ihre Feldzüge.

Deshalb werden sie verlieren.

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Eine Antwort zu “Nur noch die Dümmsten der Dummen”

  1. panta rhei sagt:

    :thumbs up:

    spricht mir aus der seele!!

    lg

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