Die Frage ist nun doch, wie die Bundesregierung einen halten wird, der aus persönlicher und oder politischer Gier heraus seine Doktorarbeit also peinlich verfasst, eben nicht wirklich wie kenntlich selbst verfasst, damit höchsten akademischen Frevel begangen und Urheberrechte verletzt, wissentlich, aus den naheliegenden niederen Beweggründen.
Zu Guttenberg wird damit zu einem Symbol der Maßlosigkeit und der Gier. Er war auch so schon zum Aufsteiger aus schon vorhandenen Höhen gezogen.
Die Dummheit daran fasziniert. Wie kann der dritte deutsche Kutschknecht Amerikas an ein paar universitären Petitessen derart fallieren, dass er vielleicht bald nicht mehr zu brauchen ist?
Dieser Ritter ist keiner von der traurigen Gestalt, sondern eine Hülle; eine Seifenblasenfigur.
Oder wird er doch noch etwa unser Drachentöter, der Karl-Otto von Herrmann Zacharias Ichweißnichtwas von und zuh, ER leckt den Schuh, und all unsere Sorgen sind glatt in sein Haar geschmiert?
Allerdings traue ich Leuten, die zu einfältig sind, die NZZ und die FAZ zu betriegen, nicht nur in politischen Dingen nicht über den Weg; sie zeugen auch von deutlicher allgemeiner Unreife.
Und zudem lassen sich FAZ und NZZ normalerweise sehr gerne betriegen, es ist sozusagen ihr Geschäft; es ist aber auch ihr Geschäft, dass es nicht so saudumm ausssieht, dass es jeder Seppel merkt. Und zumal jeder Professor.
Sie müssen mindestens so tun, als wollten sie sich in ihrem Handeln ernstnehmen, als erfüllten sie eine sinnvolle Funktion.
Man ist schließlich eine Institution!
Aber vielleicht ist man nur vorübergehend ein bisschen aus dem Rhythmus gekommen, und bald ist der Schwindler wieder everyone’s darling.
Ich wette dagegen.
Tags: FAZ, Guttenberg, NZZ















