Spiegelschwindel

“Despotendämmerung in Libyen: Zeugen entlarven Gräuelherrschaft

Gaddafi wankt, und die Welt bekommt erste Einblicke in die Schattenwelt des Despoten. Gefangene berichten von Folterhaft, Basen der Armee stehen offen, und Bürger zeigen ihre heimlich aufgenommenen Fotos und Videos. Es sind Zeugnisse grässlicher Verbrechen des Regimes gegen das eigene Volk.”

Wie oben zitiert, beginnt ein Bericht auf SPON.

Was soll das?

Man habe also bislang, müsste man logischerweise schließen, (so gut wie) nichts vom Folterhorror in Libyen gewusst?

Lächerlich.

Man tut jetzt so – von Mubarak wusste man’s schließlich auch, und so vertrottelt konnte man nicht sein – , um damit rückwirkend die zuletzt glänzenden (Geschäfts-)Beziehungen auch zu diesem Diktatorenregime zu verharmlosen. (Berlusconi bezeichnete Gaddafi vor kurzem noch als seinen Freund. Siehe dazu auch den Beitrag “Gaddafi Rothschilds Spezi (noch)”.)

Das soll das.

Abgesehen davon, dass so natürlich im Falle selbst ein militärisches Eingreifen zu rechtfertigen wäre, wie üblich, wenn es einem in den Kram passt.

Ein klassischer Spiegelschwindel.

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