Grenzwerte sinnig heraufgesetzt

Die Bundesbehörde für Schwachsinnsschutz hat die zulässigen Grenzwerte für gefährlichen Unfug markant heraufgesetzt (von einer Megadumboeinheit auf eine Teradumboeinheit als zulässigem Wert je Tag).

Dieser beherzte Schritt sei notwendig geworden, damit in der Bevölkerung keine Panik ausbreche.

Die alten Grenzwerte seien lächerlich niedrig angesetzt gewesen, so dass eine Korrektur im Sinne der allgemeinen Vernunft unabdingbar gewesen sei.

Es sei “ein untragbarer Zustand” gewesen, so ein Sprecher der Behörde, dass man den Menschen “in unverantwortlicher Kleinlichkeit und Beckmesserei” suggeriert habe, ein unfugfreies Leben sei möglich.

So etwas stehe nicht einmal im Alten Testament, erklärte er erläuternd.

Man plädiere für eine neue Ehrlichkeit, die im übrigen vom Grundgesetz voll gedeckt sei.

Kleinliche Bedenkenträger, die auf die Einhaltung der alten Grenzwerte pochten, seien “Ewiggestrige”, die nicht ernstzunehmen seien oder, so wörtlich, “eine unterirdische Agenda verfolgen”.

(Bericht von BWZ)

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Eine Antwort zu “Grenzwerte sinnig heraufgesetzt”

  1. hanne sagt:

    Japan fürchtet «langen Kampf» gegen Atomkrise

    Tokio (dpa) – Die strahlende Atomruine Fukushima wird zum Dauerproblem.
    Japan könne einen «langen Kampf» gegen die Atomkrise nicht vermeiden, sagte Regierungssprecher Yukio Edano am Sonntag der Nachrichtenagentur Kyodo zufolge.

    Warum muss ich da nur immer an das letztjährige BP-Desaster denken …

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