Der Spiegel: Deutschland Drückeberger vor Angriffskrieg

Der Spiegel, “das Sturmgeschütz der Demokratie” (Rudolf Augstein), lässt alle Masken fallen und wird hiermit zum blanken Kriegstreiberblatt.

“…denn es geht wie damals um die Frage, ob Deutschland sich davor drückt, einem gefährlichen Despoten die Stirn zu bieten.”

“Im Klartext heißt das: Wenn die anderen den militärischen Job machen, finden wir das in Ordnung.”

“Es sind schwierige Auftritte für Merkel und Westerwelle. Sie wissen, dass es nicht wirklich souverän wirkt, wenn man einerseits wochenlang den Freiheitskampf des libyschen Volkes hochgehalten hat, am Ende aber nicht mitmacht, wenn es gilt, die Freiheit notfalls mit Waffengewalt durchzusetzen.”

Da muss man den ebenso kriegsgeilen grünen Atlantik-Brücke-Schlunz Özdemir schon gar nicht mehr zitieren, um zu wissen, was Masse ist.

Wenn Deutschland nicht mitkriegert “drücken wir uns”, lassen andere “den militärischen Job” machen, wirken wir “nicht wirklich souverän”.

Abgründig.

Und ich erinnere bei der Gelegenheit noch einmal daran, dass wir immer noch ein UNO-Feindstaat sind, keinen Friedensvertrag mit den Besatzungsmächten haben.

Nur mal von wegen “souverän”.

Alles Lug und Trug.

Und inzwischen versucht man also, uns Deutsche – unter heftiger grüner Gutmenschenbeteiligung – dahin zu bringen, dass wir uns schämen, wenn wir bei Kriegen nicht mitmachen.

Es fehlt nur noch der Gaddafi-Hitler-Vergleich, um mürbe Hirne vollends zusammenzumatschen, uns aus unserer Grschichte heraus zur Kriegsverantwortung zu ziehen, qua schlechtem Gewissen.

Dabei geht es wieder nur ums Öl, um mörderische Geopolitik.

Und: Wie viel Uranmunitionsstaub werden die “Willigen” (klingt wie guter Sex, was?) in den libyschen Wüstensand blasen?

Oder lassen die von ihrer Lieblingswaffe ab?

Wie viel wird dann mit dem Saharawind im Sommer zu uns herübergetragen?

Und weshalb sind die Händeabhacker Saudi-Arabiens gleichzeitig, während sie die Demokratiebewegung in Bahrein niederschlagen helfen, immer noch “unsere” besten Freunde?

Wann wird endlich gegen diese Politik entlang der Brzezinski-Doktrin Front gemacht?

Verstehen wir Deutsche (Stuttgarter) etwa nur noch Bahnhof?

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