Gaddafi Rothschilds Spezi (noch)

Abgesehen davon, dass Großbritannien auf geheimdienstlichem Wege und in der Ausbildung der Maschinerie arabischer Diktatoren, in der Ausrüstung mit Waffen ihrer Volksmassakreuere, ganz vorne steht, in Libyen mit den Interessen BPs (arme Firma aber auch, hat nur noch Ärger und ist doch soo lieb, dass man sich in Iran heute noch daran erinnert, wie sehr), so kommt dort auch noch die Intimfreundschaft des Gaddafi-Lieblingssohnes, jenem, der Blut bis zum Ende ankündigte, mit den Herren Mandelson, Rothschild-Sprösslingen und Prinz Andrew hinzu.

Bemerkenswert daran ist wiederum, dass eine britische Zeitung überhaupt davon zu berichten wagt, während man von solchen Verbindungen in Deutschland so leicht nichts vernehmen wird.

Der Gaddafi-Sohn auf Du-und-Du mit britischen Oberzionisten, stets gemeinsam auf Party, voll gut drauf!

Hat Papa das über all die Jahre etwa nicht gemerkt?

Iwo, so läuft das Spiel.

Jetzt dürfte der Alte eben gelitten haben, und man wird sich mit neuen Satrapenzöglingen in London, und wo es sonst teuer genug ist, um das Gesindel von sich zu halten, gemeinsam vergnügen.

Die Brits haben eben Stil, und Pragmatiker vor dem Herrn sind sie überdies.

Zudem besitzen sie den bekanntlich unübertrefflichen Humor, so einen schneller die Treppe hinunterfallen zu lassen, als er sich je hinaufkaufte.

Der MI 6 dürfte in Libyen jetzt jedoch alle Hände voll zu tun haben; man wird nicht ruhen noch rasten, bis dass man neue Freunde für Herrn Mandelson et al. gefunden hat.

Man wird sich derweil natürlich ein bisschen ärgern, dass man schon wieder so viel Aufwand betreiben muss, nachdem alles so glatt lief; aber das ist nunmal das Geschäft: Kaum ein genehmer Diktator hält viel länger als vierzig Jahre, bis dass man unter masse Menschenrechtsgetöse eines neuen bedarf.

Business as usual also im Empire.

Emir, Kalif, Rais, Sultan, Pharao: scheißegal, wenn es nur funzt.

Gegen diese Leute ist ein zu Guttenberg noch nicht einmal ein angenommener Lehrbub.

(Nachtrag)

Eben fand ich noch den lyrisch-shakespearisch angehauchten Nachruf von Robert Fisk auf Gaddafi.

Man lese genau, denn hier verspult sich selbst der britische Altmeister stellenweise nicht nur im Sinne seines Pathos’.


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2 Antworten zu “Gaddafi Rothschilds Spezi (noch)”

  1. Geko sagt:

    Diesen Artikel finde überheblich und die Germanistik lässt zu mehr als wünschen übrig. Ist einfach nicht das Deutsch, welches auf eine höhere Bildungsstufe zeigt. Comprendes?

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Geko

    “…und die Germanistik lässt zu mehr als wünschen übrig” ?

    Usted habría de…

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