Weltkriegstreiber: Wie jagen?

Eben bekam ich einen Anruf – wiederum von einem guten Leser (es scheinen immer mehr zu werden) – in welchem ich zu einer Klärung aufgefordert wurde.

In der Tat meine ich damit, dass die Kriegstreiber jetzt selbst gejagt würden, keineswegs, dass man sie selber mit Waffengewalt schassen solle.

Ich jage jene nur mit Worten.

Mit ihren Pistoleros lege ich mich nicht deshalb nicht an, weil ich wohl kaum eine Chance gegen sie hätte.

Es ist einfach nicht mein Weg.

Wer mir jetzt Gewaltsamkeit der Rede vorwerfen will, der wäge nochmal, was er da ansetzt.

Schweigen ist nicht Gold.

In solcher Lage ist Schweigen Dreck.

Und halbseidenes Herumlabern ist gar noch schlimmer.

“Schlecht, das ist feige!”

Also sprach Friedrich Nietzsche.

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4 Antworten zu “Weltkriegstreiber: Wie jagen?”

  1. MRF sagt:

    “Wer mir jetzt Gewaltsamkeit der Rede vorwerfen will, der wäge nochmal, was er da ansetzt.”

    Es gibt Menschen, bei denen kommen die Worte oft wie aus der Pistole geschossen.

    Schlage mich mit Worten, wenn Du kannst. Der andere antwortet: ‘Ich kann!’

    Den Spruch hier kennt sicher jeder: ‘Die Feder ist mächtiger als das Schwert.’
    Ob geschrieben oder gesprochen, Wort bleibt Wort.
    Ich höre jetzt besser auf, sonst wird aus dem Wort noch ein Mord.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ MRF

    Nein, lieber MRF, es ist keine Gewaltsamkeit der Rede, wenn man Kriegstreiber als solche benennt, sich offen gegen sie stellt und ihre Entmachtung fordert.

    Leute, die aus rein egoistischen Interessen heraus gar noch Uranmunition verschießen lassen: Wie sollte man wohl vernünftigerweise mit denen umgehen?

    Ihnen salbungsvoll eine Bibel schicken, nebst erläuternden Kommentaren, mit dem Hinweis, sie möchten doch bitte mal in sich gehen, sie dabei weiterhin in ihrem mörderischen Treiben gewähren lassend?

    Das wäre nicht nur wirklichkeitsfremd, sondern eben auch unverantwortlich.

    Gegen solche Leute das scharfe Wort zu führen, ist Pflicht.

    Haben Konfuzius, Jesus, Luther, Voltaire, Kant nicht etwa genau das getan?

  3. MRF sagt:

    Lieber Magnus,

    meine gedeichselten Einwürfe zum geschriebenen/gesprochenen Wort ganz oben waren nicht negativ, sondern positiv gemeint und sie sollten für Deine fast unnachahmliche Schlagfertigkeit in Worten ein Lob darstellen.

    Zuletzt bleibt die Frage offen, wer von den von Dir oben Genannten, des schärfsten Wortes mächtig ist.

    Ich würde sagen, es ist der, der das WORT und das Schwert zugleich ist.

    Matthäus 10:34 Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.

    Leider verstehen die allermeisten Menschen bis heute nur 50 Prozent von dem was Jesus gesagt hat richtig. Weißt Du zufällig, was Jesus mit dieser Aussage genau gemeint hat?

    Und meinst Du die Kriegstreiber dieser Welt hier, ließen sich auch nur im Geringsten davon beeindrucken, was auf allen Blogs dieser Welt an Worten niedergeschrieben wird?
    Jesus weiß, es geht um die Frage, ob Krieg oder Frieden, immer nur um zwei Worte. Es sind die Worte: Ja oder Nein.
    Es gibt leider noch zu viele Ja-Sager auf dieser Welt.
    Diese werden über ihren kleinen Satan im Gehirn gefragt: Willst Du vom getretenen Opfer nicht lieber zum zuschlagenden Täter werden?
    Sehr viele sagen dann bedenkenlos: Ja.
    Noch bedenkenloser, besser gehirnloser waren und sind jene, die auf die Frage: ‘Wollt Ihr den totalen Krieg?’ mit Ja antworten.
    Davon gibt es auch immer noch genug – sogar viel zu viele.
    Selbst Jesus weiß, es gibt Menschen, die lernen es nie!

    Johannes 7:43 Also entstand seinetwegen eine Spaltung unter dem Volk.

    So kam das Wort als Schwert in die Welt, was spaltet, was aber nicht an Jesus lag, sondern vielmehr an jenen, die der Unvernunft und der Verständnislosigkeit bei sich eine Wohnung gegeben hatten. So einem Paar gibt man am besten keine Wohnung als Vermieter.
    Was erforderlich ist, das ist ein scharfer Schnitt im Geist eines jeden Menschen und jeder muss selbst wissen, auf welche Seite er dann springen will, um nicht zusammen mit dem abgetrennten Unwesen in die ewige Finsternis zu fallen.

  4. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ MRF

    In Jesus-Exegese bin ich nun wahrlich kein Experte.

    Ich könnte mir aber vorstellen, dass das Schwert hier symbolisch für den analytischen Verstand steht.

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