Bei Assange brennt nichts an

Gerade kommt herein, Julian Assange habe einen Hund verspeist.

Oder vielmehr, er solle in Kanton ein entsprechendes Fleischgericht eifrig gelobt haben.

Überdies soll es Affenhirn und Gürteltierhoden gegeben haben.

Hernach sei Mr Assange, nicht ohne noch einen Trunk vom Weißen Nashorn mit Amurtigerknochenraspeln zu sich genommen zu haben, von chinesischen Liebesdienern, noch der Ming-Zeit entsprungen, ins Kanapee entführet worden sein, da er den chinesischen Frauen wohl nicht traute.

Es heißt aber, dass es dort auch Whisky und reichlich Dope gegeben habe. Die Chinesen hätten es teils schon nicht mehr lustig gefunden. JA habe laut fabuliert und wenig Einhalt gekannt.

Als ein chinesischer Kontaktbereichsbeamter darauf hinwies, dass das massive Verkonsumieren von Schwarzem Afghanen, wenn gar noch Nationalchinesen dabei seien, schon ein besonders außergewöhnliches Privileg darstelle, soll dies wenig Einsicht bewirkt haben.

Was natürlich alles gar nicht stattgefunden haben kann, da JA mit chinesischen Lustknaben ebensowenig am Hut hat wie mit der chinesischen Regierung, und damit auch nicht mit speziellen Banketten.

Neinnein, aber in Singapur soll er schon einmal gegen den Wind geatmet und recht lustlos im Reis gestochert haben, da er es mit Chinesen aufnehmen musste.

Als er James Bond traf allerdings, in Cannes, da fand er es lustig, weil der grade ob einer Mission nach Kürirygystan abkömmlich war und derweil einige Verehrerinnen allerlei Provenienzen abzuschütteln und zu versorgen hatte.

Im engeren Sinne waren es, ehrlich gesagt, nur drei, aber die hielten den Julian mal ein paar Tage ziemlich auf Trab.

Immerhin wusste er, dass ihm im freien Frankreich nicht so leicht etwas passieren konnte, wie im feminoschistischen Schweden.

Nun aber, wenn es wahr ist – was ist schon wahr an einem, der vertrauensvoll mit James Bond zusammenarbeitet? – , dass JA unter Hausarrest auf einem englischen Landsitz die Tage verbringt, welche Machinationen gehen dort von ihm aus?

Hat er schon angefangen, die englischen Rosen mit der pakistanischen Gärtnerin zu kreuzen, das Quittengelee auszuvertilgen, zu Unzeiten das Bett zu verlassen bzw. zu benutzen, ohnehin meist unmäßig hungrig und ungeduldig zu sein, einfach unteroberschichtlich?

Ein Held ist geboren.

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