Libyen: Vom konzertierten Schafsmedienschwindel

Es ist schon bezeichnend, wie gleichgeschaltet die westlichen Schafsmedien über den Libyen-Krieg berichten.

Behauptungen von Rebellen, die Regierungstruppen massakrierten Zivilisten, bekommen breiten Raum, werden nicht hinterfragt (allenfalls folgt mal der verschämte Hinweis, man habe sie nicht prüfen können), während Berichte der Gegenseite, die Luftschläge der “Alliierten” hätten bereits viele zivile Opfer gefordert, entweder gar nicht erwähnt oder als Propaganda abgetan werden.

Wie, bitteschön, kann man z. B. den Hafen von Tripolis bombardieren, ohne dass dies zivile Opfer fordert?

Auch wird völlig beiseite geschoben, dass möglicherweise immer noch mehr Volks hinter Gaddafi steht, als gegen ihn.

Womit dann die Rebellen und die “Alliierten” in gewisser Weise die fragwürdigere Kriegspartei stellten.

Und der von Frankreich bereits anerkannte “Regierungsrat” von Bengasi: Wer ist das eigentlich?

Was, außer der Macht, dem Öl, und damit dem Geld, wollen diese Leute? (Immerhin der MI 6, der Mossad und die CIA sollten es wissen.)

Ich habe bislang nur von einem gehört, der rein zufällig in den USA studiert hat und deshalb praktischerweise gut Englisch sprechen soll.

Die Wahrscheinlichkeit, dass wir zu über 70% hinters Licht geführt werden, liegt bei gut 99 %.

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11 Antworten zu “Libyen: Vom konzertierten Schafsmedienschwindel”

  1. SZett sagt:

    Ersetze Schaf durch System, und es passt!

    In disem Video http://vimeo.com/5506711 wird das kriminelle Verhalten in der BRD erklärt. Denn:

    Die Bundesrepublik Deutschland ist kein wirksamer Rechtsstaat.

    Wir leben in einer Parteiendiktatur, in der alle vier Jahre gewählt wird, aber das Ergebnis parteienübergreifend im Vorwege abgesprochen wird. Es kommt also nicht auf Wahlergebnisse an sondern auf Bündnisse, die von vornherein feststehen.

    Wir leben in einem Land, das seit dem 8. Mai 1945 unter Kriegsrecht steht.

    Wir haben nach wie vor keinen Friedensvertrag.

    Deutschland ist nach wie vor besetzt.

    Eine Vereinigung am 3. Oktober 1990 hat nie stattgefunden; juristisch wie völkerrechtlich ist sie unmöglich.

    Die Bundesrepublik Deutschland ist kein Staat, genauso wenig wie die DDR ein Staat gewesen ist. Beide sind zivile Selbstverwaltungskonstrukte, organisiert auf Geheiß der jeweiligen Besatzungsmächte.

    Die alliierten Siegermächte sind seit dem 8. Mai 1945 unverändert die politische und militärische Kraft, die hier auf deutschem Boden die Hoheitsgewalt ausübt.

    Das Kriegsvölkerrecht in Form der Haager Landkriegsordnung ist die höchste Rechtsnorm, die Gültigkeit auf deutschen Boden besitzt.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ SZett

    Der verfassungsrechtliche Status der BRD ist so weitreichend nicht wirklich transparent und öffentlich geklärt, dass teilweise selbst Fachleute dazu durcheinanderplärren wie Grundschüler in der großen Pause.

    Ich werde mich daher erst dann wieder zu diesem Thema äußern, wenn ich mich diesbezüglich wirklich einigermaßen firm und kundig fühle.

    Selbstverständlich aber darf hier jeder schonmal seine Sichtweise, Links usw. einbringen.

    It shall be a free country!

    LG

  3. hanne sagt:

    stimmt die USA führt seit 1776 durchweg mit ihren 43 Präsidenten jetzt Obama der 44te ganze 235 Jahre Kriege gegen die Menschheit so auch das Kriegsvölkerrecht in Form der Haager Landkriegsordnung als die höchste Rechtsnorm den sonst gäbe es das Völkerkriegsrecht nicht ist doch logisch oder?

  4. Infonaut sagt:

    Auf die Frage, wer die Rebellen sind, gibt dieser Beitrag Antworten:
    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/643899/Wer-sind-die-Rebellen

  5. joker sagt:

    Die beste Lösung für Deutschland wäre der sofortige Austritt aus der NATO! Die NATO hat längst ihre moralische Zielsetzung (Verteidigung) verloren und ist zum Handlanger amerikanischer Wirtschaftsinteressen (das libysche Öl) mutiert!

  6. hanne sagt:

    Reuters zeigt falsches Foto über Libyen

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/03/reuters-zeigt-falsches-foto-uber-libyen.html#ixzz1HcPE7cwC

  7. hanne sagt:

    Militär gegen die Pressefreiheit mitten in Europa !

    http://www.youtube.com/watch?v=PvIQS_GnaYY

  8. dr. ulrich winter sagt:

    Apropos Schafsmedienschwindel
    Brief an Magnus Göller

    Ich finde keinen anderen Zugang, deshalb so:

    Der Zufall spielte mir Artikel in die Hand.
    Ich war zunächst erstaunt, dass sich in Hammelburg, dem Hort der Reaktion und Grab meiner Jugend, Kritisches regt…., ABER.
    Einige Einwände am Beispiel von
    1. Schafsmedienschwindel

    1.
    Den Termini gleichgeschaltet und Schafsmedienschwindel entnehme ich, dass du meinst, dass die Presse selber unfrei sei und manipuliert:
    a.
    Dass die Presse gleichgeschaltet war, weiß der mündige Staatsbürger von der Zeit 33-45, von Staaten aus dem ehemaligen Ostblock und heute von der VR China schon gleich. Aber du meinst, dieses Attribut würde die heutige Presse in der freiesten aller Welten auch verdienen. Warum? Weil du bei ihr keine nach deinen Vorstellungen saubere journalistische Arbeit, sondern Parteilichkeit entdeckst. Und deshalb sollen sie gleichgeschaltet, also von Oben irgendwie dazu gezwungen sein? Täusche dich nicht, was der Nationalismus von Journalisten bewegt, der sich selbstbewußt ganz sachlich und unparteilich auf der richtigen Seite weiß. Dir müßte doch wenigstens zu denken geben, wenn du mit dem Vorwurf, er sei gleichgeschaltet, garantiert schon mal mit einem Journalisten von BILD oder FAZ zusammengerumpelt bist, weil der dies als Ehrabschneidung zurückweist.
    Und genügt nicht, dass sich der Journalismus selbst ganz frei einen Maulkorb umlegt, indem er sich nämlich den Maßstab eines objektiven Urteilens verbietet? Er will nämlich „bloß“ informieren, als Dienst an der freien Urteilsbildung des Publikums, das er dann zielsicher mit dem richtigen Futter für dessen nationalistische Weltorientierung versorgt.

    b.
    Nach deiner Auffassung erzeugt aber die von dir inkriminierte Presse mit Schwindel, durch ihre Art der tendentiösen Berichterstattung, Schafe, also Menschen, die verstandlos die ihnen präsentierte, parteiliche Meinung wiederkäuen
    und versorgt sie mit entsprechend vorverdauter, eben wieder verstandloser Meinung, damit sie weiter als tumbe Masse die ihnen zugedachte Rolle spielen.
    Als Beweis führst du an, dass die Medien ihre Parteilichkeit widersprüchlich bis verlogen begründen; dass sie (im Libyen-Krieg et al.) brutale Missetäter und unschuldige Opfer leicht durchschaubar je nach Interesse identifizieren und sortieren.

    Man kann wohl die Verlogenheit nachweisen, wenn Staaten und ihre Brotschreiber die jeweiligen nationalen Ambitionen als Dienst an den höchsten humanitären Werten darstellen.
    Aber wäre dann nicht mal ein Schluss fällig, worum es denen geht und auch, was von den hohen Werten zu halten ist, im Namen derer sie für ihre Interessen Legitimität, also durch andere Souveräne anzuerkennende, allgemeine Gültigkeit beanspruchen?

    Du bist aber mit dem Nachweis befasst, dass die Herren dieser Welt keine saubere Weste haben, oder dass die beanspruchte Legitimität ihrer Ansprüche sich letztlich „bloß“ ihrem Interesse (Macht, Öl, Geld) verdankt. Ja, was ist jetzt das Schlimme? Die Interessen, die sie mit aller gebotenen Gewalt durchfechten, oder die (verlogene) Begründung und „dass wir zu über 70% hinters Licht geführt werden“?
    Wofür soll auch stehen, „dass möglicherweise immer noch mehr Volks hinter Gaddafi steht, als gegen ihn“? Sollte man jetzt Partei ergreifen in einem Bürgerkrieg, also welcher Teil des Volkes = Wille zur Herrschaft der gute ist, dem also die Souveränität in dem Lande zusteht, oder sich wieder aufregen über die parteiliche Voreingenommenheit der Presse, oder vielleicht mal einen Gedanken drauf verschwenden, von welchem höheren Interesse dieser wahrlich nicht von außen bestellte Krieg jetzt entschieden werden soll?
    Da wird nämlich dieser Krieg längst ziemlich ungeniert und bei vollem Licht von einem Kampf der höheren Sorte überwölbt, dem nämlich von imperialen Mächten, die an dem Fall Libyen (dies das historische Pech von Gaddafi) Kompetenz und anerkannte Gültigkeit ihrer Interesssen an Nordafrika durchfechten.

    c.
    Zur (unterstellten) Manipulationskraft der Presse durch Desinformation:
    Was für die angeblich „gleichgeschaltete“ Presse gilt, gilt auch für die Massen, die Schafe, die mit Information (über Arabellion) versorgt werden.
    Es ist nämlich ein Widerspruch, anzunehmen, gerade durch Falschinformation, durch Schwindel, ließe sich ein Mensch in die gewünschte, richtige Richtung lenken.
    Die richtige Richtung weiß nämlich schon längst der Nationalismus moderner Untertanen, die sich bei ihrer Herrschaft gut aufgehoben sehen und sich von ihr als ihrer allgemeinen, akzeptierten Lebensbedingung vorsagen lassen, wo es lang geht.
    Und deshalb kann auch die vertrixeste Presse nicht mehr, als die nationalistische Voreingenommenheit des Volkes abzurufen.

    Ansonsten bleibt nur Dünkel. Besser wäre die Erzeugung von Wissen oder Kritik über den Nationalismus der Presse und vor allem an dem Krieg, über den sie schreibt

  9. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ dr. ulrich winter

    Meine Antwort erfolgte bereits andernorts.

  10. dr. ulrich winter sagt:

    Ich habe mich wohl getäuscht, und das Politische scheint dich gar nicht so sehr zu interessieren; auch nicht, dass aktuell die Amis mit ihren Drohnen praktisch und weltöffentlich klarstellen, wie man einen Bodenkrieg aus der Luft führt und damit für sich gleich auch die Auslegungshoheit über die UNO-Resolution 1973 reklamieren, also eine Adresse an ihre in herzlicher Konkurrenz verbundenen NATO-Partner und den Rest der Staaten versenden, wem das letzte Wort im Kriegshaushalt dieser globalisierten Welt zusteht.

    Deshalb nur einiges zu deinem Thema Manipulation (durch die Presse):

    Natürlich wird morgen die parteiliche Umdeutung in den Zeitungen stehen, ob und inwieweit die Amis u.a. mit ihrem Drohen ihrem eigentlichen Anliegen gerecht werden, die libysche Zivilbevölkerung vor dem Schlächter Gaddafi zu schützen. Und da wird es auch wieder jede Menge Kritik geben, aber eben vor dem unbeirrt wohlmeinenden Maßstab, die Amis würden bei ihrer an sich ehrenwerten Intervention zu viele Kollateralschäden erzeugen.
    Manchmal möchte man fast glauben, die Amis kommen mit dem Krieg führen gar nicht mehr nach, um überall auf der Welt die Opfer falscher Herrschaften vor ihren (gestern noch hochgeschätzten) Herrschern zu schützen.
    Manipulation?

    Die Sache ist doch viel einfacher und brutaler zugleich.
    Auf der einen, der praktisch gültigen Seite, reklamieren Staaten Anerkennung durch Ihresgleichen, wenn sie ihre Ansprüche als Dienst an höheren Werten darstellen.
    Und der Bürger wiegt den Kopf, ob das so stimmt, hält es am Ende gar für einen Vorwand, wenn Staaten behaupten, sie seien im Dienst am Schönen und Guten unterwegs – und hat damit gerade das Wesentliche verpasst und gleichzeitig sein Placet ausgesprochen. Nämlich so, dass er sich mit der (gelungenen) Heiligung staatlicher Ansprüche befasst, woneben deren Inhalt unwesentlich wird.
    Für diese Abwägung bietet die Presse z.B. ihren Dienst an. So geht Parteilichkeit, ganz ohne Manipulation und Schafe

  11. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ dr. ulrich winter

    Danke, jetzt wird es interessant.

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