Shogi: Glückauf Japan!

Heute habe ich zum ersten Male “Shogi” gespielt, sozusagen (grob vereinfacht gesagt) die japanische Form des Schachs.

Indem ich fast mehr mit den mir noch nicht ganz geläufigen Piktogrammen auf den Spielsteinen und dem Verständnis der Regeln und Grundstrategien kämpfte, hatte ich gleichwohl schon großen Spaß an den sich im Spiele stellenden Aufgaben.

Shogi ist in Japan Volkssport und Kult.

Ich will jetzt nicht ausschweifend davon berichten, welche Anforderungen das Spiel stellt (zumal ich das noch nicht einmal ansatzweise zu erfassen vermag), aber es unterscheidet sich vom Schach wesentlich darin, dass es viel weniger statisch angelegt ist, viel weniger berechenbar, allein aufgrund des prinzipiellen Unterschiedes, dass man geschlagene gegnerische Figuren jederzeit statt eines Zuges als eigene aufs Brett stellen darf.

Damit ergibt sich eine ganz andere Fülle an Entwicklungsmöglichkeiten.

Und so fragte ich meinen Lehrmeister (einen Schachkameraden, der laut eigenen Angaben gemessen an japanischen Maßstäben nach einem Jahr Übung lediglich eine verschwindend geringe Spielstärke besitzt), ob denn beim Shogi, so wie seit einigen Jahren beim Schach, der Computer auch schon den besten Spielern überlegen sei.

Er verneinte bestimmt.

Da dieses Spiel überhaupt nichts mit Zufall zu tun hat, ist das an und für sich bemerkenswert.

Glückauf Japan!

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