Archiv für den Monat März 2011

Königin der Wissenschaften

Samstag, 19. März 2011

Die Mathematik sei die Königin der Wissenschaften, meinen viele.

Ich widerspreche.

Es ist die Sprachwissenschaft, denn sie allein umfasst alle Wissenschaften.

Durchhalten, Kopf hoch!

Samstag, 19. März 2011

Einer meiner besten Leser meinte eben am Telefon, die Kriegstreiber seien zur Zeit derart auf dem “Selbstzerstörungstrip”, dass es nicht mehr lange dauern könne, bis sie sich erledigt hätten. (weiterlesen…)

Die sprachlichen Volten der Kriegstreiber

Samstag, 19. März 2011

Es ist bemerkenswert, wie das Wort “Krieg” im Zusammenhang mit Libyen wieder einmal vermieden wird, als wäre das Wort schlimmer als die Sache selbst.

“Militärisches Eingreifen”, “Einsatz” usw. lauten die Vokabeln; das früher übliche, zutreffende, einsilbige Lexem scheint wie tabu.

Dass Krieg Frieden ist, wissen wir ja schon lange.

Inzwischen sind wir weiter. (weiterlesen…)

Tapfere Japaner (III)

Samstag, 19. März 2011

Ich habe den Kanal jetzt voller, als dass es ein Messgerät dafür geben könne, auch nur den Rand des Gefäßes zu erkennen.

Mancher geht tatsächlich her und verspottet gar noch die Menschen, die in Japan jetzt ihr Letztes, ihr Leben, alles für andere geben.

Fett und bräsig, dreist und dumpf. (weiterlesen…)

Japanische Helden (Tapfere Japaner II)

Samstag, 19. März 2011

Eine Tirade, wenn auch nur kurz, und es ist mir atomdrecksegal, wer mich oder sonstwen darob verspottet oder egalwie angreift.

Mögen die feigen Besserwisser genau hier aufschlagen: Ich lade sie sogar noch extra dazu ein. (weiterlesen…)

Der Spiegel: Deutschland Drückeberger vor Angriffskrieg

Freitag, 18. März 2011

Der Spiegel, “das Sturmgeschütz der Demokratie” (Rudolf Augstein), lässt alle Masken fallen und wird hiermit zum blanken Kriegstreiberblatt. (weiterlesen…)

Libyen-Krieg: Bundesregierung schwindelt

Freitag, 18. März 2011

Die Bundesregierung hat erklärt, sie wolle sich nicht an einem Libyen-Krieg beteiligen.

Das klingt zunächst lobenswert, bei näherem Hinsehen aber gleichwohl bedenklich.

Indirekt hat die deutsche Regierung damit nämlich suggeriert, eine Beteiligung sei möglich, wenn sie dies wolle. (weiterlesen…)

Libyen zum Krieg freigegeben

Freitag, 18. März 2011

Nebenher mal Krieg.

Die “Vereinten Nationen” heißen ihn gut.

Leckt mich nirgends.

Tapfere Japaner

Freitag, 18. März 2011

Jetzt wird sogar noch erstaunt gefragt – ich will nicht sagen wo, denn man verdient sich damit keinen Hinweis – weshalb Japaner bereit seien, im Kampf gegen die Atomkatastrophe freiwillig mit höchster Wahrscheinlichkeit ihr Leben zu geben.

Dies ist in der Tat nicht eben selbstverständlich, heute, und es bedeutet wirkliches Heldentum.

Aber: Wie heruntergekommen muss man sein, zu fragen, warum? (weiterlesen…)

Knallharter Sohn

Donnerstag, 17. März 2011

Gerade fragte mich mein Sohn (12), weshalb ich mich über das amüsiere, was ich vorhin veröffentlicht habe.

Er möchte es doch selbst lesen, meinte ich.

Nein, so intelligente Sachen wie ich sie schriebe, lese er nicht.

Ich weiß jetzt nicht, ob mich geschmeichelt fühlen soll.

Bundeswehr: Zusammengeseppelt

Donnerstag, 17. März 2011

Eben wurde ich durch diesen erhellenden Artikel auf ein Thema gelenkt, das ich schon länger anzufassen gedachte.

So blöd, wie man vielleicht nur in Berlin zu werden sich mit einiger Aussicht auf Erfolg anheischig machen kann, hat man die Wehrpflicht ausgesetzt, während man die Bundeswehr gleichzeitig und offen erklärt für weltweite Angriffskriege umbaut (dass das dem Grundgesetz fundamental entgegenläuft, ist den planetaren Möchtegernbeglückern ohnehin wurscht). (weiterlesen…)

Wer baut den besten spirituellen Schafsstall?

Donnerstag, 17. März 2011

Vielleicht habe ich einen gedanklichen Fehler gemacht.

Wenn ich mir anschaue, wie notgeil selbst viele sehr Gebildete – oft gerade solche – bereit sind, an alles und jedes nur Vorstellbare zu glauben, hinter jedem Busche einen bösen Geist, ein Astralwesen oder auch nur einen Obskuraten oder Außerirdischen lauern sehen, komme ich fast schon zu der verzweifelten Idee, man solle diese Leute, da absolut vernunftsresistent, lieber wieder in irgendeine halbwegs geordnete Kirche mit regulären Pfaffen schicken.

Das mir.

(Ich möchte wetten, Nietzsche gackert sich in Walhalla jetzt einen Ast…).

Wäre tatsächlich irgendeine gemäßigte Kirche denkbar, die es fertigbringt, ohne Schuld auszukommen, ohne schlechtes Gewissen, ohne Feindseligkeit gegen die ihr nicht Angehörigen?

Ein Laden z. B. , der den Leuten, wenn sie irgendwie brav sind und ein bisschen Vernünftigkeit spielen lernen, verspricht, dass dann graduell ein Goldenes Zeitalter herbeigebetet werden könne? (weiterlesen…)

Die Pest

Donnerstag, 17. März 2011

Die Glaubenssuchtspest schlägt wieder heftig zu.

Was liegt am Hoffen?

Mittwoch, 16. März 2011

Nicht die Hoffnung stirbt zuletzt, sondern das Können.

(Aus einem Kommentar)

Die FAZ hat’s

Dienstag, 15. März 2011

Wie sich die Zeiten ändern: Jetzt trägt selbst die FAZ einen Blogger vor sich her, der sich weiland in Wackersdorf wegen der geplanten WAA mit der Staatsmacht anlegte.

Ich war damals auch dort, eine Woche fast, vielleicht sind wir sogar mal zusammen am Lagerfeuer gesessen und haben den Kiffern zugeguckt, ebenda, im frostigen Januar, in jenem merkwürdigen Protestdorf im oberpfälzischen Wald, bis zur chaotischen Räumung, mit Festnahme, ED-Behandlung, einem halben Tag gekrümmt im Gefangenentransportbus, danach Anklage wegen Nötigung und Widerstand gegen die Staatsgewalt. (weiterlesen…)

Vom verkappt lüsternen Weltuntergangsgeschmeiß

Dienstag, 15. März 2011

Ich habe den Kanal voll.

Diesmal aber nicht von dem allfälligen Schreiberlingsgesindel der Schafsmedien, das noch jeden Angriffskrieg mit hunderttausenden Toten als humanitäre Friedensmaßnahme verkauft, sonst alles verbrät, was auf der mörderischen Agenda steht.

Nein, ich muss den Blick diesmal mit schon lange angewachsenem Unmut in eine andere Richtung wenden.

Jetzt, angesichts der Katastrophe in Japan, scheinen dort vielfach alle Leinen los, den Menschen, die den Obenerwähnten zurecht nicht mehr glauben, noch den letzten harnsauren Hennenseich in die Ohren zu träufeln. (weiterlesen…)

Programmiertes Rechtschreibseppeln

Dienstag, 15. März 2011

Anschließend an “SPON: Kein Geld für korrektes Deutsch” noch ein paar Betrachtungen zu Fehlern in (Online-)Texten.

Anders wohl als andere freue ich mich immer, wenn ich in einem ansonsten richtigen Text Fehler wie z. B. “veramtwortungslos” oder “bodennlos” finde.

Zum einen weiß ich dann, dass der Autor sich nur vertippt hat und den Tippfehler übersehen, zum anderen, dass er kein Rechtschreibprogramm benutzt, denn solche wären ihm angezeigt worden.

Des weiteren weiß ich, dass er ansonsten orthographisch sicher ist und lediglich nicht das Geld (oder die Einsicht) hat, sich einen professionellen Schlusskorrektor zu leisten. (weiterlesen…)

SPON: Kein Geld für korrektes Deutsch

Dienstag, 15. März 2011

Es fällt mir schon längere Zeit auf (nicht nur beim Spiegel, selbst die altehrwürdige FAZ ist betroffen), und ich wundere mich doch ein wenig.

In diesem Artikel auf SPON beispielsweise finden sich nicht weniger als fünf Fehler, die ein Schlusskorrektor, der nicht Microsoft heißt, sehen müsste.

Bleibt also nur der Schluss, (weiterlesen…)

Gold und HAARP

Dienstag, 15. März 2011

Ich erlaube mir jetzt einmal, die Selteneren anzusprechen, jene, die in tieferen Bezügen zu denken in der Lage.

Ich schrieb in den letzten Tagen über Gold und über HAARP.

Vor ein paar Minuten kam mir der Gedanke, dass es da ein merkwürdiges Gemeinsame gäbe. (weiterlesen…)

HAARP als Naturkatastrophenwaffe? (II)

Montag, 14. März 2011

In den Kommentaren zum Erstartikel ist bereits eine erstaunliche Sammlung an sachlichen Hinweisen zur Fragestellung zusammengekommen.

Ehrlich gesagt: Man könnte das Gruseln lernen.

Und genau da liegt auch das massen- wie individualpsychlogische Kernproblem.

Man will sich gar nicht vorstellen, dass es so krass sein könnte, wie es sehr wahrscheinlich ist. (weiterlesen…)

Petitesse

Montag, 14. März 2011

Der Ton stirbt nicht, weil keiner horcht.

“Duktus”

Montag, 14. März 2011

Was der Sprachwissenschaftler Duktus nennt, ist schlicht die wörtlich verwirklichte gedankliche Kraft.

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